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Steißbeinfistel

fKistelo*gixe


@ zweifler

lieber zweifler,

verdammt, du hast aber auch ein pech!

wird denn neben den bädern noch was anderes bei dir gemacht?

ich war nach 2 1/2 wochen klinikaufenthalt auch täglich bei hautärztin. jeden tage dasseklbe procedere.

ich zuhause: duschen, wunde mit betaisadona gut desinfizieren, 1 stunde umschlage mit chloramin-t-lösung. dann - nach abedecken der wunde - ab zur ärztin: dort behandlung der wundränder: wegätzen überschießennden geweebes; enzyme zur gewebebildung da, wo es sich einfach nicht bilden wollte. dann dehnen (täglich :-o ), salbe (meine dermatologin schwört auf dermazellon (di-silber 2 aminoethylphosphat): hört sich gefährlich an, sieht im wahrsten sinne des wortes beschissen aus, aber hilft phantastisch: fanden heute auch die beiden klinikärzte, die bei der kontrolle meinen "knackarsch" (*lach*) begutachteten.

feuchtes toilettenpapier = toller tipp, benutze uich auch - und nach vorne wischen! das zu den täglichen "niederungen"...

gute besserung allen! dir mut, zweifler" - und dir auch bayernburschi!

sVchlu2mpfinex_


5. Steißbeinfistel ;-(

Hallo alle zusammen,

erstaunlich wieviele Leidensgenossen es hier gibt! Bin innerhalb von 18 Monaten 5 Mal an Steißbeinfisteln operiert worden und hoffe nun die letzte OP hinter mich gebracht zu haben.

Diese mörder Dinger müssen auf jeden Fall operiert werden, je früher desto besser, die schneiden sowieso schon ziemlich viel heraus, also nicht zu lange warten! Und danach muss man sehr diszipliniert mit der Hygiene und Selbstversorgung umgehen.

(Ich mache 3 bis 5 Mal am Tag selbst die Verbände, auch das lernt man ;-))

Drücke allen die Daumen, die eine OP vor sich haben und nie den Humor verlieren, es ist und bleibt ein Arschnummer!

mZich_a99x9


re: Nach der OP

Hallo nochmal,

ich hab ja am 29.4. die OP gehabt..... 8-)

Meine Riesenwunde ist jetzt nur noch 1/3 groß....und ich hatte bisher NULL schmerzen oder Probleme........

Ich kann nur jedem raten seinem Arzt im Zweifelsfalle folgende Behandlungsmethode anzuwenden :

jeden zweiten Tag ausduschen, danach SOFORT zum Arzt

Wunde mit Ringerlösung ausspülen

TRIONIC-Lappen mit Lavasept GEL getränkt einlegen lassen

Mit Sterilkompressen verschliessen lassen....

Das ganze geht Suuuper schnell, tut nit weh und Ihr habt trotz des großen Lochs KEINE Bewegungseinschränkungen.

Ich muß mich wirklich wundern was einigen von euch so alles angetan wird........

Selbst bei den derzeitigen Temperaturen hab ich keine Schmerzen oder sonst irgentwelche Beschwerden.

Leider kann ich immer noch nicht arbeiten gehen....ich tus aber trotzdem heimlich stundenweise weil es einfach nicht wehtut..... 8-)

Tretet eurem Doc mal ordentlich auf die Füsse ! Auch Ihr habt anspruch auf die bestmögliche Methode eurer Wundbehandlung !!

Eure Micha999

P.S. Ich meld mich spätestens wenns fertich ist !

DUirk"59


nach der OP, alles wird gut

Hallo zusammen,

ich wurde am 20.2.03 operiert. Die OP-Wunde war auch bei mir sehr groß, so ca. 10L5B9T. Ich schreibe hier mal um einigen ein wenig die Angst zu nehmen.

Ich lief mit dieser Fistel schon seit 1997 rum, aber im Februar 03 war es dann nicht mehr auszuhalten. Fast über Nacht wurde das Ding handtellergroß, ich konnte mich nicht mehr bücken und hatte höllische Schmerzen und die trieben mich dann zum Arzt, anschl. gleich in´s Krankenhaus. OP noch am selben Tag. Am nächsten Tag war der 1. Verbandwechsel. Es tat nicht wirklich weh, nur sollte der Arzt den Verband vorher mit ewas Kochsalzlösung einweichen, dann gehts ohne

Schmerzen. Ab dem 2. Tag fing ich mit der Duscherei an. Das brennt ein wenig, war aber auszuhalten. Nach 5 Tagen KH durfte ich nach Hause und fuhr dann die ersten 2 Wochen tägl. zum Hausarzt. Ich sollte nicht mehr duschen. Er verpasste mir immer folgenden Verband: Auf die Wunde eine sterile feuchte Gaze die mit Betaisodonna+20% Zucker bestrichen wurde, darauf normale Kompressen, die mit Kochsalzlösung getränkt wurden, zum Schluss legte ich mir eine Vorlage (übergroße Binde) darüber.

Die Verbandswechsel waren nie schmerzhaft. Im Gegensatz zu meinen Schmerzen vor der Operation, war alles andere wirklich lächerlich ! Ich bin allerdings noch immer krankgeschrieben, weil der letzte Zentimeter nicht so richtig zuheilen will. Schuld daran sind bei mir wohl die Haare in der Pofalte. Die Krankenkasse lehnt eine Haarentfernung in der Region strikt ab. Sie zahlen lieber eine erneute Operation. Ich werde es auf eigene Kosten machen lassen.

Also an alle die es noch vor sich haben: lasst es operieren mit anschliessender offener Wundheilung. Es ist längst nicht so schlimm, wie es sich oft anhört. Ich bin auch sehr empfindlich und beim Thema Krankenhaus bekomme ich schon leichte Panik.

Augen zu und durch ;-)

liebe Grüsse und gute Besserung

MBauriBcxe


Ach Leutchen,

ihr macht euch alle 'nen Kop über die OP obwohl sie absolut das kleinste Übel ist.

Ich erinnere mich noch daran welche Schmerzen ich hatte als sich die Fistel entzündete und welche Schmerzen das waren wenn sie kurz vor'm Platzen stand ..... :-( DAS WAREN SCHMERZEN! :-o

Die OP spürt man gar nicht und auch dannach merkt ihr so gut wie gar nichts. Anfangs bekommt ihr eh Schmerzmittelchen die ihr einnehmen könnt falls es weh tun sollte. Ich empfehle die Schmerzmittel nur bei den ersten beiden Tamponagenwechsel, ansonsten könnt ihr die ruhig weglassen.

Es hört sich brutal an "ein Loch von so-und-soviel CM und dabei auch noch so-und-so tief". Aber ehrlich, es ist ein Witz verglichen mit den Sachen die man sich vorher ausmahlt. Allerhöchstens die ersten beiden Wochen sind einigermaßen ungewohnt, aber das war es dann auch schon.

Die Wundheilung (offen) verlief bei mir sehr schnell (weitere Info's zu meiner Geschichte stehen auf den ersten Seiten). Nach 8 Wochen war die Sache gegessen. Nur beim richtig auf dem Po sitzen oder auf dem Rücken liegen hatte ich auch nachher noch leichte Schmerzen. Aber das kommt wohl daher das ich seit 2 1/2 Jahre versucht habe die Stelle zu entlasten und daher Haltungsstörungen hatte und der Arsch und das Gewebe gar nicht mehr gewohnt waren so belastet zu werden.

Außerdem hatte ich eine Narbe an einer Stelle der Haut welche öfters gedehnt wird. Und Narbengewebe ist nicht so elastisch wie die normale Haut. Also mußte sich die Haut an der Stelle auch erst mal dehnen.

Mittlerweile (8 Monate nach der OP) merke ich gar nichts mehr. Hier und da noch ein wenig Ziehen, aber das war es. Arschrasieren alle 2 Wochen ist das Einzigste was mich noch daran erinnert. Die Narbe kann ich ja eh nicht sehen. :-D

Nochmals, und ehrlich gesagt auch ein letztes Mal:

Macht euch nicht so 'nen Kopf über die OP und was dannach ist. Dannach ist es paradiesisch Angenehm im Vergleich zu vorher, wobei es keinen Unterschied macht ob das Ding entzündet ist oder nicht. Es ist eine ganze Erleichterung es erstmal weg zu haben.

Woher es kommt, weiß keiner genau. Es gibt 2 Theorien; Angeboren und Veranlagung. Solange die Ärzte nichts genaues wissen, würde ich mir darüber keine Gedanken machen. Ändert eh nichts, denn wir haben es nun mal.

Also lasst die Köpfe endlich nicht mehr so hängen und reißt euch an den Riemen.

pKasade[na8rkippxer


alles wird gut!!

tach zusammen!

ich bin nun seit drei tagen aus dem krankenhaus und wollte mich mal bei euch bedanken für die infos, die ich aus diesem forum enrhalten hab UND FÜR DIE SCHLAFLOSEN NÄCHTE VOR DER OP!! :-o

als bei mir die diagnose "steissbeinfistel" hiess, wusste ich gar nicht, was das sein soll und kam in dieses forum. da war dann nur die rede von "riesenkratern" und nicht heilenden wunden... *gott o gott*

ich weiss nicht, wie lange ich schon mit dieser fistel herumgelaufen bin - man betrachtet diese stelle ja doch sehr selten - und hab sie erst bemerkt als sich dieser kleine "pickel" neben dem steiss entwickelte ... naja der rest ist bekannt.

vor der op meinte der chirurg, dass es gar nicht so schlimm aussehen würde und ich wahrscheinlich schon nach drei tagen die klinik verlassen könnte. für mich war das alles eine premiere: krankenhaus, vollnarkose, op ... DAS HÖRTE SICH GUT AN!

da ich am tag der op meinen "helden-gene" nicht dabei hatte, hab ich mich dann für die vollnarkose entschieden. war total genial. 2 stunden später war ich wach, kein gefühl von übelkeit oder sonstwas und weitere 2 stunden später stand ich schon auf dem balkon und hab mir die erste post-op-ziggi schmecken lassen. der doc, der mich operierte kam dann abends zu mir und sagte, dass es doch "etwas" mehr war, was geschnitten werden muste (meine mundwinkel gingen spontan nach unten .... "riesenkrater" ... "jetzt hab ich es auch") ABER: es hätte so gut ausgesehen, dass man sich trotz der grossen wunde (auch so knappe 10 cm) entschlossen hätte, das ding zuzunähen!!

um das jetzt hier ein wenig abzukürzen: die wundheilung verläuft bisher optimal, ich kann mit hilfe meines schwimmrings (aufblasbares sitzkissen) eingermassen sitzen und in ca 6 tagen sollen die fäden gezogen werden.

ich hoffe, dass ich damit diese fistel-geschichte abgehakt habe! FALLS sich nochmal was entwickeln sollte, werde ich auf jeden fall dieser sache ganz entspannt entgegensehen.

also, lasst euch bloss nicht bange machen.

kopf hoch, auch wenn der hals schmutzig wird!

alles wird gut :-)

carsten

SAimo0n.exxx


Kaum verheilt schon eine neue

Hallo,

meine erste Steißbeinfistel OP´hatte ich am 10.02.03 (große Wunde!). Nach 15 Wochen war die Wunde komplett verheilt. Der Heilungsprozess lief ohne Probleme ab (offene Wundheilung).

Vor 3 Tagen merkte ich wieder diesen unangenehmen Schmerz über dem Po, der immer schlimmer wurde...

Gestern musste ich nochmal zur Nachuntersuchung ins Krankenhaus und der Artzt stellte eine neue Steißbeinfistel 2cm über der alten Narbe fest :-(

Da diese Steißbeinfistel noch klein war, wollte der Arzt sie sofort ambulant rausschneiden. Ich war nicht so begeistert von dieser Idee, denn hier im Forum stehen über ambulantes Rausschneiden nicht so ermunternde Beispiele.

Ich will bald ein Praktikum machen und wollte dieses nicht absagen. Ich hatte auch Angst, dass die Steißbeinfistel wieder so groß wird wie die alte.

Ich dachte um so schneller das Ding raus ist, desto schneller ist die Wunde zu.

Gesagt getan.

Zuerst wurde die Steißbeinfistel mit nem Messer(oder mit so was ähnlichem) leicht umrundet, damit der Arzt später noch weiß, wo er schneiden muss, denn durch die Betäubungsspritzen schwillt die Haut an.

Die Betäubungsspritzen waren das schlimmste!!!

Als der Arzt die Fistel rausgeschitten hat, habe ich absolut nichts gemerkt!!! Danach hat er nur noch die Wunde/Adern verbrannt, damit es nicht mehr blutet.

Zum Schluß wollte ich den Übeltäter noch sehen. Der Arzt hat mir die Fistel aufgeschnitten und das Haar gezeigt.

Ich bin jetzt echt froh, dass ich es gemacht habe.

Was ich vielleicht noch sagen sollte, das Krankenhaushaus macht viele Steißbeinfistel-OPs.

Also, man kann sich ruhig die Steißbeinfistel ambulant rausschneiden lassen, wenn sie noch sehr klein ist und wenn der Arzt routiene darin hat.

Jetzt hoffe ich nur, dass die Wunde gut zuwächst, so wie die alte.

Wünsche allen eine gute Heilung!!

Simone

f*lacxhi


Habe die Steißbeinfistel hoffentlich bei mir verbannt. Habe es aber ab und zu, daß die Narbe ein stück einreißt (Nur oberflächlich, größe 1mm) Kennt jemand das Problem ??? ? Kann man gegen das Einreißen was unternehmen ???

b2ay;ernbu^rsrchi


OP endlich vorbei !!

hallo zusammen,

hatte jetzt vor 3 tagen meine op und es ist alles ganz gut verlaufen. bin schon wieder daheim und schreibe gerade auf meinem laptop im stehen. ;-)

also die fistel war doch größer als von außen zu erkennen. der doc mußte richtig viel rausschneiden. er hat daher die wunde nicht komplett zunähen können sondern hat die äußeren seiten nach innen genäht, so daß die wunde "quasi" zu ist, aber trotzdem eben nicht. so kann das wundsekret ablaufen und von außen nicht soviel schmutz rein. die technik hab ich auch noch in keinem eurer beiträge gelesen. nach der op war ich dann auch bald wieder auf dem damm und die netten schwestern haben mich echt gut versorgt. soll die stelle jetzt 2 mal am tag ausduschen oder auch öfters wenn nötig. dann kommt eine kompresse drauf und fertig. völlig unspektakulär. nächse woche muß ich dann mal zur kontrolle. er meinte bis jetzt siehts sehr gut aus. darf sogar in ein paar tagen wieder zum schwimmen an badeweiher gehen. :-D

ansonsten hatte ich bis jetzt keine schmerzen.spüre höchstens ein drücken oder unangenehmens gehfühl wenn ich mich hinsetze oder doof hinlege. also die aufregen war völlig unbegründet. das einzige was halt etwas stört ist, jedem zu erklären wo man operiert worden ist. *g*

bin jetzt 2 wochen krankgeschrieben und dann müßte alles wieder gut gehen. hoffe die gute wundverheilung hält an.

jetzt bin ich erstmal froh wieder daheim zu sein, obwohl der abschied heute schon "schwer" gefallen ist. war ja vollpension mit netten leuten! *g*

also wenn jemand fragen hat, dann kann er mir gerne ne mail schreiben.

bis denne

Srimonefxx0x


Re: flachi

Das Problem hatte ich auch.

Das Narbengewebe ist nicht so dehnbar wie normale Haut. Ich creme immer mal die Narbe mit einer Fettcreme ein. Seit dem reißt die Narbe nicht mehr auf.

Gruss

Simone

M~aurIice


Re: bayernburschi

Also das mit dem teilweise Zunähen der Wunde haben die bei mir auch versucht. Der Doc hat die Ränder runtergezogen und dann genäht damit die Wunde schneller heilt und weniger Dreck aufnehmen kann. Nur ist die Stelle dafür bei mir ziemlich ungünstig gewesen, oder habe ich mich zuviel bewegt. Denn nach 4 Tagen wurden die Fäden gezogen weil die Fäden die Wundränder nicht zusammen halten konnten. Ich hatte sie mir an jeweils einer Seite durch Bewegung rausgerissen.

Soviel noch zum Fädenziehen: Mann spürt auch hier rein gar nichts. Höchstens ab und zu mal den kalten Stahl der Schere am Hintern, that's it.

Schwimmen in einem Badeweiher mit offener Wunde würde ich aber nicht! Ich weiß zwar nicht was dein Arzt sich dabei gedacht hat, aber das wäre mir zu riskant. Zuviele Bakterien auf einen Haufen für mein Geschmack. Mal abgesehen vom Sand der einen in die Wunde gelangen könnte und dann sehr unangenehm scheuert.

Ich denke Bayernburschi ist mal wieder ein "Beweis" dafür, daß die OP wirklich nicht so schlimm ist wie viele hier berichten, wenige aber glauben wollen.

Bis denne,

A0nna Hgigsxon


5. Steißbeinfistel OP

Hallo!

Ich wende mich nun an dieses Forum das ich hoffe hier endlich mal nicht als Simulantin oder Sensibelchen dargestellt zu werden.

Ich habe Heute erfahren das ich nun zum 5. mal an einer Steißbeinfistel Operiert werden soll.

Die erste OP hatte ich im Mai 2002 und dort wurde die Fistel Orangen groß heraus geschnitten. Der Heilungsprozess lief am anfang recht gut....dann verschlechterte sich das ganze und wollte nichtmehr recht zuheilen. Dann bildete sich ein zwischenhäutchen das man im Dezember 02 dann ohne betäubung geschnitten hatte.Danach ging der Heilungsprozess eher nach hinten los. Das heißt das die Wunde wieder größer wurde und auch wieder mehr roch und suppte. Die Ärzte entschieden sich im Februar 03 nochmals zu Operieren und danach war die Wunde ca. Walnuss groß. Als die Wunde sich oben zu schließen begann unten aber offen blieb schickten mich die Ärzte in die Uniklinik nach Heidelberg um die Ärzte dort um rat zu fragen. Die Ärzte dort sagten mir das sie nochmal Operieren wollen, mit einer Limberg Plastik ( eine Art Z als naht) gesagt... getan...

schon am 2. Tag nach der Op riss ein Teil der Naht auf weil die Fäden nicht gehalten haben. ( Frau muss sich halt hinsetzen wenn sie auf die Toilette muss..... :-( )

Unter der Plastik hat sich ein 12 cm Tiefer und ca 1cm "hoher" hohlraum gebildet. Da ich Umziehen musste musste ich mir auch einen neuen Arzt suchen, welcher nun der meinung ist es solle nocheinmal Operiert werden. Meine Mutter (welche den Verband macht... da ich ja schlecht an die Stelle dran komme) und ich haben erst noch ausprobiert diesen Hohlraum mit Zucker auszufüllen. Es sah a uch alles gut aus. Die Wunde war trocken... ! Das erste Mal seit über einem Jahr! Sie wurde auch kleiner. Aber heute beim Sondieren stellte der Arzt fest das sich blos wieder ein häutchen gebbildet hat. Ich habe nun am Montag den nächsten Termin und werde dort wahrscheinlich erfahren wann die OP stattfinden soll.

Was habt ihr für erfahrungen mit Medikamenten, Haushaltsmittelchen ( Zucker, Melasse....usw)

Und was hilft Euch gegen die Schmerzen? oder was hat euch geholfen?

Würde mich über baldige Antwort freuen!

Alles liebe

Anna

K"imm#ie


Liebe Anna,

nein, Du bist mit Sicherheit kein Sensibelchen, das klingt ja wirklich furchtbar! Die Wunde ist scheinbar nie tamponiert worden, oder? Ich bin vor drei Wochen operiert worden und die Wunde wurde waehrend des Krankenhausaufenthaltes tamponiert, weil sie sehr tief war. Mein Arzt, der die Nachbetreuung macht, sagte mir dann, dass er von Tamponieren nichts haelt. Mir egal, ich (bzw. meine Mutter) tamponiere weiter, denn es sollen sich ja nicht wieder Hohlraeume und Fistelgaenge bilden. Ich bin sehr ueberrascht, dass so viele deutsche Aerzte nicht tamponieren lassen. Es ist doch eigentlich kein Wunder, dass es dann Probleme gibt, meine ich. Meine Wunde heilt mit der Tamponage (Kompressen mit Kochsalz, 2x taeglich gewechselt und Ausduschen der Wunde) sehr schoen, aber man kann auch sehen, dass sie oben zuheilen wuerde, wenn sie koennte. Mit der Kompresse ist das ja nicht moeglich. Das Suppen ist nicht unbedingt schlimm, dass tut meine Wunde auch. Das ist Wundfluessigkeit (gruenlich-braun-weiss, kann ein bisschen komisch riechen. Trotzdem abklaeren lassen, ob es nicht Eiter ist), die sich bei der Heilung bildet. Mit Tamponagen wird die im angemessenen Rahmen regelmaessig entfernt. Eine Wunde sollte also sauber sein, aber ein feuchtes Milieu ist foerderlich fuer die Wundheilung. Was macht Ihr genau mit dem Zucker?? Ist das aerztliche Anweisung??

Geh zu mehrere Aerzten und lass Dich beraten, waere mein Tipp. Und dann wuerde ich Dir sehr die tamponierte Wundheilung ans Herz legen. Es gibt ganz tolle Produkte, die man in die Wunde legen kann und die die Wundheilung foerdern.

Und wenn Du Englisch kannst, schau mal auf [[http://www.pilonidal.org]] Mir hat die Seite sehr sehr sehr geholfen.

Viel viel Glueck, dass das bald ausgestanden ist!

A3nna Hi:gsxon


Hallo Kimmie,

doch die Wunde wurde von Anfang an Tamponiert. Erst mit einer langen Strangkompresse an dem eine Salbe aufgetragen wurde ( irgendwas mit Fru.........?) und dann wurde 10%NaCL genommen um mit dieser Strangkompresse auszutamponieren. ( Das hat vielleicht was gebrannt..... ein Buschfeuer ist wohl genauso heftig)

Später ( nach ca 2 Wochen) setzte man ein Calciumalginat ein ( Kaltostat, Sorbsan, Sorbasan, Sorbalgon alles das gleiche... nur andere Namen und Firmen) damit schien die Wunde gut zu heilen. Es wurde austamponiert bis nach oben und ein stückchen drüber hinaus damit es nicht zuwachsen konnte. Nach ca. 5 Monaten wurde die Therapie umgeändert weil die Wunde nicht kleiner wurde und ich bekam Varidase Gel und Varihessive ( Hydrokoloidverbände / Pflaster). Die Wunde wurde unter der Behandlung auch wieder kleiner. Aber als meine Mutter die Wunde dann über Weihnachten sah schickte sie mich am nächsten Tag gleich in das Krankenhaus und die stellten dort fest das sich nur ein zwischenhäutchen gebildet hatte wo meine anderen behandelnden Ärzte gemeint haben " Sehen sie Frau Higson... jetzt heilt es und das sogar gut." Die Ärzte im Krankenhaus schnitten das Häutchen auf und dann war erstmal wieder gut, aber die Wunde wieder doppelt so tief ( 2x2 cm).Ich wurde weiter mit Varidase Gel und den Hydrokoloidverbänden behandelt. Sah ja auch alles wieder gut aus..........Bis sich ende Januar 03 die Wunde wieder zu schließen began und man sich entschied mich Stationär im Krankenhaus aufzunehmen um eine bessere Kontrolle über den Verlauf zu haben. Mitte Februar wurde dann nocheinmal geschnitten und wieder mit Sorbsan ( Calciumalginat) austamponiert. 3 Wochen nach meiner Entlassung sah die Wunde dann wieder so aus das sie ca auf der hälfte wieder ein häutchen gebildet hat und oben zu ging. Dann schickten die Ärzte mich nach Heidelberg...und dort wurde ich am 24.4. operiert. und bis heute ist die Wunde auf, die Fäden haben nicht gehalten an einer Stelle... ( seufz ).

Am Montag wird erneut darüber beraten wann man nun Operiert und diesmal wird es auch wieder austamponiert.

Was wir mit dem Zucker machen. Zucker bildet wenn er mit Wundwasser in Kontakt kommt eine Milchsäure oder Milchsäure ( müsste ich grade nochmal nachlesen ) welche Wundheilend und desinfizierend wirkt. Meine Mutter füllt die Wunde mit Zucker und drückt diesen dann mit einem etwas überdimensional großen Watteträger ( Ohrputzstäbchen ) fest. Wie gesagt unter der Behandlung mit dem Zucker war die Wunde das erste mal Komplett trocken und hat auch nicht unangenehm gerochen..........

Dir alles liebe das Du nicht solche scherereien damit hast!

Anna

K2iomWmixe


Oh je, da machst Du Arme aber was mit... :-o

5 Monate tamponieren und es tut sich nichts ist natuerlich frustrierend...

Wurden denn Diabetes und derlei Faktoren ausgeschlossen? Gibt es da vielleicht Wundspezialisten?

Nochmal, ich hoffe wirklich, dass Du das irgendwann ueberstanden hast!

Kim

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