» »

Steißbeinfistel

R}ober)t_D


Mich hat es auch erwischt..hier:riesen Angst

Ich bin neu angemeldet und finde dieses Forum Klasse! Riesen Kompliment

Hier nun meine (kurze) Krankengeschichte,..für die "profis" unter Euch! Freue mich über jede Antwort:

Obwohl ich nicht unbedingt zu den Risikopatienten gehöre, da ich nicht übergewichtig bin, nicht dunkelhaarig, hat es mich scheinbar unbemerkt vor ca. 10 Jahren "erwischt".

Ich habe damals erstmalig beim Stuhlgang und der anschließenden Reinigung gemerkt, dass sich klares, leicht schleimiges Sekret am Toilettenpapier befand und die besagte Stelle bei Druckausübung bzw. beim "verschieben" der Haut, "schmatzende" Geräusche von sich gab. Im Spiegel konnte ich dann 3 sehr kleine, übereinanderliegende Löcher sehen. Ich hatte damals keine Schmerzen und habe mir gedacht, das evtl. nur ein paar kleine Pickel waren, die sich entzündet hatten.

Danach war längere Zeit ( ca. 4 Jahre) nichts zu merken. Danach hatte ich in relativ regelmäßigen Abständen (ca. 3-6 Monate)Phasen, an denen ich leichte Schmerzen am Steißbein verspürte. Nach einigen Tagen und nicht wirklich merkbarer Schwellung in der Region, trat wieder meist durchsichtiges, leicht blutiges Sekret aus. Da ich zu der Zeit und auch vorher viel Fahrrad gefahren bin, habe ich mir auch da nichts bei gedacht, zumal nach austritt der Flüssigkeit 3 Tage später nichts mehr zu spüren war.

Bis zum Dezember 2003 habe ich dann so gut wie kaum noch Probleme gehabt. Doch dann kamen wieder die plötzlichen Schmerzen am Steißbein. Ich dachte dann natürlich, dass es sich von selber wieder legt, doch leider hatte sich innerhalb von ca. 5 Tagen ein richtiger Abszess gebildet, der zum Schluss so schmerzhaft war, das ich nicht mehr sitzen konnte, und selbst im liegen schmerzen hatte. Als ich mich gerade entschlossen hatte ins Krankenhaus zu fahren (mein Hausarzt hatte schon geschlossen), platzte der Abszess zu Hause auf. Meine Freundin war allerdings mit der "Entleerung" doch etwas überfordert, sodass ich doch ins Krankenhaus gefahren bin. Dort wollte man mich sofort operieren. Aber da ich nicht nüchtern war und furchtbare Angst vor dem Krankenhaus hatte, hat der Chirug nur einen kleinen Entlastungschnitt gemacht, den Eiter entleert, gespült und eine kleinen Gasestreifen eingelegt, der in den folgenden 2 Tagen im Krankenhaus, nach der Spülung gewechselt wurde. Der Chirug vom ersten Tag meinte zum Abschluss das ich für den nächsten Tag nüchtern bleiben sollte, da es wahrscheinlich doch operiert werden muss. Der Arzt am 2. Tag hat dann gesagt, dass es wahrscheinlich doch nicht operiert werden müsse, da die entstandene "Höhle" gross genug sei… Am 3. tag war ich dann wieder im Krankenhaus zur Kontrolle und er Arzt hat nur gesagt, dass es "gut aussieht". Ich war dann schmerzfrei und noch ein paar mal beim Hausarzt zum Verbandswechsel und zur Kontrolle. Dieser scheint sich aber leider nicht wirklich mit dem Thema auszukennen (erzählte auch nur was von dieser embryonalen Theorie) und schien sehr unsicher. Dasselbe passierte dann nach ca. 3-4 Monaten. Wieder starke Schmerzen. Diesmal zum Hausarzt, Antibiotika, zu Hause "geplatzt". Eine OP war zu diesem Zeitpunkt sehr ungünstig, da ich kurz vor meiner Abschlussprüfung stand (nur mit Kosten verbunden zu verschieben oder zu wiederholen). Kurz vor meinem Sommerurlaub in diesem Jahr kündigten sich wieder Schmerzen an. Ich bin dann aber doch erstmal in den Urlaub gefahren, weil ich hoffte, das es vielleicht doch "nichts wird". Nach 3 tagen war ich dann aber doch bei dem dort ansässigen Chirurgen, der wieder einen Entlastungsschnitt gemacht hat, 2 tage gespült usw.

Er sagte mir, das es auf jeden Fall operiert werden muss…

So, und nun verbringe ich sehr viel Zeit mit der Recherche zu diesem Thema. Ich habe dabei viele Sachen gelesen (Erfahrungsberichte), die sich immer wieder widersprechen und sich teilweise wie ein Horrorroman lesen und teilweise als wenn die OP nichts Besonderes wäre. Oft wurde auch von Pfusch der Ärzte gelesen, die die Wunde zugenäht hatten usw.

Nun habe ich natürlich noch mehr Angst vor der OP und weis nicht, wie ich an Informationen herankomme, welcher Chirurg wirklich Erfahrung in der Behandlung hat.

Ich bin sehr verunsichert, und nicht zuletzt wegen meiner Angst vor dem Krankenhaus schiebe ich die OP immer wieder raus. Momentan habe ich keine Beschwerden, lediglich meine Freundin "kontrolliert" die Stelle regelmäßig und berichtet, das manchmal 2 kleine Löcher zu sehen sind, die aber immer wieder "zuwachsen".

Auch habe ich mir jetzt angewöhnt in der oberen Region die Haare abzurasieren (was kann man denn für Mittel oder Methoden anwenden, um die Haare weiter unten- Richtung Anus zu entfernen!?? Kann man da Enthaarungscreme nehmen, die man dann nach einwirken nur abspült, oder ist die zu "chemisch" für diese Region!?)

Ihr seht ich bin ein RIESEN Angsthase und konnte mich bis jetzt mehr oder weniger gewollt um die OP drücken. Nun habe ich mich schon fast damit abgefunden und bin auf der Suche nach einem "guten" Chirug in Berlin....

mPass5inisxsa


Pilonidalsinus

Hallo Leidengenossen,

als ich den Beitrag vom Robert_D gelesen Habe, dachte ich es wäre meiner gewesen. Es hatte bei mir auch vor 10 Jahren angefangen als ich noch Student war. Damals habe ich die Sache einfach ignoriert. Heute bedaure ich das sehr.

Ich wurde vor 3 Tagen Ambulant operiert. Der Chirurg hat die Wunde zugenäht und eine Dränage reingelegt. Am ersten Tage hatte ich Schmerzen gehabt, aber heute spüre ich kaum was. Der Chirurg meinte: er musste sehr Tief schneiden und es war ein Holraum von ca. 2 cm² drin, deshalb denke ich es wäre nicht so schlimm gewesen, wenn ich das vor 10 Jahren behandeln lassen hätte. Ich muss sagen ohne OP bringt alles nicht´s. Ich habe seit Jahren alles probiert und es hilft nicht´s.

Bitte träumt nicht weiter, dass der Fistel irgendwann verschwindet sondern so schnell wie Möglich zum Metzger fahren!!!!!!!!!!!

gzaugxle


Hey ihr

Muss zunächst gestehen, dass ich echt mal wieder vom Internet überrrascht bin, dass es sogar für dieses Thema ein Forum gibt.

Ich möchte es kurz machen. Ich habe jetzt innerhalb von zwei Jahren zwei große Operationen hinter mir und die dritte bahnt sich momentan an. Ich kann euch sagen es geht mir langsam wirklich auf den Geist.

Ich werde vielleicht zu einem ambulant operierenden Chirurgen, der übrigends auch im Schwarzwald tätig ist, gehen, der die Wunde generell zunäht. Er meint, dass er damit keine schlechteren Erfahrungen mache als die Kollegen im KH. Und man wäre nach ca. 3 Wochen wieder fit.

Bei meinen ersten beiden OP's war das Loch danach jeweils faustgroß und ich jeweils drei ganze Monate krank geschrieben, echt die Hölle.

Na ja, vielleicht hat von euch jemand noch einen guten Rat oder ein gutes Wort. Befasst habe ich mich mit diesem Thema echt genug.

Machts gut

Gruß Daniel

g3auxgle


Hey ihr

Muss zunächst gestehen, dass ich echt mal wieder vom Internet überrrascht bin, dass es sogar für dieses Thema ein Forum gibt.

Ich möchte es kurz machen. Ich habe jetzt innerhalb von zwei Jahren zwei große Operationen hinter mir und die dritte bahnt sich momentan an. Ich kann euch sagen es geht mir langsam wirklich auf den Geist.

Ich werde vielleicht zu einem ambulant operierenden Chirurgen, der übrigends auch im Schwarzwald tätig ist, gehen, der die Wunde generell zunäht. Er meint, dass er damit keine schlechteren Erfahrungen mache als die Kollegen im KH. Und man wäre nach ca. 3 Wochen wieder fit.

Bei meinen ersten beiden OP's war das Loch danach jeweils faustgroß und ich jeweils drei ganze Monate krank geschrieben, echt die Hölle.

Na ja, vielleicht hat von euch jemand noch einen guten Rat oder ein gutes Wort. Befasst habe ich mich mit diesem Thema echt genug.

Machts gut

Gruß Daniel

gMaugxle


Hey ihr

Muss zunächst gestehen, dass ich echt mal wieder vom Internet überrrascht bin, dass es sogar für dieses Thema ein Forum gibt.

Ich möchte es kurz machen. Ich habe jetzt innerhalb von zwei Jahren zwei große Operationen hinter mir und die dritte bahnt sich momentan an. Ich kann euch sagen es geht mir langsam wirklich auf den Geist.

Ich werde vielleicht zu einem ambulant operierenden Chirurgen, der übrigends auch im Schwarzwald tätig ist, gehen, der die Wunde generell zunäht. Er meint, dass er damit keine schlechteren Erfahrungen mache als die Kollegen im KH. Und man wäre nach ca. 3 Wochen wieder fit.

Bei meinen ersten beiden OP's war das Loch danach jeweils faustgroß und ich jeweils drei ganze Monate krank geschrieben, echt die Hölle.

Na ja, vielleicht hat von euch jemand noch einen guten Rat oder ein gutes Wort. Befasst habe ich mich mit diesem Thema echt genug.

Machts gut

Gruß Daniel

gJau_g:le


Hey ihr

Muss zunächst gestehen, dass ich echt mal wieder vom Internet überrrascht bin, dass es sogar für dieses Thema ein Forum gibt.

Ich möchte es kurz machen. Ich habe jetzt innerhalb von zwei Jahren zwei große Operationen hinter mir und die dritte bahnt sich momentan an. Ich kann euch sagen es geht mir langsam wirklich auf den Geist.

Ich werde vielleicht zu einem ambulant operierenden Chirurgen, der übrigends auch im Schwarzwald tätig ist, gehen, der die Wunde generell zunäht. Er meint, dass er damit keine schlechteren Erfahrungen mache als die Kollegen im KH. Und man wäre nach ca. 3 Wochen wieder fit.

Bei meinen ersten beiden OP's war das Loch danach jeweils faustgroß und ich jeweils drei ganze Monate krank geschrieben, echt die Hölle.

Na ja, vielleicht hat von euch jemand noch einen guten Rat oder ein gutes Wort. Befasst habe ich mich mit diesem Thema echt genug.

Machts gut

Gruß Daniel

g[auglxe


Sorry für die Wdh

Tut mir leid, habe die Sache aus Versehen merhmals reingestellt.

R:oberct_D


Da habe ich auch noch eine frage zum ambulanten Operieren.

Habe noch nie eine gahbt. Schliest das ambulante Operieren eine Vollnarkose aus, oder heist das nur, das mann am gleichen Tag nach Hause gehen kann?

Warum halten die meisten hier nichts vom ambulanten Operieren? Hat sich jemand schon mal die Mühe gemacht eine Art "Quote" zu bilden?

Bei einer nicht ambulanten OP,..wie sind da so die durchschnittlichen Aufenthaltstage im Krankenhaus. Man liest ja sehr viel unterschiedliches, von einem Tag bis zu mehrer Wochen..

Wer wurde von Euch in Berlin, ambulant oder Stationör operiert!?

REob(eSrtq_xD


Gleich noch eine Frage...

Hat schon jemand Erfahrung gemacht mit der Behandlung mit Phenol-Lösung. Dabei werden wohl die Fistelgänge ausgespritz und somit "verätzt". Soll eine ziemlich konservative Methode sein, die allerdings recht erfolgreich gewesen sein soll. Aber scheinbar wird sie nicht mehr angewendet. Warum....?!

Jfohann[es1x3


@Robert_D (Phenollösung)

Hallo, Robert,

zu Deiner letzten Frage möchte ich Dich hinweisen auf die Seite

[[http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/derm-013.htm]]

(einfach anklicken)

Dort wird im Abschnitt "Therapie" die Injektion von Phenollösung als eine "der konservativsten Methoden" thematisiert und unter anderem folgendes ausgeführt: "Wegen der hohen Toxizität (= Giftigkeit) und der möglichen Resorption des Phenols (= der möglichen Aufnahme des Phenols in die Lymphbahn) sollte die Methode nicht mehr angewendet werden."

Also lieber die Finger davon lassen!

Gruß,

Johannes

R~oUberxt_D


@Johannes13

Vielen Dank für Deine Antwort!

Na dann fällt das wohl weg. Tja nun weis ich immer noch nicht welche Methode ich wählen soll, bzw. welche wirklich am besten ist. Eigentlich ist es mir ja am wichtigsten, dass die Rezidivquote sehr niedrig ist. Andererseits wäre eine raschere Wundheilung natürlich auch nicht schlecht. Scheinbar bleiben im moment nur 2 Methoden übrig. Die Radikale mit Sekundärheilung oder die Methode nach Kyra"irgendwas"...

rfausdaimit


@RobD - ambulante OP vs. "Wochen" im KH ?!

Salut Robert_D, um mal eben auf eine deiner älteren Fragen einzugehen, hab dazu schon einen Roman verfasst, glaub ich, von daher ganz kurz zusammengefasst: ICH würde niemals (!!!) einen jahrelang entwickelten und gepflegt großgezogenen Sinus P. in der ersten und hoffentlich endgültigen OP ambulant entfernen lassen. einerseits wegen des risikos starker nachblutungen, die im KH nicht nur sofort bemerkt sondern auch behandelt werden können (mir nach OP2 passiert) - andererseits, weil es ungemein hilft, sich post OP dort ausruhen zu können und nach dem mobilisieren, ersten (aus)duschen der wechsel der tamponade etwas ist, was m.m. unbedingt in die hände erfahrener gehört. selbermachen direkt nach OP kannst du an sich vergessen, es sei denn, du bist tatsächlich so "abgebrüht"... aufenthalt 2-3 tage plus OP tag. thats it. keine ahnung, wer von "wochen" geschrieben haben soll, halte ich für ziemlichen unsinn. die ersten wechsel der doch recht tiefen tamponade, wiegesagt, und die evtl. schmerztherapie unmittelbar postoperativ sind meine favoriten zur begründung.

meine dritte Sinus OP war ambulant und eher eine kleine korrektur: es wurde eine mini-stelle frischen knubbels entfernt und "wildwuchs" entfernt. unter vollnarkose, volles programm mit nüchtern bleiben und so, aufgrund der eigenheit, daß sich das areal deines Sinus *nicht* lokal betäuben lässt.

@ rasche heilung:

füchterlich individuell, wäre mir nicht meine OP sammelkarte dazwischengekommen würde ich sagen: nach 4 wochen ist schon wahnsinnig viel geheilt !

- such dir ein KH mit (kolo)Proktologie und dann ab dafür - ?!

R[obeBr.t_D


@rausdamit

Danke nochmal für Deine kurze Zusammenfassung.

Ist ziemlich schwer, hier alle Beiträge nochmal zu lesen.

Denke mal auch, das stationär doch besser ist. Jetzt heist es "nurnoch" eine "gute" Klinik in Berlin zu finden. Empfiehlt es sich gleich in eine Klinik, zu einer Chirugischen Sprechstunde zu fahren, oder sollte man erstmal in eine "normale chirogische Praxis" gehen.

In Berlin gibt es eine Chir. Ärztin die auf Ihrer Internetseite was von protologie und Steissbeinfistel schreibt. Allerdings fürt genaue diese Ärztin auch ampulante Op´s in einem OP-Zentrum in Berlin (Ulsteinhaus) durch. Wenn ich mich also da vorstelle, weil ich denke, dass sie evtl. ja erfahrung mit der SF hat, laufe ich natürlich gefahr, dass SIE mich natürlich (ambulant) operieren will. Auf einen Besuch bei meinem Hausarzt wollte ich eigentlich gleich verzichten, weil der in einem Vorgespräch durchklingen hat lassen, nicht wirklich viel Ahnung davon zu haben (Embryo-Thorie). Er würde mir allerdings einen "guten" Chirugen empfehlen,..so sagte er. Nunja, jetzt weiss man ja nicht, was der einem so empfiehlt...

J!okhannCesx13


@Robert_D

Hallo nochmal, Robert,

ob Du Dich direkt in eine Klinik oder aber in eine "normale" chirurgische Praxis begibst, macht eigentlich keinen Unterschied. (Einen nochmaligen Besuch beim Hausarzt kannst Du Dir allerdings tatsächlich schenken.) Denn auch "normale" Chirurgen operieren normalerweise nicht in ihren Praxisräumen, sondern nutzen dazu die nächste Klinik. Dabei kannst Du übrigens davon ausgehen, daß Du mit einer Wahrscheinlichkeit von 99 Prozent auf einen Chirurgen treffen wirst, der sich in Sachen Pilonidalsinus hervorragend auskennt und für den eine Steißbeinfistel-OP eine seiner leichtesten Routine-Übungen ist.

Ich persönlich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Gemeinschaftspraxis von vier "normalen" Chirurgen gemacht. Vielleicht läßt sich etwas Vergleichbares ja auch in Berlin auftreiben (einfach mal im Telefonbuch nachschauen).

Ansonsten kann auch ich nur sagen:

1. Bring die Sache möglichst bald hinter Dich! Denn um so früher wirst Du rückblickend sagen können, daß ja alles doch nur halb so schlimm war wie befürchtet.

2. Laß Dir von dem Arzt zunächst sagen, was er mit Dir vorhat! Sollte er Dir z.B. (wider Erwarten) ankündigen, daß er die Wunde zunähen will, dann solltest Du lieber nochmal zu einem anderen Arzt gehen. Denn wenn die Wunde zugenäht wird, ist das Risiko eines Rückfalls um so größer (siehe dazu den Link von der Uni Düsseldorf, den ich Dir in meiner vorigen Mail mitgeteilt hatte).

3. Es kommt zwar manchmal vor, daß die Sache ambulant erledigt werden kann. Aber das ist doch wohl eher die Ausnahme. Jedenfalls macht es wenig Sinn, sich darüber Gedanken zu machen, bevor man erstmals einen Arzt aufgesucht hat. Falls Dir aber eine ambulante OP mit anschließendem Zunähen angeboten wird, würde ich wiederum dringend davon abraten.

4. Laß Dich von den verschiedenen Erfahrungsberichten nicht verwirren. Diese "widersprechen" sich nicht (wie Du oben sagtest), sondern sie spiegeln eben verschiedene Erfahrungen wider. Sieh es doch einfach als ein gutes Zeichen an, daß es zumindest AUCH Leute gibt, bei denen die ganze Sache ziemlich komplikationslos vonstatten geht. Auch ich darf mich zu diesen Glücklichen zählen:

1. Tag: Arztbesuch.

2. Tag: OP im Krankenhaus.

3. Tag: Entlassung aus dem Krankenhaus!!

4.-14. Tag: Täglicher Arztbesuch zwecks Verbandswechsel (Dauer: jeweils 5-10 Minuten).

15.-33. Tag: Selbständiger Verbandswechsel zuhause.

34. Tag (d.h. heute): Die Wunde ist fast zu.

Daß es natürlich auch kompliziertere Fälle, längere Krankenhausaufenthlate usw. gibt, ist jedenfalls kein Grund, lieber gar nichts zu tun. Denn letzten Endes kommt man um einen chirurgischen Eingriff doch nicht herum.

Viele Grüße und Kopf hoch! Es gibt wirklich Schlimmeres!

Johannes

rcausdXam4it


Embryo-Theorie

@ Rob_D und Johannes.... erst Johannes:

ich wollte nach Roberts Post grad tief Luft holen und fing schon an, eine Antwort zu formulieren, bis ich Deine dann las - an sich nix hinzuzufügen ! ;-)

Auf keinen Fall (!!) solltest Du Dich beim zu erwartenden Ausmaß der Wunde - bleib cool, es ist viel harmloser, als es klingt - den Docs Experimente erlauben, zuzunähen. Sammel gerne nochmal alle Aussagen zum Thema, nicht nur hier: das Fazit spricht eindeutig gegen Schwenklappenplastiken und ähnliches Zutackern - sollte sich die Höhle (und Bakterien lieben feuchte, warme Höhlen) infizieren und entzünden, gerne nach 2 Wochen oder so, vergrößert die anschließende Behandlung die Wunde nur unnötig, von OP2, den Schmerzen, der Frustration, Leidensdruck etc. mal abgesehen. Wichtigste 2 Punkte: Proktologisch Stationär / offene Wundheilung.

Was die "Embryo-Theorie" angeht, so vermischen sich hier verschiedene Aspekte, den Zusammenhang als solchen würde ich jedoch nicht als unqualifizierten Unsinn stempeln. Es sprich halt vieles dafür, daß es solche "nicht mehr genutzten" Tunnelchen gibt, die in der Regel auch total egal sind - BIS zu dem Moment, wo das tiefer getriebene entzündliche Haar"zeugs" darauf trifft. Siehe oben: Die Party in der Wundhöhle... Hurra... *ggg*

Erstaunlich auf jeden Fall, daß es zu einem solch verbreitetem Pnänomen wie dem Sinus Pilonidalis recht wenig eindeutige Studien / Aussagen etc. gibt. Ich bin auch "erschüttert", daß es offensichtlich keine Quellen in Deutschland zum Thema "indische Methode" gibt. Wobei ums klar zu sagen: ein verkapseltes Haarnest wird wohl kaum "von selbst" quasi in Drainage den Po verlassen.... aber das ist ein anderes Thema....

Schnipp-Schnapp & gute Besserung !

So nervig die Zeit danach manchmal sein / werden kann, sie steht in keinem Vergleich mit der Zeit der akuten Beschwerden, DAS ist absolut sicher !! "Nach der OP" ist eine echte Erleichterung.

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH