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Steißbeinfistel

J}ohan.neUs13


Pilonidalsinus = Pilonidalfistel oder Pilonidalzyste

Um einem Mißverständnis vorzubeugen, will ich hier noch einmal folgendes betonen:

Solange der Verdacht, daß ein Pilonidalsinus vorliegt, nicht von einem Arzt entkräftet wurde, ist die Aussage: "Löcher sind nicht zu sehen, das ist ja schon mal gut" (studi82), nur dann sinnvoll, wenn man es besser findet, statt eines Pilonidalsinus in Form einer nach außen offenen Pilonidalfistel lieber einen Pilonidalsinus in Form einer abgekapselten Pilonidalzyste zu haben. Dazu aber besteht kein Grund. Denn im Prinzip ist eine Pilonidalzyste, bei der der Eiter eben nicht durch ein Löchlein abfließen kann, eher noch unerfreulicher als eine Pilonidalfistel.

Den Unterschied zwischen P.-Fistel und P.-Zyste kann man auf den beiden graphischen Darstellungen gut erkennen, die auf der folgenden Webpage enthalten sind:

[[http://www.medizin-netz.de/icenter/spilonid.htm]]

(einfach anklicken)

Gruß an alle und gute Besserung,

Johannes

fula#chxi


Spannt Eure Narbe auch nach der Haarentfernung ?

Habe vorgestern abend mal wieder meine Haare mit Veet Enthaarungsmoussee entfernt. Seitdem habe ich an der Narbe ein komisches Spannen und Reißen, was nicht weh tut, aber sehr unangenehm ist Ich habe sogar das gefühl es ist leicht geschwollen. Man kann aber optisch nichts sehen. Kennt Ihr das Problem ? Es fühlt sich so an, alsob die Pofalte anenanderklebt und sich langsam wieder auseinanderzieht. Einfach ekelhaft.

Dieses Thema nervt micht langsam. Da meint man es mal gut mit seinem Steißbein und dan sowas. Ich habe es nicht immer. Es kommt nur ab und zu mal vor. Habe angst, das sich da wieder was zusammenbraut.

Gruß

Ralf

sbtudi8x2


Oh mann....

war beim Arzt, hab kurz erzählt und der meinte sofort:"zum Chirug"; hat aber echt nur einmal kurz drauf geschaut und mich sofort weiter geschickt. Der Chirug dann fragte warum ich denn da bin... hab ihm das gesagt, und er guckt auch nur kurz, holt sofort die Betäbungspritze raus und fängt an, die Flüssigkeit abzulassen; dann meinte er, dass muß aber operiert werden, alles rausholebn, würden wir aber erst mal morgen drüber reden...

Also keiner hat richtig geguckt oder auch nur richtig erklärt was ich da habe, hätte ich nicht schon hier geschaut wüßte ich sicher nichts.

naja, nur der hautarzt ,der meinte was von Fisteln und Gängen unter Haut; und das es schnell behandelt werden muss.

Bin etwas überrumeplt im Moment.

Und das mit dem "Eiter" rauslassen hat schon ziemlich weh getan, ich will das am liebsten gar nichts weiter machen lassen!

und schon gar nicht irgendwas "rausholen" lassen mit nur örtlicher Betäubung, das tut dann sicher viel mehr weh :-( Gut, ich bin auch was Schmerzen angeht nicht die standhafteste. Evt. bin ich nur zu empfindlich...

aber naja was denkt ihr? Besser nur örtliche betäubung oder lieber "richtig"? Ich hab schon heute so viel gespürt obwohl ja nur die Haut eingeritzt wurde.

aber danke das Ihr alle so "mit dabei" seid :-)

schönen Abend,

studi

rWamusdaxmit


arme studi !

das mit der betäubung - vergiss es. lokal ist das betroffene areal überhaupt nicht mit einer simplen betäubung in den griff zu bekommen. aber laß uns das ganze positiv formulieren:

a) du warst schnell beim doc - gut !

b) es ist das, was wir möglicherweise denken, was es ist... hm...

c) tu dir den gefallen und laß dir die OP nicht ambulanz aufschwatzen !

d) entspanne dich, meine narkosen waren 1A und ich war nach dem aufwachen im KH dermaßen erleichtert, auch daß ich dort die ersten tage wundversorgt wurde etc. -achja: auch die schmerzmedikation unmittelbar nach der OP ist im KH "optimaler" als sich zuhause ein tablettchen zu pfeifen...

...was nicht heißen soll, daß es nach der OP schweinemäßig wehtut. dem ist nicht so. der "vorher-nachher" effekt ist sensationell. im positiven sinne.

e) jetzt suchst du dir ein KH deines vertrauens, möglichst aber nicht zwingend mit einer koloproktologischen abteilung, kannst dich auch wenn es psychisch besser für dich passt nach (?!) der OP rückwirkend von deinem haut-/ hausarzt überweisen lassen.

soll heißen, es ist dein hintern und du kannst die folgenden schritte frei entscheiden. die indikation zur OP wird ohnehin vom KH ärztlich bestätigt werden, und die notwendigen checks (blutwerte) machen die sowiso vor ort...

kopf hoch und nimms gelassen, bald bist du einen sinus ärmer ;-)

[b]*gute besserung !*

BkoarKdxer59


@studi82

Hallo!

als ich deinen Beitrag ließ, hätte ich meinen können, er wäre von mir, denn ich hatte auch wahnsinnig Bammel davor, zum Arzt zu gehen. Nun bin ich 16 Jahre alt und meine Wunde will einfach nicht richtig zuheilen. Die 2. Operation hab ich schon 3 Monate hinter mir, und ich muss sagen, ich bin etwas verzweifelt, wobei ich dich hiermit nicht einschüchtern will. Meiner Meinung ist längeres Warten auf keinen Fall eine Lösung. Das Ding muss da weg!!!

Solange es noch nicht entzündet ist, bietet es sich sowieso an, es durch eine OP entfernen zu lassen. Und du musst dich dafür auch auf keinen Fall schämen, weil du ja wie du selbst weißt, den sinus unverschuldet bekommen hast. Es gibt außerdem genügend Kliniken, die sich schon öfters mit so was auseinandergesetzt haben. Für die ist das Alltag und nicht irgendwas, was sie noch nie zu Gesicht bekommen haben. Also ich rate dir: Fass dir den Mut und geh zum Arzt, denn du tust dir dabei selbst einen riesigen Gefallen, sollte es auch nicht so scheinen!!!

Schöne Grüße aus dem Schwabenland!

Boarder59

f@lach)i


@studi82

Hallo !

Auch ich will mal meinen Saft hierzu geben.

Aus meiner Erfahrung (Ich wurde 3x stationär unter Vollnarkose und einmal ambulant örtlich operiert) kann ich Dir nur raten Dich stationär unter Vollnarkose operieren zu lassen.

Ambulant unter örtlicher Betäubung ist auch möglich. Der Chirug bekommt die Region auch anständigt betäubt. Ich hatte ca. 20 Betäubungsspritzen rund um das Steißbein bekommen. Dies war sehr schmerzhaft. Von der OP habe ich eigentlich keine Schmerzen verspürt. Es war allerdings recht unangenehm. Es schmerzt allerdings wenn der Chirug rund um den Steiß "brennt". Hitzeschmerz kann man nicht betäuben. Das tat schon ein wenig weh. Anschließend konnte ich nach HAuse. Einen Tag später hatte ich starke Nachblutungen und bin doch im Krankenhaus gelandet.

Also lieber gleich stationär. Die nötige Versorgung ist dort für die ersten Tage gegeben. Und die NAchsorge ist meineserachtens, gerade in den ersten TAgen, wichtiger als alles andere.

Hab keinen Schiß vor der Vollnarkose. Das ist wirklich das harmloseste an der ganzen Sache.

Kopf hoch !

Ralf

Jeoh;an/nesx13


@studi82 (Verschiedene Arten der Betäubung)

Hallo, studi,

hat denn Dein Chirurg überhaupt angedeutet, daß er den Eingriff eventuell mit einer nur örtlichen Betäubung, also ambulant, erledigen kann bzw. will? Wenn er nur gesagt hat: "muß aber operiert werden, alles rausholen", hört sich das meines Erachtens eher nach einer "richtigen", also stationären, OP an. Und eine solche ist (da kann ich rausdamit nur zustimmen) ohnehin besser.

Mich hat man dabei vor anderthalb Monaten vor die Wahl "Allgemeinanästhesie" (Vollnarkose) oder "Spinalanästhesie" gestellt, und ich habe mich nach einer Beratung durch die Narkoseärztin für die Spinalanästhesie entschieden. Dabei wird das Betäubungsmittel in den mit Nervenwasser (Liquor) gefüllten Raum der Lendenwirbelsäule gespritzt. (Es handelt sich also um etwas völlig anderes als eine simple "örtliche Betäubung".)

Konkret lief das Ganze dann so ab: Ca. 3 Stunden vor der OP wurde mir eine sog. Scheiß-egal-Tablette verabreicht, so daß ich sogar noch ein wenig geschlafen habe. Dann ging es in den OP, wo zunächst die Injektion in die Wirbelsäule erfolgte (hat nur einmal kurz gepiekst). Nach wenigen Minuten war vom Bauchnabel bis zu den Füßen alles völlig taub. Die absolut schmerzfreie OP habe ich dann bei vollem Bewußtsein (allerdings immer noch etwas müde) miterlebt, wobei die Narkoseärztin ein bißchen Smalltalk mit mir machte.

Der Vorteil dieser Methode: Kurz nach der OP ist man sofort wieder fit und kann gleich etwas trinken. Das ist besonders gut, weil man in den Stunden vor der OP nichts trinken (und essen) darf und daher einen tierischen Durst hat. (Essen kann man übrigens auch gleich wieder - mir wurde ca. 1 Stunde nach der OP das Mittagessen serviert!)

Der Nachteil: Die Beine bleiben noch stundenlang nach der OP taub. Ich konnte erst nach 6-7 Stunden wieder selbständig aufstehen und gehen.

Ich bin auch schon mal unter Vollnarkose operiert worden (an der

Hand) und habe deshalb die Möglichkeit zum Vergleichen. Wahrscheinlich würde ich mich wieder für eine Spinalanästhesie entscheiden, doch letztlich ist das wohl eine Geschmacksfrage.

Alles Gute für Dich!

Johannes

i>nigoxpe


auch Betroffen....

Hallo ihr alle hier.....

Ich hab hier die halbe Nacht den Thread durchgelesen.

Bei manchen Postings wird mir Angst und Bange.....

Ich hab bei mir, ebenfalls eine Steißbeinfistel festgestellt und

mache im moment gerade einen Termin beim Arzt.

Die symptomatik ist bei mir exakt die, die hier auch von den meisten Beschrieben wird.

3 kleine Löcher ca 5 cm über dem Anus.

Verdickung ca. Erbsengroß würde ich sagen.

Bis gestern tat es auch rein gar nicht weh, nur als ich es entdeckt hatte; seit dem drückt es beim Hinsetzen.

Psychosomatisch....

Naja mir ist auf jedenfall dem dem gedanken an eine OP nicht gerade wohl zumute, um nicht zu sagen das ich unheimlich Schiss habe.

Ich hoffe es wird nicht so schlimm.

Danke erstmal für dieses Forum es ist unheimlich Informativ !!

Ingo

sItud`ij82


@ ALL:

Danke wieder mal für die Hilfe; ja also wenn ich was machen lasse dann auf alle Fälle Vollnarkose ich halte das sonst nicht aus. Und wo, das schau ich noch.

So heute hat der Arzt schon mal etwas mehr geredet mit mir; also ich hab ihn zwar nicht recht verstanden; aber er sagte es folgendermaßen:

Erst meinte er "wenn ich sie wäre hätte ich es gar nicht machen lassen und drauf ankommen lassen" oder sowas...ich hoffe, ich hab das falsch verstanden weil das hört ich ja an, als ob ich jetzt hier die wäre die da gesagt hat "bitte wegmachen"; ich hab mich an die Ärzte gewandt um überhaupt erst mal zu erfahren ob überhaupt IRGENDWAS gemacht werden muß, hätt er gesagt lassen wir so.. kein Thema!

Dann meinte er: erst einmal soll ich das, was er jetzt gemacht, also das aufritzen und säubern, verheilen lassen; danach ...in ein, zwei Monaten...soll ich weiter schauen und zwar erst wenn es wieder verheilt ist, soll ich mir überlegen, was ich will;

er meinte es sei nicht immer unbedingt nötig zu operieren, es gäbe auch seltene Fälle das es nicht wieder kommt;

wenn wir es jetzt sofort machen würden, müßte man "wild rumschneiden" und ich hätte einen größeren Schnitt;

lieber erst verheilen lassen und dann genau rausmachen:

Das war jetzt seine Empfehlung, erst heilen lassen und dann machen...

ich bin dennoch recht verunsichert..

ihr sagt alle sofort KH oder eben ambulant machen lassen.. also nicht erst warten?

Nur, keiner der beiden Ärzte hat das Wort Steißbeinfistel bis jetzt in den Mund genommen.

So egal jetz, der Arzt ist eh erst mal weg für 2 Wochen, gehe dann wieder zum Hautarzt und werde den jetzt mal eingehender befragen.

Und JETZT gehe ich arbeiten und heute Abend auf nen Geburtstag, keine Lust mich weiter verrückt zu machen ;-).

Also, danke noch mal und nen schönen Tag euch allen!!

r ausdpamxit


? ! ? !

studi, ich werd nicht wirklich schlau aus dem, was zwischen dir und dem arzt "besprochen" wurde. ehrlichgesagt, konfusion und desinformation - ahnungslosigkeit dieses docs ?

unglaublich, daß du noch nicht mal eine diagnose erfahren konntest, für was er das denn hielt, was er da "aufritzte"... kann ja sein, daß ich mich irre, aber rein subjektiv mein gefühl äußernd: ich halte den typ für einen volldeppen. bitte wer soll sich überlegen, was dann folgt ? was du willst ? spinnt der ? klassischer fall von "sich aus der verantwortung zu ziehen" ? oder wozu soll das gut sein... haarsträubend !! auch dieser text, falls zitat wörtlicher rede "wild rumschneiden". ein guter arzt sollte helfen und nicht in einer solchen situation angst und panik schüren. mir fehlen die worte. was für ein....

geh bitte zur ch. ambulanz eines "großen" KH in deiner nähe, gewissermaßen "unverbindlich" und laß da mal einen erfahrenen chirurgen draufschauen....

B{odarderx59


hallihallo!

Also ich hab mal wieder den letzten Beitrag von studi82 gelesen. Erschreckend?! oder doch eher Überraschend?! Normalerweise ist man ja im Glauben, Ärzte seien Ärzte weil sie einfach mehr Bescheid über unseren Organismus haben als wir selbst. Doch offenbar liefert uns dieser Beitrag das Begenbeispiel. Ich kann mich dem Rat von "rausdamit" nur anschießen!!! Geh am besten mal in ein größeres Krankenhaus, dort sollte es Ärzte geben, die wenigstens ein bisschen Ahnung von so was haben!

Viele aufbauende Grüße von mir!

Jrohaonnesx13


@ingope und @studi82

@ingope

Hallo, Ingo,

also, ich finde, Du machst das schon alles richtig:

1. Du hast Dir die Mühe gemacht, den Thread durchzulesen. Das ist in der Tat sehr empfehlenswert, da man dabei eine Menge lernen kann (und da hier dadurch nicht immer dieselben Fragen beantwortet werden müssen).

2. Du bist Dir aufgrund einer Selbstdiagnose sicher, daß Du einen Pilonidalsinus hast. Das ist meines Erachtens absolut okay. Denn diese kleinen Löcher oberhalb des Anus sind eben DAS typische und unverwechselbare Symptom eines Pilonidalsinus. Auch ich war mir seinerzeit aufgrund einer Selbstdiagnose sicher. Und wenn die Eigendiagnose zugleich die Erkenntnis beinhaltet, daß nun ein Arztbesuch notwendig ist, ist es natürlich um so besser.

3. Bei dem Gedanken an die OP ist Dir zwar nicht gerade wohl zumute, aber Du sagst zugleich, daß Du hoffst, es werde nicht schlimm werden. Mit anderen Worten: Trotz Deiner Befürchtungen bist Du für eine OP bereit. Sehr gut! Und noch besser ist dies: Sicherlich gibt es keinen hier, der sich auf die OP gefreut hat; aber die Erfahrungsberichte zeigen doch auch, daß die OP in den allermeisten Fällen im nachhineinen als das angesehen wird, was am unproblematischsten war.

Schöne Grüße eines (jetzt in Niedersachsen lebenden) Landsmanns nach Schleswig-Holstein!

Johannes

@studi82

Hallo, studi, auch ich stehe Deinem Bericht etwas ratlos gegenüber. Zusätzlich zu dem, was rausdamit bereits gesagt hat, möchte ich noch auf eine Sache hinweisen:

Wenn Dein Chirurg gesagt hat, es gebe auch seltene Fälle, wo es nicht wiederkommt, dann kann er eigentlich nur meinen, daß es sich NICHT WIEDER ENTZÜNDET. Soweit ich weiß, soll es solche (überaus seltenen) Fälle in der Tat geben. Wenn er diese Information allerdings mit der Behauptung verbunden hat, eine OP sei nicht immer notwendig, so ist das meines Wissens zumindest verantwortungslos. In der GESAMTEN Fachliteratur (innerhalb und außerhalb des Internet) wird nämlich durchweg betont, daß eine OP in Form einer Exzision IMMER notwendig ist. Denn abgesehen davon, daß man ja vorher nicht wissen kann, ob es sich denn wieder entzünden wird oder nicht, besteht auch bei einem still vor sich hin schlummernden und sozusagen "bechwerdefreien" Sinus das Risiko maligner Entartung (Krebs). Und die Vorstellung, die Fistel, Zyste (oder was auch immer sich da unter der Haut gebildet hat) könne von alleine wieder weggehen, wäre schlichtweg absurd.

In diesem Sinne auch an Dich schöne Grüße!

Johannes

P.S.: Daß noch kein Arzt Dir gegenüber das Wort "Steißbeinfistel" in den Mund genommen hat, könnte darin begründet sein, daß dies gewissermaßen nur ein umgangssprachlicher (und auch nicht ganz korrekter) Begriff ist; er wird deshalb von Medizinern normalerweise vermieden.

i#ngoxpe


@Johannes13

Erst einmal vielen Dank für deine aufbauenenden Worte.

Ich habe mir heute morgen gleich einen Überwisungschein des Hausarztes geholt.

Das nächste Problem ist einen Arzt zu finden der das ganze dann auch Behandelt. Unserer städtisches Krankenhaus hier am Ort werde ich meiden da ich damit genug Erfahrungen habe ( medizinische Ausbildung, somit Vorbelastet)

Nun hab ich den halben morgen in Kiel umher Telefoniert.

Die Klink macht das nicht, die auch nicht. Uni Klinik keinen erreicht.

Privatklinik in Kiel, umheimlich Unfreundlich, und Termin in über einem Monat.

Nun habe ich im städtischen Krankenhaus Kiel für Montag einen Vorstellungstermin.

Außerordentlich Freundlich am Telefon, den Ablauf vorab sehr nett Erklärt.

Bin gespannt was weiter passiert.

Klar, ich freue mich nicht auf die OP aber wovor ich noch mehr Angst habe ist das es noch größer wird (momentan ca. Erbsengröße) und die OP dann noch "heftiger" wird.

Wenn ich hier eines gelernt habe ist es, das man schnell reagieren sollte und es nicht auf die lange Bank schiebt.

Danke dafür !!

Dieses Forum hat mir schon sehr geholfen und mich auch sehr bestärkt schnell zu Handeln.

Ingo

rdalpdh{ileixn


*:)

es ist erstaunlich, immer wieder absolut erstaunlich, mit welcher Gelassenheit manche Ärzte mit unserer Gesundheit umgehen. Bin Handwerker, Selbständig. Wenn ich solch einen Stuß tagtäglich von mir geben würde, wie es offenbar sehr viele Mediziner tun, ich würde mit sicherheit nicht hier sitzen und jetzt posten können, denn unter Brücken gibt es irgendwie keinen Internetanschluß >:(.

Was mich jedoch sehr erfreut, ist die zunehmende Selbständigkeit der Menschen und Mitbürger, eben diesen Herren in weiß nicht alles so ohne weiteres abzunehmen alles als bare Münze hinzunehmen.

Wie es bei mir war, kennt ihr und ich muß immer wieder feststellen, daß mein Hausarzt wie auch die Chirurgen in der Klink bei uns wirklich sehr gut waren, sind :-D. Hatte wohl riesen Schwein.

@ rausdamit

Ists wieder ein bischen besser bei Dir mit der Arbeit ??? ??Hast sehr gestreßt geklungen, letztlich.

Bei mir waren auch zwei Wochen totaler Streß angesagt, ob des meinem nicht mehr vorhandenen Fistelding wirklich so gut getan hat ??? Sind jetzt neun Wochen, also ganz zugeheilt ist des Teil noch nicht, aber ich bin guter Dinge und selbst wenn, dann geh ich halt wieder hin zum KH, sind ja auch nette Schwestern da ;-D

Allen gute Besserung und einen tollen Heilungsverlauf *:)

JVoha~nnces13


@ingope

Also, Ingo, wenn Du schon für Montag einen Vorstellungstermin in Kiel hast, dann kann man ja wohl davon ausgehen, daß die OP ziemlich bald über die Bühne gehen wird. Insofern ist Deine Sorge, daß das Ding in der Zwischenzeit noch größer werden könnte, überflüssig. Denn sooo schnell vergrößert es sich nun auch wieder nicht.

Gewiß, wenn Du absolutes Pech hast, könnte es passieren, daß es sich in der Zwischenzeit entzündet. Aber zum einen ist das ziemlich unwahrscheinlich. (Warum sollte es sich gerade in diesen drei Tagen entzünden, nachdem Du das Ding wahrscheinlich schon mehrere Monate, wenn nicht Jahre unbemerkt mit Dir herumträgst?) Und zum anderen würde auch eine Entzündung nichts an der "Heftigkeit" der OP ändern. Ich selbst (hatte das Ganze leider hinausgezögert und) bin mit einem sehr stark entzündeten Sinus operiert worden; doch wurde mir danach auf Nachfrage ausdrücklich versichert, daß die Wunde nicht größer ausgefallen wäre, wenn ich eine Woche vorher, also noch in "unentzündetem" Zustand, gekommen wäre.

Also: Weiter so! - und viele Grüße,

Johannes

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