» »

Steißbeinfistel

J'ohOann.es13


Sorry, es muß natürlich heißen: "... daß die Wunde nicht KLEINER ausgefallen wäre, wenn ..."

JIoha<nnes1x3


@ingope (Nachtrag)

Tja, nun muß ich leider noch einen Nachtrag anfügen, da ich vielleicht etwas mißverstanden habe: Handelt es sich bei der erbsengroßen Verdickung, die Du erwähnt hast, möglicherweise bereits um eine Entzündung? (Die Stelle müßte dann spürbar schmerzen.)

Falls ja, wäre allerdings auch das nicht wirklich schlimm. Vielmehr gibt es dann drei Möglichkeiten:

1. Entweder das Ganze verschlimmert sich bis zu Deinem Krankenhaustermin nicht (bzw. nicht wesentlich).

2. Oder es verschlimmert sich, aber der "drückende" Eiter (ggf. mit Blut vermischt) fließt nach kurzer Zeit von selbst durch die kleinen Löcher ab (dazu sind die ja da). Dabei kann man übrigens versuchen, ein wenig nachzuhelfen, indem man einen leichten Druck auf das Steißbein ausübt. (Manche Ärzte wenden dieses Verfahren an, um bei der Diagnose auf "Nummer sicher" zu gehen.) Zur Gewohnheit darf das allerdings auf keinen Fall werden, da es grundsätzlich nicht gut ist, an entzündeten Stellen herumzudrücken!

3. Oder die Stelle schwillt sehr stark an, und die Schmerzen werden ziemlich unangenehm, da der Eiter trotz der Löcher nicht mehr abfließen kann. Das KANN in der Tat sehr schnell passieren! (Möglicherweise meintest Du dies - und nicht die Fistel an sich -, als Du von einer möglichen Vergrößerung gesprochen hast?). Aber auch in diesem Fall sollten die Schmerzen wenigstens bis Montag auszuhalten sein. Notfalls kann aber auch ein Arzt noch vorher einen "Entlastungsschnitt" durchführen (siehe oben den Bericht, den studi82 darüber gegeben hat).

Im übrigen bleibt es bei dem, was ich vorhin geschrieben habe.

Nochmals viele Grüße und ein komplikationsloses Wochenende!

Johannes

iDngopxe


@Johannes13

Erstmal vielen herzlichen Dank für deine Erklärungen, die

ich sehr interessiert Lese.

Die Stelle schmerzt tatsächlich etwas aber nicht erheblich.

Es ist mehr eine Art druckschmerz.

Es blutzt ab und zu ganz leicht, aber nicht wirklich viel.

Das merkwürdige ist aber das es seit vorgestern, also seitdem ich mir sicher bin das es ein Fistel ist, es mehr wehtut als sonst (sonst hab ich es kaum bemerkt), von daher mein verdacht das

es psychosomatisch ist.

Jetzt im nachhinein erinnere ich mich auch das es schön "früher"....sagen wir mal vor einem Jahr, an der Stelle etwas "gedrückt" hat, was aber nach einem oder max zwei Tagen wieder verschwunden war. Diese "Löcher" habe ich erst einige Tage.

Die Stelle ist schon etwas wärmer als normal von daher gehe ich davon aus das eine, wenn auch nicht erhebliche, Entzündung vorliegt.

Ich denke, wenn es nicht schlimmer wird, ist es ohne weiteres bis Montag auszuhalten, ansonsten werde ich eben schon vorher ins Krankenhaus müssen und mir helfen lassen, aber ich hoffe mal das es so bleiben wird.

Nun hab ich noch eine Frage zur anästhesie während der OP.

Was würdet ihr empfehlen?

Spinale Anästhesie oder Vollnarkose?

Eigentlich war ich fest auf die spinale "Eingeschossen" nun aber mal eine andere Sicht:

Ich sprach heute mit einem bekannten der bei einer sehr großen Firma in Hamburg arbeitet die Krankenhäuser beliefert.

Medikamente, sprich Pharmaindustrie (USA) usw... es ist ein Hersteller dieser Sachen, kein Medizinzubehör Lieferant.

Er selbst hat eine etwas höhere medizinische Ausbildung und er hat gesagt er würde jedesmal die Vollnarkose der spinalen vorziehen.

Er meinte das heutzutage aufgrund der entwicklung der Medikamente die leute viel besser mit Vollnarkosen fertigwerden als früher und die spinale schon div. risiken mit sich bringt.

Er nannte div. Beispiele das würde hier aber den Rahmen sprengen.

Was haltet Ihr davon? Was würdet ihr machen?

Bin mir jetzt über die spinale nicht mehr so ganz im sicheren.

Naja ich sagte ja ich bin nicht gerade der Mensch der OP´s mag.

uaahh bin ich nervös.

Vielen Dank für eure Antworten.

Ingo

J$ohannIes13


Vollnarkose oder Spinalanästhesie?

Zu dieser von Ingo gestellten "Gewissensfrage" möchte ich hier auf zwei Webpages hinweisen, auf denen die beiden Anästhesie-Formen jeweils sehr ausführlich dargestellt werden, inkl. der jeweiligen Vor- und Nachteile bzw. Risiken (einfach anklicken):

Zur Vollnarkose:

[[http://www.gesundheitpro.de/partner/surfmed/therapien/operationen/narkose_und_schmerzbehandlung/vollnarkose]]

Zur Spinalanästhesie:

[[http://www.gesundheitpro.de/partner/surfmed/therapien/operationen/narkose_und_schmerzbehandlung/spinalanaesthesie]]

BEIDE Methoden haben Risiken; und die Entscheidung hängt nicht zuletzt davon ab, welche Krankengeschichte jeder einzelne hat. Insofern sollte man in der Anonymität des Internets meines Erachtens sehr vorsichtig sein, eine der beiden Methoden als die einzig richtige zu empfehlen.

Dazu noch folgender Gedanke: Normalerweise findet vor der OP ja ein Vorgespräch mit dem Anästhesisten statt. Vielleicht sollte man die Methode wählen, zu dem dieser einem dabei rät? Könnte ja sein, daß er die jeweilige Methode nicht nur deshalb empfiehlt, weil er sie (unter Berücksichtigung der individuellen Voraussetzungen) in dem speziellen Fall für die bessere hält, sondern auch deshalb, weil er sie besser beherrscht. Oder ist das zu primitiv gedacht?

@ ingope:

Ich hoffe, diese Hinweise helfen Dir ein wenig weiter. Aber es wäre natürlich gut, wenn hier vielleicht auch noch andere schreiben, wie sie die Sache sehen. - Was Du über Deine möglicherweise entzündete Stelle schreibst, bewegt sich durchaus im Rahmen des Normalen und hört sich tatsächlich nicht besonders bedrohlich an. Insofern bin ich guter Hoffnung, daß Du bis zu Deinem Termin nichts Schlimmeres mehr zu befürchten hast (und danach natürlich auch nicht). - Johannes

ixnggopxe


@ Johannes13

Vielen Dank, ich werde mir die beiden Links von dir nachher sehr aufmerksam durchlesen, da ich mir im moment keinewegs sicher bin für welche der beiden Methoden ich mich entscheiden soll.

Ich werde mir alles durchlesen was möglich ist, hoffe natürlich auch noch ein paar andere Erfahrungen lesen können, und es nachher im persönlichen Gespräch im Krankenhaus, meine Krankheitsgeschichte eingeschlossen, entscheiden müssen.

Ich hatte gestern geschrieben das meine "Fistel", bzw der bereich am Steißbein, etwas wärmer ist als normal und leicht weh tut.

Heute morgen bin ich aufgewacht und.....nichts....es tut rein gar nicht mehr weh, ich spüre es nicht einmal mehr....und es ist auch nicht einmal wärmer an der stelle...

Das ist jetzt so wie vor einem jahr (was ich schon beschrieben hatte) es war plötzlich "weg"

Ich bin gespannt was am Montag die ärzte im Krankenhaus sagen.

viele Grüße

Ingo

J;ozhannfeCs13


@ingope

Ja, Ingo,

so, wie Du es jetzt beschreibst - nämlich daß die Beschwerden plötzlich weg sind, nach einiger Zeit wiederkommen und dann wieder verschwinden - kann es Monate oder gar Jahre gehen, wenn man nichts unternimmt. Aber unter der Haut und somit unsichtbar wird der Sinus von Mal zu Mal größer, und eines schönen Tages ist es dann soweit, daß "es" eben nicht mehr weggeht, sondern sich so stark entzündet, daß sich am Steißbein eine Beule bildet, die so groß werden kann wie ein Hühnerei. Und dann hat man keinen großen Spielraum mehr, sich für einen zeitlich günstigen OP-Termin zu entscheiden, sondern kann wegen der Schmerzen nur hoffen, daß man so schnell wie möglich unters Messer kommt. (Ich spreche da aus leidvoller Erfahrung). Insofern ist es sehr gut, daß Du (trotz der vermeintlichen Verbesserung) weiterhin an dem Arzttermin festhältst. So bleibst Du gewissermaßen "der Herr der Lage".

Weiterhin alles Gute und - trotz allem - ein schönes Wochende!

Johannes

rMausYdaxmit


atmung / beatmung / bauchlage

nur kurz 2 cent von mir zum thema spinal versus vollnarkose, hab das natürlich auch mit den aufklärenden anaesthesisten besprochen bzw. gefragt, ob spinal nicht "besser" wäre. im prinzip ist ihnen (in meinem KH) bei einer solchen OP, während derer sich der patient in bauchlage befindet, die vollnarkose deutlich lieber. oder klarer formuliert: sie machen wenn es irgend geht keine spinale ! begründung: bei spinaler anaesthesie kommt es manchmal zu ausstrahlungen der betäubung in den oberkörper, so daß beim patienten ein starkes gefühl der beklemmung / atemnot auftreten kann. zumal dieser auf dem bauch liegend ohnehin die atmung als beschwerlicher wahrnehmen kann. die vollnarkose, mit intubation zur sauerstoffversorgung, ist heute sehr exakt und schonend dosierbar - wie ich am eigenen leib 4x sehr zufrieden erlebt habe. nach- oder nebenwirkungen: keine. außer natürlich, daß man natürlich eine weile noch leicht euphorisch in watte gepackt dämmert.... *grins*

ganz persönlich dazu noch: wenn die mir also am steiß herumschneiden und machen und tun, reichte es mir nicht aus, davon nur nichts zu spüren ! ich will davon rein garnichts mitbekommen - auch keine gespräche untereinander, die die OP kommentieren. auch das gefühl der "halben lähmung", wie beschrieben, für mich ist das nix. die sollen im OP ihren job machen, ruhig ablästern, wie riesig und eklig die fistel ist, die sie grad rausschneiden, daß es dabei "blutet, wie sau", nebenbei wie die kohlroulade heute in der kantine war und daß sie der meinung sind, ich wär schon ein bischen adipös oder so... mir egal - sollen sie alles so "besprechen", hautsache ich bekomm davon nix mit. ;-D

achja @ ingo: nu mach bloß nicht den fehler und fasse das als "entwarnung".... verstehen könnte ichs, hab ja auch so gehandelt - aber genau davon möchte ich leidensgenossInnen abhalten bzw. abraten ! der moment, sich der OP zu stellen, ist immer "ungünstig". aber akut in riesen beulen zugeeitert bekommst du schmerzen, die in keinem verhältnis dazu stehen, JETZT zu handeln... in diesem sinne

gute besserung ! *:)

p.s.: was mich angeht, ich glaub ich laß am montag nochmal nachsehen...

i0ng.opxe


@Johannes13 und @rausdamit

Vielen Dank für eure Kommentare.

Nein, trotz einer momentanen Verbesserung werde ich den Termin der OP nicht verlegen bzw. absagen.

Es ist notwendig das JETZT gehandelt wird und nicht erst wenn es

gar nicht mehr anders geht vor Schmerzen.

Ich möchte die Fistel so schnell es geht entfernt haben auch wenn mir alles andere als wohl bei dem gedanken an die OP ist.

Montag 11.15 Uhr bin ich im Krankenhaus und hoffe das ich es bal hinter mir habe.

Ich werde spätestens Montag nachmittag von dem Vorstellungstermin berichten.

Zur art der anästhesie bin ich mir noch gar nicht im klaren aber ich denke das werde ich Montag zusammen mit dem Krankenhaus entscheiden.

Nichts desto trotz würden mich anderen meinungen zur anästhesie wie die von rausdamit sehr interessieren.

Ich danke euch !

viele Grüße

Ingo

f>lac&hi


Deutet ihr es auch als Alarmsignal wenn...

-die Haut am Steißbein seit 4 Tagen zieht, reißt, bei Berührung überempfinlich reagiert ?

-sich beim Bewegen ein nicht deutlich zu lokalisierendes Stechen erscheint

-man Schiß hat beim Einsteigen ins Auto zu sehr die Narbe zu bewegen

Es sind keine Reizerscheinungen optisch zu erkennen. Es ist keine Öffnung zu erkennen. Es blutet oder Eitert auch nicht. Was kann das denn nur wieder sein ??? Wenn ich damit zum Doc gehe, kann der mir überhaupt helfen ??? Wie kann er unter den Voraussetzungen überhaupt etwas Diagnostizieren ?

Ist es vielleicht nur Narbenschmerz ? Oder Braut sich da wieder was unter der Haut zusammen ???

Bin mir auch nicht sicher ob ich einen Chirugen oder inzwischen ein Psychologen brauch.

Gruß

Ralf

r3a)lphsileYin


@ingo

bei mir wurde die OP auch unter Vollnarkose gemacht. Etwas anderes kam für die Chirurgen gar nicht in Frage, wegen der Bauchlage. Selbst wenn etwas anderes in Frage gekommen wär, ich bin da wohl gleich wie rausdamit ;-D. Alleine die Vorstellung, ich bekomm da mit wie und was die da machen und reden, neenee Du, das wär nix für mich. Ist echt easy, reingefahren, des ganze Zeugs per Infus reingepumpt, Augen zu, die machen was sie wollen, machen sie ja eh ;-D, aufgewacht im Aufwachraum, ein liebes Lächeln einer seeeeehr netten Schwester erblickt, wurde gefragt wies mir geht und ob ich was will. Naja, ich sagte eine Marlboro und eine Tasse Kaffee wär nicht schlecht ;-D, wurde leider nicht erfüllt, brachte jedoch den Rest des Krankenhausaufenthaltes irgendwie ein Lächeln aller Pflegekräfte bei Begegnungen mit sich.

Und, wie bereits beschrieben wurde, des Zeugs was die einem da verabreichen, wird wohl wirklich alles sehr gut dossiert sein, ich hatte absolut keine Nebenwirkungen, außer, daß mir mein Wunsch nach dem Aufwachen eben nicht erfüllt wurde :-).

Also, was soll ich sagen, für mich, sollte es wieder mal losgehen, kommt nur Vollnarkose in Frage.

Greats

Moar+co77


drei Wochen nach der OP

Hallo zusammen,

ich hatte in diesem Jahr die 3 OP nach zwei missglückten Zunäh- versuchen ist nun seit drei wochen offene Wundheilung angesagt.

Das bedeutet auch dreimal täglich spülen und verbandswechsel. mache ich selber zu Hause. Nun bin ich natürlich immer noch und mal wieder krankgeschrieben, was einen mittlerweile ganz schön zusetzt. Da ich mit der dauer der offenen wundheilung keine erfahrung habe, interessiert mich, ab wann mal wohl wieder einer sitzenden Tätigkeit nachgehen kann und das auch mit dem Verbandwechsel unter einen Hut bekommt. Spülen kann man ja auf der Arbeit auch nicht.

Danke

JXohaTnnesx13


@Marco77

Hi, Marco,

Deine Frage kann man wahrscheinlich nicht pauschal beantworten. Denn es kommt dabei wohl auch auf die Größe und die genaue Lage der Wunde sowie auf die individuell verschiedene Heilungsdauer an. Meine Wunde (ca. 10x3x4 cm) war nach ca. 6 Wochen wieder verschlossen, doch konnte ich meiner sitzenden Tätigkeit schon 4 Tage nach der OP wieder nachgehen. Außerdem sollte ich nur zweimal täglich (morgens und abends) spülen und den Verband wechseln.

Gute Besserung!

Johannes

igngopxe


Hallo

So morgen ist es nun soweit....

Sorry das ich mich ein paar Tage nicht gemedet hatte aber ich hatte hier sehr viel zu erledigen.

Ich war am Montag im Krankenhaus, lange Wartezeit aber sehr nettes zuvorkommendes Personal.

Ich hatte mit der ärztin den verlauf der OP besprochen.

Sehr genau erklärt und auch wieder sehr nett.

Dann noch Blut abgenommen und EKG.

Donnerstag, also morgen gegen mittag gehts nun an die OP.

Spinale betäubung auf grund dessen da ich nicht gerade klein bin (fast 2 meter) und somit auch nicht gerade nur 80 kg wieder :-)

Ich bin nicht dick aber aufgrund der größe nicht der leichteste.

Der Narkosearzt meinte, es wäre ein verhältnissmäßig kleiner eingriff, somit ist nur ein arzt und 2 schwester anwesend und wenn es mal ganz schnell gehen muß, würden die drei mich unter Vollnarkose nur schwer, ganz schnell umgedreht bekommen.

Er empfahl eine Spinale, dem ich dann aus Vernuftsgründen auch zustimmte.

Morgen 7 Uhr nüchtern im Krankenhaus, OP gegen mittag.

Denkt zwischendruch mal an mich.

viele liebe Grüße

Ingo

JJohann=esx13


@ingope: Viel Glück!

Hallo, Ingo,

toll, daß Du die Sache bis jetzt so konsequent durchgezogen hast! Der Narkosearzt hat schon recht: Es ist ein relativ kleiner Routineeingriff. Und Deine in Absprache mit dem Arzt getroffene Entscheidung für die Spinalanästhesie ist sicher richtig. Auch ich habe damit ja keine negativen Erfahrungen gemacht. (Womit ich nicht bestreiten möchte, daß für andere eher die Vollnarkose in Frage kommt und daß man auch damit gute Erfahrungen machen kann.)

Die Spinalanästhesie hat außerdem den positiven Nebeneffekt, daß Du auf diese Weise um so schneller zu der Erkenntnis kommen wirst, daß ja alles bei weitem nicht so schlimm war wie befürchtet.

Wär nett, wenn Du hier, sobald es Dir wieder möglich ist, von Deinen Erfahrungen berichten würdest!

Bis dahin wünsche ich Dir alles Gute - und werde Dir morgen mittag natürlich die Daumen drücken.

Viele Grüße -

Johannes

ejmmRax25


Meine Geschichte

Hallo liebe Fistelgenossen und Fistelgenossinnen!

Hiermit "oute" mich als eine von Euch und möchte zunächst loswerden wie froh ich bin dass es dieses Forum gibt. Ich lese schon seit 1 Woche darin und bin jetzt "bereit" meine kleine Geschichte zu erzählen ;-)

Wann genau ich diesen obligatorischen "Pickel" bei mir entdeckte kann ich gar nicht mehr so genau sagen, es können einige Monate sein, vielleicht sogar schon ein Jahr... Da man sich anfangs nichts dabei vergißt man das ja auch sehr schnell wieder. Obwohl von dem kleinen Knuppel keine Beschwerden ausgingen wurde ich irgendwann trotzdem skeptisch weil er so gar nicht weggehn wollte.

Kurz und gut, vor einer Woche war ich bei meinem Hausarzt und erzählte ihn von meinem "Untermieter". Er ließ auch sofort das Wort Fistel fallen, war aber was meine näheren Fragen betraf ein wenig überfordert und meinte nur man könne, müsse aber nicht operieren und schickte mich erstmal nach Hause um mir Gedanken zu machen. Ha! Leicht gesagt! Ich wusste ja kaum mit was ich es zu tun hatte und tippte mir in Goggle die Finger wund. Taraaa! Da war es, DAS Forum das all meine Fragen beantworten sollte. Ich saß erstmal 3 Stunden vorm PC und sog alles was ich da las in mich auf.

Gestern war ich also beim Chirurgen, der auch eine Steißbeinfistel diagnostizierte (Pilonoidalsinus). Er riet mir zu einer OP, entzündet sei im Moment zum Glück nix.

Jetzt kommen meine Fragen :-x

1. Der Doc will eine ambulante OP mit Vollnarkose durchführen. Geht das überhaupt? Ich meine, wäre da nicht eher eine stationäre Behandlung angebracht? (PS: Mir wär ambulant lieber, hasse KH!)

2. Ich hab total Schiß vor einer Vollnarkose, ich hatte noch nie eine OP und kann das Gefühl des "ausgeliefert" seins nicht ertragen!

Ist eine Spinalanästhäsie (?) wirklich nur was für HARTE typen ???

3. Er will die Wunde lt Aussage nur "leicht" zunähen und dann sehn was passiert.. Das werde ich ihm versuchen auszureden, da - wenn es sich entzündet - der ganze Prozeß wieder von vorne losgeht. Und was meint er mit leicht zunähen??

Meine größte Angst liegt in der Sache mit der Vollnarkose und würde gerne Euere Erfahrungen hören. Trotz vielfachdem Lesens im Forum bin total unsicher... Ach ja, mein Doc hat eine haselnußgroße Resistenz festgestellt. Wie groß könnte die Narbe dann werden? Hatte jemand dieselbe Größe?

SO, jetzt hör ich mal auf. Ich will Euch mit meinem ersten Eintrag nicht überfordern :-o

Danke schonmal für Euere Antworten und bis bald!

Allen Betroffenen eine gute Heilung

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH