» »

Steißbeinfistel

R@obe-rtD


Wieder da..

So, nach ein paar Problemen mit meinem PC (total Crash) bin ich wieder da. Leider musste ich mich neu anmelden, da meine Zugagnsdaten nicht mehr in meinem Gehirn waren *lol.

Meine "Geschichte" habe ich ja, einige Beiträge zuvor schon beschrieben.

Danke nochmal an die Profis "rausdamit", "Johannes" und allen anderen, die mir schon viele Fragen beantworten konnten.

Leider hat sich bei mir in Sachen Behandlung noch nicht viel getan. Da ich im Moment arbeitslos bin und viele Bewerbungen zu laufen habe, bin ich jetzt in einem Zwieschpalt. Am Dienstag z. B. habe ich ein Vortstellungsgespräch. Wenn ich denen sage, das ich mich demnächst operieren lassen will, und dann voraussichtlich mindestens 8 Wochen krank geschrieben bin, werden die mich sicher nicht nehmen. Ich brauche nach über einem Jahr unbedingt wieder arbeit.

Was soll ich blos machen?

Abwarten, den Job ggf. erstmal annehmen, und die OP "herauszögern"? Momentan habe ich keinerlei Beschwerden. Ich kann nicht mal eine besondere Verhärtung oder einen "Knoten" feststellen (nur ganz minimal, nicht mal so gross wie evtl. die Kuppe vomo kleinen Finger). Lediglich sind insgesamt ca. 3 Öffnungen vorhanden, die aber die meiste Zeit, vermutlich durch Talk, verschlossen sind.

Könnte ich ggf. mit der OP warten, bis wieder "Beschwerden", sprich eine Entzündung entsteht? Da ich eh eine sekundäre Wundheilung nach der OP wählen will, dürfte es doch egal sein, wenn im "leichten" Entzündungsstadium operiert wird, oder!?

So könnte ich evtl. etwas Zeit gewinnen. und schaffe es vielleicht sogar über einen evtl. Probezeit.

Was soll ich bloss machen....

Desweiteren würde mich auch noch die Frage der Spinalanästesie interessieren, da ich auch etwas Schiss vor der Vollnarkose habe. Stimmt es das man seine Beine wirklich nicht spührt? Ich habe gelesen, dass eigentlich nur ein "Schmerzkanal" blockiert wird. Wie kommt es dann das die Beine gefühlslos werden?! Damit könnte ich glaube ich nämlich nicht klarkommen,...dann doch eher die Vollnarkose.

Allen eine gute Besserung!

JGohanknes1x3


@emma25

Hallo, Emma, und herzlich willkommen!

Hier ein paar Hinweise zu Deinen Fragen. Dabei fange ich mal mit Frage Nr. 3 an: Was Dein Chirurg meint, wenn er sagt, er wolle die Wunde "nur leicht" zunähen, weiß ich leider nicht. Tatsache ist aber, daß beim Zunähen (und doch wohl auch beim "leichten" Zunähen) die Wahrscheinlichkeit, daß später Komplikationen auftreten, und die Rezidivquote höher sind. Und die Aussage Deines Chirurgen, er wolle "dann sehen, was passiert", hört sich meines Erachtens auch nicht gerade vertrauenserweckend an. Insofern scheint mir Deine Absicht, ihm die Anwendung dieser Methode auszureden, ein kluger Gedanke zu sein.

Wenn man auf das Zunähen verzichtet - und damit komme ich zu Frage Nr. 1 -, ist es aber wahrscheinlich auch nicht so ohne weiteres möglich, die OP ambulant durchzuführen. Aber auch wenn es (in Deinem Fall) doch möglich sein sollte, ist man mit einer stationären Behandlung normalerweise besser beraten - schon allein deswegen, weil man nicht ausschließen kann, daß es einige Zeit nach der OP zu Komplikationen kommen kann (Blutung etc.). Das dürfte übrigens auch dann gelten, wenn die Wunde (leicht)zugenäht wird.

Was schließlich die Frage "Vollnarkose oder Spinalanästhesie" angeht (Frage Nr. 2), so ist zunächst zu vermuten, daß Dein Arzt bei Dir eben deshalb die Vollnarkose anwenden will, weil er die OP andernfalls nicht ambulant durchführen könnte! Denn mit den tauben Beinen, die man bei der Spinalanästhesie noch mehrere Stunden nach der OP hat (bei mir waren es 6-7 Stunden), kann man nicht nach Hause gehen.

Im übrigen glaube ich nicht, daß die Spinalanästhesie nur was für "harte Typen" ist. Ich selbst würde mich jedenfalls nicht als einen solchen bezeichnen und fand dennoch die Anwendung dieser Methode überhaupt nicht schlimm. Gewiß, die stundenlange Taubheit der Beine ist zuerst etwas irritierend. Aber man gewöhnt sich schnell daran, und das Taubheitsgefühl läßt ja mit der Zeit auch mehr und mehr nach. Auf der anderen Seite gibt es meines Erachtens auch keinen vernünftigen Grund, sich übermäßig vor einer Vollnarkose zu fürchten.

Falls Du es übersehen haben solltest: Auf der vorigen "Seite" (Nr. 75) habe ich am 9.10.04 (11:24h) auf zwei Links zu den Vor- und Nachteilen der beiden Betäubungsformen hingewiesen.

Was Deine letzte Frage angeht - die mögliche Größe der Wunde -, so kann man darüber vor der OP keine definitiven Aussagen treffen. Denn was der Arzt alles wegschneiden muß, kann er erst dann genau beurteilen, wenn er im Zuge der OP das Methylenblau in die Fistel injiziert hat, das dann mögliche Verästelungen usw. sichtbar macht. Insofern sagt die haselnußgroße Resistenz nicht allzuviel aus.

Kurz und gut: Eine stationäre OP mit offener Wundheilung ist nach allem, was ich gelesen habe, in jedem Fall das beste, was man machen kann (und eine Spinalanästhesie ist nicht nur etwas für harte Typen). Das steht natürlich im genauen Gegensatz zu dem, was Dein Chirurg mit Dir vorhat. Ob Du Dich dennoch auf seinen Vorschlag einlassen oder ihn lieber "eines Besseren" belehren oder gegebenenfalls noch einmal bei einem anderen Arzt bzw. gleich in einem Krankenhaus vorsprechen willst, kannst Du freilich nur selbst entscheiden.

Soviel erstmal; wir werden ja wahrscheinlich wieder von Dir hören.

Alles Gute und viele Grüße!

Johannes

J2oha%nnBes13


@RobertD

Hallo, Robert,

ich verstehe den Zwiespalt, in dem Du steckst. Auf der anderen Seite weiß ich nicht, ob die Möglichkeit, zum jetzigen Zeitpunkt auf das eine oder andere Bewerbungsgespräch ggf. zu verzichten, wirklich sehr viel schlechter ist als die Aussicht, daß Du Dich der OP möglicherweise unmittelbar nach dem Antritt einer neuen Arbeitsstelle unterziehen mußt. Außerdem brauchst Du bei einem Vorstellungsgespräch nicht auf eine bevorstehende OP hinzuweisen - auch dann nicht, wenn man Dich danach fragen sollte. Deshalb mein Rat: Laß es lieber jetzt machen! Denn letztlich kommst Du sowieso nicht drumherum. Ist es nicht eher ein Wink des Schicksals, daß Du - etwas salopp formuliert - jetzt gerade mal "Zeit" hast?

Ich fühle mich bei Deinem Zögern freilich an meine eigene Geschichte erinnert. Aber gerade deswegen laß Dir gesagt sein: Bei mir war der Zeitpunkt, zu dem ich mich hätte operieren lassen KÖNNEN, definitiv ungünstiger als der Zeitpunkt, zu dem ich mich dann operieren lassen MUSSTE.

Wie kommst Du übrigens auf die Idee, Du könntest "mindestens 8 Wochen" krankgeschrieben werden? Diese Zahl ist mir noch nie untergekommen (4 Wochen sind bisher das Maximum). Ich selbst war nur drei Tage krankgeschrieben. Anstatt zu hoffen, eventuell die Probezeit zu überstehen, solltest Du also lieber beherzigen, daß es auch möglich ist, daß Du die Sache zwischen zwei Bewerbungsgesprächen (bzw. zwischen einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch und dem Arbeitsantritt) hinter Dich bringst.

Was die Taubheit der Beine bei der Spinalanästhesie angeht, so gilt tatsächlich das, was ich vorhin auch noch einmal an Emma geschrieben habe: Sie sind nach der OP eine Zeitlang absolut taub und unbeweglich, und wenn man sie betastet, fühlen sie sich an wie zwei nicht zum Körper gehörende schwere Säcke. So war es jedenfalls bei mir; ob das immer so sein muß, weiß ich nicht. Doch vermute ich es, da die Ärzte und Schwestern darin nichts Besonderes sahen und da man mich, wenn ich mich recht erinnere, im Narkosegespräch auch darauf vorbereitet hatte. Wie gesagt: Als besonders schlimm habe ich diesen Nebeneffekt nicht empfunden.

Also: Sei ein Mann, und bring die Sache möglichst bald hinter Dich!Viele Grüße -

Johannes

R`obertxD


@Johannes

Ware Worte, die Du sprichst...

Naja, ich werde mal sehen, wie das Gespräch am Dienstag wird. Wenn das abzusehen ist, das es eh nichts wird, dann mache ich die OP umgehend, egal was noch an Bewerbungen laufen.

Johannes, wie lange hat denn die OP ungefähr bei Dir gedauert? Ich denke mal die meiste Zeit wird gebraucht, die Wunde zu verbinden, oder?!

Und was ich immer noch nicht verstehe, ist das mit dem einspritzen der blauen Flüssigkeit. Wie geht der Chirug nach dem Einspritzen vor? Weis das jemand zufällig? Würde mich mal interessieren. Wie kann er denn die einzelnen blaugefärbten Kanäle sehen? Gibts da Geräte für oder tastet er sich schippelnderweise "drumherum" um zu sehen, wo überall die blaue Flüssigkeit raussprudelt?

Kanns mir einfach nicht vorstellen?

Jxohlannesx13


@RobertD

Na, das hört sich doch schon besser an, Robert.

Auf die Uhr habe ich bei der OP nicht geschaut; außerdem war ich durch den Smalltalk mit der Narkoseärztin abgelenkt. Ich schätze aber mal, daß die OP mindestens 5 und höchstens 10 Minuten gedauert hat. Rechne ich die Verabreichung der Spinalanästhesie dazu, war ich wohl ungefähr 20 Minuten im Operationssaal.

Daß das Verbinden der Wunde die meiste Zeit in Anspruch nimmt, glaube ich nicht. Es sind ja nur zwei Handgriffe: Tamponade rein und Saugkompresse drauf.

Das mit dem Methylenblau verhält sich so: Der Chirurg orientiert sich zunächst nicht vorrangig an der Flüssigkeit, sondern an den kleinen Löchern, also den Fistelausgängen, und schneidet den Sinus dann in Richtung Steißbein ohnehin ziemlich weiträumig aus. Das kann man z.B. anhand der vorletzten Grafik ("Excision"), die sich auf der Seite

[[http://www.medizin-netz.de/icenter/spilonid.htm]]

befindet, gut erkennen (die blaue unterbrochene Linie zeigt den Schnitt an). Hier wird also sozusagen keine Präzisionsarbeit geleistet, sondern von vornherein lieber etwas mehr als zu wenig entfernt - etwa so, als wenn man von einem Apfel, der nur eine kleine braune Stelle hat, vorsichtshalber ein ganzes Viertel wegschneidet. Also: Nicht nur irgendwelche Kanäle müssen dran glauben, sondern auch das ganze Drumherum. Nur wenn danach an den Wundrändern immer noch blaue Flüssigkeit vorhanden ist und somit auf das Vorhandensein weiterer Kanäle usw. hinweist, ist es nötig, die Wunde weiter zu vergrößern.

Nochmals viele Grüße und alles Gute, auch für Deinen Termin am Dienstag -

Johannes

P.S.: Hier noch eine Korrektur zu einem ärgerlichen Fehler in meiner letzten Mail an Dich. Natürlich meinte ich, daß der Zeitpunkt, zu dem ich mich hätte operieren lassen können, GÜNSTIGER (nicht: ungünstiger) war, als der Zeitpunkt, zu dem ich mich dann operieren lassen mußte.

i3ngoxpe


@ Johannes13 und alle anderen

Hallo an alle hier, hiermit melde ich mich erfolgreich aus dem Krankenhaus zurück !

Ich mußte nur eine Nacht dableiben weil alles sehr problemlos verlaufen ist und meine Freundin Pflegedienstleitung in einer klinik ist und mich pflegen kann.

Erstmal zu meinen Erfahrungen:

Jeder der noch vor der OP steht:

Geht das schnell hin und lasst es über euch ergehen.

Es ist nicht schlimm, wirklich.

Ich bin morgens um 7 uhr nüchtern in die Klinik gekommen...

Dann 5 std Wartezeit bis zur OP, ok das ist nicht angenehm wenn man solange warten muß aber es ging nicht anders.

Dann OP Vorbereitung, Op Hemd, Pille gegen nervosität, und ein mittel gegen Übelkeit.

Dann war die große Stunde......

Ein Pfleger holte mich ab um mich in den OP zu bringen...Herzschlag bei ca 400 :-)

Ich war sowas von nervös das gibts gar nicht...

Dann in der schleuse vor dem OP, ausziehen, verkabeln und erstes mal kontakt mit dem OP Pfleger und dem Narkose Arzt, beide so um die 30 und supernett.

Bischen smalltalk damit ich nicht noch nervöser wurde....Beruhigungsmittel (2x) :-)

Die beiden meinten Sie wären auch nervös wenn Sie an meiner Stelle wären aber es wäre wirklich ein easy Routineeingriff.

Gut, dann in den OP, 2 Ärzte, 3 Schwestern, 1 Pfleger und ein Narkosartz.

Durch die Bank weg, extrem nett, sie haben mir jeden einzelnen Schritt erklärt, fand ich sehr gut !

Dann spinale Betäubung, so nervös war ich zu dem Zeitpunkt nicht mehr da das Beruhgungsmittel schon wirkte.

Erst 2 malige örtliche Betäubung damit die länger Kanüle der spinalen nicht so spürbar ist.

Dann kam die spinale......ganznach vorne Beugen und dann merkte man wie die Kanüle eindrang aber das wars dann auch schon.

Der ganze Vorgang dauerte ca 30 sek.

Nach einer minute merkte ich wie meine Bein sehr warm wurden, was sehr angenehm war. Das war dann auch der Zeitpunkt wo ich mich selbst auf den Bauch der OP liege drehen mußte.

Dann wurde alles Vorbereitet, mir wurde Jazz Musik via CD player verabreicht.

Nach ca 3 min fragte der Narkose etwas ein paar sachen, ich denke einfach nur damit ich nicht nervös werden.

Ich bat ihn mir den Kopfhörer abzunehmen damit ich mich unterhalten kann. Wir redeten etwas 5 min und lachten, ich bewegt logischerweise öfter mal den Kopf. Er sagte ich solle etwas ruhiger liegen damit die sich hinten nicht verschneiden.

Ich war etwas entsetzt und fragte: Wieso schneiden die schon"

Er sagte " Ja und sind auch gleich fertig"

Ich war schon etwas geschockt, ich merkte von dem ganzen rein gar nichts, überhaupt nichts.

Nach ein paar min sagten Sie "So das wars ab in den Aufwachraum"

Da gabs dann etwas zu trinken und ein paar nette Gepräche.

Nach ca einer stunde im Aufwachraum und nachdem ich wieder meine Beine etwas bewegen konnte durfte ich auf die Station zurück....

Ich hatte während und nach der OP null, wirklich gar keine Schmerzen. Wenn ich nicht so nervös gewesen wäre, wäre es "mal ganz frech gesagt" ein Spaziergang gewesen.

Nachts hab ich auf dem Rücken geschlafen, unbewußt, aber selbst da so gut wie keine Schmerzen.

Nächster Tag, ganz normal Essen und Verbandswechsel, ok das war der unangenehmste Teil der ganzen OP.

Der Verbandswechsel verbunden mit dem wechseln der tamponage tut nicht wirklich weh, aber es ist ein unangenehmes Gefühl und es zieht leicht.

Nun bin ich wieder zuhause, hab kaum Schmerzen nur ein komisches Gefühl aufgrund dessen das ein Fremdkörper in mir ist.

Und das ich im moment vor dem PC stehen muß :-) Sitzen ist mit auf einer Pobacke und das für 10 min möglich.

Ich kann JEDEM wirklich nur raten es schnellstmöglich machen zu lassen, es ist wirklich nicht schlimm.

Ich habe ein ca 10 x 6 x 4 cm Loch von dem man wirklich nicht viel merkt.

Danke an alle hier im Forum die mir Mut gemacht haben, besonders an Johannes13 und Birgit aus Kiel !

Ich stehe sehr gerne für Fragen zur Verfügung, wenn jemand näheres Erfahren möchte immer her mit den Fragen oder email an mich.

Nochmals Danke !! ich bin mehr als erleichtert !!

Ingo

LOoiTmAr


@Johannes13

Also wenn du nach einer Fistel-OP nach 3 Tagen schon wieder arbeiten gehen konntest ist das beachtenswert!

Aber die 8 Wochen Krank sind ein normaler Wert, je nach dem was man arbeitet. Da ich aufm Bau tätig bin konnt ich erst nach 11 Wochen wieder arbeiten gehen. Eine offene Wunde und 50 kg Säcke lassen sich nicht nach 3 Tagen vereinbaren.

--> Meiner OP

Nach ca. 3 Monaten ist die Wunde schon beinahe zugewachsen. Auf einer Fläche von vielleicht 2*2 cm fehlt noch die Haut. Von meiner letzten OP und von Ärzten weiß ich das die letzten cm am langsamsten vergehen.

Wann war bei den anderen Fistelkollgen hier alles wieder zugewachsen?

Peace

efmmxa25


@johannes13

danke für deine antwort und deine ratschläge.

die infos zu den beiden narkosemöglichkeiten habe ich schon gelesen, was mir jedoch die angst vor der vollnarkose nicht wirklich nehmen konnte. da ich noch nie in meinem leben eine op hatte und auch nur einmal über nacht im kh zur beobachtung war ist das glaube ich auch verständlich. mein freund hatte schon eine spinale narkose und hat mir davon berichtet, dass er dabei total "relaxed" war und ein ständiges grinsen im gesicht hatte. von diesen drogen hätte ich gerne soviel es geht ;-D der bericht von ingope hat mich zusätzlich übrzeugt dass man anscheinend von der schnippelei nicht wirklich was merkt mit spinalnark. mich würde interessieren ob sie bei dir bis aufs steißbein schneiden mussten @ingope. mein arzt meinte nämlich dass eine volln. besser wäre, weil man evtl. bis auf den knochen gehn muss.

ich möchte meine op im dezember machen lassen weil da eine evtl. längere krankschreibung nicht so dramatisch wäre wegen betriebsurlaub über weihnachten und neujahr (habe bürojob).

auf jeden fall möchte ich eine offene wundheilung auch wenn das mit dem abheilen dann länger dauert, soviel habe ich aus dem forum gelernt und die argumente hierfür erscheinen mir als sehr plausibel. hab nämlich keine lust mich nach einiger zeit wieder unters messer zu legen.

halte euch auf dem laufenden.

PS: Gibt es vor der OP eigentlich noch einen Termin zwecks Vorgespräch etc?

B*oar)der5y9


@LoimAr

du wolltest ja wissen, wie schnell das bei mir ging bzw. bei den anderen. Also ich hatte jetzt vor bisschen mehr als 3 Monaten die OP. Am Anfang wars superschnell gegangen. Nur in den letzten 6 Wochen konnte man fast keine Fortschritte erzielen und ich war schon fast verzweifelt, denn bei den Angaben, dass die Wunde im Durchschnitt in 10 Wochen abgeheilt ist, ließ mich anfangen zu grübeln. na ja, vor 2 Tagen habens dann meine Eltern angeschaut und meinten, es sei zu. Ich machte Luftsprünge und fühlte mich zum ersten mal nach ca. 6 Monaten "Fistelkacke" sorgenfrei.

Nun muss ich eben immer wieder enthaaren und Sport ist auch nicht gleich wieder möglich. Bisschen werd ich mich da shcon noch zurückhalten. Aber des bekommen wir dann schon noch hin! so viel zu mir!

Schöne Grüße

Boarder59

JAohanbnesx13


@emma25 und @LoimAr

@emma25

Zu Deiner im PS gestellten Frage: Ja, wenn Du Dich in stationäre Behandlung begibst, findet einen Tag oder mehrere Tage vor der OP (normalerweise im Rahmen der Erledigung der Formalitäten, die die Aufnahme ins Krankenhaus betreffen) natürlich noch ein Vorgespräch mit einem Narkosearzt und ggf. auch mit dem behandelnden Chirurgen oder einem seiner Kollegen statt. Bei diesem Gespräch könntest Du mit dem Narkosearzt auch ausführlich darüber reden, welche Betäubungsform für Dich am besten geeignet ist. Sofern bestimmte gesundheitliche Voraussetzungen nicht entschieden gegen eine der beiden Möglichkeiten sprechen, kannst Du Dich letztlich aber frei entscheiden.

@LoimAr

Daß man, wenn man berufsmäßig schwere körperliche Arbeiten zu verrichten hat, so lange krankgeschrieben ist, bis die Wunde wieder ganz oder fast ganz verschlossen ist - also normalerweise länger als 4 Wochen -, hätte ich mir ja wirklich denken können. Sorry und danke für die Klarstellung! Bleibt nur zu hoffen, daß der Kandidat, gegenüber dem ich die leichtfertige Zeitangabe gemacht hatte, durch die Korrektur nun nicht wieder allzusehr verunsichert wurde ...

Viele Grüße an Euch beide!

Johannes

fBla,chi


@LomAr

Hallo !

Bei mir war die Wunde erstmals nach 9 Monaten richtig zu. Sie reißt allerdings heute noch (nach 3 Jahren) ab und zu mal ein. Zwar nur 1 mm aber es reicht um regelmäßig daran erinnert zu werden. Auch bohren sich ab und zu mal Haare, die man beim enthaaren nicht ganz wegbekommen hat in die Haut ein und verletzt sie. Ich glaube man muß ein Leben lang damit leben und wahnsinnig aufpassen, daß durch die frischen Wunden nicht erneut eine Fistel entsteht. Werde nächste Woche mal bei einem Chirugen vorstellig werden, der auch Narbenbehandlung und Enthaarung mit Laser durchführt. Mal sehen was er dazu sagt.

Gruß

Ralf

pLhoDebxe


ich hatte mit meiner steissbeinwunde überhaupt keine probleme. Sie war so groß wie eine pampelmuse -und mußte von alleine zuwachsen..war mehrere monate damals in der klinik. heute habe ich kein gefühl mehr an dieser stelle -aber probleme mit der narbe?! nein! außer das es ab- und an mal ein wenig schmerzt und ich denke da kommt ein neues...aber bis jetzt hatte ich glück..und das ganze ist schon fast 30 jahre her.

ehmma42x5


@johannes

da ich sowieso nochmal zu meinem chirurgen muss um einen genauen termin für die op festzulegen werde ich ihn um ein ausführlicheres gespräch bitten um alle unklarheiten auszuräumen. werde ihn vor allem fragen was gegen eine spinalanästhesie spricht. er wird ja wohl triftige gründe dafür haben wieso er laut seiner aussage "seit 14jahren die op unter vollnarkose durchführt". vielleicht kann er mir ja die angst doch noch nehmen.

ausserdem möchte ich sofort eine offene wundheilung durchführen und nicht erst schauen wie sich die zugenähte wunde verhält. ansonsten fühl ich mich bei dem mann eigentlich in guten händen und denke dass man vernünftig mit ihm reden kann. er hat mir beim letzten termin sogleich erklärt woher dieses fiese "ding" kommt ohne dass ich nachfragen hab müssen. das ist ja schonmal positiv wenn man keinen stockfisch vor sich hat der nur mit fachausdrücken um sich wirft und einen dann mit tausend fragezeichen nach hause schickt.

werde das gespräch noch diese woche hinter mich bringen, weil ich merke dass es mich eh nicht in ruhe lässt.

so long, danke fürs "zulesen" 8-) (hören geht ja schlecht)

f_laMchxi


Ich glaub es geht schon wieder los.....

Es ist zum heulen. Seit Tagen habe ich an der Steißbeinnarbe ein leichtes Reißen und jucken. Heute nach meinem Stuhlgang hatte ich komischerweise Wundwasser bei mir am Toilettenpapier. Meine Frau schaute sofort nach und fand nichts. Ich legte mir eine weiße Wundauflage in die Poritze und siehe da, am abend leichte Wundwasser spuren. Soeben durfte meine Frau es nochmals begutachten. Sie drückte ein bißchen an den Pobacken und fand die Stelle. Sie drückte und drückte und die Stelle riß immer mehr ein. Es kam allerdings nur Wundwasser und anschließend klares rotes Blut. Ich habe den Eiter und den Gestank vermisst um es auf eine neue Fistel deuten zu lassen. Jetzt ist die Wunde ca. 3mm eingerissen und ist in der Mitte einen halben mm zusammen gewachsen und nicht tief, sondern nur oberflächlich. Es ist kein Loch zu erkennen. Wenn mann die Mitte auftrennt habe ich also eine 3mm große Wunde, die auch nicht grpßartig weh tut. Es ist nicht der typische Steißbeindruck da, sondern eher der Schmerz, wenn die Haut eingerissen ist. Anstatt Fistellöcher zu erkennen, konnte meine Frau Gewebeteile erkennen.

Diese Stelle schafft mich schon seit 3 Jahren. Sie reißt immer mal ein und ist sehr empfindlich.

Kann es sein, daß an der Stelle die Haut seit der letzten OP nicht nach oben granuliert ist, sondern zum Schluß einfach oberflächlich zusammengewachsen ist ???

Kennt jemand so etwas, oder hat jemand sowas schonmal gehört ???

Ganz ehrlich, ich glaube einfach nicht an eine Fistel.

Werde morgen mal versuchen einen Termin beim Chirugen zu bekommen. Vielleicht muß er ja nur die Wunde ein bißchen umschneiden, damit es mal ordentlich zusammenwächst.

Glaubt Ihr an meine Theorie oder geht es schon wieder los...

Gruß

Ralf

riausd'amixt


eingerissen ? entzündet ? geschwollen. tut weh.

drei wochen sind vergangen, nachdem ich nach einem job stärkere po-schmerzen und das gefühl hatte, es leider etwas "übertrieben" zu haben. dachte dann aber auch, hmm, wenn ich nun "nur" die narbe zuviel belastet hab und die dann einen "riß" oder so bekam -so what- weiter extra-duschen, kompresse drauf, netzhöschen hochziehen, fertig. arbeite zudem auch mehr oder weniger durch, inklusive wochenenden, war also auch nicht mehr in der uniklinik. sollte wohl sagen: noch nicht.

die schmerzen ließen erst wieder kontinuierlich nach, dann dazu das gefühl, daß die ganze wundfläche vertikal aus der mitte heraus leicht geschwollen war. vor 3 tagen auffällig mehr "exsudat". von gestern auf jetzt dann die andeutung einer kl. "beule"... ich könnte k***** !

was´n das jetzt ?

a) eine entzündung / damit schwellung. medikamentös behandeln, soweit es geht, den dummen arsch schonen und abwarten.... ?

oder

>ta-daaaah !<

b) die nächsten unmittelbaren 2 tage / jobs noch abarbeiten, check-in im KH, das "übliche", praemedikation chir./anaesthesie und ab dafür.... SINUS die Vierte !?

(zähle die nummer 3, obwohl nur "korrekturschnibbelei" mal mit)

ziemlich deprimierte grüße :°( & "gute besserung !" *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH