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Steißbeinfistel

LDil+i18


hallo fistelfeind!

danke für die schnelle antwort! ich befürchte schon das schlimmste!!! manchmal denke ich, das es wahrscheinlich nur immer wieder kommt, da man dieses blöde ding immer im hinterkopf hat. es ist zum verzweifeln!

beim letzten mal hat der doc mir mit der spritze nur das eiter raus gezogen. diese schmerzen waren schlimmer als alles andere bisher. da war die op ein klacks!

na ja, danke jedenfalls

gruss

LXili1k8


ich glaub es geht wieder los....

ach ja noch etwas. bevor ich damals die op hatte, hab ich ca. 1-2 jahre damit gelebt. am ende aber mit höllischen schmerzen deshalb op. jetzt bekomme ich auf einmal schmerzen, die sich vorher nicht mal angedeutet hatten. und dann gleich so schlimm!?

einfach von heute auf morgen? das ist irgendwie eigenartig, weil es so schnell ging.

ich melde mich wenn ich genaueres weiss.

gruss

I~spuxp


@lili18

bei mir ging es auch zimlich schnell . von dr entstehung freitags bis zur op montags . die schenlle schmerzentwiklung ist wohl immer der fall wenn es sich entzündet .

mfg sebastian

RsobexrtD


Schmerzentwicklung

Also ich finde diese sehr schnelle Schmerzentwicklung etwas seltsam. Aber vielleicht ist da ja jeder Körper etwas anders.

Bei mir hat es immer einige Tage gedauert, bis sich die "Richtigen" Schmerzen entwickelt haben. Am Anfang nur bei genauen Druck zuspüren, hat es meist ca. 5 tage gedauert, bis die schmerzen richtig doll waren (kein sitzen, kaum liegen möglich). und der Abszess schon deutlich sichtbar (rötung, schwellung) kurz vor dem platzen war.

Das sich aber scheinbar innerhalb von 2-3 Stunden starke Schmerzen bilden, ist bei einer "normalen" Entzündung eigentlich komisch. Ausser sie war schon vorher da und du hast es nicht gemerkt, bzw. "wolltest" es nicht merken.

l-autxz


OP Morgen

hallo,

hatte letzte woche schon mal hier rein geschrieben. war eben im kh - morgen ist die op. es wird nach karydakis operiert und vernäht. bin total happy irgendwie, dass die wunde nicht offen gelassen wird. melde mich wieder.

grüße lautz

fylacxhi


@ lautz

Wo läßt Du dich operieren ?

M>avReriJck9x3


Hallo!

Bei mir wurde auch vor etwas mehr als 2 Jahren so ein Ding diagnostiziert. Der Chirurg, bei dem ich war hat gesagt, dass man es entfernen müsste, wenn es Beschwerden bereitet. Bis jetzt hat es mir keinerlei Beschwerden verursacht. Manchmal treten auf Druck kleinste Mengen klarer Flüssigkeit aus, seltener auch Blut (noch viel weniger). Über die Nacht klebe ich mir immer ein Pflaster mit Betaisodona drauf. Eine Öffnung ist nicht zu erkennen, aber die Flüssigkeit wird wahrscheinlich aus irgend einem kleinen Löchlein rauskommen...

Was sagt ihr dazu?

JaohXannesx13


@Maverick93

Hallo, Maverick,

auch wenn Du zur Zeit keine größeren Beschwerden hast, solltest Du ernsthaft in Erwägung ziehen, den Pilonidalsinus demnächst operativ entfernen zu lassen. Denn aller Voraussicht nach wird Dein jetziger, halbwegs beschwerdefreier Zustand nicht für immer so bleiben. Vielmehr zeigt die Erfahrung, daß die Beschwerden sich eines schönen Tages - in ein paar Jahren, Monaten oder auch Wochen - so stark verschlimmern, daß man um eine OP ohnehin nicht herumkommt. Berichte darüber findest Du in diesem Forum/Thread ja zur Genüge.

Bei mir hat es vom Auftreten der Symptome, die Du jetzt beschreibst, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem - quasi über Nacht - eine riesige und sehr schmerzhafte Eiterbeule am Steiß entstand und ich mich einer OP unterziehen mußte, ungefähr neun Monate gedauert. Also, laß es lieber gar nicht erst so weit kommen ...

Viele Grüße nach Kärnten!

Johannes

r%ausqdamxit


@maverick

Bei mir hat es vom Auftreten der Symptome, die Du jetzt beschreibst, bis zu dem Zeitpunkt, zu dem - quasi über Nacht - eine riesige und sehr schmerzhafte Eiterbeule am Steiß entstand und ich mich einer OP unterziehen mußte...

... ca. 10 Jahre gedauert, aber der "Ausbruch" in die "teuflische Phase" war dermaßen schmerzhaft, daß ich ---trotzdem ich gerade die nächste wahrscheinlich fällige OP ein wenig "schiebe"--- ganz klar nur eines machen kann: DICH ausdrücklich WARNEN !!!

Ich habe es erlebt und Schmerzen ertragen, die einen wirklich an die Grenzen treiben. Das perfide, und das kann auch nicht oft genug wiederholt werden: wir können uns hier gerne über die Vorzüge / Unterschiede der spinalen und "kompletten" Narkose unterhalten, aber wer behauptet, man bekäme DIESE Schmerzen medikamentös in den Griff LÜGT sich in die Tasche. Vergiß es ! Sobald sich Dein schlummernd verpennter Sinus "entscheidet", daß es "ernst" wird.... Du wirst den Tag verfluchen, an dem Du Dir versucht hast, einzureden: "ach wo, abwarten, ist ja gar nicht so schlimm...." !!!

Habe nun noch kommende Woche eine Produktion, die ich unbedingt machen WILL, und dann gehe ich den Weg nach Canossa und unterwerfe mich dem geschliffenen Messer, ich spüre: so wird es sein.

**gute besserung !!** *:)

RhobDeRrtD


@Maverik

"Harte Worte" von Rausdamit, aber ich stimme ihm absolut zu. Das geschrieben spiegelt z.b. auch genau meine Erfahrungen wieder. Und ich bin da sicher nicht der einzigste, bei dem es so war.

Momentan habe ich absolut keine Beschwerden, keinen Ausfluss, ...als wenn der PS nie dagewesen wäre. ABER, ich weiss er wird sich wieder melden, da bin ich mir 100%ig sicher. Und dann würde es wieder das volle Programm geben: Salbe, Antibiotika bis zum Platzen bzw. Entlastungschnitt, Nachversorgung mit Spülungen, wieder salben usw...!!! Neee,nee, nicht mehr mit mir. Morgen habe ich endlich einen Termin bei einem niedergelasassenen Chirugen (Coloproktologe), der sich meinen PS mal anschauen wird. Mal sehen was der sagt....

f:lacshi


Welcher Chirug ist gut für mich ??

Hallo mal an alle. Ich bin im Kopf soweit und will mich operieren lassen. Mein Hausarzt meint, daß kann ich gut und gerne hier bei uns in Brunsbüttel machen lassen. Dort war ich auch beim Chrfarzt, der auch keine Probleme sah. "Arsch aufreißen und offen heilen lassen." Aber Brunsbüttel ist ein kleines Nest mit 14000 Einwohnern und ich weiß nicht, ob er genügend Erfahrungen gemacht hat mit der Sinus P., und ob er wirklich auf dem neusten Stand ist, was die OP-Methoden und Maßnahmen zur Wundheilung betreffen. Man muß wissen, daß ich mich dort schon 3 Mal unters Messer gelegt hatte. Das 1. Mal dauerte es 6 Jahre zum Rezidiv, das 2. Mal ein halbes Jahr und das letzte mal ist jetzt 3 Jahre her, aber 3 Jahre mit immer mal wieder neuen Löchern. Ich mache dem Chirugen auch keinen Vorwurf, es kann einem ja keiner Garantieren, daß es Weggeht. Auch mache ich mir Sorgen, daß ein nicht routinierter Chirug einem schlimmeres Verletzt, (Schließmuskel, After, etc.) Wo bekommt man Informationen her, welcher Arzt sich auf sowas wirklich spezialisiert hat, sprich wieviele Operationen im Jahr in welchem Krankenhaus durchgeführt werden ? Oder mache ich mich eigentlich nur verrückt und sollte mich vertauenvoll an meinem Chirugen wenden ??

Gruß

Ralf

R$o/bexrtD


Neues aus dem "Fistelgebirge"

@Flachi

Genau die gleichen fragen, den Chirugen betreffend habe ich mir auch gestellt.

Leider gibt es sowas wie "Stiftung Warentest" für Chirugen und Ärzte allgemein nicht. Habe im Internet versucht infos zu bekommen, vergebends.

Ich war heute nun das erste Mal bei einem Chirugen der sich u.a. auf Coloproktologie spezialisiert hat.

Nach kurzer Schilderung meines Leidensweg, ein Blick auf die betroffende Region, 2 Kanäle entdeckt, davon einer mit Talk verstoppft. Ein richtiger Druck an der richtigen Stelle und schon kam etwas Eiter zum Vorschein. *erstauntwar

Danach kam natürlich das, worauf ich am wenigsten Lust hatte: Sondieren! Zu meinem verwundern musste ich feststellen, dass ich ausser ein leichtes Picksen nichts davon gemerkt habe, ausser beim rausziehen der Sonde, hat es ein wenig wehgetan.

Ergebnis: "Eine Sondierung war nur bis ca. 1 cm möglich"!. Der Chirug ist in guter Hoffnung, dass nicht sooo viel weggeschnitten werden muss. Auf meine Frage der OP-Methode gibts bei ihm nur eine Antwort und die ist absolut Überzeugend: offene Wundheilung. Alles andere (Vernähen, plastische Chirugie) hat sich einfach nicht bewert, so seine Ausführungen. Er hat das dann noch einmal (wie hier auch schon oft im Forum) ausführlich erklärt, warum die offene Wundheilung besser ist.....

rTausSdwamxit


puh ! klingt gut @ RobD

steht zwar schon im betreff, aber will sagen, daß ich finde, es gut klingt und du dich dort wohl mit gutem gefühl in die narkose wirst fallenlassen können ! :-)

bin gespannt, ob ich mein mir gestecktes timing werde einhalten können und ob es mir gelingt, a) die rotation in der ambulanz mißachtend von einem der beiden chirurgen ab märz behandelt zu werden und b) ganz klar unmißverständlich "private sonderleistungen" im vorfeld abzuklären, wie zb vakuumverband und längerer stat. aufenthalt zugunsten insges. kürzerer wundheilung in gänze--->

nunja, erstam wieder das gewohnte *:)

*gute besserung !**

von mir in die runde der geplagten.... :°(

fLl/achxi


OP bis Jaunuar hinauszögern ???

Hallo in die Runde ! Nachdem ich nun Gewissheit habe mir eine erneute Sinus P. erworben zu haben will ich mich auch operieren lassen. Ich möchte mir aber nicht die Vorweinachtszeit versauen lassen und beruflich habe ich dieses Jahr auch noch einiges zu erledigen. Außerdem würde ich im Januar das Krankenhaustagegeld schon für nächstes Jahr bezahlt haben, wenn ich die OP im Januar machen würde. Zur Zeit habe ich zwei Löcher (eins ziemlich weit oben in der alten Narbe und eins ziemlich weit unten in der Narbe.)

Es eitert nicht und vom Steißbein merke ich auch absolut keinen Schmerz. Was für ein Risiko gehe ich ein, wenn ich die OP erst im Januar machen lasse ???

Achso, mich würde mal Interessieren wie weit Eure Narbe an Euer Poloch geht. Ich habe nämlich mal gehört, daß bei einer Rezidiv-OP immer ein bißchen mehr als die alte Narbe geschnitten wird. Habe ein bißchen schiß das die mir mein Poloch wegnehmen und hat eigenlich mal jemand davon gehört, daß man durch eine Steißbeinfistel (nicht Analfistel !!!) einen künstlichen Darmausgang oder Schließmuskelprobleme bekommen hatte ??? Und wie tief kann man überhaupt schneiden ???

Das sind nämlich meine größten Sorgen !

Gruß

Ralf

eTm&ma]25


hallöchen,

seit heute steht mein op-termin definitiv fest; der 6. dezember! jetzt heisst es noch zum anästhesisten dackeln und alles weitere für die op besprechen (vollnarkose - bin begeistert).

habe heut auch schon das rezept für mein schmerzmittelchen bekommen (wie beruhigend :-o) - tramadolor-lösung. hat jemand von euch schon erfahrung damit?

mein doc will die wundränder leicht nähen, aber nicht die ganze wunde verschließen (das "dürfe man nicht machen"). läuft das jetzt noch unter sekundärer wundheilung oder ist das schon die geschlossene? naja ich werd ihm jetzt einfach mal vertrauen dass er es gut macht... ich will es nun einfach nur noch hinter mich bringen und hoffen, dass alles gut und schnell verheilt.

auf meine frage wie lang ich wahrscheinlich krankgeschrieben werde meinte er ich solle mich mal auf 3 wochen einstellen. gut, dann ist das jahr für mich gelaufen und hoffe dass das neue gutes bringt.

so long, gute besserung *:)

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