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Steißbeinfistel

sechlapftable6tte


@ Maverick93

hallo,

danke für die schnellen infos. genau wie du es beschreibst ist es bei mir auch! aber wie geht man dann auf die toilette, wenn das ding neben dem after entfernt wird? stell ich mir ein bissel komisch vor, wenn die narbe am after liegt und man mal groß muss.

ich denke aber auch dass das nichts wildes ist. hab eben mit einer freundin telefoniert und der das so erzählt und da sagt die doch glatt: " hab ich vor einem monat auch gehabt" bei ihr war das auch nur eine 10-minuten op und nach einer woche war die wieder total fit. naja, ich hoffe aber mal das es noch mit der salbe und den zäpfchen in 8-10 tagen erledigt ist. zumindest meinte das der arzt. gestern hab ich zum ersten male die salbe und nachts ein zäpfchen benutzt und heute tut es schon wieder weniger weh wenn man draufdrückt. ich hoffe das ich die ambulante op nicht in anspruch nehmen muss.

naja, trotzdem nochmal vielen dank für deine infos!!!

Mtaverixck93


@Schlaftablette

Ich habe damals meinen Chirurgen gefragt, ob man es auch ohne Operation behandeln könnte, und er sagte mir, dass man es eben mit Zäpfchen und Salbe probieren könnte. In 50% aller Fälle geht es dann auch zurück und man ist einige Zeit beschwerdenfrei. Es bleibt dann aber ein Hautsack übrig, was für die Analhygiene nicht so gut ist, d.h. du kriegst dann deinen Hintern nicht mehr ganz sauber, was auch zu Entzündungen führen kann. Und das 2. Problem dabei ist, dass es sehr wahrscheinlich wieder kommt. Dann aber größer. Du musst dir vorstellen, dass es sich bei einer perianalen Throbose um eine plötzliche, lokal starke Erweiterung eines sehr kleinen Blugefäßes, oder um das Platzen eines solchen mit Blutung unter die Haut handelt. Wenn man es jetzt so heilen lassen würde, ist die Haut bzw. die Gefäßwand geschwächt der leere Hautsack kann sich mit Leichtigkeit wieder füllen und dehnt sich noch weiter aus. Und je größer die Thrombose, desto größer der Schnitt...

Das hat mir halt mein Chirurg so gesagt und mir von einer "sanften" Behandlung abgeraten. Bei der Operation wird jedenfalls der geschädigte Gefäßteil mit entfernt, sodass es an dieser Stelle keine Thrombose mehr geben kann. Es ist jedenfalls nicht schlimm. Du kannst ja deinen Arzt fragen, ob es stuhlerweichende Mittel gibt und ob du es überhaupt benötigst. (Ich hab keine gebraucht. Es hat auch so funktioniert. Er hat mir nur eine Venobene Salbe für 2 Wochen verordnet.) Die ersten paar Tage sollt du aber den After nach dem Stuhlgang in einem Sitzbad mit klarem Wasser reinigen. Also keine große Geschichte...

Gute Besserung und halt uns auf dem Laufenden!

Hwome+r99x6


hallo

15 Tage ist es nun her wo ich meine OP hatte, und heute durfte ich zum ersten mal wieder duschen. Hab dabei bemerkt, dass ca 2 cm über der Wunde so ein kleiner Pickel ist, könnte das ein Rezidiv sein? denke nicht, oder ?

f[lBachxi


Unbehandelte Steißbeinfistel doch in Schließmuskel ??

Hallo !

Nach Rückfragen in meinem Bekanntenkreis wurde ich immer öfter gewarnt, die Fistel könne in den Schließmuskel wandern. Mein Hausarzt meinte sowas ähnliches auch schonmal, mein Chirug dementierte es; sowas könne nur bei Analfisteln passieren. Und jetzt meine Frage: Könnt Ihr vielleicht Eure Chirugen mal Fragen, ob die so etwas von einer Steißbeinfistel schonmal gehört haben ?

Habe jetzt natürlich tiersich panik, weil ich meine OP noch bis Januar hinauszögeren will.

Gruß

Ralf

sIchl@aftabl^ette


@ Maverick93

hi,

ja hab so etwas auch schon gehört, dass eine thrombose nur operativ für immer entfernt werden kann. meine freundin hatte es sich ja jetzt vor einem monat auch machen lassen, weil die es schon mehrmals nicht operativ entfernen lassen wollte. der arzt meinte jetzt auch das alles weg ist und da nie wieder etwas entstehen wird. momentan hab ich für so etwas nur absolut keine zeit. bin zur zeit gut im prüfungsstress. sobald ich aber die zäpfchen und salbe verbraucht habe, gehe ich nochmal zu meinem chirurgen in koblenz, um mit dem zu reden! dann werde ich dies wohl auch bald in anspruch nehmen und mir das ding für immer aus meinem körper nehmen lassen! ist ja nur eine schnelle ambulante op! das geht ja! und schmerzfrei bin ich am popo! zumindest hatte ich durch meine sp-op absolut keine schmerzen, obwohl das bei mir riesig war. LxBxT: 8-9cm, 3-4cm, 6-7cm!!! also an alle die kurz vor einer sp-op stehen! macht euch keine sorgen! das wird schon! ist halt nur eine langwierige geschichte! und nimmt viel zinktabletten. das fördert die schnellere wundheilung! ich hab mir die unizink 50 in der apotheke besorgt und seit einnahme ging es immer schneller zu!

gruß

eTmm,a2j5


hallo an alle,

frage: wie lange hat es bei euch gedauert bis ihr euer hinterteil wieder voll belasten konntet (sprich: über mehrere stunden sitzen).

danke!!!

gruß

manu

Hiomerx996


kann noch nicht aus eigener Erfahrung sprechen, da es noch beim Abheilen ist. Aber nach 2 Wochen kann ich ca. 30 min sitzen

Mein Arzt sagte dass es bis zu 6 Wochen dauern kann

INspup


also ca 2-3 wochen nach der op konnte ich ohne sitzhilfe ohne probleme für mehrere stunden vorm pc sitzen . es war am anfang aber so das nicht die wunde an sich weh getan hat sondern das eher die kompressen in der wunde " gedrückt" haben was eher unangenehm war .

ich wurde am 1.11.2004 operiert und ab morgen fang ich wieder zu arbeiten an . zwer muß ich mich da nen bischen zurückhalten aber es geht schon .

meine wunde war nach der op ca L:10 cm B:5cm T:4,8 cm

jetzt sind es nur noch L: 7 cm B:3 cm T: an der tiefsten stelle 2 cm . natürlich sind die letzten angaben nur ungefäre maße aber die maße nach der op wurden genau gemessen und standen so im op bericht drinne .

mfg sebastian

R05x4


Auch betroffen

Hallo Fistelfreunde!

Mich hat's auch erwischt. Danke erst mal an alle die hier unterwegs sind, und informatives reinschreiben.

Habe mir fast alle Beiträge durchgelesen und mehr erfahren als vor meiner OP am 18.11.04 ( da wird das Gewebe weggeschnitten und dann offene wundheilung...)

also mal zu meiner Geschichte:

Habe, keine Ahnung wie viele Jahre das her ist, einen Pickel fast an der Steißbeinspitze entdeckt. Dieser schmerzte etwas beim Sitzen. Aufgetaucht ist er an einem Freitag, am WE wurder er heftiger, aber ich konnte jedoch durch geschiktes Sitzen größere schmerzen vermeiden. Nach dem WE war er aber auch schon wieder weg.

So, das ganze hat sich original so: Fr da - Mo weg, ungefähr 3mal wiederholt. Zeitraum ca 5 Jahre oda so.

Diesen Sommer wieder dieser Pickel, und wieder Freitag. Aber diesmal zum Hausarzt der erst mal eine Salbe verschrieben hat und meinte das das eine Haarwurzelentzündung sein könnte. So was hab ich mir auch immer gedacht...

Die Salbe half auch, aber nach absetzen dieser kam der Pickel erneut. Diesmal Überweisung zum Chirogen der auch gleich einen rosa zettel ausfüllte und Ps diagnostizierte.

Also ab ins KH und einen Termin zur OP gemacht. Von Chirog bis Op dauerte es dann ca. 1 Woche. OP war am 18.11.

R>54


Op und so...

Erst mal muß ich sagen: das ich ganz schön schiß hatte vor der OP

Und der eine oder andere Beitrag hier hat das übrige getan. Aber ich habe mich dann halt an den Positivsten Beiträgen aufgehangen und gehofft das es nicht sooo schlimm wird.

Op lief unter Vollnarkose ab. Fand ich auch gut so. Hatte auch keine beschwerden danach. Würde immer wieder eine Vollnarkose bevorzugen anstatt alles mitzubekommen. Muß aber jeder selber entscheiden.

Zu meiner Verwunderung hatte ich nach der OP keine Schmerzen! Konnte auch relativ normal Sitzen, halt nur nicht irgendwo anlehnen (beim sitzen)

Das "Loch" war ca. 9 cm lang und etwas mehr als 3 cm tief, und geht von der Steißbeinspitze zum Rücken hoch (glück gehabt das das nicht in die andere richting ging).

Am 3. Tag wurde die Tamponade, oder wie das Jodzeug heißt, zum ersten mal gezogen. Hatte davor den meisten Schiß da hier einer schrieb das das Höllenschmerzen wären und es in 2 etappen gezogen wurde.

Und jetzt kommts: außer einem kurzen Zwicken und einem komischen Gefühl war's das auch schon. innerhalb von 2-3 Sek. war die Schlange raus, neue rein und ab dafür.

Nach 5 Tagen stationärem Aufenthalt meinte der Oberarzt das eine Vakuumpumpe die Heilung verschnellern würde. Da ich einen längeren Aufenthalt im ausland im Feb. plane habe ich zugestimmt. Also ab an die Pumpe. Hier hat auch schon mal einer so was geschrieben, aber bei mir war das nicht die Variante mit so ner kleinen Flasche sondern ein richtiger kleiner Apperat der permanent einen konstanten Unterdruck in der betoffenen Region erzeugte. Das war etwas komisch und unangenehm, aber auch hierbei kann ich nicht von großen Schmerzen sprechen. Der große Nachteil war allerdings das nun mehr in meinem "Quartier" blieb als vorher.

Ich konnte mich auch von dem Ding losmachen, mußte aber dann mit einem ca. 1l großem Eimer durch die Gegend laufen. Das habe ich nur selten getan.

So, nun bin ich nach 2Wochen im KH wieder zu Hause.

Die Wunde wurde bevor die Maschine angeschlossen wurde gemessen: 9cm lang und 3cm tief

heute nochmal gemessen etwas mehr als 6cm lang und 2,1cm tief. Granulationsgewebe hat sich schön gebildet und ich hoffe das das jetzt alles gut verheilt.

Alles in allem kann ich jetzt sagen das das, bei mir zumindest , nicht so schlimm war wie ich annahm. Ich hatte die ganze Zeit über keine Schmerzen und konnte gut sitzen.

Ach tut das gut wieder zu Hause zu sein.

In diesem Sinne allen betroffenen gute Besserung.

Rnobe:rxtD


@R54

Deine Geschichte spiegelt das typische Erscheinungsbild wieder. bei mir hatte es auch so angefangen.

2 Wochen KH aufenthalt finde ich allerdings ganz schön heftig. Waren die Betten "unterbelegt" oder hattest Du starke Blutungen?

Meine OP steht jetzt allerdings erstmal "in den Sternen". Wieder erwartend habe ich jetzt einen super Job gefunden. Nun versuche ich erstmal die 3 Monate Probezeit zu überstehen, und hoffe das sich in der Zeit keine Entzündung bildet (jeden Tag wird die Stelle kontrolliert, ordentlich gereinigt und regelmässig enthaart). Falls doch was "kommen" sollte gehe ich diesmal SOFORT zum Chirugen und nicht wie vorher erst als der Abszess kurz vor dem Platzen war. Evtl. kann der Chirug dann gleich was machen, das der Abszess nicht weiterwächst, oder aber ich gehe dann eben sofort ins KH!

Zum Thema Enthaarung:

Habe jetzt erstmals die "Plica-med" Creme benutzt und hatte absolut keine Probleme. Meine Freundin hat die betroffende Region eingecremt, 10 Min. warten, mit dem Spachtel abkratzen und dann unter der Dusche abspühlen. Am nächsten tag hatte ich an einer kleinen Stelle eine kleine Irritation die sich durch leichte Rötung und Brennen bemerbar machte (allerdind weiter in richtung pobacken). Denke mal, das ich an der Stelle evtl. nicht genug abgewaschen habe. Ansonsten ist das Ergenbis sehr gut, wenn auch im Anschluss etwas ungewohnt :-)

Gute Besserung @all

H^ome:r99-6


@ R54:

Wahrscheinlich hast du meinen Beitrag zu den heftigen Schmerzen gelesen. Ich weiß jetzt warum das an diesem EINEM mal so wehtat:

Anfangs wurde bei mir zugenäht, und erst später entschieden offen heilen zu lassen. Die Tamponade wurde eingeführt kurz nachdem die Fäden vorzeitig gezogen wurden und das tat höllisch weg zusammen.

Jetzt hab ich eigentlich auch keine Schmerzen beim Tamponieren. Rausholen tu ich die Tamponade jeden Morgen selbst

RJ54


@Robert D

Nein, geblutet hat es nur am ersten Tag. Aber ich glaube schon das die an der Pumpensache etwas verdient haben, waren immerhin 7 Tage. Oder ist es normal das sich dieses Granulationsgewebe in dieser "schnellen" Zeit( 7 Tage ca. 0,9 cm tiefe) bildet?

Hat aber etwas gebracht, denke ich.

Ich kann nur nochmal sagen das ich keinerlei Schmerzen vor und nach der op hatte, als ich da hin bin war der Pickel nur noch so ca. Erbsengroß und hat keine Schmerzen verursacht. Aber ich teile auch die Meinung das jeder Körper da etwas anders reagiert.

Nur, es hat sich in der 1. Woche halt dieses Gewebe nicht so gut entwickelt, bzw. fast gar nicht. Durch die Pumpe sollte das halt schneller gehen. Da ich Student bin war der länger Aufenthalt nicht so das Problem ( hatte Unikram mitgenommen), und mitte Februar will ich für ein halbes Jahr ins Ausland. Aber war echt langweilig.

Habe gerade das "Loch" ausgeduscht und Kompressen davor geklebt. Soll man die eigentlich auch in die Wunde legen oder reicht es wenn die nur davor geklebt werden? Danach habe ich gar nicht nachgefragt.

Ist heute irgendwie komisch so ohne diese Pumpe, aber es kann ja nur noch besser werden. Hoffe auch echt die haben alles was dafür verantwortlich ist rausgeschnitten.

Tschö mit ö

RxobeertxD


@R54

Ja, das ist sehr wichtig, in Bezug auf die Rezidiv warscheinlichkeit, ob sie bei der OP alle Fistelkanäle entfernt haben.

Ich wurde zwar noch nicht operiert, aber den Beiträgen zu entnehmen, aber sicher auch abhängig von der Grösse der Wunde, glaube ich schon, dass normalerweise die Tamponade noch IN die Wunde muss. Gerade in deinem Fall, wo die OP ja noch nicht so lange her ist! Es ist jetzt nämlich auch sehr wichtig, das sich die Wunde nicht zu schnell verschliesst. Die eingelegte Tamponade soll dieses ja u.a. auch verhindern. Hast Du denn irgendeine Salbe oder Lösung bekommen, für die Verbände!?

e.mmxa25


hallöchen!

so, nicht mehr lange dann kann ich euch auch mit meinen erfahrungen zur PS-OP "beglücken". morgen bekomme ich die testergebnise der blutuntersuchung zur op; denke wird alles in ordnung sein. habe auch ASA1, also die geringste wahrscheinlichkeit dass bei der vollnarkose was passiert. lustig ist, dass ich zur ambulanten op decke, badetuch und bettlaken mitbringen muss. fehlt nur noch dass ich mein eigenes op-besteck mitnehme :-o

manu

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