» »

Steißbeinfistel

falaTchxi


@all

Bin im Netz übrigens fündig nach einer Seite geworden, wo am anderen Ende Fachärzte sitzen und Fragen beantworten.

[[http://www.qualimedic.de]] ->Forum->Chirugie

Scheint ganz gut zu sein !

Gruß

Ralf

evmoma2T5


ist es normal...

... das die wunde nach 1 1/2 wochen wieder stärker schmerzt? kann mich kaum bücken. die naht ist jedoch sauber und auch nicht geschwollen, also keine anzeichen für eine entzündung, zumindest äußerlich. muss ich mir sorgen machen?

k-onr$ad


Mut zur OP

Hallo an alle Leidensgenossen,

wie schon sehr viele in diesem Forum möchte ich kurz meine Geschichte zum Besten geben um euch etwas Mut zu machen.

Begonnen hat es wie bei allen hier im Forum mit einer Schwellung, Schmerzen und so weiter. Ich war 18 Jahre alt und bin zum Arzt. Er öffnete den Abzess und sagte, dass es sofort operiert werden muss. Allerdings hatte ich überhaupt keine Lust auf dieses große Loch und es ging mir ja auch bald wieder besser. Also war das Thema OP für mich erst mal vom Tisch. Es folgten 17 Jahre mit regelmäßigen Schmerzattacken. Aber irgendwie konnte ich immer wieder den Abzess öffnen und habe nichts mehr unternommen. Mittlerweile hatte sich die Fistel schon sehr ausgebreitet und wurde immer unangenehmer. Vor zwei Monaten nun schwoll mein Hintern mal wieder an und die Schmerzen wurden unerträglich. Ich bin mal wieder zum Arzt und der sagte, dass nun endlich operiert werden müsse. Da jobmäßig gerade kein Stress war, bin ich ins Krankenhaus zum Vorstellen. Also wurde ein OP Termin gemacht. Das lief dann so ab: Freitag früh ins Krankenhaus, OP um 10 Uhr, aufgewacht um 11 Uhr. Ohne Schmerzen. Am zweiten Tag sollte ich ins Bad und die Wunde ausduschen. Als ich die Wunde das erste mal sah traf mich fast der Schlag. Ein riesen Loch bis auf den Knochen und runter bis fast zum After. Aber was will mann machen. Jetzt war es nunmal geschehen. Sonntags musste dann meine Frau kommen und die Wunde verbinden. Etwas Salbe rein,(fast egal welche haben die gesagt) mit zwei Kompressen ausstopfen, eine drüber und fertig.

Montags dann Entlassung und Wunde dreimal täglich ausduschen und verbinden. Nach einer Woche zusätzlich die Wunde mit Kernseife auswaschen(kostet Überwindung). Falls sich weiße Stellen in der Wunde bildeten hat meine Frau diese mit Wattestäbchen weggekratzt. Dann alle zwei Wochen ins Krankenhaus zur Kontrolle.

Jetzt sind sechs Wochen vergangen und die Wund ist fast komplett zu. Die Ärzt im Krankenhaus sind sehr zufrieden und ich habe keinerlei Beschwerden. Insgesamt war ich drei Wochen krankgeschrieben.

So einfach und unkompliziert kann diese unangenehme Geschichte verlaufen. Wichtig ist meiner Meinung nach absolute Hygiene während der Wundheilungsphase, und ein gutes Krankenhaus. (Ich war in der Paracelsusklinik in Karlsruhe-Durlach)

Gute Besserung an alle

M%artiwnf7x4


@Konrad

Hallo, das hört sich ja gut an. Ich komme aus der Nähe von Baden-Baden und muss mich wahrscheinlich bald das 3. Mal unters Messer legen.

Wie lange warst Du in der Klinik? Wie ist die Qualität der Pflege?

Weiterhin gute Besserung.

Martin

fDlacxhi


@konrad

Hallo !

Habe mal ein paar Fragen:

"Es folgten 17 Jahre mit regelmäßigen Schmerzattacken"

17 JAHRE ??? In was für abständen kamen die und waren es nur Schmerzattacken, oder hattest Du auch regelmäßg Öffnungen mit Eiterausfluß, wenn ja, wie oft und wie lange ???

"Mittlerweile hatte sich die Fistel schon sehr ausgebreitet und wurde immer unangenehmer"

Wie hat sich das ausbreiten bemerkbar gemacht und was wurde immer unangenehmer ??? ?

"und Wunde dreimal täglich ausduschen und verbinden"

3x täglich wurde Dir gesagt, oder hast Du das für Dich beschlossen. Ich wundere mich hierüber, weil man mir damals zwei Möglichkeiten gegeben hatte. 1x tägl. Betaisodona-Bad, oder 1x tägl. ausduschen.

"Falls sich weiße Stellen in der Wunde bildeten hat meine Frau diese mit Wattestäbchen weggekratzt." Was sind das denn für weiße Stellen ??? Muß man darauf achten ??? ?

Wäre schön, wenn Du mir die Fragen bald beantwortest, meine nächste OP steht mir im Januar bevor und es ist die 5. und soll auch die letzte sein. Will dann eigentlich nur alles richtig machen.

Achja, wieviel cm hast Du noch vom unteren Wundrand bis zum After ??? Bei mir war es beim letzten mal ebenfalls verdammt nah dran. Hab ein bißchen schiß, daß sie diesmal ganz drann müssen !

Gruß

Ralf

RR5x4


Alles nicht so schlimm wie's klingt

Hallo Fistelfreunde,

hatte auch vor meiner OP so ziemlich die Hosen voll. Um es mal auf den Punkt zu bringen: ne scheiß Angst!

Offene Wunde, diese dann täglich ausduschen, Tamponagen in die Wunde rein und wieder raus, nicht sitzen können, Schmerzen...

Aber im nachhinein (OP genau vor 4 Wochen) war alles nur halb so schlimm (wie schon berichtet), eher irgendwie unangenehm. Klar man ist in seinem tun eingeschränkt aber von Schmerzen kann ich nicht berichten.

Meine Wunde ist nun noch ca 0,5 cm tief und 4,5 cm lang, behindert mich aber im täglichen Leben kaum.

Welche OP-Methode nun "besser" ist ??? Wer weiß das schon. Aber die Variante mit der offenen Wundheilung hört sich schlimmer an als sie ist, und der Heilungsverlauf dauert definitiv länger. Bei einem Bekannten wurde das zugenäht, der war viel schneller "gesund" und hat bisher keine Probleme.

Trotzdem hoffe ich das der Chirog alles entfernt hat, und das es das erste und letzte mal war.

In diesem Sinne allen gute Besserung

kfonxrad


An Martin74 und Flachi

Hallo zusammen. Das sind ja ziemlich viele Fragen auf einmal. Also der Reihe nach:

Also, ich bin Freitags in die Klinik und Montags entlassen worden. Das Krankenhaus wurde mir von meinem Hautarzt empfohlen. Es ist ein eher kleines Krankenhaus mit einer sehr guten proktologischen Abteilung. Dort werden ca. 50 bis 100 dieser Operationen im Jahr durchgeführt.

Die Pflege im Krankenhaus selber bestand aus zweimal täglich verbinden. Wichtiger ist natürlich die Pflege nach der Entlassung zu Hause. Im Krankenhaus sagten sie zu mir, dass die Pflege komplett von einem Angehörigen übernommen werden kann. Allerdings gibt es viele Menschen die damit überfordert sind. Ist auch verständlich bei so einer großen Wunde.

Wie oben schon gesagt muss man dann nur ca. alle 10 Tage zur Kontrolle ins Krankenhaus. Das Beste in der Klinik ist aber der Umstand, dass einer der Ärzte dieser Abteilung schon selber eine Steißbeinfistel hatte. Dadurch fühlt man sich sehr verstanden und bekommt auch gute Tipps von diesem Arzt.

So jetzt zu Flachi

Also in den 17 Jahren hatte sich fast ein Rhythmus im Entzündungsverlauf gebildet. Ca. alle drei bis vier Monate schwoll die Fistel über mehrere Tage stark an. Die Schmerzen wurden natürlich immer stärker und ich wartete darauf, dass sich die Fistel irgendwann öffnete. Das dauerte manchmal fast eine Woche. Dann kam sehr viel Eiter und Blut raus, aber der Schmerz war erstmal fast weg. Dann beruhigte sich das ganze und ich hatte wieder Pause bis zum nächsten Mal.

Zum Ausbreiten:

Angefangen hat die Fistel oberhalb vom Steißbein wo die Pobacken anfangen. Nach einigen Jahren entstand das erste mal eine Schwellung 10 cm weiter unten. Diese Stelle schwoll auch schon mal unabhängig von der anderen an. Unangenehm ist natürlich allein der Gedanke an einen verfistelten Hintern und die Sauerei mit dem Eiter.

Der Arzt(der, der selber schon eine Fistel hatte) sagte zwei bis dreimal täglich ausduschen. Das Wundwasser, welches sich am Anfang in größeren Mengen bildet, stört die Wundheilung und ist auch so unangenehm auf der Haut. Ich fühlte mich nach dem Duschen und verbinden auch immer am wohlsten. Natürlich muss immer direkt nach dem Stuhlgang geduscht werden. Auch wenn man sich erst kurz vorher geduscht hat.

Die weiße Stellen hat der Arzt bei der Kontrolle entdeckt. Da bildet sich teilweise so ein Belag der dann die Wundheilung stört. Der Arzt zeigte dann meiner Frau wie man diese Beläge vorsichtig mit einem Wattestäbchen wegkratzt. Ich selber habe diese nicht gesehen, da ich dort ja nicht hingucken kann.

Abstand zum After nach Gefühl ca.1,5 cm.

Alles Gute für deine OP

LwordPSIaumrxon


meine op ist rum, ein erfahrungsbericht *g*

hallo alle zusammen,

wie versprochen jetzt noch mein erfahrungsbericht. also:

ich kam gestern morgen um ca 9h bei dem arzt an. dann kam die anästhesistin und wollte mir das alles erklärn, da ich aber mal ne rettungssanitäter-ausbildung bei den johannitern gemach hatte, und ich ihr das auch sagte ging das eher kurz von statten. dann bin ich in eines dieser "flügel-hemdchen" geschlüpft und zu fuß ab in den op und auf die trage, nadel gelegt, betäubungsmittel rein und weg war ich, das war um ca 9:30h. um 10:20h bin ich dann langsam aufgewacht und um 10:50h war ich wieder klar im kopf. keine schmerzen, kein druckgefühl, garnix, wahrscheinlich hat das schmerzmittel noch gewirkt. so gegen zwölf gabs dann zwei tassen kaffee und 4 zwieback zum essen, um 16h dann nen joghurt. so gegen sechs, halb sieben, dann abendessen, ne suppe, ne brezel und 2 belegte brote. ich war den ganzen tag über fit, konnte laufen, aufs klo gehn, sitzen und auch auf dem rücken liegen. ich habe den tag dann damit gebracht fern zu schaun und hab mich mit meinem zimmernachbarn unterhalten, der auch morgens wegen was anderem operiert wurde. alles kein streß, hätte der arzt mich gelassen wäre ich auch nach hause gegangen so fit war ich. erst abend dann so ab 22h oder so, hat sich mein hintern mit mittleren druckschmerzen bemerkbar gemacht. war aber nicht so schlimm. dann hab ich ne schmerztabelette genommen und hab eigentlich gut geschlafen (wäre mein zimmernachbar nicht morgens um dreiviertel fünf auf die glorreiche idee gekommen den tv anzumachen und voll aufzudrehn weil er nicht schlafen konnte...grmpf...aber nachdem ich ihn angemotzt hatte hat er gottseidank aus gemacht *g*)

nachdem wir dann heute morgen um 7h geweckt wurden und es ein frühstück mit ei und kaffee gab, kam nochmal kurz der arzt und hat sich nach unserem befinden erkundigt. seine assistentin hat mir dann den verband gewechselt und sagt die narbe würde sehr gut aussehen. selbst konnte ich rein garnix sehn, die narbe is halt genau in der pofalte *g*

joah, das wars auch schon, nachdem sie mir dann noch gesagt hat ich soll versuchen den verband so lange wie möglich trocken zu lassen, bzw wenns mal neu verbunden wird soll ich drauf achten dass die narbe danach wieder völlig trocken is, konnte ich auch schon wieder gehn und bin mit der straßenbahn heimgefahrn.

nun sitze ich schon seit gut 3 stunden am rechner und hab keine schmerzen, ein leichtes druckgefühl zwar, aber das kann man nun wirklich nicht schmerz nennen (und das ohne schmerzmittel!)

weiterhin wurde mir noch gesagt, könne ich wenn ich zeit hätte und in der stadt wäre am montag nochmal vorbeikommen, dann würden die sich das nochmal anschaun und auch nen neuen verband drauf machen, wenn nicht wäre auch nicht schlimm, so lange der verband noch drauf, trocken und sauber ist und ich keine schmerzen habe. nur wenn ich veränderungen bezüglich der schmerzen merke oder sonstwie das gefühl habe es stimmt irgendwas nicht, soll ich auf jeden fall nochmal anrufen und dann auch vorbeikommen. zu diesem zweck habe ich sogar die handy- und privatnummer des arztes bekommen.

also alles in allem bin ich bis jetzt hochzufrieden: schnelle op, narbe sieht gut aus, fast keine schmerzen zu keinem zeitpunkt, guter service (tv und telefon auf dem zimmer, snack, abendessen und frühstück) und alles in allem unkompliziert. zuzahlen muß man für den service lediglich 20,30€, das ist mir dann eine so schnelle abwicklung meines "problems" aber auch wert.

und wer jetzt wissen will wo ich da war: [[http://www.optima-klinik.de]]

evtl. melde ich mich nochmal wenn in 12-14 tagen die fäden gezogen sind (oder auch einfach nur die knoten abgeschnitten sind, es handelt sich nämlich um selbstauflösende fäden)

weiterhin alles gute an alle gequälten...

mfg Sauron

b*ar-h>azzaxt


tach

hi ich hab hier schon öfters mal reingeschrieben.

bin nun schon 3 mal unter dem messer wegen meiner fistel(n) gewesen. zuvorgeschichte, ich hatte meine erste op mit 15. jo und innerhlb 1 einhalb jahren 2 weitere. nun was mein bedenken is, wenn du wunde zu schnell zuheilt, habt ihr sehrgute chancen auf ne neue, und am ende der wunde nicht schlampig werden. immer tamponate oder ich habe ein alginat gehabt, is weißes zeugs wie stoff. das verflüssigt sich ein wenig und bildet ein gutes wundklima. bis zum ende solte die wunde ausgestopft sein. meine is oberflächlich zu gegangen und hatte eine rießen höhle unter der narbe gebildet mit zugang zu meiner 2ten fistel 2 cm darunter. wir haben das durch zufall entdeckt. hat net wegetan oder sonst was nur durch hmm da is was komisch.

nja anyway, ich weiß net wie seht ihr das ich bin mit meinen 16 jahren nun schon 3 mal operiert worden und ich habe das gefühl, dass das nicht das ende war. naj awas soll im moment genieße ich mein austauschjahr in den usa.

viele grße zu allen anderen die unter dieser sch***** leiden und gute besserung and die mit den offenen wunden. ich hoffe das es für euch das letzte mal war.

i~o8ana


Hallo Leute,

ich hoffe hier auf Hilfe. Ich habe seit Dezember 2003 schon 3 Op´s wegen der Fistel gehabt, seitdem war die offen gelassene Wunde noch nicht ein einziges mal richtig zu. :-( Und jetzt geht es schon wieder los. Es haben sich 2 Fistel gebildet die miteinander irgendwie verbunden sind und es fließt Eiter raus. Die Ärztin aus dem Krankenhaus wollte mir eine 4-te Op dieses Jahr ersparen und hat versucht mit täglichen Spülungen den Fistelgang auszutrocknen. Hat leider nicht geklappt und jetzt gibt es keine andere Möglichkeit mehr als OP. Allerdings erst anfang des nächsten Jahres, ich wollte nicht schon wieder über die Feiertage so gehandicapt sein.

Ich habe hier schon viele Erfahrungsberichte gelesen, und ich finde das die meisten von euch echt Glück hatten, fast keine Schmerzen und Probleme und viele waren schon nach 3 Wochen geheilt. Ich habe da leider viel Pech, ich habe immer nach jeder OP noch Schmerzen, ganz am anfang bekomme ich bei der täglichen Behandlung im Krankenhaus sogar Schmerzmittel bevor sie spülen und die Tamponade rausziehen. Seit 1 Jahr laufe ich jetzt permanent mit Kompressen zwischen den Arschbacken.

Und meine Ärztin meinte diesmal versuchen sie es mit der Vakuum Methode und mit einem Schwamm in der Wunde. Darüber finde ich irgendwie nix im Internet, wie genau geht das und was passiert dabei?

Hoffe auf ein paar Antworten. Danke

Ioana

b?arF-h'azzxat


hmm habe ein paar seiten gesehen mit ein paar ekiligen bildern. nunja ich bin mit ner offenen wunde fast eineinhalb jahre rumgelaufen. frag mal ob deine ärztin diese alginat kompressen kennt. probier das mal. sind aber schweine teuer. meine privatkasse zahlt es aber weiß net wie das bei anderen is. das hat wunderbar geklappt und vorallem es tut nicht weh beim rausziehen. spühlen empfehle ich dir in den ersten 3 wochen 2 mal am tag und ich habe immer ein sitztbad gemacht, so ne schüssel auf klo drauf und dann mit normaler kernseife und wasser. danach ausduschen und alles fibrin ( sieh aus wie weißer schleim) ausduschen. danac haben wir immer mit salzwasser gespühlt. einfach sprize und drüberlaufen lassen. dann evtuell ein bissel friche lust dran und dann wieder einpaken. ich kann diese alginatsache sehr empfehlen, weil es weich wird und ein gutes wundklima schafft.

von der vakuumsache halte ich nichts. mein arzt hat gesagt, er empfiehlt das nicht,, hat schlechte erfahrungen gemacht. ich glaube hier hat auch jemand mal geschrieben das sein bettnachtbar ziemliche schmerzen mit dem vakuum teil hatte.

also ich empfehle das andere ( natürliche art).

aber es ist deine entscheidung, vielleicht hast du glück mit der vakuumpumpe, vielleicht nicht. aber viel glück anyway.

re alginat, das ist nix grünes oder exotisches. es ist wie soll ich das beschreiben wie watte. nur das es flüssig wird. sieht dann wie ein schleimpropfen aus wenn dus wieder rausiehst. naja oder halt der teil der in der wunde war.

viel glück

rna$lpehilxein


@ioana

ich hatte meine OP im August und wurde mit einem Vakuumverband behandelt.

Es gibt zwei verschiedene Verbände.

Einmal mit Vakuumflasche, einmal mit Vakuumpumpe.

Ich hatte den Verband mit Vakuumflasche, habe persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht und auch im Krankenhaus hat man mir gesagt, das die Behandlungserfolge mit dieser Methode erheblich besser seien als mit herkömmlichen Verbandmethoden.

Die Vakuumpumpe soll indessen eher schmerzlich sein, natürlich ist man dann auch eingeschränkt, durch den Apparat. Ich hatte jedoch das Glück, diese Erfahrung nicht machen zu müssen.

Soviel nun erst mal hierzu.

Greats und gute Besserung @ all

iLoanxa


Hallo ralphilein,

kannst du mir denn kurz beschreiben wie das mit der Vakuumflasche funktioniert? Musst du die ganze Zeit mit der Flasche an der Wunde rumlaufen? Da kann man doch nichts anziehen drüber oder? Wurden auch Schläuche in der Wunde gelegt? Hab echt schiss!

Danke

r-au$sdaxmit


rausdamit vs. "der schieber"

jo, liebe leidensgemeinde, am freitag wars mal wieder soweit.

bin früh morgens zum hausarzt, ne überweisung besorgen und dann auf direktem wege zur klinik. untersuchung verlief leider exakt so, wie ich es seit wochen fühlte (schob seit oktober), diagnose nach sondierung: rezidiv. hurra. "da müssen wir nochmal ran, leider"... ich überraschte darauf die behandelnden ein wenig mit der info, ich sei aber sowas von nüchtern und von mir aus "sofort", was dann aber tatsächlich 3 stunden später unter vollkarkose in die tat umgesetzt wurde. perfekt. gegen 18 uhr schließlich per taxe nach hause, ein rezept für prima schmerzmittel und nun hocke ich mal kurz hier und hacke ein update in die tasten. ich hoffe doch sehr, daß es das jetzt war und würde gerne ab morgen mal mit den "alginaten" experimentieren. hab freitag vor dem scheiden eine schwester gefragt, die mich verunsichernd meinte, davon hielte sie garnichts und würde sie auch "da" nicht ausprobieren wollen. also wirklich, weiss jetzt auch nicht, was ich davon halten soll. außer, daß ich an sich absolut keine lust mehr hatte, in der wunde angetrocknete kompressen vorsichtigst rauszuzupfen - was ich seit gestern allerdings exakt so mache. meine logik sagt mir, daß es falsch ist. entferne ich, auch unter der dusche angefeuchtet, nicht jedesmal beim verbandswechsel frisches gesundes gewebe, in der kompresse verbacken ? ist das nicht "schwachsinn" ? sorry, ich werd schon wieder latent sauer, weil ich mal wieder das gefühl habe, nach der OP interessiert das im KH keine sau, wie und wielange man mit der wunde am hintern herumläuft. ich hab aber auch keine lust mehr, meine güte.... wohin soll man seinen frust bloß kanalisieren ?

frage: würdet ihr die post OP behandlung vom KH abziehen und in die hände eines niedergelassenen chirurgen legen ?

achja, zur vakuum methode hab ich exakt dasselbe gehört: mit flasche soweit prima, an der pumpe hängend schmerzhaft. mein letzter stationärer nachbar hatte ein solches gerät angeschlossen und jammerte fortwährend. wobei einen alleine das geräusch der pumpe schon zusätzlich zum schmerz nerven kann. jedoch egal, wenn der erfolg der methode recht gibt und man 1-2 wochen sparen kann. wenn bei mir die rezidiv wunde auch tief geendet wäre, hätte ich mit stationärem aufenthalt auch "sehr gerne" mal diese methode ausprobiert.

soweit schöne grüße, ich leg mich wieder hin, gute besserung ! *:)

rda~lFph,ilxein


@ioana

sodele, also des mit der Vakuumflasche funktioniert eigentlich ganz einfach. Die Wundfläche wird mit einer Folie zugeklebt. Vorteil ist, daß die Wunde geschloßen ist dadurch, also keine Probs mit Bakterien und all so was. Es wird ein Schlauch nach außen geführt, ca. hmmm 1,5 m lang oder so. An diesem ist dann die Flasche angestöpselt. Durch den dichten Verband konnt ich somit am Morgen nach der OP duschen gehen, da auch Wasserdicht, auch keine Probleme mit der Toilette und all so was. Der arzt hatte mal Zeit für mich und hat mir des alles so in etwa erklärt. Das eigentliche Problem bei der Verbandsmethode ist die "Dichtheit" des Verbandes an sich, sprich wenn die Klebestellen nicht richtig halten. Hatte das Problem kurzzeitig beim ersten Verbandswechsel nach vier Tagen. Aber auch das war letztlich kein Problem denn am Abend hatten alle genügend Zeit und sich nochmals meinem Hinterteil angenommen ;-D. Eine Schwester hatte mir am Tag erklärt, wenn eben der Verband nicht dicht zu bekommen sei, dann bestünde noch die Möglichkeit der Vakuumpumpe, dies sei aber unangenehm bis schmerzhaft. Also sogesehen viel Glück.

Und gute Besserung an alle Geplagten *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Dermatologie oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Schönheit und Wohlfühlen · Borreliose


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH