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Periorale Dermatitis, was hilft wirklich?

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Du wirst merken, dass die Haut beim längeren Nichtwaschen wieder einen natürlichen Fettfilm bekommt, der auch angenehm ist!

Das ist wichtig für die nat. Hautbarriere...

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Ein herzliches Hallo aus Österreich an alle Leidgeplagten!

Zuerst möchte ich Euch kurz meine Story erzählen:

Ich bin 33 Jahre jung, und meine Leidensgeschichte begann genau vor 1 1/2 Jahren.

Ich bin seit 8 Jahren im Wellnessbereich selbstständig, und war stets der Meinung, dass ich im Bezug auf Ernährung und Hautpflege alles richtig mache. Ich trinke keinen Alkohol, rauche nicht, machte stets viel Sport im Freien und und und.

Leider weit gefehlt. Im Sommer 2012, nachdem ich zuvor (ich glaube so 3-4 Monate vorher) meine Ernährung radikal auf Rohkost umgestellt habe, und meine Hautpflege auf reine Basenkosmetik umgestellt habe ( dies auf ein deutliches Minimum, habe vorher eindeutig zuviele Pflegeprodukte benutzt), brach plötzlich ein merkwürdig Ausschlag in meinem Gesicht, auf Hals und Dekolltee aus. Es waren viele kleine rote Eiterpickelchen (Bläschen), wobei ich mir nicht sicher bin ob es wirklich Eiter war. Ich ging zu meiner Allgemeinärztin, und die sagte ich hätte

anscheinend eine Allergie auf irgendeine Frucht. Sie verschrieb mir eine Cortisoncreme. Ohne

viel nachzudenken , holte ich mir diese in der Apotheke. Die Wirkung war toll. Nach drei Tagen war vom Ausschlag keine Spur zu sehen. Somit ging ich zu meiner alten Pflege über. Nach ca. einer Woche entflammte der Ausschlag wieder. Erstmal ganz leicht. Ich dachte mir ok, vielleicht habe ich wieder etwas falsches gegessen und benutzte erneut die Cortisoncreme.

Nach ein paar Tagen war der Ausschlag erneut weg. Dies wiederholte sich bis Anfang Winter 2012 ein paar Mal. Nachdem ich zuvor aufgehört habe Obst zu essen, da ich mir diesbezüglich unsicher war, verstand ich nicht ,dass die Bläschen nach Asetzten des Cortisons immer wieder kamen.

Gut am Obst konnte es nicht liegen, somit beschloss ich zum Hautarzt zu gehen.

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Mein lieber Dermatologe diagnostizierte eine atopische Dermatitis und verschrieb mir Elidel und zum Reinigen der Haut empfahl er mir ein mildes Waschgel von La Roche Possay. Im Gegensatz zur Cortisoncreme, brannte Elidel auf meiner Haut wie Feuer. Steht aber als Nebenwirkung auch am Beipackzettel. Ich benutzte diese trotzdem brav weiter. Genau wie bei Cortison ging der Ausschlag irgendwann zurück. Diesmal dauerte es jedoch fast eine ganze Woche.

Gut , ich schmierte noch paar Tage zusätzlich, um sicher zu gehen, dass es diesmal für immer weg ist. Nach dem Absetzten der nächste Schrecken, die Bläschen kamen nach ca.10 Tagen doppelt so schlimm zurück. Nur das diesmal wirklich alles betroffen war. (Agenlider, Ohrläpchen, Wangen, Nase, Kinn, Hals, Dekolltee , nur die Stirn blieb frei) Somit stand ich am nächsten Tag beim Hautarzt ( ohne Termin, den es war ja sehr akut, und ich habe mich telefonisch angemeldet). Der Witz an der Sache ist ja der, dass die mir tatsächlich einen Termin erst drei Monate später geben wollten?! Hallo?? Nachdem ich gesagt habe wie schlimm es ist, meinte die Ordinationsgehilfin sie könnte mich dazwischen schieben.

Diesmal meinte er, es sieht nach einer leichten Akne aus ( Hallo??). Bekam eine leichte Aknesalbe ( den Namen weiß ich nicht mehr,und Antibiotika zum Einnehmen. ( bis heute verfluche ich den Tag, an dem ich das Zeug schluckte!! Habe aufgrund dessen einen Scheidenpilz bekommen, und nur schwer wieder weg bekommen!!) So, damit fing die nächste Versuchsphase an. Leider vertraute ich an diesem Punkt meinem Dermatologen nicht mehr, Sorry . Seine Diagnosen tätigte er nämlich jedesmal von seinem Schreibtisch aus, naja aus dieser Entfernung sieht keiner richtig etwas? Oder?

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Erneut brav geschmiert und geschluckt. Besserung? Auf keinen Fall. Meine Haut war schon vorher trocken, rot, gereizt bis zum geht nicht mehr. Also hat die Aknesalbe noch super dazu beigetragen, dass es noch schlimmer wurde.

Alle Mädels wissen wahrscheinlich wies sehr so etwas, vor allem wenn es im Gesicht ist, einen psychisch belasten kann. Anfangs habe ich die ganz schlimmen Stellen mit Abdeckstift und Puder überdeckt( naja so gut es ging, damit ich überhaupt gesellschaftsfähig sein konnte), aber das hat es noch Schlimmer gemacht. Also lies ich es mit der Zeit ganz weg, sogar meine Augen schminkte ich nicht mehr, da sich ja die Bläschen auch um die Augen befanden, und durchs Abschminken die Haut nur noch mehr gereizt worden ist.

Als der nächste schlimme Schub kam, und ich es nicht mehr ertrug, ging ich erneut das letzte Mal zum Hautarzt, leider schon ohne jegliche Erwartungen!

Er schickte mich auf die dermatologische Ambulanz nach Graz. Dort traf ich zwei sehr nette Ärzte ( einer war Primar). Beide waren der Meining ich sollst dem Antibiotika aufhören, alle Salben sowie Kosmetika ( habe zu diesem Zeitpunkt schon lange keine mehr benutzt) weglassen. Nulldiät für die Haut. Dann wird's wieder. Der Name oder die Bezeichnung PD fiel aber nie.

Gut das war ungefähr im Frühjahr 2013. Ich war überrascht so etwas zu hören, da ich erneut eine Salbe, Creme etc. erwartete. Nun fing ich diese sogenannte Nulldiät für die Haut an.

Gleichzeitig fing ich an meine Beschwerden zu googeln. Also im Internet nach meinen Hautproblemen , sowie der möglichen Ursache zu suchen. Ziemlich schnell fand ich aufgrund zahlreicher Berichte und in diversen Foren heraus, dass ich PD habe. Was mich etwas traurig gestimmt hat, war die Tatsache, dass viele schrieben, es hätte Ihnen nichts geholfen und die PD nicht mehr wegzubekommen wäre. Hallo? Mit dem wollte ich micht nicht abfinden.

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Hier noch ein paar Therapieversuche meinerseits:

- war beim Homöpathen (140euro), verschrieb Globulli, Wirkung nach drei Monaten gleich Null!

-Akupunktur bei einem chinesischen Arzt ( 10 x 80 Euro !)

-hatte energetische Behandlungen ( wieder 160! Euro weg)

-Bioresonanz zeigte mir zwar meine Unverträglichkeit auf, jedoch die Therapie war ohne Erfolg ( 165 Euro weg)

- zuletzt nochmal zinksalbe und Erythromycin-Creme ( also ein Antibiotikum für die Haut) wurde mit beiden ganz schlimm

Dann im Oktober 2013 war für mich Schluss mit Allem! Ich versuchte mir selbst zu helfen!

Ich muss gestehen, ich stöberte jeden Tag das Internet nach Infos durch. Es war für mich wie ein Puzzle, denn auf jeder Seite wurde fast immer etwas Anderes als Auslöser für die PD verantwortlich gemacht. Im großen und ganzen stand für mich fest, dass man in erster Linie:

1.) sämtliche Kosmetik weglassen muss ( Hautpflege steht ganz unten an letzter Stelle, und wird genau erörtert)

2.) die Haut nur mit Wasser waschen ( ich benutze am Abend eine Aloevera Seife, auch für den Körper, dazu später mehr)

3.) ganz wichtig die Finger aus dem Gesicht lassen, also nicht kratzen und drücken ( fiel mir oft sehr schwer)

4.) Darmgesundheit !!! Ich glaube wichtiger als alles andere!

Nach sämtlichen Selbstversuchen , sowie Berichten aus dem Netz und natürlich auch aus Büchern, habe ich Fogendes festgestellt:

- die Haut reagiert immer dann, wenn der Darm nicht mitspielt. Die Haut ist ja auch zum Ausscheiden da. Ich hatte immer wieder Verstopfung, und muss sagen , dass dann die Haut so richtig aufblühte!!! Habe mir etwas natürliches zur Darmregulierung und Reinigung gekauft. Dies zweimal am Tag getrunken. Und alles Super. Kein Blähbauch, keine Verstopfung, in der Früh keine neuen Entzündungen auf der Haut. Man kann so eine Kur ca. 2 Monate machen, und etwa 2-3 im Jahr. ( Je nach Beschwerden) Also nicht durchgehend!

Kurz zum Darm: wenn der Darm überlastet, verschleimt oder entzündet ist, dann wird die Darmschleimhaut so richtig durchlässig, Gifte können leichter in die Blutbahn gelangen, und werden über die Haut in Form von Pickeln, Entzündungen etc. ausgeschieden. Das ist bei heutigem Essverhalten bei sehr vielen Menschen so. ( auch bei Aknegeplagten, Neurodermitis etc.)

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5.) die Ernährung

Was soll man da noch sagen? Heute gibt es hierzu so viele Meinungen, dass man sich eh nicht mehr auskennst. Der eine Experte rät dies, der andere das. Ich glaube jeder muss für sich selbst rausfinden, was man verträgt und was einem gut tut. Ich habe extrem viele Bücher zum Thema Ernährung gelesen ( eigentlich aus beruflichen Gründen), von Trennkost, Milch und Glutenfrei über Vegan bis hin zu Rohkost. Wenn man sich nach all diesen Experten richten müsste, dann müssten wir eh nur mehr Wasser trinken und meditieren. ( letzteres kann nicht Schaden, würde ich sogar empfehlen, dazu später mehr)

Bei mir wurde im Sommer eine Histaminintoleranz festgestellt ( ich bat einen Internisten mich auszutesten , da ich eine Nahrungsmittelunverträgluchkeit vermutete). Hilfe vom Arzt? Keine. Er sagte nur ich soll mir ein Buch über HI kaufen, und selbst nachlesen wie ich mich beim Essen verhalten soll! Ich war sprachlos , der machte es sich ziemlich leicht und schob mich so ab. Habe mir das gesagte Buch nie gekauft, wieso auch ? Im Internet findet man eh alles, und sogar viel mehr als ich gedacht habe. Zusätzlich ließ ich mich auch mittels Bioresonanz austesten. Kam das Gleiche raus wie beim Internisten= ich hätte/habe HI. Gut, also stellte ich meine Ernährung auf Histaminarme bzw. freie Ernährung. Ist nicht sehr einfach, da Histamin fast überall vorhanden ist.

Meine Ernährung sieht heute folgendermaßen aus: ( das nach unzähligen Recherchen sowie Selbstversuchen)

-kein Schweifleisch!!! Auch keine Erzeugnisse aus diesem!! Zum Thema Schweinefleisch und dessen Auswirkungen auf die Darmgesundheit bzw. Allgemeine Gesundheit des Menschen gibt es sehr tolle Berichte im Netz von renommierten Ärzten und ähnlichen. Beim Lesen verschiedener Berichte wurde mir vieles klar, da ich viele Betroffene innerhalb der Familie und auch im Kundenkreis habe, die sich schrecklich ernähren und schon alle möglichen Symptome aufzeigen!

( die meisten sind nicht mal 40jahre alt, und leiden an unzähligen Beschwerden, wo eben Schweinefleisch im Verdacht steht Auslöser für diese zu sein)

Ich persönlich esse Fleisch ( Pute, Huhn, manchmal Süßwasserfisch , alles muss frisch sein, wegen meiner HI), jedoch nicht jeden Tag. Immer ohne Beilage, also ohne Kartoffeln oder Reis, jedoch stets mit Salat. Das Fleisch nur angebraten oder gedünstet, nicht frittiert, paniert, etc.

-kein Getreide ( Gluten!!!!!!), gemeint ist Weizen, Gerste, Hafer,Roggen, Dinkel,etc. Sowie alle Erzeugnisse daraus ( Nudeln, Gebäck, Kuchen, Toast, etc)

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Verschleimt den Darm, der Blutzuckerspiegel steigt rapide an, es kommt zur hohen Insulinausschüttung, was eine verstärkte Bildung von männlichen Hormonen zur Folge hat, die wiederum die Entstehung von Entzündungen und Akne fördern.

Viele vertragen Vollkorndinkel ( Urdinkel, wird nicht mit Weizen gekreuzt) da dieses Eines der Getreidesorten ist, das trotz Gluten viele in kleinen Mengen vertragen.

Ich persönlich esse kein Getreide mehr. Ich bin auf Pseudogetreide ( Amaranth, Buchweizen, quinoa, Hirse) umgestiegen. War zwar etwas gewöhnungsbedürftig, aber heute könnte ich mir nichts anderes vorstellen. Im Drogeriemarkt, gibt es alle Sorten in Bioqualität und um einen Spottpreis. Ich bereite alle mit grünem Gemüse zu , und es schmeckt lecker. Abwechslung muss sein. Alle angegeben Pseudogetreide sind glutenfrei und enthalten viel Eiweiß, Mineralstoffe und vor allem essentielle Fettsäuren. In Kombination mit Broccoli, Zuchini und Salat sind diese einfach phantastisch. Weiterer positiver Effekt den ich festgestellt habe , ist, dass ich ich lange satt bin und man so super sein Gewicht halten kann. ( habe sogar etwas abgenommen, obwohl das nicht gewollt war, da ich kein Übergewicht habe) Egal, ich fühle mich wohl und muss nicht hungern

6.) nicht Rauchen ( naja an alle Raucher unter Euch, ihr wisst doch alle das sich das Rauchen so ziemlich auf alles auswirkt, Vor allem altert man viel schneller, ich sehe das an gleichaltrigen Freunden, die rauchen , also einschränken oder aufhören)

7.) viele schreiben, dass Fluor in Zahnpastas und ev. die Pille die PD auslösen bzw. verstärken können ( ich habe nie die Pille genommen, Zahnpasta mit Flour habe ich schon vor Ausbruch der PD nicht benutzt)

8.) auch Amalgan in Zahnfüllungen steht im Verdacht ( habe ich keine)

9.) viel viel Wasser ( still) , ev. Kräutertees trinken, ich gönne mir auch 1-2 Tassen Kaffee mit einem Schuss Milch am Vormittag ( obwohl dies viele nicht empfehlen, ich vertrage diese Menge gut, muss bei anderen nicht sein, esse sonnst keine Milchprodukte)

10.) unbedingt jeden Tag raus gehen! Sauerstoff ist für die Entgiftung genau so wichtig wie Wasser trinken. Am besten im Wald spazieren gehen, wenn man diese Möglichkeit nicht hat, reicht auch ein Park in der Stadt. Vielleicht schaffen es viele nicht, sich zu überwinden und mit dem Ausschlag raus zu gehen. War bei mir nicht anders. Wenn es besonders schlimm war, ging ich nirgendwo hin. Meine größte Stütze war/ist mein Lebensgefährte der mich die ganze Zeit über motivierte, unterstütze und mir immer wieder sagte dass ich sein Sonnenschein wäre, egal wie ich aussehe oder ich mich fühlte ( zwischendurch ging es mir psychisch ganz schlecht, hat sich natürlich auch auf mein Umfeld ausgewirkt) Er hat mir enorm geholfen, habe nicht aufgegeben!

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11.) Eigentlich war dies vorhin schon eine Überleitung in Richtung Psyche. Es sagt sich sehr leicht, trotz des Ausschlags gut gelaunt zu bleiben, den Ausschlag zu ignorieren und Spass am Leben zu haben

12.) was mir auch geholfen hat, war nicht zu oft in den Spiegel schauen. Habe ich zwischendurch recht oft gemacht und war jedesmal nachher fix und fertig.

13.) jetzt zum Thema Milch (alle Milchprodukte sind gemeint)

Ich habe selbst brav viel Joghurt, fettarmen Käse, Müsli mit Milch konsumiert. Die Werbung sagt uns ja, wie gesund Milch ist und wie wichtig für Knochen, Zähne und Co.

Tja, die Wahrheit sieht da anders aus

14.) Fette und Öle ( hierzu zählen auch Nüsse)

Achtung Fett macht nicht gleich Fett! Dies nehmen viele Menschen an, aber es ist nicht so.

Fette sind für den Körper enorm wichtig!! ( essentielle Fettsäuren!! =lebensnotwendig)

Es kommt natürlich darauf an , welches Fett ( Öl) man zu sich nimmt. Ich liebe Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Kokosnussöl. Habe lange auch Kürbiskernöl verwendet, jedoch aufgrund der HI geht dies nicht mehr. Zu diesem Thema gibt es auch eine Menge Infos zu finden. Ach ja, Nüsse und Mandeln sind zwischendurch als kleiner Snack in kleiner Menge ok., ich darf diese aufgrund der HI nicht. Schade , Mandeln aß ich gern, sind auch basisch. Daumen hoch!!

15.) Zucker ( nicht nur der Weiße, sondern genauso Fruchtzucker, Honig und Co.)

Dass weißer raffinierter Zucker schädlich ist, wissen schon kleine Kinder. Dass aber auch der Konsum von zuviel Obst nicht unbedingt gut für den Darm ist , wissen nur Fructoseintolerante Menschen. Ich habe im Sommer 2012 meine Ernährung aufgrund eines Buches, auf Rohkost umgestellt, bildete mir ein, dass dies die einzig wahre Ernährungsform wäre. Leider habe ich viel zuviel süßes Obst gegessen und dies jeden Tag. Obst ist sicherlich nicht schlecht, aber der Gemüseanteil sollte stets überwiegen. Bei mir löste dies, mitunter auch meine Darmprobleme aus. Zuvor aß ich alles, und ich hatte keine PD und keine Verdauungsprobleme. Also sehe ich da auf jeden Fall eine Verbindung. Plötzlich hatte ich eine Histaminintoleranz und PD. Und das kam parallel zu einander. Fast über Nacht. Heute esse ich max. 2-3 Äpfel in der Woche. Andere Früchte vertrage ich aufgrund der Histaminintoleranz nicht. Falls jemand keine HI hat, der kann natürlich auch andere Früchte essen ( bitte aufpassen bei Fructoseunverträglichkeit)

Zurück zum Zucker. Was dieser im Körper genau bewirkt, werde ich hier nicht genauer erörtern, da dies noch mehr Schreibarbeit bedeuten würde, und ich sprenge jetzt schon sämtliche Grenzen. Kurz gesagt, er ist ungesund. Egal in welcher Form. Bitte nicht denken, dass künstliche Zuckeraustauschstoffe die gesunde Alternative wäre. Es gibt viele Beiträge im Netz, wo es zu diesem Thema jede Menge Infos gibt. War erstaunt wie maßgeblich Zucker an vielen Zivilisationserkrankungen beteiligt ist. Also googeln und nachlesen.

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16.) Hautpflege

So, nun zu einem Punkt mit dem ich mich sehr lange auseinandergesetzt habe, da ich selbst als Krankenschwester und gelernte Kosmetikerin ziemlich viel Wissen zu diesem Thema mitbringe.

Hätte nicht gedacht, dass mich selbst die PD an meine Grenzen bringt, und so manche Verzweiflung auslöst. Nichts, wirklich nichts hat mich soviel Zeit gekostet, um rauszufinden, was tatsächlich das Beste für die Haut ist. Egal was ich gelesen, gehört bzw. empfohlen bekommen habe, nichts hat mir im Bezug auf meine PD geholfen bzw. eine dauerhafte Wirkung erzielt . ( ich muss hier anmerken, dass ich seit der Pubertät eine Mischhaut habe, Akne oder Ähnliches hatte ich nie)

Ich habe mein Leben lang( bin 33 Jahre alt), meine Haut nach bestem Wissen gepflegt. Hatte stets gute Kosmetik ( dachte ich, haha), und eben alles was einem die Werbung vorgibt. Also Waschgel, Gesichtswasser, Tagescreme, Nachtcreme, Augencreme, Maske ( oft drei verschiedene) , Peeling und zuletzt auch ein Serum ( wofür auch immer). Das selbe wiederholte sich bei der Körperpflege , also Duschgel ( oft drei verschiedene), Peeling, Bodylotion ( auch immer verschiedene), Serum für Problemzonen, Deo, Fuß und Handpflege. Und Einiges mehr. Die Werbung sagt uns ja, du brauchst dies und das, sonnst siehst du ja Schei.... aus. Ich könnte jetzt mit Haarpflege, Make up etc. weitermachen. Würde eben ziemlich lang dauern. Wenn ich das Geld allein aus den letzten 15 Jahren wieder hätte, das ich für Kosmetik und diverse Behandlungen ausgegeben habe, dann würde ich umgeschaut ca. 20.000 Euro , und das nicht alles mit eingerechnet. Habe das nur grob zusammengerechnet. Für mich ein Böses Erwachen, den dies ist auch ein Grund für meine PD. Was Kosmetik anbelangt bin ich auf jeden Fall geheilt!

Von solchen Kunden wie mir, lebt aber die Kosmetikindustrie. Wie schön!

Meine Oma hat mit 80 Jahren, die schönste Haut die ich je gesehen habe. Habe früher nie drüber nachgedacht, wieso das so ist. Jedoch wird mir heute Einiges klar. Sie hat absolut keine Kosmetik verwendet, lediglich Seife ( echte Seife, kein Syndet), ein mildes Birkenschampoo und die gute alte Nivea Creme aus der Dose für die Hände nach der Arbeit. Sie lag auch nicht stundenlang in der Sonne und hatte nie einen Sonnenbrand. Natürlich haben die Sonne und auch das Alter Spuren am Gesicht, Hals und an den Unterarmen Spuren hinterlassen, das sind die Zonen die natürlich bei der Gartenarbeit der Sonne ausgesetzt waren. Alle anderen Körperbereiche hielt sie bedeckt, und heute ist die Haut an diesen Stellen wie die eines Babies. Am Rücken kein Muttermal, Pickel oder irgendetwas anderes. Makellos.

Sonne ist für die Menschen besonders wichtig. allein schon wegen der Vitamin D- Synthese, jedoch reichen oft nur 30 -60 min. pro Tag aus, um genug Vitamin D im Körper zu bilden.

Was hier interessant ist, ist der Aspekt, dass Cremes mit hohem Lichtschutzfaktor dieses Vitamin D - Produktion verhindern bzw. blockieren. Auch zu diesem Thema gibt es interessante Berichte. Bitte unbedingt nachlesen. Braune Haut ist schon lange nicht mehr in. Hautkrebs, Sonnenallergien und andere Unverträglichkeiten aufgrund von Sonnencreme haben in den letzten Jahren drastisch zugenommen.

Ich persönlich liebe die Sonne, vor allem im Sommer gehe ich gerne schwimmen. Man muss das Sonnenbaden nicht übertreiben, so wie es die meisten im Urlaub tun. Ich habe Kundinen in meinem Alter, die es mit der Sonne übertreiben, und die schätzen schon alle um 10 Jahre älter ein, die Haut verzeiht leider nichts. Ich will mit 60 nicht aussehen wie eine alte trockene Pflaume.

Gut, bei PD empfehlen viele die Sonne nicht, jedoch mir tun kleine Dosen wirklich gut. ( bitte bei Rozecea zuerst die erweiterten Äderchen veröden lassen, dann kann man die Sonne auch langsam wieder genießen, alles mit Vorsicht) Sonne hat ja bekanntlich auch eine heilende Wirkung. Ich war letzten Sommer bereits zum zweiten Mal ohne Synthetischen Sonnenschutz in der Sonne, und ich bekam keinen Sonnenbrand. Hierzu kann man nämlich von Innen viel tun. Bitte unbedingt im Netz nachlesen. Sonnenschutz von Innen ist viel wichtiger!

Meine Hautpflege heute besteht aus einer echten Seife ( Aloevera mit Fango), die basisch ist.

Ich verwende keine Creme. Für den Körper, falls wirklich nötig nur reines Jojobaöl .

1-2 mal pro Woche eine Maske ( reine Heilerde mit etwas Teebaumöl = wahres Wunder, mische ich selbst)

Ich Pflege mich nicht weniger, sondern mit weniger Mitteln. Ich dusche zwar nicht mehr 2 mal am Tag, sondern nur einmal, außer im Sommer wenn ich mehr ins Schwitzen komme. Ach ja seit ich meine Ernährung umgestellt habe, brauche ich kein Deo mehr. Wahnsinn, auch wenn ich mal ins Schwitzen komme= ich rieche nicht mehr! Ein Traum. Deos sind ja auch so eine Sache. Es gibt nur wenige die wirklich natürlich sind. Ich mache auch regelmäßig basische Bäder und Fußbäder. Für die Haut ein Traum. Cremen muss man da nicht mehr. Die haut fettet selbst nach. Mache ich aber max. Einmal in der Woche. Bitte auch an die Umwelt denken!

Zu meiner PD muss ich zum Abschluss sagen, dass sie durch meine Ernährungsumstellung und durch meine minimale Hautpflege ( Markup benutze ich noch immer nicht, auch nicht nötig) sehr stark zurück gegangen ist. Die haut ist dabei um wirklich abzuheilen. Das es nicht nach einem Monat geht, ist klar, aber so ein Hautgefühl hatte ich schon lange nicht mehr, und man sieht deutlich , dass die Haut heilt und schön wird, und nur noch selten und ganz wenig was nachkommt.

Kopf hoch an alle! Ihr schafft es auch !

Falls jemand Fragen zu bestimmten Punkten hat, einfach schreiben, helfe sehr gern!

e!izk.uco


Hallo ihr Lieben,

leider bin ich auch von der perioralen dermatitis betroffen und mache seit 2 wochen die "nulldiät ".

Bei mir hat es angefangen vor 3 monaten. Ich habe eigentlich eine reine haut bekomme villt einmal im Monat einen pickelchen aber mehr auch nicht. Vor einigen Monaten wurde ma eine haut unreiner als sonst. Was tue ich ? Renne in Drogeriemaerkte , Apotheken und hab mir wirklich alles auf die haut geklatscht was es gibt wegen 2/3 Pickeln. Die Pickel Cremes haben alle austrocknent gewirkt. Und jaaa... da beginnt der Teufelskreis schon. Die Pickel waren weg aber die haut war einfach ausgetrocknet und so griff ich wieder nach cremes ... bis sie irgendwann angefangen hat zu jucken und sich ganz kleinr Bläschen angefangen haben zu bilden ( kinn mund Bereich).

Vor 1 1/2 Wochen bin ich dann zum hautarzt. Dieser hat mir dann erklärt dass die haut durch die Gewöhnung quasi "süchtig" nach den ganzen cremes ist und alleine nicht mehr arbeitet! Ich solle nun alles absetzen und mein gesicht nur abends mit einer seife von dr. Wolff waschen. Wie beim " drogenentzug" käme wohl eine erstverschlimmerung. Ich solle mich aber davon nicht irritieren lassen sondern wirklich strikt 4 Wochen (mein nächster arzttermin) nicht auftragen.

So jetzt hab ich wirklich nichts seit 1 1/2 auf mein gesicht aufgetragen. Ich muss sagen dass die rotungen wirklich etwas zurück gegangen sind. Ganz kleinr Bläschen haben sich doch gebildetet aber man sieht sie so überhaupt nicht. Wenn ich über die haut streiche fühlt man sie aber sonst sieht man es gar nicht.

Ich bin gespannt wie es weiter verlaufen wird. 3 wochen muss ich nun noch aushalten ohne zum abdeckstift zu greifen ..

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Hallo, vielleicht kann mir jemand helfen. Ich verzweifle langsam. Mein Sohn 6 Jahre!!! hat periorale Dermatitis. Und ich bin am verzweifeln.

Mein Sohn hat im Frühling begonnen einen leichten Ausschlag um den Mund zu haben. Unser Hausarzt hat im Prednitop eine Cortison Salbe dafür gegeben. Es war jedoch so das es einfach immer wenn ich gesalbt habe eine Zeitlang gut war aber irgendwann wieder gekommen ist. Inzwischen wurden die Abstände zum salben immer kürzer und es wurde jedes Mal wenn es wieder gekommen ist schlimmer. Habe also gut ein halbes Jahr lang immer wieder die Prednitop Salbe benützt. Im November wurde dann noch ein Abstrich auf einen Superinfekt gemacht, aber negativ.

Bin daraufhin am 16.12. zur Dermatologin n gegangen. Diese vermutet das es sich um Rosacea bzw. perioarle Dermatitis handlet und hat meinem Sohn (6 Jahre) die Salbe Rosalox verschrieben 1x täglich dünn auftragen und dazu die Eucerin Creme. Am Freitag 19. Dezember mussten wir es nochmals zeigen gehen, dort war es wirklich ein bisschen besser. Sie meinte dann das es in ca. 1 Woche weg sein sollte. Wie das halt so ist wurde es dann aber schon gegen Freitag Abend ein wenig schlimmer, bis es wohl ca. am Sonntag am schlimmsten war (Hautärztin hat mal noch gemeint es könne noch schlimmer werden wegen dem Cortison Entzug, aber eigentlich hatte sie das vorher erwartet). Und die Hautärztin hatte dann Urlaub. Seitdem ist es ungefähr gleich, höchstens minime Veränderung. Und es war immer noch nicht gut.

Jedenfalls Ferienvertretung andere Hautärztin diese meinte Rosalox sei gut. Solle ich morgens und abends dünn auftragen. Am Mittag Elidel benützen. Das mache ich jetzt bei ihm seit einem Monat. Es ist wenn ich alles mache wirklich fast ganz verschwunden. Aber nun der Knackpunkt. Ziel wäre jetzt langsam zu reduzieren mit den Salben. Aber sobald ich nur 1x am morgen Rosalox weglasse sehe ich es am Abend schon und es kommen schon wieder Flecken und Punkte.... :-( Am Montag habe ich wieder einen Termin beim Hautarzt mit ihm. Aber hat wer Tipps?

LParax13


Hi mein Name ist lara,ich bin erst 13 und leide seid ich 4 bin an Neurodermitis. Aufjedenfall habe ich seid ca. 1 nem Jahr ein Ekzem auf meiner Oberlippe.ich habe keine Ahnung was ich dagegen tun kann und wie ich es hier lese trifft es welche schlimmer als mich,denn bei mir brennt mein Ekzem manchmal und ich habe ihn auch ab uns zu unter Kontrolle aber seid gestern ist es wieder so das es aufblüht und ich weiß nicht mal was es genau ist denn : meine Oberlippe ist nur rot.ich bin langsam am verzweifeln und weiß nicht was ich machen soll....es wäre richtig cool wenn ihr mir sagen könntet was euch geholfen hat!Und ich würde euch denn gerne auf dem laufenden halten!

Lara

CYonn>y* Ppony


Hallo zusammen

Ich habe periokuläre Dermatitis (periorale Dermatitis, einfach im Bereich der Augen), z.T. mit Ausläufern an den Nasenflügeln.

Ein kleiner Erfahrungsbericht von mir, der hoffentlich dem ein oder anderen helfen kann.

Ich habe seit Jahren immer kleine Pusteln an den Augen gehabt und wie so viele, fleissig Kortisonsalbe, drauf gemacht, weil dann der Schmerz (durch die Schwellung am Augenlid) sehr schnell nachgelassen hat. Das ging etliche Jahre gut, bis sie dann im April richtig ausgebrochen ist und sich grossflächig um Augen und an der Nase ausgebreitet hat. Erst dann habe ich angefangen zu recherchieren, was ich da eigentlich habe. :=o

Da ich von den ganzen Misserfolgen mit Cremes vom Hautarzt gelesen habe, ist mir die Lust auf Experimente vergangen. Ein Beitrag in einem anderen Forum hat mich neugierig gemacht, jemand berichtete von der Anwendung von Teebaumöl.

Seitdem habe ich täglich früh und abends einen Wattepad mit lauwarmem Wasser befeuchtet und einen Tropfen Teebaumöl draufgegeben und damit vorsichtig die betroffenen Partien abgetupft (nicht reiben, solange es wirklich schlimm ist. Das tut sehr weh!) Solange die Entzündung in voller Blüte ist, kann es am Auge zu einem starken Brennen führen, daher bitte Vorsicht beim Hantieren. Das Öl sollte nicht in die Augen kommen.

Das Öl hilft sehr gut gegen die Schmerzen und das Jucken. Es hat bei mir trotzdem etliche Wochen gedauert, bis alles grösstenteils abgeheilt war. Wenn ich aber jetzt ein neues Bläschen bekomme und sofort die Stelle behandle, ist es nach einem Tag weg. ;-D

Liebe Grüsse

Conny Pony

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Hallo.

Ich leide nun seit über einem Jahr unter der bekannten Mundrose. Um diese Jahrezeit kommt es einmal immer sehr heftig durch. Ich habe noch nicht viel ausprobiert, außer Kortisonhaltige Cremes, Wundsalbe und eine Kosmetik Null Diät. Wenn ich meiner Haut keine Pflegeprodukte zumute (in der Hoffnung der Ausschlag verschwindet) wird sie irgendwann total trocken und fühlt sich rissig an. An solchen Tagen tut der Ausschlag auch schon mal jucken bzw. Brennen. In dem Fall schmiere ich paar Mal ordentlich mit Wundsalbe ein. Davon wird der Ausschlag schon mal weich und die Rötung lässt minimal nach. Als ich mir nun gestern Abend alle Beiträge von euch durchgelesen habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass ich keine Medis und andere Pflegeprodukte ausprobieren möchte. Ich entwöhne meiner Haut jetzt alle Pflegeprodukte, damit sie sich einfach mal regenerieren kann.

Aber ein sehr guten Tipp habe ich trotzdem für euch. Gestern Abend hat sich der Ausschlag über meiner Lippe angefühlt wie eine normale Austrocknung und ich hatte das Bedürfnis meine Lippen mit Labello einzucremen. Das tat ich auch. Ich kam dann auf die Idee den Labello auf dem Ausschlag zu verteilen, weil er sehr ausgetrocknet ist und man sagt ja das fett bei so was hilft. Ich rieb es also großzügig mit einem neutralen Lippenbalsam auf und unglaublich:

In der nächsten Stunde war die rötung komplett verschwunden. Heute habe ich es weiter stündlich drauf gehabt und zwischendurch mein Gesicht mit kaltem Wasser gewaschen. Ich nehme immer ein frisches Tuch zum abwischen, damit die Bakterien nicht gleich wieder drauf sind.

Nach gestern Abend und heute ist die Rötung komplett verschwunden, der Ausschlag ist nicht mehr trocken und die kleinen Prusteln scheinen auszutrocknen und sich aufzulösen. Super echt. Also wenn das auf Dauer klappt, hab ich mein Mittel gefunden.

Da ich mich täglich geschminkt habe und zahlreiche Kosmetika und Pflegeprodukte verwendet habe, bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass meine Haut vielleicht einfach mal wieder atmen muss und die poren sich reinigen müssen und die Haut einfach Fett brauch weil sie komplett ausgetrocknet war.

Ich wünsche euch viel Erfolg bei der Behandlung. Vielleicht klappt mein Tipp bei euch ja genauso gut wie bei mir.

Ganz liebe grüße :) :)^

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