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Seborrhoisches ekzem, anzeichen für hiv?

C9hem0x6 hat die Diskussion gestartet


hi, mir wurde vorgestern ein seborrhoisches ekzem beim hautarzt diagnostiziert. hab alles, was dazugehört, das heißt starke schuppenflechte auf dem kopf, leichte schuppung unter den augen und das ganze nochmal großflächig auf dem brustbein. hab dagegen jetzt eine salbe (kortisonhaltig) verschrieben gekriegt, und ein bestimmten schaum für den kopf, was schon nach 2 tagen hervorragend hilft :-)

da ich mir aber unter der krankheit erstmal gar nichts vorstellen konnte und meine hautärztin mir auch nur sagen konnte, dass die gründe für die entstehung noch nicht ganz geklärt sind, aber vmtl erbliche anlagen auch eine rolle spielen, hab ich mich versucht selber übers internet etwas zu informieren.

und da ist mir sofort aufgefallen, dass ein großer teil der hiv-erkrankten anscheinend dieses ekzem besitzt. da wurd die sorge natürlich gleich wieder groß. ist das ekzem jetzt ein anzeichen einer hiv infektion, da ich mir absolut nicht erklären kann, wie ich mir das zugezogen haben könnte, oder ist die krankheit auch unter nicht hiv-infizierten weit verbreitet.

hab schon kurz überlegt mich auf hiv testen zu lassen, es dann nach einem kurzen gespräch mit dem örtlichen gesundheitsamt aber doch gelassen, weil die nur dazu raten, wenn es den aktuen verdacht gibt, dass man sich in irgendeiner situation infiziert haben könnte. da meine letzte freundin (meines wissens nach) gesund war und es nach der beziehung keine weitere "möglichkeit" zur ansteckung gab, denke ich, dass ich mir umsonst sorgen mache. ganz aus dem kopf streichen lässt sich der gedanke aber natürlich trotzdem nicht und deshalb wollte ich hier fragen, wie wie verbreitet die krankheit (ohne hiv) ist.

freue mich über jede antwort

mfg

Antworten
a)gnexs


kann jeder kriegen

bMerniee-a7x4


Das seborrhoische Ekzem ist die häufigste Hautkrankheit in Deutschland. 2-3% der normalen Bevölkerung sowie ca. 50% der Aidskranken sind davon betroffen.

Die Ursache des Ekzems ist eien Immunreaktion des Körpers auf einen Hautpilz Malassezia furfur (vormals Pityrosporum ovale genannt) der Bestandteil der normalen Hautflora ist. Der Hautpilz ist am Ekzem beteiligt, ist aber nicht die Ursache. Die Ursache ist die Immunreaktion des Körpers auf diesen eigendlich harmlosen Pilz.

Schulmedizinisch würde ich eher zu ketoconazolhältigen Salben(z.B. Fungoral) greifen, die haben praktisch keine Nebenwirkungen.

Wie bei vielen schulmed. Behandlungen wird die Urasche des Ekzems nicht beseitigt, sobald du aufhörst zu schmieren, kommt alles schön langsam wieder.

Alternativmedizinische Ansätze gehen davon aus, dass du eventuell unter einer gestörten Darmflora leidest. Der Darmpilz "candida albicans" könnte krankhaft vermehrt sein, dein Körper hat Antikörper (IgE)-Antikörper gegen den Darmpilz gebildet.

Der Darmpilz candida-albicans und der Hautpilz Pityrosporum ovale sind aber kreuzreagierend. d.h. Die Antikörper die dein Körper eigendlich gegen den Darmpilz gebildet hat, greifen auch den harmlosen Hautpilz an und verursachen dir die Immunreaktion an deiner Haut.

Lange Rede kurzer Sinn, ich hatte den blöden Hautausschlag auch mal, bin ihn durch eine "Darmsanierung" praktisch genau so, wie es hier beschrieben wird, losgeworden: [[http://www.candida.de]]

Eine Ernährungsumstellung ist auf alle Fälle unausweichlich.

Wenn du dich noch genauer über SE informieren willst hier:

[[http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-1926/decker_katrin_dissertation.pdf]]

...damit weißt du mehr wie die meisten Hautärzte.

Bxlauemr Saxmt


ja, das ekzem kann jeden befallen. Bricht bei mir ab und zu auf der kopfhaut aus... kommt also schubweise.

@bernie-a 74

war mal auf deiner verlinkten seite, klingt nicht schlecht. wie bist du denn vorgegangen und wie ausgeprägt war dein ekzem?

antworten gerne auch per pn

gruß Blauer samt

bTernie#-ax74


Also mein Ekzem war an der Kopfhaut (Kopfschuppen) und sehr stark im Gesicht.

Je schlechter es der verdauung gin, desto schlimmer war das Ekzem. Das war für mich von anfang an klar.

Die Therapie habe ich bei einem Alternativmediziner gemacht, auch deswegen, weil ich starke Verdauungsprobleme hatte.

Gesund halten muss ich mich allerdings duchr "Vollwertnahrung" so wie sie im Ernährungsforum beschrieben wird.

B1laueLr S~aQmxt


Mit der Vollwertnahrung hört sich ganz gut an. Lebst du denn konsequent danach bernie?

Neugierigerweise interessiert mich deine Therapie bei einem Alternativmediziner. Wie lief diese denn ab, war es nur eine Ernährungsumstellung?

b8erniqe-a74


Also bei Alternativmediziner habe ich das hier bekommen:

Plana-Cistriosa-Kraut 125 g (griechischer Tee gegen Candida und gegen Akne)

Nutrient 950 w/o Cu&fe 90 (Nahrungsergänzugsmittel)

Moortrinkkur 1 lt.

Symbioflor Tropfen blau II 50ml

Argent col. 4ppm

Basen Fit Pulver 500g

Mix. Thymi Olesoli 50 ml (zum Ölziehen)

Zusätzlich habe ich noch in Eigenregie genommen:

Omniflora

Lappachio-Tee

und natürlich die "Anti-Pilz-Diät".

ich würde dir noch zusätzlich ein gutes Ernährungsbuch empfehlen.

z.B. Bruker: unsere Nahrung unser Schicksal.

oder das hier soll auch ganz gut sein:

[[http://www.mueller-burzler.de/literatur_methusalem-ernaehrung_allergiefrei.html]]

(habe ich mir gerade bestellt)

Einige Ernährungs Tipps gibts auch online:

[[http://www.mueller-burzler.de/art_gesund_ernaehren.html]]

Bzw. einige Rezepte von Bruker findest du z.B. hier:

[[http://www.ggb-lahnstein.de/rezepte.0.html]]

Lebst du denn konsequent danach bernie?

...so ziemlich. Kein Zucker kein Weißmehl. alles durch Dinkelvollkornmehl ersetzt. Ich habe dadurch keine Nachteile. Auch Fruchtsäfte trinke ich keine mehr.

Ausnahmen gibt es, wenn ich wo eingeladen bin. Ich komme so auf 2 Stück Torte pro Monat und 2 x 1/8 Rotwein.

BmlauLerG Saxmt


Dank, dir Bernie. Werd mir wohl auch mal entsprechende Lektüre zulegen und das mit dem Alternativmediziner werd ich mir mal durch den Kopf gehen lassen. Werd mal auf jeden Fall früher oder später berichten...

gruß vom blauen Samt

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