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Psoriasis der Kopfhaut

djorisW1965 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

mein Sohn hat Psoriasis der Kopfhaut, das heißt so viel Hautschuppen auf dem Kopf. Diese fallen runter wie Schnee wenn er sich an der Kopfhaut kratzt. Außerdem hat er Schuppen im Ohr.

Es ist sehr anstrengend und er hat schämt sich dafür.

Die Frage ist jetzt was man dagegen machen kann?

Denn wir waren schon beim Hautarzt. Dort haben wir als erstes eine Salbe bekommen, die morgens auf die Kopfhaut aufgetragen wird und nicht ausgewaschen wird. Sie soll die größeren Kopfschuppen beseitigen. Dies hat es auch., Danach ging es mit dem Mittel "Bifon" weiter. Dieses hat leider keinen Erflog bei meinem Sohn erziehlt. Dann haben wir ein Shampoo Terzolin ausprobiert. Dieses hat am Anfang die Hautschuppen eingegrenzt. Das sollte aber auch nur im Notfall genommen werden. Dann sollte er nur mit milden Shampoo duschen/waschen, was die Haut nicht reizt. Dafür hat er ein teures Shampoo namens "Dermatest " bekommen. Leider hat dies überhaupt nichts gebracht. Deswegen habe ich ihm ein Mittel vom Aldi oder so gekauft, was den Namen "Seba med".

Jetzt frage ich mich was ich noch machen könnte um das jucken oder ähnliches zu vermindern. Bringt das Antischuppenschampoo von Head & Shoulders etwas??

Ich hoffe auf schnelle Antwort

Gruß Doris

Antworten
p!ebox75


Bei mir hat das Shampoo von Head&Shoulders das Gegenteil bewirkt: Die Schuppen wurden viel schlimmer. Jetzt nehme ich das milde Anti-Schuppen--Shampoo mit Ginko (bei dm), das zwar die Schuppen nicht vollständig beseitigt, aber wenigstens auch keine Verschlimmerung herbeiführt.

Pso am Kopf kann man wahrscheinlich überhaupt nur mit Medikamenten richtig bekämpfen. Ich habe mit Curatoderm Emulsion ganz gute Erfahrungen gemacht (nachts einwirken lassen), zur besseren Wirkung habe ich außerdem tagsüber Betnesol Crinale (KOrtisonlösung) aufgetragen, aber das ist ja nicht jedermans Sache.

b4ernYie-xa74


Hier sollte alles stehen:

[[http://www.med1.de/Forum/Dermatologie/279440/]]

...ist die Diagnose psorasis sicher, oder handelt es sich um seborrhoisches Ekzem, oder um die seborrhoische Form der Psorasis?

S2eil7tänzeqrin


@berni

ist seb. Ekzem eigentlich akut oder kann man das auch sein ganzes Leben lang schon haben? Was ist denn bitte die seb. Form der Psoriasis?

Ich hab da auch schon mein ganzes Leben Schuppen auf dem Kopf. Meine Kopfhaut ist fettig, die Schuppen trocken. Und ziemlich groß, also nicht so ein Geriesel, sondern ich kann sie manchmal richtig mit dem Fingernagel abmachen und sie sind manchmal max. so gro´ß wie mein kleinster Fingernagel. Bisher hat niemand gewußt, was das ist, man hat mir Terzolin, und UNMENGEN Kortiosn draufgemacht. Letzteres hat zwar geholfen, aber auch nur solange man das Sch...Zeug nimmt. Und ich werds garantiert nicht mehr nehmen!!

Hast du Tipps? Hab nämlich auch Haarausfall, de ich damit in Zusammenhang bringe, daß meine Kopfhaut gar nit mehr atmen kann....

b0ern6iex-a74


seb. Ekzem ist chonisch und gilt in der Schulmedizin als nicht heilbar.

seb. Ekzem und Schuppenflechte auf der Kopfhaut nicht zu verwechseln schein sehr schwierig zu sein, ich bin bitte auch kein Hautarzt, aber offenschitlich tun sich auch die Hautärzte schwer.

Ich bin sehr froh, dass ich alles losgeworden bin. Ernährung ist dabei das wichtigste. Fol. Buch habe ich mir aktuell bestellt:

[[http://www.mueller-burzler.de/literatur_methusalem-ernaehrung_allergiefrei.html]]

oder auch die Bücher von Bruker z.B. unsere Nahrung-unser Schicksal sind wirklich ganz gut.

Bitte lies einfach meine alten Beiträge hier im Hautforum durch. Bzw. schau hier einfach mal vorbei: [[http://www.candida.de]]

czhaoskeindxchen


@ seiltänzerin

schon mal an eine hormonstörung gedacht (v.a. in kombination mit haarausfall)?

störungen der sexualhormone und/oder schilddrüsenfehlfunktionen können auch zu solch einem beschwerdebild führen (und gerade letzteres verläuft oft recht unbemerkt über jahre/ jahrzehnte)! da bringt es auch nichts, irgendetwas auf die kopfhaut zu schmieren. und es ist ja leider nur allzu oft so, dass nur symptombekämpfung erfolgt, aber eben keine ursachenforschung.

mir hat ein hautarzt auch mal erzählen wollen, ich hätte ein seb. ekzem und mir entsprechend etwas zum auftragen aufgeschrieben. damals wusste ich es noch nicht besser und habe es eine zeitlang verwendet. irgendwann meinte ich dann zu ihm, ich wolle das ganze doch mal von innen angehen, sprich ursachensuche. er hielt das für schwachsinn (man glaubt es kaum...).

irgendwann hatte ich die lösung des ganzen (allerdings ohne die hilfe von ärzten): erhöhte männliche hormone aufgrund einer schilddrüsenunterfunktion. v.a. ersteres war für das beschwerdebild eines seb. ekzems verantwortlich. die schilddrüsenunterfunktion v.a. für den haarausfall. dazu noch nährstoffmängel.

lg

chaoskindchen

JZa%daa2x2


Mir ist schon klar, daß es nichts bringt, irgendwas auf den Kopf zu schmieren ;-) Ich hab den Ausfall nicht seit gestern, sondern schon 1 1/2 Jahre fast und es kam nicht schleichend, sondern plötzlich. Eine Unterfunktion wurde bei mir schon festgestellt und wird behandelt. Männlche Hormone festzustellen ist bei mir etwas schwierig, da ich die Pille nehme (und darunter ist ein hormonstatus wenig sinnvoll). Als trotzdem mal getestet worden ist, waren meine männlöichen Hormone im unteren Bereich. Und extra wegen eínes aussagekräftigen hormonstatus würde ich die Pille bei meinem JETZIGEN Zustand nicht absetzen...da man dann eh noch mehr HA kriegt.

Wenn es bei dir an den Hormonen lag: hattest du doch vermutlich ein spezifisches Ausfallschmea, oder? Also Geheimratsecken/dünner werdendes Oberhaupthaar etc.? Bei mir dünnen sie völlig diffus aus. Eisenmalngel hatte ich auch, wurde behoben. Da bleibt mir eben nur der Gedanke, daß vielleicht meine Schuppen damit zu tun haben könnten. Kanns mir aber nicht vorstellen, da ich es wie gesagt schon seit meinem 2. Lebensjahr habe...also seit 20 Jahren!

Wenn alles schon abgeklärt ist, greift man zu allen möglichen Ideen. Hab aber nächste Woche einen Termin bei einem angeblich guten Hausarzt.

Eine Frage wegen der Unterfunktion: Hast du ein Jod-Thyroxinpräparat oder nur Thyroxin? Wie lange hats bei dir gedauert bis sich der HA beruhigt hat?

c:haroskindZchen


@ jadaa

es gibt genug frauen, die sich einfach was auf den kopf schmieren (ob nun wegen reinem haarausfall oder haarausfall + schuppen) und wo noch nie oder nicht richtig nach möglichen ursachen geforscht wurde, weil es leider seitens der ärzte oft ausbleibt und die meisten frauen erst einmal mit dem glauben zum arzt gehen, dass dieser es wissen muss...

über eine mögliche störung der eierstocksfunktion kriegt man unter pilleneinnahme keine aussage, das stimmt. die androgene aus den eierstöcken sind ja sowieso zu niedrig und können daher auch nicht zu typischen beschwerden führen.

was aber unter pilleneinnahme getestet werden kann, ist eine mögliche fehlfunktion der nebennierenrinde. erhöhtes testosteron und/oder androstendion und/oder dhea-s unter pilleneinnahme spricht dafür. desweiten kriegt man eine aussage darüber, wie groß der mangel an natürlichem östrogen schon ist und wie stark die leber belastet wird (wert: SHBG). und je ausgeprägter dieses ist, desto mehr sollte man in erwägung ziehen keine pille mehr zu nehmen (das gilt auch für völlig gesunde frauen).

ich hatte diffusen haarausfall und kann auch mittlerweile sagen, dass die erhöhten androgene bei mir nicht für den haarausfall verantwortlich waren (die haben anderes angerichtet). es hat bei mir fast 2 jahre gedauert bis die haare wirklich wieder in ordnung waren (ich gehe aber davon aus, dass ich schon mindestens 10 jahre zuvor eine unbehandelte SD-UF hatte). dann lief es ein halbes jahr super bis ich thyroxin (jod gehört nicht in die behandlung einer SD-UF!!!) aufgrund von ÜF-symptomen absetzen musste. ein paar monate später ging der haarausfall wieder los (trotz niedriger androgene). nun habe ich langsam wieder gesteigert und es wird auch langsam wieder besser.

lg

chaoskindchen

JCadaa}22


@chaoskindchen

Hm, ich kenne diese blöde Schilddrüsensache...meine Mutter hat z.B. Hashimoto und extrem erhöhte Antikörper. Das hat mnan bei ihr auch erst sehr spät festgestellt, als ihr schon Wimpern und Augenbrauen ausgefallen sind. Ich fühl mich mit meinem ThyronaJOD auch extrem unwohl!!! Auch da zab ich nächste Woche nen Termn beim Nuklearmediziner und will nur ein reines Thyroxinpräparat haben!!! Aber ich kann mir ja schlecht selbst ein Rezept ausstellen, wenn die zu blöde sind!

Das die Pille MIST ist, weiß ich selbst...ich wollte sie eigentlich schon abgesetzt haben, aber als der HA kam, hab ich mich echt nicht mehr getraut :°( Ich will doch nicht, daß es noch schlimmer wird als es eh schon ist...ich habe versucht, alles Mögliche abklären zu lassen, aber viele Ärzte ignorieren Dich oder belächeln Dich einfach. Das entmutigt ganz schön. Wenn es 2 Jahre mit meinen Haaren dauert, kann ich mir jetzt schon eine Perücke kaufen. Wie war dein haarstatus denn so?

Ich hab mir all die Sachen aufgeschrieben, die Du genannt hast (ahtte darüber auch schon in anderen Foren etwas gelesen) und werd am Dienstag versuchen, die Werte zu kriegen....ich hoffe, das klappt.

c7haoski>ndchexn


@ jadaa

falls es irgendwie ein bißchen so rüberkommen sollte, als wollte ich dich kritisieren o.ä., das soll auf keinen fall so gemeint sein. es verärgert mich nur extrem, dass so viele frauen unter haarausfall, hautproblemen usw. leiden müssen, weil die meisten ärzte in bezug darauf einfach nichts auf die reihe bekommen (die begründung "aber die haben doch lange studiert" relativiert da wenig). bei mir sind damals auch extrem die augenbrauen ausgedünnt und ich hatte noch an die 50 anderen beschwerden. laut ärzten bin ich kerngesund, nur nen psycho und thyroxin ist bei mir reines placebo *ohne worte*.

wegen nuk.med und thyroxin: ich habe damals ganz zu beginn thyronajod bekommen, ich wollte das aber nicht nehmen und habe dann dem nuk-med einfach erzählt, dass es mir von dem thyronajod extrem schlecht geht und ich wohl das jod nicht vertrage. dazu schön gejammert und schon hatte ich mein rezept für reines thyroxin. evtl. hilft das ja auch bei dir ;-)

und frau sollte den ärzten sowieso nie erzählen, dass sie wegen haarausfall da ist. zur not muss man passende (und nicht nachprüfbare) beschwerden erfinden um an blutwerte zu kommen, aber bloß nie den haarausfall erwähnen. denn haarausfall ist keine krankheit und damit irrelevant.

zeitweise waren meine haare echt bescheiden. wahnsinnig dünn und kaputt, schuppen, brennen auf der kopfhaut... ich weiß heute selbst nicht mehr, wie ich das durchgestanden habe. ich wollte dir aber mit meinen "2 jahren" keinen schock machen, meist geht es doch wesentlich schneller!

ich hoffe, dass du glück hast bei den ärzten und entsprechende werte bzw. ein rezept bekommst. wenn du magst, kannst du mir die werte ja dann mal per pn schicken oder du stellst sie einfach direkt hier ins forum.

lg

chaoskindchen

M one?-Mixni


Hallo *:) Also ich hab auch seit ungefähr 5 Jahren Schuppenflechte auf der Kopfhaut – immer in Begleitung von Haarausfall. Bisher hatte ich jedoch immer nur eine kleiner Stelle auf der rechten Seite. Dann bin ich im September bei einem anderen Friseur gewesen und das Unheil hatte begonnen. Danach war meine ganze Kopfhaut am blühen. Ich bin daraufhin beim Hautarzt gewesen und der hat mir Kortison verschrieben. Außer extremeren Haarausfall hat es gar nichts gebracht.

Jetzt bin ich seit ca. 4 Wochen bei einer Heilpraktikerin in Behandlung und ich muß sagen SUPER. Sie hat mir Kräuter verschrieben, die ich 3 x täglich in Wasser aufgelöst trinken muß und alle 1-2 Wochen macht Sie Akupunktur. PERFEKT.

Ich kann es jedem nur empfehlen.

Außerdem hilft zusätzlich. Ein sogenannter UV-Kamm. Den bekommt man, wenn man Glück hat vom Arzt verschrieben. Ist ein spezielles Licht - macht man so 3 x in der Woche – Anfangs 1 Minute und dann steigert man.

Allen viel Glück – denn ich weiß wie ätzend das ist.

:)* :)*

Mbone-Mbinxi


Ach ja, und an Shampoo sollte man auch keinen Fall ein Schuppen-Shampoo nehmen. Das verschlimmert die Sache nur noch. Ich nehme jetzt 2 x in der Woche ein Teershampoo und für die anderen Tage ein Shampoo von Linola (kennt man als Fettcreme) – hilft gegen Juckreiz. Muß aber meistens in den Apotheken bestellt werden, da es das noch nicht lange gibt.

J}ad(aa2x2


@ Chaoskindchen

Hab das gar nicht negativ aufgefaßt, bin nur selbst auch so frustriert und denke mir tausend Sachen...

Ich werd deine Jodausrede nehmen. Schlimmer kanns ja hoffentlich nicht mehr werden bez. Schilddrüsenmedikation.

Ach ja, ich hab mir immer noch andere "Krankheiten" ausgedacht, damit ich wenigstebns nen paar Werte kriege. Aber der Arzt zu dem ich am Dienstag gehe, ist ein Arzt, der hauptsächlich auf Haarausfall spezialisiert ist. Meine größte Angst ist, daß er mich nicht ernstnimmt, weil ich noch nicht eine sichtbare Glatze habe. Aber ich weiß, daß ich nicht übertreibe, ich bin sonst kein mensch, der sich leicht aus der Ruhe bringen läßt,. Aber als Frau und dann in meinem Alter ist sowas echt blöde..

@ Mone-Mini

Was sind denn das für Kräuter?? Linola hab ich auch schon von gehört, aber macht das dann im Umkehrschluß nicht das Haar total fettig??

MAon;e-MdiYnxi


Hallo *:) Also mit Haarausfall hab ich im Moment auch extrem zu tun. Ich hab das Gefühl ich hätte gar keine Haare mehr auf dem Kopf. Berichte bitte mal, was der Arzt gesagt hat.

Und – Linola macht keine fettigen Haare sondern nur eine geschmeidigere Kopfhaut. Sie wird nicht zusätzlich durch irgendwelche Zusätze gereizt.

Die Kräuter weiß ich nicht. Sie sind speziell auf mich abgestimmt.

JGadaax22


Ok, ich hab den Termin morgen und bin schon ganz aufgeregt. Allerdings kommt es auch immer drauf an, welche Art des HA du hast undw as bei dir die Gründe sind. Ist ja alles verschieden. Aber ich schreib :-)

Hast Du bei Dir ein bestimmtes Ausfallschema bemerkt? Oder alles insgesamt weniger? Die üblichen Verdächtigen sind (neben der Schuppenflechte) bei Frauen Schilddrüse und Eisenwerte (Eisen, Ferritin, Transferin und Co.). Chaoskindchen hat schon ganz tolle Hinweise gegeben...

Werd mir mal das Linola-Schampoo holen, hört sich echt gut an.

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