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Aluminiumchlorid in Deos = Krebs? Ich glaub nicht

kQetziy24 hat die Diskussion gestartet


Ich habe jetzt in einigen Foren immer wieder gehört, dass Aluminiumchlorid Krebs auslösen soll.

Ich glaube da nicht wirklich dran denn. Ich glaube da liegt eine Verwechslung mit anderen Inhaltsstoffen vor.

Hier ein Auszug aus dem Ökotest für Deo-Roller:

Diese Mängel haben wir gefunden

- Hauptwirkstoffe von Antitranspirantien sind meist Aluminiumsalze, die wir in 27 Produkten fanden. Wenn sie die Poren verengen und den Schweiß am Ausfließen hindern, verursachen sie einen Schweißstau, was zu Entzündungen führen kann.

- Das Iduna Fra%ÄüÄ%cheur 24h Intensiv-Deo Roll-On enthält den Formaldehydabspalter Imidazolidinyl Urea. Formaldehyd verändert Eiweißmoleküle, er gerbt die Haut und unterstützt damit die schweißhemmende Wirkung der Aluminiumsalze. Außerdem konserviert er das Produkt. Er steht allerdings unter Krebsverdacht und hat in Kosmetika nichts zu suchen.

- Fünf Deos halten die Hautbakterien mit dem halogenorganischen Triclosan in Schach. Das starke Bakteriengift kann in den Körper gelangen und dort die Funktion der Leber beeinträchtigen. Im Zellversuch verändert es das Erbgut von Hefen. Vor allem aber ist Triclosan oft mit Dioxin verschmutzt: Wir fanden von dem Dioxin 2,8-DCDD pro Kilogramm Triclosan den immens hohen Wert von 4,5 Milligramm oder, umgerechnet auf die übliche Maßeinheit für Dioxine, 4500000 Nanogramm. Am Shiseido Anti-Perspirant Deodorant Roll On haben wir geprüft, wie stark sich das im Deo bemerkbar macht: Es sind immerhin pro Kilogramm Deo 50 Nanogramm. 2,8-DCDD ist zwar lange nicht so giftig wie das berüchtigte Seveso-Dioxin, aber ebenfalls hochbeständig und reichert sich im Körper an. Dioxine können schon in geringen Mengen Chlorakne erzeugen.

- Das Fa Spirit of freshness, Deo Roll-On For Men enthält den zugelassenen Farbstoff CI17200. Er kann in den Körper gelangen und dort das aromatische Amin Anilin abspalten. Anilin steht im begründeten Verdacht, Krebs zu erzeugen, und wird zur Zeit darauf geprüft, ob es ungeborene Kinder schädigt.

- 35 der 40 Deos enthalten Polyethylenglykole (PEG) oder ihre Abkömmlinge. Diese Emulgatoren sind nötig, weil Deos für Roller dickflüssig sein müssen und deshalb oft aus Wasser und Fetten gemischt werden. PEG können Schadstoffe in die Haut einschleusen. Deos in Pumpzerstäubern brauchen sie nicht.

- Warum das Caribic Classic Roll On Deodorant von Aldi den Lichtschutzfilter Benzophenon-4 enthält, ist schleierhaft. Er ist eng mit dem stark allergisierenden Oxybenzon verwandt und wird deshalb abgewertet.

- Bei 23 Produkten ist der Alkohol mit Diethylphthalat vergällt, damit für ihn keine Branntweinsteuer anfällt, oder das Parfümöl ist darin gelöst. Der Stoff wird von der menschlichen Haut aufgenommen und beeinflußt ihren Schutzmechanismus. Beobachtet wurden auch Veränderungen im Blutbild. Der Kosmetikgrundstoff Dimethylphthalat, dreimal gefunden, ist eng damit verwandt. Er führte bei längerer Anwendung in Tierversuchen zu Nieren- und Leberschäden.

- Das Lancôme Bocage Déodorant enthält als einziges Produkt im Test eine Nitromoschus-Verbindung, nämlich Moschus-Xylol. Sie hat bei Mäusen Krebs ausgelöst. Der Wissenschaftliche Kosmetikausschuß der EU hält keine Nitromoschus-Verbindung für unbedenklich.

- 28 Deos duften mit Hilfe von ebenfalls künstlichen polyzyklischen Moschus-Verbindungen. »Die Tatsache, daß sich diese Stoffe im Körper des Menschen anreichern können und die Toxikologie nicht geklärt ist, mahnt zur Vorsicht«, schreibt die deutsche »Senatskommission zur Beurteilung der gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Lebensmitteln« und rät, die Belastung so weit wie möglich einzuschränken. »Die Kommission kennt unsere Studie noch nicht«, hält die Industrie dagegen. Ihr Forschungsinstitut für Parfümstoffe stellte »kein signifikantes Risiko für die menschliche Gesundheit« fest. Die Studie enthält allerdings noch einige Unklarheiten.

Also Aluminium=Entzündungen, andere Stoffe evtl. Krebs...

denke damit ist klar, dass die Aluminiumlösungen die so gut helfen nicht krebserregend sind.

Schließlich ist in den meisten Deos mittlerweile das Zeug drin... vielleicht in geringerer Dosierung aber es gibt ja eigentlich kaum noch ein Deo auf dem nicht Anti-transpirant steht... wären die nicht längst alle vom MArkt genommen worden wenn es so schlimm wäre?

Ich hab mal bissl gegooglet und und hab die "Krebsgrüchte" immer nur in Foren gesehen. Nie in irgendwelchen Nachrichten oder auf "Medizinerseiten". Ich bezweifle ein bisschen dass in Foren (wie diesem ja auch :-D ) nur Experten die Krebsgeschichten schreiben. Ich denke das sind eher nur Dinge die halt unter "unwissenden" kursieren. Sonst würden doch auch Hautärzte nicht das Aluminiumchlorid verschreiben oder??

Ich muss sagen ich frage mich ja selber ob das wirklich so ungefährlich ist wenn man sich so aggressives Zeug unter die Arme schmiert... aber ich vertraue auch ein bisschen darauf dass zumindest Ärzte das nicht mehr empfehlen würden wenn es schlimm wäre.

Bei der Kosmetikindustrie bezweifle ich dass sie Produkte vom Markt nehmen würden mit denen sie viel Geld machen, "nur" weil die schädlich sind...

Aber Ärzte?? Da gibt es sicher auch schwarze Schafe.. aber insgesamt denke ich dass die dann doch eher anderes empfehlen würden.

Außerdem heißt es in den "Krebsberichten" immer, dass die Schadstoffe nicht mehr aus dem Körper abgeführt werden, wenn die Drüsen vestopft sind. Aber man kann sich die ja auch entfernen lassen. Das müsste ja dann auch zu Krebs führen weil dann über die Schweißdrüsen ja auch nix mehr abgeführt werden kann...

Also ich hoffe mal dass an den Gerüchten nicht zuviel dran ist.

Momentan bin ich einfach glücklich, dass ich die letzten Tage schön shoppen konnte... T-shirts! In bunten Farben! Und ich kann sie anziehen!!! Ich muss nicht mehr die Arme an den Körper pressen und mich nicht mehr schämen weil die Flecke sich mal wieder großflächig ausdehnen...

Aber wenn jemand Berichte hat, seriöse (!) dann lasse ich mich natürlich auch gern belehren. An Krebs sterben möchte ich wegen Schweißfleckenmitteln nicht

Viele Grüße

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