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Angst wegen Muttermal-OP

N6adiyne69 hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Ich bin neu hier und habe im Moment ziemliche Angst und ich hoffe, dass mich irgendjemand etwas beruhigen kann. Mitte Juni war ich bei der Hautärztin, weil meine Hausärztin meinte, sie solle sich mal ein paar Muttermale anschauen. Vor Ort hat die Hautärztin direkt eines entfernt, weil ihr das komisch aussah. Dann haben wir gemeinsam entschieden, dass 6 andere auch noch raus sollen, weil sie an blöden Stellen sitzen (Schambein, Brust, Rand der Fußsohle), ein Chirurge solle das dann machen. Der Befund von dem direkt herausgenommenen war bis auf wenige Dysplasien absolut gutartig und die Hautärztin meinte dann, ich solle mir nun halt noch die anderen auch wegmachen lassen, Sonnenbäder möglichst meiden und dann einmal jährlich wiederkommen. Sie sprach nie von absoluter Eile des Wegmachens oder sonst etwas. Soweit so gut.

Nun war ich am Mittwoch bei der Chrirurgin und die hat mir richtig Angst gemacht, bei zwei Muttermalen, die sie sich aus 2m betrachtete kam die Aussage, die sähen ja gar nicht gut aus, sprach direkt von Melanomen, von eventueller Nach-OP in einer Kölner Klinik, usw. Ich war völlig fertig mit den Nerven und habe seitdem eine fürchterliche Angst. Gestern sind die Muttermale nun entfernt worden und nun weiß ich gar nicht, wie ich die Zeit bis zum Befund herumkriegen soll. Mensch, die Hautärztin hat bei den Dingern doch gar keine große Panik gemacht, sondern meinte nur, die sollen raus, dann hätte ich Ruhe. Und jetzt so etwas...

Verzweifelte Grüße von Nadine

Antworten
APudoxin


Hallo Nadine,

Vertraue auf die Fachärztin! Sie meinte zwar, dass die Muttermale auffällig sind, aber wenn sie offensichtlich bösartig wären, hätte sie dies gesagt.

Ich möchte auch mal behaupten, dass man Muttermale nicht aus 2 m Entfernung begutachten kann. Hautärzte benutzen dazu meist ein Auflichtmikroskop.

Also keine Panik! :)*

L eberf#lexcki


Hallo Nadine,

ich habe bei der Untersuchung von Muttermalen (ich habe auch total viele am gesamten Körper überall) schon die verschiedensten Sachen gesagt bekommen und schon oft, dass Leberflecken bei mir "nicht gut aussehen". Bis heute hatte ich noch kein Melanom, nur Vorstufen. Es können sich aber nicht nur Hausärzte irren, sondern sogar Hautärzte.

Ich bekam z.B. bei der Musterung von der Ärztin gesagt (die hat sich auch alle Muttermal überall genauer angesehen), dass viele Muttermale so komisch aussehen; bei zweien sagte sie, sie würden "krebsig" aussehen. Ichmusste dann auch wegen noch anderer Befunde zu insgesamt vier Ärzten (Magen-Darm-Arzt, Chirurg, Urologe) in ein BW-Krankenhaus zu Untersuchungen, u.a. auch zu einem Hautarzt, der mich fast den ganzen Nachmittag von Kopf bis Fuß untersuchte mit Auflichtmikroskopie und Aufnehmen/Speichern von Leberfleckeni im PC.

Er bestätigte dann die Aussage der Musterungsärztin und war sich bei der Untersuchung ganz sicher, dass mindestens zwei Leberflecken (Oberschenkel + Schambein) bei mir Melanome wären und wie noch einige weitere krebsig aussehen und raus müssen; insgesamt wurden bei mir da 6 Stück weg gemacht. Der Arzt erklärte mir vorher schon, was noch alles dann auf mich zukommt. Ich war so fix und fertig, dass ich nur noch heulte. Die Wartezeit auf die Ergebnisse war schrecklich! Heraus kam aber dann, dass es doch nur zwei Melanom-Vorstufen waren und die anderen "nur" "streng dysplastisch" waren.

Also letztlich kann nur die feingewebliche Untersuchung tatsächlichen Aufschluss darüber geben, ob ein Muttermal Krebs ist oder nicht. Ich kann Deine Unruhe gut verstehen. Versuche Dich irgendwie abzulenken und gehe nicht gleich vom Schlimmsten aus. Fühle Dich bis zur Befundmitteilung gesund, und selbst wenn die Chirurgin recht behält, kannst Du doch wieder ganz gesund werden! Also: auch ich sage: nicht in Panik verfallen!

Warum hat Deine Hausärztin Dich denn jetzt zur Hautärztin überwiesen und nicht schon früher? Haben sich die Muttermale bei Dir verändert?

Ich wünsche Dir erst Mal Alles Gute!

Michael

NVadibne6x9


Hallo!

Nein, keines der Muttermale hat sich verändert, am rechten Unterschenkel hatte ich zwei recht dunkle, die habe ich aber solange ich denken kann und sie haben sich nie verändert. Dann hatte ich ein etwas größeres, ca. 6mm, im Schambereich, welches sich ebenfalls nie verändert hat, wo ich auch etwas gedrängt habe, dass es wegkommt, ebenso bei einem kleineren im gleichen Bereich, weil ich die einfach nicht schön finde und sie dunkel sind. Hauptsächlich hat mich die Hausärztin wegen eines kleines Muttermals am Rand der Fußsohle geschickt, weil sie meinte, dass so welche besser entfernt werden. Und all die hat sich die Hautärztin auch ganz genau angeschaut und gar keine Panik geschoben, allerdings bei dem einen, welches sie am linken hinteren Oberschenkel gesehen hat, wollte sie, dass es direkt rauskommt.Ach, ich weiß auch nicht... ???

p?etr-a1j9p5x9


Hauptsächlich hat mich die Hausärztin wegen eines kleines Muttermals am Rand der Fußsohle geschickt,

Das ist auch ganz wichtig, da an dieser Stelle Druck auf das Muttermal ausgeübt wird und das ist garnicht gut, man muß ja schließlich nicht warten bis so etwas bösartig wird. So kleine Dinger entfernen ist ja wirklich nicht schlimm.

Mein Mann hatte bestimmt 15 Jahre ein größeres Muttermal über dem Brustbein das sich verändert hatte. Ich habe das bemerkt und ihn zum Hautarzt geschickt. Leider war es ein malignes Melanom. Er wurde operiert (Narbe ca. 15cm) mit Entfernung der Wächterlymphknoten und lag 10 Tage im Klinikum. Jetzt 4 Jahre nach der OP geht er immer noch regelmäßig zu seinen Kontrollen und es wurden im schon 3 weitere Muttermale entfernt - alle Gott sei Dank alle gutartig.

N`ad>inex69


Hallo!

Ich wollte mich nochmals bedanken für die Antworten auf meine Frage von letzter Woche! Ich habe heute bereits den Befund erhalten: alle 6 sind komplett gutartig!:-) Ihr könnt euch bestimmt denken, wie die Steine bei mir geplumpst sind... Und heute abend habe ich erst mal 2 Gläser Sekt darauf getrunken.

Viele Grüße,

Nadine

Kvadarxka


Hallo,

zum Thema Hautkrebs habe ich mich mit meiner Hautärztin unterhalten. Die kenn ich gut und vertraue ihr.

Sie sagt dass der Hautchek der Kassen nichts taugt.

Da ist nichts mit genau hinsehen. Es soll nur oberflächlich ohne Lupe nachgesehen werden.

Das da nicht sinnvolles rauskommen kann verstehe ich.

Richtiger Hautcheck ist mit Lupe die GANZE Haut und sichtbare Schleimhäute (Mund, Genital)

behaarter Kopf und zwischen Fingern und Zehen. Wer weniger macht arbeitet nicht richtig und man hat ein sicheres Gefühl ohne sicher zu sein.

Meine Derma sagt, dass sie dafür was um die 50 Euronen berechnen würde.

Find ich persönlich besser als mal schnell aus zwei Metern auf den Unterarm zu sehen und in nem Jahr hab ich ein Problem.

Ich bleibe bei ihr und ich würde jedem raten genau aufzupassen was euch als Hautcheck verkauft wird.

Da ich hier neu bin solls fürs erste reichen. Gerne weitere Diskussion.

Kad

soocken*mzonKster


Habe auch schon mehrere Leberflecke entfernt bekommen. Einmal sogar Nachschnitt.

Gehe mitlerweile 2x im Jahr zur Vorsorge.

Ein guter Hautarzt/Hautärztin ist Gold wert.

Als ich umgezogen bin fand ich diesen nach dem 3.Versuch. Alle anderen wollten nicht so gründlich nachschauen, meinten dass sie dafür einen Berechtigungsschein usw. von der Kasse bräuchten, totaler Mist.

Mitlerweile weiß ich dass BKK's 1x im Jahr eine Vorsorgeuntersuchung zahlen.

Ich muss/sollte sogar 2x im Jahr gehen.

Beim 1. mal werden alle mit Lupe (inklusieve Schleimhäute im Mund) nachgeschauten. Beim 2. mal (1/2Jahr später) werden nur die auffälligen Leberflecke nachgeschaut. Läuft somit nicht unter Hautkrebsvorsorge.

T)ara%Mi"a27


wie wurde denn das an der Fusssohle entfernt? Das steht mir nämlich auch bevor. Kann man das einfach weglasern, wenn es harmlos aussieht?

p etr"au1.9*59


Kann man das einfach weglasern, wenn es harmlos aussieht?

Beim Lasern kann man keine Probe untersuchen.

Willst du das Risiko eingehen, dass es nicht histologisch untersucht wird?

TIara\Miax27


Naja, wenn sich ein Arzt, dem ich vertraue sich das anschaut und sagt es ist nicht irgendwie verdächtig dann würd ich es einfach weglasern lassen oder auch dranlassen und beobachten.

pUet*r?a@19x59


oder auch dranlassen und beobachten.

Das kann böse ausgehen. Wie ich oben schon geschrieben habe, hatte mein Mann ein Muttermal (bestimmt 20 Jahre) das dann bösartig wurde.

T^araMixa27


Tut das rausschneiden nicht total weh?

pDetLra19x59


Tut das rausschneiden nicht total weh?

Wird eingespritzt, danach merkst du nichts mehr.

TwaraGMiax27


oje, aber die spritze muss doch auch schon horror weh tun, oder?

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