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Muttermale im Gesicht entfernt - Wunden wurden nicht genäht

kfP8}7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich hatte im Gesicht zwei Muttermale, die einen Durchmesser von ca. 4mm hatten. Diese habe ich mir gestern bei einem Hautarzt entfernen lassen.

Der Hautarzt hat beim ersten Gespräch vor einigen Wochnen gesagt, er wolle die Muttermale "abschaben" wodurch i.d.R. keine Narben zu erwarten seien.

Gestern war ich dann zum OP-Termin in der Praxis des Arztes (der im Übrigen auch an der Klink arbeitet und daher einen Ruf als recht erfahrener und guter Arzt hat - was für mich auch der Grund war, warum ich zu ihm gegangen bin) und war etwas überrascht, als nicht er selbst anwesend war sondern sich durch einen Stab recht junger Ärzte vertreten lies, welche den Eingriff dann durchführten.

Nach dem Beteuben der Muttermale wurden diese mit einem Skalpel eben zur Haut weggeschnitten. Anschließend wurden die Wunden mit einem elektrischen Gerät "angesengt" (sozusagen leicht verkokelt) um die Blutung zu stillen. Genäht wurde nichts.

Gestern abend fing dann eine der beiden Wunden plötzlich recht stark an zu bluten. Ich habe dann das Pflaster entfernt und die Blutung mit Kompressen gestillt. Was mich allerdings sehr verwundert hat, ist die Tiefe der Wunde. Ich stelle mir nun die Frage, ob eine derartige Wunde wirklich ohne Narben abheilen kann und ob soetwas nicht doch genäht gehören würde.

Danke schonmal,

kP87

Antworten
S~ophAie_M


Soweit ich weiß, gibt alles was mit Skalpell entfert wurde Narben, und alles, was nur elektrisch weggebrannt wurde, kaum (hab beides schon einige Male hinter mir). Allerdings wurden alle Skalpellwunden bei mir genäht, auch kleine. Ich hab aber immer nur eins gesehen: entweder Skalpell oder wegbrennen, nie beides nacheinander.

Wie tief ist denn die Wunde? Bei den kleinsten Muttermalen, die mir weggeschnitten wurden, sieht man eigentlich mehr die Striche durch die Fäden, als den Schnitt selbst. Vielleicht hast du da ja Glück ;-)

Bei den Muttermalen, die mir weggebrannt wurden, dauert's ein bißchen bis die Stelle nicht mehr rosa ist, aber dann sieht man nur noch bei sehr genauem hinschauen eine ganz ganz leichte Narbe.

kfP87


hmm, schwer zu sagen wie tief die Wunde wirklich ist. Die Ränder sind halt etwas angeschwollen, vielleicht wirkt der "Krater" dadurch auch etwas tiefer als er tatsächlich ist. Aber für mich sieht es schon nach einer heftigen Wunde aus.

Ich frage mich halt, ob die jungen Ärzte da wirklich gewusst haben, was sie tuen und ob ich nicht besser doch nochmal zu einem anderen Hautarzt gehen sollte. Mein HAUSarzt meinte nämlich heute auch, dass man soetwas normalerweise vernäht.

Wird bei der Methode "Schaben" eigentlich überhaupt ein Skalpell benutzt bzw. wurden die Muttermale bei mir jetzt wirklich abgeschabt oder nicht eher herausgeschnitten?

Irgendwie habe ich ein etwas ungutes Gefühl bei der Sache und ärgere mich im Nachhinein immer mehr darüber, dass der Arzt die OP nicht selbst durchgeführt hat.

SQophi6e_M


Die Ränder sind halt etwas angeschwollen, vielleicht wirkt der "Krater" dadurch auch etwas tiefer als er tatsächlich ist.

Ja, auf jeden Fall. Mir wurde vor kurzem eine Warze am Finger weggebrannt (auch elektrisch, wurde ebenfalls nicht genäht), und das sah fast eine Woche lang richtig heftig aus und hat auch ziemlich viel geblutet. Jetzt ist nur noch eine feste Kruste da und die Wunde sieht ca. 1/3 kleiner aus, als sie in den Tagen nach der OP aussah.

Ich frage mich halt, ob die jungen Ärzte da wirklich gewusst haben, was sie tuen und ob ich nicht besser doch nochmal zu einem anderen Hautarzt gehen sollte.

Was soll der machen? Jetzt ist es zum Nähen vermutlich eh zu spät, und wesentlich weniger Narben erreicht man durch Nähen bei relativ kleinen Wunden auch nicht - Nähen ist eigentlich eher nur dazu da, dass die Wunden schneller verheilt bzw. weniger blutet.

Wird bei der Methode "Schaben" eigentlich überhaupt ein Skalpell benutzt bzw. wurden die Muttermale bei mir jetzt wirklich abgeschabt oder nicht eher herausgeschnitten?

Wie gesagt, ich finde es komisch, dass auch ein Skalpell benutzt wurde. (Wie gesagt ich kenne nur das elektrische Wegbrennen/-schaben, und das Herausschneiden mit Skalpell.) Das kann allerdings u.U. nötig sein, um die Muttermale auf Bösartigkeit zu untersuchen (weiß jetzt nicht, was der Zweck der OP bei dir war). Diese OPs zahlt auch die Krankenkasse, reine "Schönheits-OPs", wo das Muttermal nur weggebrannt wird, zahlt sie nicht (es sei denn du bist privat versichert).

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