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hormanell bedingter Haarausfall (Pco-Syndrom), Regaine...

s,onnenblüEmchenG_S86 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

Bei mir wechseln die Gefühle zurzeit ständig. Bei mir wurde vor wenigen Monaten beim Endokrinolgen ein leicht erhöhter Androgenspiegel festgestellt bzw. ein leichtes PCO-Syndrom, was wahrscheinlich mit meinem Haarausfall zusammenhängt (sonst konnten nicht wirklich Ursachen gefunden werden außer eventuell Stress). Da ich seit letztem Jahr etwa 10 kg zugenommen hatte, was ebenfalls sehr wahrscheinlich damit in Vernindung steht, besteht die Therapie zurzeit darin wieder mein Normalgewicht zu erreichen (davon trennen mich auch mittlerweile nur noch ca. 5 Kilo). Habe das so mit meiner Ärztin besprochen, da ich nicht gleich zu einer antiandrogenen Pille oder Metformin greifen will (bin erst 22). Möchte es vermeiden dauerhaft Hormone oder Medikamente zu nehmen.

Bin schon sehr froh, dass das mit der Gewichtsabnahme bisher ganz gut klappt mit Sport und dauerhafter Ernährungsumstellung. Nur an dem Haarausfall verzweifle ich manchmal. An einem Tag denke ich "Es ist gar nicht so schlimm wie du es vielleicht siehst, bestimmt wird es bald wieder besser. Außerdem bist du doch auch mit wenigen Haaren immer noch der gleiche Mensch", aber an anderen Tagen denke ich, dass es noch schlimmer werden könnte, habe Angst dass Leute mich komisch ansehen könnten. Ich weiß ich muss geduldig sein, aber das ist manchmal nicht so leicht. Habe zwar nicht nur Positives über Regaine Frauen gelesen, aber ich habe es auf Rat meiner Hautärztin doch aus Verzweiflung probiert, Verwende es jetzt seit Mitte Dezember. Habe das Gefühl, dass die lichten Stellen etwas mehr geworden sind. Aber angeblich soll das ja unter Regaine zunächst normal sein. Konnte bisher noch keine Stellen finden, wo ich nachwachsende Haare erkennen kann :-(. Hat in der Hinsicht jemand gute Erfahrungen mit Regaine? Bei mir ist ausschließlich der Oberkopf betroffen, in der Scheitelregion ist es am deutlichsten. Dort sind über größere Regionen deutlich weniger Haare. Mit einem seitlichen Scheitel kann ich es zurzeit noch halbwegs verstecken, aber es belastet mich doch manchmal. Auch wenn ich versuche optimistisch zu bleiben. Es ist auch ganz seltsam bei mir: Ich merke nicht mal dass mir auffällig viele Haare am Tag ausfallen. Weder auffällig viele Haare in der Bürste noch nach dem Duschen. Habe das Gefühl, bei mir wächst einfach nichts nach :-(. Ich versuche schon mir die Haare so wenig wie möglich zu waschen (nur alle 2-3 Tage) und gehe sehr vorsichtg mit ihnen um. Nehme zusätzlich noch Kieselsäure-Kapseln, aber ich weiß nicht ob das hilft.

Meine Haut war ebenfalls schlechter geworden im gleichen Zeitraum, wieder verstärkt Akne am Rücken und im Gesicht. Habe das zum Glück mit einer Creme vom Hautarzt und Teebaumöl (das Wundermittel!) soweit im Griff.

Tut mir so leid für den langen Text, aber ich musste mal darüber schreiben und hoffe dass mir hier vielleicht jemand gut zureden kann oder Tipps hat. Vielleicht geht es jemandem ähnlich. Würde mich sehr über Antworten freuen!

Antworten
PCinOky8x38


Hi sonnenblümchen_86!

Du sprichst mir voll aus der Seele ;-), ich habe im letzten Spätsommer auch ganz plötzlichen Haarausfall bekommen, ich hatte zu dem gleichen zeitpunkt, als der Ausfall begann, angefangen Bio-H-tin Tabletten aus der Apotheke zu nehmen, weil ich von einer Bekannten den Tipp bekam, das würde den Haarwachstum enorm ankurbeln. Also nahm ich ca. 1 Monat diese Tabletten und hatte auf einmal so einen starken Haarausfall, die Haare wurden zwar ganz schnell immer länger, aber leider auch immer dünner!! :-o Sofort hörte ich auf diese Tabletten zu nehmen, weil ich dachte es käme davon, was aber nicht so war! Dann fielen mir immer mehr Haare aus, besonders an der Stirn, habe fast sogennante Geheimratsecken, da ist nur noch ein kleiner Flaum, kann es zwar noch ganz gut kaschieren, aber ich will das nicht mehr :-(.. naja jedenfalls hat der Haarausfall jetzt aufgehört, aber es wächst irgendwie auch nichts mehr nach!! Ich habe bestimmt mehr als ein viertel meiner Haarpracht verloren. Habe nun auch noch sehr trockene Kopfhaut mit Schuppenbildung bekommen, ich war beim Hautarzt und der sagte ich hätte das Seborrhoische Kopfekzem und den darauffolgenden Haarausfall vererbt bekommen!! Na super! Nun hat er mir ne kortisonhaltige Lösung verschrieben, das auch den Haarwuchs begünstigen soll!

Sorry für den langen Text, ;-)

Hast du es schon mal mit Bio-H-tin versucht?? Weil ganz ehrlich ich weiss nicht was ich von diesen Coffein-Haarwachstums-Shampoos halten soll, ich habe darüber nur schlechtes gehört..!:-/

Lg :-D

sconnenkblümcvhenx_86


Hallo Pinky,

Habe mich sehr über deine Antwort gefreut. Ich nehme auch Biotin-Tabletten und dazu noch Kieselerde-Kapseln. Soll ja beides gut für feste Haare sein. Schaden kann es nicht, es zu nehmen. Aber wirklich optimistisch bin ich nicht. Ich versuche wie gesagt zunächst auf mein altes Gewicht zu kommen und hoffe so sehr, dass sich meine Hormone wieder regeln. Bei mir scheint es nämlich mit äußerst hoher wahrscheinlichkeit durch einen erhöhten Androgenspiegel zu kommen. Ich habe leider eine Verablagung dafür (meiner Mutter geht es auch so), aber ersr durch die Gewichtszunahme kamen wahrscheinlich die ganzen Symptome. Das Hormonungleichgewicht ist bei mir die Folge einer Stoffwechselstörung, die ich hoffentlich mit der Gewichtsabnahme in den Griff bekomme. Leider muss man mit den Haaren sehr geduldig sein. Nehme jetzt schon seit Dezember Regaine, aber noch habe ich keine Besserung :°(. Ich will aber absolut keine Hormone deswegen nehmen, denn das beseitigt nicht die eigentliche Ursache und ich will nicht mein Leben lang Hormone schlucken. Ich hatte auch mal so ein Koffein-Shampoo, aber ich glaube leider auch nicht wirklich an die Wirkung. Ich denke man hat nur wirklich eine Chance gegen den Haarausfall, wenn man bei der Ursache ansetzt. An Mittel, die nur äußerlich angewendet werden, glaube ich nicht wirklich (aber was tut man nicht alles in seiner Verzweiflung). Ist schon zum Heulen manchmal. Ich hoffe nur sehr dass es nicht schlimmer wird. Noch hat mich keiner wirklich drauf angespochen, aber ich habe mich letztens mal auf einem Foto gesehen (da konnte man von oben auf mich sehen). Da fällt es schon ziemlich auf :-(. Ich war selbst geschockt. Aber ich versuche optimistisch zu bleiben. Noch habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben, dass es wieder besser wird. Ich habe jetzt ganz langsam schon etwa 5 Kilo abgenommen, ernähre mich noch bewusster, mache regelmäßig Sport und versuche mich zu entspannen und Spaß zu haben. Ich denke mein Körper braucht einfach Zeit. Man darf sich nur nicht unterkriegen lassen! Wir sind ja immer noch derselbe Mensch, nur mit weniger Haaren!

PGin=ky83x8


Hi sonnenblümchen,

ja, da hast du auch Recht, der Mensch bleibt zwar der selbe, aber als Frau Haare zu verlieren ist schon echt total MIES!! Auch noch in unserem Alter! (Ich bin 21) :°(

Ich kenn das, habe mir letztens noch Fotos von letztem Jahr angeschaut, was schöne Haare alles ausmachen!!:|N

Aber ich habe glaube ich auch einen erhöten Androgenspiegel, denn ich habe auch die selben Sypthome wie du: ich habe letztes Jahr wieder ziemlich zugenommen, (ca. 10kg) dann kamen plötzlich diese schrecklichen Pickel im Gesicht und Rücken, dann folgte der Haarausfall und die Schuppen!!

Du schreibst ja, dass Du beim Endokrinolgen warst und dieser deinen erhöten Androgenspiegel feststellte, musste er dir dazu Blut abnehmen oder wie läuft das ab?

Lg :-)

P}inkcy838


Achso, die Biotin Tabletten brauchen ja ne Zeit, bis sie anschlagen, bei mir hats so ca. 1 einhalb bis 2 Monate gedauert, also Kopf hoch *:)

s|onneZnbkwmch3enx_86


Bis ich meine Diagnose hatte war es ein ganz schönes Hin und Her. Bin erst zur Hausärtzin, die fand es aber nicht so gravierend (da war es auch noch nicht so deutlich) und meine Schilddrüsenwerte und Standard-Blutwerte waren absolut in Ordnung. Sie hat gemeint, wenn es mir doch komisch vorkommt, wäre der nächste Schritt der Gyn. Da ich aber schon so eine Vermitung hatte (wegen meiner Mutter) bin ich gleich zum Endokrinologen hin. Viele Frauenärzte kennen sich einfach nicht ausreichend mit Hormonen aus.

Dort wurde ich erstmal komplett durchgecheckt. Wiegen, messen, Ultraschall der Schilddrüse (kann nämlich doch etwas damit sein, auch wenn die Blutwerte in Ordnung sind), nochmal Standard-Blutwerte. War wieder alles top (außer mein Gewicht). Ich bin ja auch erst 22 und hatte nie schwerwiegende Erkrankungen, rauche nicht und nehme keine Medikamente. Dann wurde ich noch ausführlich befragt zum Zyklus (ob regelmäßig usw.), Haut (habe seit der Pubertät vor allem Akne am Rücken, die wieder schlimmer geworden ist) übermäßige Körperbehaarung (tritt bei einem höheren Androgenspiegel auch oft auf). Dann wurde noch ein Test gemacht, um auszuschließen, dass das Störungen der Nebennierenrinde vorliegen (heißt ACTH-Test, auch Blutuntersuchung nach Zugabe eines körpereigenen Hormons). Da war bei mir nichts aufällig. Dann wurde am 3. bis 5. Zyklustag (da sind die Bluutests am aussagekräftigsten) Blut abgenommen und ein Hormonstatus gemacht. Bei mir war wie gesagt der Androgenspiegel leicht erhöht. Zu dem Zeitpunkt war schon ein leichtes PCO-Syndrom im Verdacht. Dann wurde noch ein Glukosebelastungstest gemacht (auch ein Bluttest nach Einname einer Glukose-Lösung), dabei kam eine Insulinresistenz (ist eine Stoffwechselstörung) heraus. Die tritt häufig mit dem PCOS auf und in Verbindung mit Übergewicht. Danach wurde ich noch zum Frauenarzt überwiesen für Ultraschall (bei vielen Frauen sind dann nämlich wegen des Androgenüberschusses "Zysten" an den Eierstöcken zu erkennen). Eigentlich sieht man es im vaginalen Ultraschall nur gut, aber das ging bei mir nur über den Bauch. Da schien noch nichts auffällig. Ich habe ach noch einen normalen Zyklus, viele Frauen mit PCOS haben sehr lange Zyklen oder sogar eine ausbleinde Blutung.

Hört sich an, als ob du das noch nicht beim Endokrinologen untersuchen lassen hast? Vielleicht geht es dir genau wie mir. Du bist ja auch fast in meinem Alter. Und "erblich bedingt" will ich da irgendwie nicht von den Ärzten akzeptieren!

Es war vielleicht sehr anstrengend, die ganzen Untersucungen über sich ergehen zu lassen, aber meine Ärztin ist sehr nett und ich fühle mich dort auch ernst genommen. Sie meinte, es kmen so viele junge Frauen mit Haarausfall in die Praxis. Nur würde niemand drüber reden!

Beim PCOS hast du 2 Alternativen: 1. Eine antiandrogene Pille, die die männlichen Hormone ausgleicht. Allerdings überdeckt sie nur die Symptome, die eigentliche Ursache bleibt unberührt. 2. Metformin, was ein Antidiabetikermittel ist und bei den Frauen sinnvoll ist, die PCOS in Verbindung mit einer Insulinresistenz haben. Ich bin von beidem aber nicht begeistert. Sind ja beides Medikamente, die dauerhaft eingenommen werden müssen. Es ist nicht gesichert, dass sich der Haarausfall auch dann dadurch wirklich bessert. Also ich versuche das zunächst mit einer Gewichtsreduktion zu umgehen. Meine Angst gilt hauptsächlich meiner Fruchtbarkeit. Aber da bei mir noch ein normaler Zyklus vorhanden ist und ich laut NFP Eisprünge habe, scheint noch alles im Rahmen zu sein. Mit den "kosmetischen" Problemen lebe ich immer noch lieber zurzeit als mit Medikamenten anzufangen. Aber ja, es ist verdammt hart für Frauen Haare zu verlieren. Ich habe auch immer mal wieder ein Tief. Aber ich versuche optimistisch zu bleiben. In ein paar Monaten, wenn ich mein altes Gewicht wieder habe, sollen nochmal die Hormone gecheckt werden. Ich hoffe, dass sich das Gewicht positiv drauf auswirkt nd dann vielleicht auch wieder meine Haare wachsen. Ich hatte früher auch ganz volles Jahr und Locken, jetzt sind sie richtig dünn :-(. Vielleicht lässt du das auch einfach mal wie ich überprüfen! Das mit den Schuppen kann auch erst nachträglich aufgetreten sein, denke ich. Die Kopfhaut ist ja schließlich ohne Haare nicht mehr so geschützt. Ich war auch beim Hautarzt, da wurde mir der Haarausfall auch zum ersten Mal eindeutig bestätigt. Die wahrscheinliche Ursache war ja schon bekannt. Habe da aber auch nur den Rat zur Pille oder Regain bekommen. Sie meinte die beiden Optionen wären am wirksamsten. Aber es geht auch echt ans Geld (bin nur Studentin), man muss das ja alles selbst bezahlen leider wenn es um Haarausfall geht :-(.

Werde das mit dem Biotin auch noch länger machen, nehme es erst seit 1 Woche. Danke für den Tipp. Ich versuche auch meine Haare nur alles 2-3 Tage zu waschen und bin immer ganz vorsichtig beim Kämmen und beim Fönen....Aber schön, dass man nicht ganz alleine ist mit diesem Problem!

PDinkyo838


Mist, ich habe mir vor kurzem erst Blut abnehmen lassen bei meinem Hausarzt, das war ne große Überwindung denn ich habe höllische Angst & Panik vor Nadeln! :°(.. kann man diesen Test ob man PCOS hat oder diese Insulinresistenz hat, auch ohne Blutabnahme machen?

Denn ich habe mal bei Wikipedia nachgeschaut, da trifft fasst alles außer ein Sympthom bei mir zu, bin leicht übergewichtig(schon immer), der Haarausfall, die leichte Akne, ab und zu Zysten, habe auch etwas mehr Haare am Körper als andere Frauen (das liegt auch daran dass ich dunkelhaarig bin), naja und dazu kommt auch noch, dass ich seit 2(!!) Jahren nicht verhüte(habe einen festen Freund) und ich werde einfach nicht schwanger, obwohl ich es jetzt noch nicht möchte, aber es ist einfach nichts passiert, und meine Frauenärztin sagte immer, ach das ist ganz normal, das wird mit steigendem Alter immer schwieriger schwanger zu werden.. naja ob das mit 21 Jahren normal ist? Also, ich bin ja mittlerweile davon überzeugt, dass ich dieses PCOS habe. Aber ich habe einen ganz normalen Zyklus!? ???

Und wenn man dann zB diese Antiandrogene Pille nimmt, und irgendwann wieder absetzt, kommen die Sympthome dann wieder?

Du sagst ja, dass du abnehmen möchtest, wie machst du das eigentlich? Mit Diät oder Ernährungsumstellung und Sport? *:)

c!elJici;a22x2


pinky bist du sicher das du nix an der Schilddrüse hast, manchmal kommt das alles gleichzeitig. Ich hatte anfangs auch Regaine genommen für den Haarausfall, seit dem ich weis das ich was an der SD habe nehme ich Tabletten dafür und habe kein einziges Haar mehr in der Bürste.....

hast du das abgeklärt?

s9onnenmblümche&n_86


Hey Pinky,

Also so wie du das schilderst würde ich das unbedingt beim Endokrinologen (da bist du damit am besten aufgehoben, nicht beim Gyn, die kennen sich häufig nicht gut genug damit aus). Es ist bei diesem PCO-Syndrom auch so, dass du nicht alle Symptome haben musst (ist bei mir auch nicht so). Zum Beispiel war bei mir an den Eierstöcken nicht auffällig (obwohl ich das bei meiner neuen Gyn auch nochmal überprüfen lasse wollte) und mein Zyklus ist auch noch "normal" soweit man das sagen kann. Ich habe zumindest jeden Monat meine Mens ohne Unterbrechung, bei mir schwankt die Zykluslänge nur manchmal sehr (26-31 Tage), hängt aber auch stark mit Gewichtsschwankungen zusammen nach meiner Einschätzung. Bei mir kam es nur vor ein paar Monaten (wo auch noch mein Gewicht um einiges höher war) zweimal vor, dass ich Zyklen weit über 35 Tage hatte. Und das hat mich doch stutzig gemacht. War seit ich 12 war nie der Fall gewesen. Die übermäßige Körperbehaarung trifft auch bei mir zu. Zwar ist das bei manchen betroffenen Frauen noch stärker ausgeprägt, aber es ist doch deutlich (im Gesicht und am Bauch, ich muss täglich rasieren). Ich denke bei mir wäre alles weiter fortgeschritten, wenn ich nicht dagegen getan hätte. Wenn du deine Regel noch hast, dann ist das zumindest schon mal ein gutes Zeichen! Würde es aber abklären lassen. Zu den Untersuchungen: Zur sicheren Diagnose gehören diese Blutuntersuchungen. Ich fand es doch recht anstrengend, aber ich froh unglaublich froh als ich wusste was los war! Suche dir einen guten Endokrinologen, er wird auch zunächst ein ausführliches Gespräch mit dir führen. Ich fühle mich bei meiner Ärztin sehr gut aufgehoben.

Zur antiandrogenen Pille: Ja, die Symptome kommen wieder, wenn du die Pille absetzt. Die gleicht nur den Überschuss an männlichen Hormonen aus und überdeckt somit die Symptome. Sie kann sich positiv auf Haarausfall, Haut und übermäßige Körperbehaarung auswirken. Allerdings darf man die Nebenwirkungen nicht vergessen und keiner kann dir sagen, wie dein Körper nach dem Absetzen reagiert.

Lass das mal abklären auch Schildrüse am besten. Wurde bei mir auch alles gemacht.

Zum abnehmen: Wegen meiner Insulinresistenz ist Zucker quasi gestrichen (nur sehr selten sind Ausnahmen drin) und Kohlenhydrate habe ich deswegen etwas reduziert (ich lasse also Weißbrot, Nudeln, Reis und Kartoffeln möglichst weg, wenn dann nur in Maßen), nennt sich Glyx-Diät (ist aber eigentlich keine Diät, sondern eine dauerhafte Ernährungsumstellung). Vollkornprodukte sind erlaubt (also auch Vollkornnudeln, Vollkornbrot usw.). Ich esse viel Obst und Gemüse, Milchprodukte und Soja-Produkte, 1mal pro Woche Fisch oder Fleisch. Und wichtig: Viel trinken! Wasser und ungesüßter Tee ist am besten. Und: Regelmäßige Bewegung! Ich fahre jetzt statt mit dem Bus jeden Tag 45 Minuten mit dem Fahhrad zur Uni (also Hin und zurück insgesamt). Und dazu mache ich einmal in der Woche einen Fitnesskurs in einer größeren Gruppe beim Hochschulsport. Macht wirklich Spaß in einer größeren Gruppe (da fällt es mir leichter)! Es ist wichtig, dass du dein Gewicht nicht zu schnell reduzierst! Ich habe nie mehr als 1 kg pro Woche abgenommen. Habe es, wenn ich mich danach fühlte auch mal 1-2 Wochen nur gehalten. Man muss auf jeden Fall geduldig sein, aber es zahlt sich aus. Ich stelle mich auch nicht jeden Tag krampfhaft auf die Waage, sondern nur 1 bis 2mal pro Woche. Bin noch optmistisch. Ich hatte anfangs 68 kg (bei meiner Ärztin gewogen) bei 1,62 m und bin jetzt nach etwa 3 Monaten bei 63 angelangt. 60 kg sind angestrebt (58-59 kg war mein usprüngliches Gewicht, was ich die meiste Zeit bei dieser Körpergröße hatte).

P>inkUy8x38


@ celicia222

Hi, meine Schilddrüse ist in Ordnung, ich hatte ja letztens ein komplettes Blutbild machen lassen, da war nichts auffälliges..! Danke trotzdem ;-)

@ sonnenblümchen

da muss ich mal schauen was ich mache, denn Blut abnehmen, das geht jetzt erst mal nicht.. habe es beim letzten Mal 2 Monate vor mich hergeschoben, hatte den 1. Termin zur Blutabnahme Ende November 2008 bekommen, hab dann ständig verschoben, und habe es erst im Februar 2009 geschafft mich zu überwinden und habe noch meinen Freund mitgeschleppt.. deswegen ist das jetzt echt doof..!

Aber ich werde trotzdem mal einen Termin beim Endokrinologen machen und auch nochmal einen Ultraschall beim Gynäkologen machen.

Sport mache ich auch seit Anfang des Jahres ;-) habe mich bei Mrs Sporty angemeldet, das ist so ein Frauenfitness-Center wo man auch immer in Gruppen trainiert & gepusht wird ich muss wie gesagt auch etwas abspecken, nur das mit der Ernährung krieg ich nicht so richtig hin :p>

Wie macht sich diese Insulinresistenz eigentlich bemerkbar? Gibts da auch Sympthome?

smonnenb]lümchexn_86


Die Insulinresistenz an sich bleibt zunächst wohl in der Regel unbemerkt und ist nur über den Glukosebelastungstest nachweisbar. Wenn man aber nichts unternimmt (ist wie gesagt eine Vorstufe von Diabetes) können Symptome auftreten, die typisch für Diabetes sind (z. B. ständiges Durstgefühl). Ich habe es eben daran gemerkt, dass ich trotz normaler Ernährung innerhalb kurzer Zeit (1 Jahr) 10 kg zugenommen habe. Bei mir sitzt das auch irgendwie nur am Bauch (scheint auch typisch zu sein, beim Arzt wurde auch der Bauchumfang gemessen, ich war etwas über den durchschnittswert, obwohl ich laut meiner Ärztin eher zierlich wirke). So sieht man mir das auch kaum an. Alle fragen mich, warum ich denn abnehmen will (die Waage bestätigte aber auch, dass etwas nicht in Ordnung war). Ich hatte auch tatsächlich vor der Gewichtsreduktion häufig ein Durstgefühl. Das ist jetzt besser geworden. Ich habe keine Ahnung, ob es damit zusammenhing, ist aber nicht auszuschließen. Und ich habe gemerkt, dass ich große Mengen an Kohlenhydraten absolut nicht mehr vertrage (hierbei steigt der Insulinspiegel im Blut stark an), ich bekam häufig Magenschmerzen und Probleme mit der Verdauung. Das ist jetzt eindeutig besser. Seit ich sie reduziert habe, habe ich auch nicht mehr Heißhungerattacken. Also ich bin mir schon ziemlich sicher, dass bei mir die Insulinresistenz ausschlaggebend war (warum sie sich entwickelt ist nicht ganz geklärt, aber das Risiko steigt bei Übergewicht!), es ist auf jeden Fall etwas mit meinem Stoffwechsel falsch. Früher vor ein paar Jahren (so mit 14/15 ungefähr) hatte ich mal locker 15 kg weniger und musste echt eher aufpassen genug zu essen, weil ich absolut nicht zugenommen habe. Das ist jetzt ganz anders! Ich muss aber sagen, dass ich durch mein Studium (das ich 2006 begonnen habe) total überfordert war anfangs und wegen Stress fast 1 1/2 Jahre absolut keinen Sport gemacht habe. Das war ein Fehler! Denke hier liegt auch die Quelle. Bewegung und bewusste Ernährung sind jetzt nicht mehr wegzudenken! Fühle mich jetzt auch viel besser!

Das mit deiner Angst vor dem Blut abnehmen macht es natürlich schwierig. Ich will ehrlich sein: Es waren sehr viele Blutabnahmen, fast alle Untersuchungen liefen darüber. Aber die Blutabnahme an sich dauert nur einen kurzen Moment! Anstrengend war eher das lange Warten dazwischen (meistens wurde mehrmals bei einem Test abgenommen). Such dir wie gesagt einen Arzt, der sehr behutsam ist und deine Angst vor dem Blut abnehmen berücksichtigt. Sag das auf jeden Fall vorher im Gespräch! Das muss dir nicht unangenehm sein! Das wird schon! Meine Mum ist Arzthelferin und sie erlebt das jeden Tag! Mit sehr viel Einfühlvermögen wird das bestimmt klappen! Drück dir die Daumen! Und frag ruhig, wenn du noch mehr wissen willst!

LG sonnenblümchen

Poink8y83l8


Hi sonnenblümchen *:)

ich muss mal schauen wie ich das mache mit dem Blutabnehmen.. :°(

Ich weiß, es dauert nur einen Moment, aber ich verfalle kurz davor direkt in Panik, muss weinen und habe total Angst vor dem Einstich, das ist echt nicht normal, da kann die Arzthelferin noch so sensibel sein, bei Nadeln seh ich rot :-o..!

Aber zum Endokrinologen werd ich auf alle Fälle gehen! Vielen Dank für die Infos, und falls ich mich doch dazu durchringe mit den Bluttests, sag ich bescheid :-)

Ich wünsch Dir ein schönes Wochenende!! *:)

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