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Schweissdrüsenabszesse und mehr - Heilung nach 15 Jahren

M~i chi6x7 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

nun endlich bin ich mal soweit auch hier in das Forum rein zu schreiben.

Ich möchte mich kurz vorstellen: Ich bin 34 Jahre alt und Mutter von zwei Kindern.

Vor ca. 1 ½ Jahren bin ich auf dieses Forum gestoßen weil ich nach Hilfe suchte.

Seit meinem 17. Lebensjahr wurde ich immer wieder von Abszessen geplagt.

Mein Erstes hatte ich am Steißbein. Nach der Geburt meiner Tochter hatte ich plötzlich einen Knoten in der Brust, der Untersucht wurde und als "Flüssigkeitsansammlung" deklariert wurde. Nach der Geburt meines Sohnes, öffnete sich dieser Knoten unter sehr starken Schmerzen und plötzlich hieß es dann, es wäre ein Abszess. Na gut, ich ging also operieren, was eigentlich ohne große Probleme über die Bühne ging.

Ein halbes Jahr später bekam ich urplötzlich auf der anderen Brust starke Schmerzen, die mich wieder mit hohem Fieber ins Krankenhaus brachten, wo sich heraus stellte, dass ich ein tief liegendes Abszess im Milchgang hatte.

Es dauerte ein ganzes Jahr mit insgesamt 3 Brustoperationen, bis ich die Sache überstanden hatte. In dieser schlimmen Zeit hatte ich genug Zeit um nachzudenken woran es wohl liegen könnte. Ich ging von einem Arzt zum Anderen, doch keiner konnte mir helfen. Schließlich landete ich bei einem Homöopathen. Seine Therapie

Schlug an und ich hatte seitdem keine Probleme mehr in der Brust.

Doch ich freute mich zu früh. Es dauerte nicht lange, da hatte ich mein erstes Abszess unter der Achsel. Ich wusste nur, dass ich mich nicht noch einmal so einer Tortour wie einer Operation aussetzen wollte. Mit Hilfe des Homöopathen, war die ganze Sache auch erträglich. Es füllte sich 1x im Monat, ging auf, entleerte sich und ich hatte wieder für 2 Wochen Ruhe. Ich war damit zufrieden, obwohl von "Lebensqualität" konnte man dabei nicht sprechen.

Mit der Zeit bekam ich dann dort Eines und da Eines, aber ich war absolut nicht bereit mich operieren zu lassen. Einmal lies ich mir sogar ein Abszess ohne Narkose aufschneiden, nur um nicht ins Krankenhaus zu müssen.

Vor fast zwei Jahren, es war nach Weihnachten, bekam ich plötzlich wieder einen "Dübel", der nicht und nicht aufgehen wollte. Ich ging zum Homöopathen, doch seine Globoli nutzten so gut wie gar nichts. Im Gegenteil, über Nacht schwoll meine Achsel dermaßen an, so dass ich nicht einmal mehr ohne starke Schmerzen husten konnte.

Jetzt konnte ich nicht mehr aus, jetzt musste ich ins Krankenhaus. Ich bekam 1 Woche Antibiotika, da sie mich sonst gar nicht operieren konnten. Es folgte eine sehr schlimme Zeit, an die ich nur sehr ungern zurückdenke. Ich hatte wieder 5 Operationen die aber keinen Erfolg brachten. Kaum sah es so aus als ob es gut verheilt, fing das Ganze wieder von vorne an. Ein Notarzt, der mich bei den Nachbehandlungen sah, meinte ich sollte einmal ins Landeskrankenhaus Wels. Er habe gehört die wenden spezielle Antibiotika an, die viel Erfolg bringen sollen.

Gesagt, getan. Diese Antibiotika hießen "Dapson-Fatol", mit denen normalerweise Leprakranke behandelt werden. Ich hatte auch guten Erfolg damit. Die Abszessattacken waren viel weniger und weit nicht so heftig.

Doch aufgehört haben sie damit nicht! Schließlich ergriff ich die letzte Möglichkeit. Ich ließ mir die ganzen Schweißdrüsen herausschneiden. Eine sehr heftige Operation, wo ich anschließend eine Hauttransplantation benötigte. Ich sah dies als meinen letzten Ausweg.

Genau in dieser Zeit bekam ich von meiner Mutter einen Artikel von Dr. med. Hans Reckeweg, einen anerkannter Wissenschaftler, mit dem Titel "Schweinefleisch und Gesundheit" – 36 Seiten dick, den sie aus dem Internet ausgedruckt hatte.

Sie sagte mir, ich sollte den unbedingt lesen, da Abszesse angeblich von Schweinefleisch hervorgerufen werden. Ich war aber nicht im Stande dies zu tun, da ich mit meiner Wunde genug beschäftigt war und gehört, dass man kein Schweinefleisch essen soll, hatte ich schon oft genug. Außerdem zum Kochen verwendete ich sowieso hauptsächlich Puten, Huhn und Rindfleisch. Es ging mir auch immer besser und mit den Antibiotika spürte ich in der anderen Achsel auch kaum noch was.............

2 Monate später fiel mir dieser Artikel wieder ein und da ich nichts Besseres zu tun hatte, las ich ihn.

Von diesem Zeitpunkt an, habe ich kein Schweinefleisch mehr gegessen. Sei es die Jause zu Hause, das Essen bei Freunden oder im Gasthaus.

Ich habe auch die Antibiotika weggelassen. Dies ist nun ein dreiviertel Jahr her und ich hatte seitdem kein einziges Abszess mehr, nicht einmal eine Andeutung eines Solchen.

Ich will hier nicht als Apostel auftreten.

Ich habe meinen Weg gefunden, aus dieser ganzen Misere herauszufinden und ich hoffe ich kann mit meiner langen Geschichte Jemanden hier helfen.

Falls jemand diesen Artikel lesen möchte:

[[http://mitglied.lycos.de/wort/index.html.schweinerei]]

Antworten
s]uess,e_PI[MBxOLI


hallo michi ist ja sehr interessant so langsam weiss ich auch nicht mehr was ich machen soll ich hoffe mal das das aloe vera wenigstens etwas lindert

gruss suesse pimboli

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