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Schiss vor der OP!!!

mIandy2L17232 hat die Diskussion gestartet


Hallo! Vielleicht kann mir mal jemand Mut machen.Ich muß am 15.12.2003 ins Krankenhaus und am 16.12 werde ich operiert.(Termin habe ich mir selber ausgesucht)Ich leide auch schon ewig an solch einer blöden Fistel,aber ich habe keine Schmerzen.Bei mir sondert sich immer nur Eiter ab. Ich habe jetzt schon Magenschmerzen und kann kaum etwas essen.Ich habe wahnsinnige Angst vor der Narkose. Ob ich mir eine Spritze in den Rücken geben lasse?Da bin ich wenigstens bei bewußtsein.Wer hat Erfahrungen gemacht? Ich hoffe es antwortet jemand.Danke Mandy

Antworten
bolinOdda;rm2x002


erfahrung gemacht... ;-)

hallo mandy,

also als erstes einmal: Es scheint Deine erste OP zu sein oder täusche ich mich da?

Ich kann Dir nur soviel dazu sagen: Ich bin in den letzten vier Jahren insgesamt dreimal operiert worden (alles verschiedene Dinge. Einmal dreifacher Nasenbeinbruch, einmal dreifacher Bänderriß und einmal Blinddarmdurchbruch) und ich habe alle gut überstanden. Und jetzt möchte ich Dir die Angst ein wenig nehmen: Es läuft so ab, daß Du auf Deinem Zimmer bist und auf den Pfleger oder die Pflegerin wartest. Der/die gibt dir dann entweder eine Spritze in den Po oder eine Flüssigkeit zum Einnehmen oder eine Pille ( je nachdem welches Krankenhaus und was operiert wird). Dieses Zeug ist die so genannte "Leck-mich-am-Arsch-Pille". Nachdem du die genommen hast schläfst du in der Regel ein (ging mir immer so) und wachst (meist) im OP wieder auf. Aber du fühlst dich so als ob Du aus einem tiefen Schlaf wach gerüttelt wurdest. Also ziemlich müde und Dir ist alles egal. Du möchtest nur schlafen. Dann wird Dir ein Narkosemittel in die Braunühle (?) gespritz. (Braunühle=eine Nadel in deiner Vene wo sonst die Infusion dran hängt) Davon merkst Du aber nichts. Dann wirst Du müde und schlummerst vor Dich hin. Nach der OP gehts ab in den Aufwachraum. Dort kümmern sich meist zwei Schwestern um Dich. Wenn Du dann aufwachst fühlst Du dich ziemlich gerädert. Du bist müde und willst am liebsten nur noch schlafen. Schmerzen hast du dank Schmerzmittel in der Regel nicht. Dann schläfst noch ne Weile und läßt den Körper ausruhen und dann bist Du relativ schnell wieder fit. Die OP-Schnitte tun gelegentlich leicht weh. Wirklich nichts schlimmes. Und dafür gibt es ja die wundervollen Schmerzmittel. Also wie Du sicherlich aus dem Bericht erkennen konntest, ich bin nicht scharf auf eine OP, aber man braucht keine Angst davor zu haben. Die Ärzte und Annästesysten (man was haben die Ärzte auch immer für Bezeichnungen ???) sind ziemlich gut heutzutage. Die Beschreibung bezieht sich aber auf meine subjektive Empfindung, aber soweit ich weiß geht es bei den meisten Menschen auch so ab.

Von einer Spinalanästhesy (in den Rücken) rate ich Dir nach einem Bericht meines Bekannten ab. Du mußt wissen, daß du nach der Spritze ab Hüfte etwa gelähmt bist. Nach berichten wurde meinem Bekannten so kalt, daß er anfing stark zu zittern, weil er kein richtiges Wärme-Empfinden mehr hatte (natürlich nur während der OP). Außerdem schreckt es manche Leute auch ab, wenn sie die lange Nadel sehen, die ja genau in den Nervenkanal (oder so) gebracht werden muß. Keine nette Vorstellung wie ich finde.

Ich hoffe ich konnt Dir ein wenig helfen und wünsch Dir viel Glück bei der OP. Wird schon schief gehen... ;-)

Kannst ja mal schreiben wie es denn dann für dich war.

MfG, Dein...

ESdge


Re:

Hallo Du,

Du brauchst davor überhaupt keine angst zu haben.

Ich lag schon so oft unter dem Messer.

Lass Dir eine Scheißegal -Tablette geben, abends vorher eine halbe und morgens vor der O eine halbe.

1. schläfst Du wirklich gut durch, ob Du willst oder nicht

2. Du bist total cool, so cool, dass Du fast in der Lage wärst, selbst das Messer in die Hand zu nehmen.

Ich denke auch, dass Du auch nur eine Kurzzeitnarkose bekommst. Denn so eine Fistel ist schnell entfernt und bereitet Dir anschießend auch kaum Probleme.

Du bekommst auch ein Schmerzmittel gleich bei der OP.

Tipp noch von mir, wenn Dir schnell übel wird, sag es dem Narkosearzt bei der Vorbesprechung, dann können Sie Dir gleich bei der OP auch ein Mittelchen verabreichen.

Ich bin im April an der Galle operiert worden, jeder hat mir was anderes erzählt, echte Heldenaussagen. War alles halb so schlimm, dass schlimmste an dem Krankenhaus, war die Schonkost...boaa ekelig.

Vor drei Jahren haben Sie mir auch einen riesen Abszess per Not-OP weggeschnibbelt. An einer ganz super-doofen Stelle. Mir war alles schon so peinlich, nicht nur an dieser Stelle, nee ich hatte auch die weiteste Unterwäsche an, die ich nur fand. Ich wollte damit ja nur mal schnell zu meiner Ärztin, wusste ja nicht, dass sie mich gleich ins Krankenhaus einliefert. Ich hatte so dolle Angst, es hat ja auch geschmerzt wie Sau. Ich habe im Krankenhaus rumgeheult, Peinlichkeiten und auch noch Schmerzen und auch noch Angst. Ich hatte ein total liebes Ärzteteam. Die haben mich nicht nur ganz lieb beruhigt, nee.. ich habe sogar noch im OP über den Chirurgen lachen müssen.

War ja alles viel zu knapp. Eine Scheißegaltablette hätte zu lange gedauert. Wenn man den Ärzten und auch den Schwestern sagt, dass man eine Höllenangst hat, sind sie besonders lieb und beruhigen Dich ganz toll. Coole Patienten gibt es nicht.

Hattest Du schon mal eine Narkose? Hört sich jetzt doof an, aber sie ist echt lustig. Erst frierst Du, weil Du ja noch einwenig nervös bist, dann setzt der Narkosearzt die Vornarkose, danach willst Du nur schlafen oder sabbeln, Du fühlst Dich so, als hättest Du ein paar Gläser Glühwein getrunken, dann wird die richtige Narkose gesetzt. Der Narkosearzt spricht Dich mit Deinem Namen an und bittet Dich zu zählen, Du willst gerade anfangen und schon boing, Augen zu und zack Augen auf und schon bist Du wieder im Aufwachraum. Du wirst dann auch sofort sagen, wann geht es denn los ??? ?? Gään müde. Sie grinsen Dich an und sagen, "Sie sind fertig, jetzt bringen wir sie wieder auf Ihr Zimmer." Dann schläfst Du sofort wieder ein. Nach ein oder zwei Stunden schönen Schlummerschlaf, wirst Du wieder wach und eine Krankenschwester ist bei Dir. Dann wirst Du schön betüddelt und jede Krankenschwester ist froh Dich wieder lächeln zu sehen.

Ganz ehrlich, ich bin vorher auch immer sehr nervös. Was mir hilft, abends ein schönes Rosmarinbad, dazu einen Beruhigungstee und eine Klatsch- und Tratschzeitung lesen am besten Gala, da sind wenigstens keine Krankheiten abgebildet.

Ich wünsche Dir viel Glück und ich hoffe, ich konnte Dir ein bisschen Dir die Angst nehmen.

Wenn Du noch Fragen haben solltest, frag mich ruhig oder hier im Forum, aber denk dran, es gibt echte Helden unter uns. Hör nicht drauf. Meine Mutter ist schon 13 Mal operiert worden, es ist immer alles gutgegangen, ich hatte vier OP´s mit Vollnarkose... und lebe ich noch? Jaaaaaaa ;-D

Wünsche Dir ganz viel Mut und danach ein leckeres Essen im Krankenhaus , das Andere wird gemacht wenn Du zuckersüß schlummerst.

Z_auberwLaldx_81


@ Mandy

Hallo Mandy,

ich hab mir vor zwei Wochen auch eine Steißbeinfistel entfernen lassen.

Allerdings habe ich mir das ganze ambulant machen lassen. Ist ja auch kein großes Problem. Die OP ist in einer halben Stunde gelaufen und Du bekommst in der regel auch nur eine Kurznarkose.

Das hauptsächliche ist das Schmerzmittel, damit du nichts mehr merkst und dazu noch ein Schlafmittel.

Bei mir ging alles ganz easy. Ich kam da an. Kurzes Gespräch mit der Ärztin und dann durfte ich schon in den OP-Raum. Da bekommst du eine Braunüle gelegt und dir wird das Narkosemittel gelegt und ruck-zuck bist Du eingeschlafen.

Das ging bei mir alles so schnell, dass ich eigentlich keine Zeit hatte, mir Gedanken zu machen.

Nach 25 min. wurde ich wieder wach und mußte dann noch 90 min. dort verbringen. Da es ambulant gemacht wurde hatte ich noch jemanden dabei, der mir dann im Aufwachraum beistand geleistet hat und mich danach nach Hause gefahren hat. Du bekommst noch Schmerztabletten mit und gut ist.

Das ist meine Erfahrung.

Andere finden eine stationäre OP besser. Das mußt du selbst wissen. Ich persönlich finde eine Woche auf Station nicht so prickelnd und bin lieber in der Zeit daheim in meinem Bett.

Mit den Schmerztabletten, die ich mitbekommen habe, hatte ich da keine Schmerzen.

Ich weiß, hinterher ist es immer leichter Mut zu machen, aber das ist wirklich nur eine ganz kleine OP mit einer sehr kurzen Narkose.

Wünsch Dir schonmal alles Gute!!

TAS-Mqelli


Re:

Also....

Ich wurde am 19. September am Steißbein operiert!Bei mir war es so...ich war Donnerstag bei meiner Hausärztin und sie wusste nicht woher die Schmerzen kamen,da man noch nichts sehen konnte!Nächsten Tag bin ich dann zu einer Chirurgin geschickt worden zum Röntgen,aber da hat sie schon gesehen dass das Ding eiterte!Dann bin ich sofort ins Krankenhaus gekommen und 2 Stunden später lag ich auf´m OP-Tisch!Glaubt mir ich bin echt ein Krankenhaus-Hasser!Sobald ich gehört hab "Du musst ne Woche hierbleiben!" bin ich total verrückt geworden!Aber es lies sich nicht ändern!Dann wurde ich auf mein Zimmer gebracht und meine Mutter hat den ganzen Papierkram gemacht und ich hab erstmal Beruhigungsmittel bekommen!Dann wurde ich zum OP gefahren und hab dann die Nakose bekommen,die zuerst gar nicht gewirkt hat,aber nach einer 2. Dosis bin ich voll weggeratzt!Als ich dann aufwachte war auch schon alles vorbei!Ich hatte dank des guten Schmerzmittels keine Schmerzen und ich durfte am Abend auch schon wieder aufstehen!Ich musste dann noch eine Woche da bleiben!Und das war für mich am Schrecklichsten!Ich bin erst neu hier her gezogen und meine Klasse war gerade zu der Zeit auf Klassenfahrt,d.h. es konnten mich nur meine Eltern besuchen!3Tage später wurde dann zum 1. mal mein Verband gewechselt und das war schmerzhaft,aber nur kurz!Dann sollte ich die Wunde immer ausduschen,weil dann besser das Wundwasser rauslaufen kann!Im Prinzip waren die Schmerzen vorher schlimmer als nachher!Nur man sollte vor der OP die Schmerzen nicht mit Wärme versuchen zu lindern,wird nur noch schlimmer!

Mitlerweile ist es ganz gut abgeheilt bis auf eine Stelle!Da wächst so wildes Fleisch!Das wurde auch schon 2 mal verätzt,aber wahrscheinlich muss ich Freitag nochmal operiert werden,wo das dann weg geschnitten wird!Passier aber eigentlich nur sehr selten!Mach dir keine Sorgen!!!Es ist immer gar nicht so schlimm wie es sich anhört!Außerdem sollte man in dem Moment an die Leute denken,die was viel Schlimmeres auszustehen haben!Die vielleicht nichtmal mehr aufstehen können!Zur Nachbehandlung empfehle ich 3 mal am Tag ausduschen und neu verbinden,anfangs 2 mal pro Woche,später 1 mal pro Woche zur Kontrolle zum Arzt!Sobald du Schmerzen hast sofort zum Arzt ins Krankenhaus der dich operiert hat!Er kann es am Besten beurteilen!

Ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen!

Alles alles Gute

Ich hoffe bei dir wird es nicht so schlimm sein wie bei mir!

N2iylsd656


HI

Ich weis das das mit der spritze in den rücken mehr rießsken verbirgt.

Und du must dann auch noch länger im krankenhaus bleiben zur beobachtung. Ich würde dir eine Vollnakose entfehlen. Ist nicht schlimm und du bekommst nicht mit was gemacht wird. Auserdem tut die spritze in den rücken höllisch weh. Ich musste nach der vollnakose nicht brechen mir gings voll gut. nur das einzig schlechte war wo ich im aufwachraum war musste ich höllisch auf die toilette. Dann wurde ich hoch is zimmer gefahren dann musste ich auf den schieber. Das war unangenehm!!!!!!.

Gute besserung :-)

MSaurLice


Steißbein-OP

Hallo Mandy,

also meine OP ist jetzt über ein Jahr her aber ich erinnere mich noch genau wieviel Schiß ich vor der OP hatte. Ich erinnere mich aber auch daran, daß ich mich nachher Ohrfeigen konnte jemals soviel Schiß gehabt zu haben.

Denn von der OP kriegst du gar nichts mit. Das Unangenehmste war als sie mir die Nadel für die Narkose in einer Vene im Handrücken steckten und 2x ansetzten mussten. Aber wer das jemals erlebt hat weiß, daß das überhaupt keine Schmerzen sind. Es ist halt wirklich nur unangenehm.

Also wegen den Schmerzen oder der OP würde ich mich nie mehr Gedanken machen. Auch dannach ist es alles gar nicht so schlimm wie du dir das beim ersten Mal vorher vorgestellt hast. Falls du wieder Erwarten trotzdem Schmerzen haben solltest, kannst du immer noch Schmerzmittel nehmen (ich hatte Iblufan 500 oder so ähnlich mitbekommen). Davon nimmst du eine und hast die nächsten 6-8 Stunden keine Schmerzen. Außerdem wirst de wenn überhaupt nur in der ersten Woche ein wenig Schmerzen haben. Dannach spürst du zwar die Wunde. Schmerzen tut sie aber gar nicht.

Also viel Glück bei der OP das auch alles rausgeschnitten wird und du diesen Scheiß nie weider bekommst (Rezidivrate liegt übrigens in etwa bei 20%).

Gruß,

M[aurixce


OP

Ach ja, die OP dauert 10-15 Minuten und dannach noch mal 10-15 Minuten für's Verbinden. Dann bist du wieder draussen. Das hat ein Arzt in einem anderen Steißbein-Forum geschriben und so war es auch bei mir.

Ich hatte eine Vollnarkose die mich für 1 Stunde völlig weg machte. Muß wohl ziemlich wirres Zeug geredet haben, wenigstens hatte meine Freundin im Aufwachraum noch Tage dannach herzhaft gelacht ..... War ganz witzig langsam wieder zu sich zu kommen.

Eine Spinal-Narkose (?) also in den Rücken würde ich mir niemals geben lassen. Habe viel zuviel Angst wenn jemand mit einer Nadel so dicht an meiner wohl empfindlichsten Stelle, das Rückenmark, kommt. Was da alles passieren kann. Außerdem können sich manchmal Blutgerinsel bilden, die, be nicht sofortiger Behandlung, zu Lähmungen oder schlimmer führen können.

Also wenn ich mich wieder operieren lassen müsste, dann bitte Vollnarkose. Du schläfts ein und wirst wieder wach wenn alles passiert ist.

N+P-=Wi>lhexlm


Du brauchst weder die Angst....

...noch die Operation, denke ich.

Ich würde an Deiner Stelle heute, sofort mit Darmreinigen und Wasserfasten beginnen.

Wenn bis zum Termin die Fistel weg ist (worauf ich meinen Hut wette) ist alles paletti. Wenn sie dann noch da ist schaust halt mal, wie so eine Op schmeckt und ob Du noch eine weitere riskieren willst (denn es passiert nichts 'just-for-fun'; unser Körper macht nur Probleme, wenn wir ihm Probleme machen ;-)

Alles Gute

Wilhelm

M(a)uricxe


@NP-Wilhelm

Gähn kann ich nur sagen. Wer es glaubt wird selig.

Würde mich mal interessieren ob du selber mal eine Fistel hattest oder dich wenigstens mal vorher darüber informiert hast?

Fisteln kommen und gehen, wenigstens anscheinend oder äußerlich. Daher kann es gut sein das auch wenn Mandy gar nichts macht die Fistel vor der OP (anscheinend !)wieder weg ist.

Bei mir und vielen (oder soll ich sagen allen) anderen ging es wie folgt. Die Fistel bildete sich irgendwann. Verschwand für eine geraume Zeit um sich dann heftiger zurück zu melden. Anfangs lag zwischen den "Ausbrüchen" Jahre, und es war nichts mehr zu sehen oder zu spüren (bei mir sogar 4 Jahre). Später wurde der Abstand kleiner und es dauerte nur einige Monate. Zwischendurch hatte ich auch mal wieder 2 Jahre Ruhe. Aber dannach waren es nur noch Wochen.

Homöopathie traue ich einiges zu und unsere heutige Ernährung ist auch nicht gerade förderlich für unsere Gesundheit, aber in diesem Fall kenne ich nicht einen einzigen Fall in dem es geholfen hat. Und ich befasse mich damit jetzt schon seit über einem Jahr intensivst.

Meine eigene OP ist jetzt 1 Jahr her und daher ist es zu früh zu sagen ob es was gebracht hat. Aber meine Lebensqualität hat sich um einiges gesteigert und ich würde die OP wieder machen lassen.

Zur Homöopathie: meine Freundin ist jetzt bereits seit 3 Jahren in Behandlung bei einer Homöopathin in Köln und macht alles was ihr gesagt wird. Entschlackung, Ernährungsumstellung, Darmreinigung, Immunstärkung etc. Sie verweigert Kopfschmerztabletten oder sonstige "normale" Medizin egal wie dreckig es ihr geht. Und soll ich dir mal was verraten? Ich habe sie noch nie so oft so Krank erlebt wie in dieser Zeit. Und das seit 3 Jahren! Kann ja wohl nicht der Sinn sein oder? Vor einem 1/2 Jahr hatte sie sogar eine Blinddarmreizung und die Homöopathin hätte sie so wieder nach Hause geschickt nachdem sie irgendwas gespritzt und ein Puderchen mitgegeben hat. Und diese Homöopathin hat einen sehr guten Ruf!

Außerdem gibt es die homöopathischen Mitteln ja schon seit vor der moderneren Medizin. Jedoch sind die Lebenserwartungen und die Lebensqualität der Menschen erst seit der modernen Medizin deutlich verbessert worden. Und das liegt nicht nur an der verbesserten Hygiene.

Ich bin kein Verfechter einer bestimmten Seite. Begrüßen würde ich aber eine ausgewogene Kombination von beiden Lehren. Wer sich der anderen Seite verschließt ist dumm. Aber zusehr die Heilung in nur einen der beiden Wege zu finden, kann fatal sein

NcP-W/ilhe;lm


@ Maurice

Wenn Du Dir ernsthaft vorstellen kannst, ich sitze da und schwalle erfundene Geschichten und Tipps ins Netz, sagt das wohl mehr über Dein ..., naja, schon sehr schräges bis negatives Denken, als meine ausschließlich helfende Intention ist.

Jeder kann es einfach ausprobieren oder bleiben lassen. Es ist ein einfacher Versuch, mit - meiner Erfahrung nach - hoher Erfolgswahrscheinlichkeit. Wenn nicht, ich habs eh geschrieben, na dann hat er eben für 10 Tage seinem Körper und Befinden einen allgemeinen Gefallen getan und läßt sich eben operieren. Wo ist da das Problem?

Ohne Wissen oder Erfahrungen damit es einfach anzuzweifeln ist nicht wirklich konstruktiv. Oder, findest Du?

Wilhelm

H^ettxy


@maurice @wilhelm

Hallo ihr beiden,

also ersteinmal muß ich micht hinter Maurice stellen. Ich habe bisher in keinem Forum jemanden wie ihn gesehen, der wirklich uns allen helfen will und sich sehr genau informiert. Daß er der Homöopathie nicht viel zutraut liegt sicher an seinen Erfahrungen. Vielen kann sie helfen aber leider nicht in allen Bereichen.

Fisteln gehen nicht von alleine weg! Das ist eine Tatsache, die man a) überall nachlesen kann und b) die auch die eigene Erfahrung zeigt. Wenn ich Idiot auf meinen Körper gehört hätte, wäre heute vieles besser!

In vielen Dingen können Hmoöpatische Mittel sicher helfen. Auch gegen Entschlackung habe ich nichts. Aber Fisteln gehen nicht weg. Eine gesunde Lebensweise, nicht zu fett essen, nicht zu viel Zucker und genug Vitamine können eine Entstehung oder Verbreitung sicher verhindern. Aber ist sie einmal da ....

Wir sind hier um Meinungen auszutauschen und nicht um uns zu streiten. Wenn Dir, Wilhelm, hmoöpatische Mittel geholfen haben - umso besser. Aber, ich wiederhole mich : Fisteln können viele Ursachen haben. Eine ist u.a. eine Darmerkrankung. Und die sollte man n i e unterschätzen.

Ich hoffe, ich bin keinem zu nahe getreten, aber das mußt ich los werden. Ich kann allen nur raten laßt euch im Zweifelsfall untersuchen, sprecht mit verschiedenen Ärzte und bildet euch eine eigene Meinung!

Viele Grüße und ein schönes Wochenende

M\auricxe


@Wilhelm

helfen wollen wir beide den anderen aus unserer eigenen Erfahrung heraus.

Aber was uns beiden Unterscheidet ist das ich noch nirgendwo jemandem empfohlen habe eine OP einfach zu verschieben ohne ihn zu raten das NUR zu machen unter Rücksprache mit seinem Arzt.

Bist du Hellseer oder woher kannst du die Fistel von Mandy so genau einschätzen? Willst und kannst du die Verantwortung übernehmen wenn dein Rat jemandem in große gesundheitliche Schwierigkeiten bringt?

Viele in diesen Foren folgen den Ratschlägen anderer einfach blind! Das weißt du selber bestimmt auch. Also sei beim nächsten Versuch zu helfen lieber etwas vorsichtiger und formuliere dich anders.

Außerdem habe ich mich vorher deine Seiten angesehen. Dazu würden mir hier jetzt einige Fragen einfallen aber ich habe auch schon in der Vergangenheit mit (fanatischen/fanatischeren) Homöopathen versucht zu diskuttieren. Leider ohne jemals andere Antworten zu bekommen als irgendwelche Geschichten und Abschweifungen. Daher habe ich das vor langem aufgegeben und versuche mich jetzt über Bücher zu informieren. Da steht es wenigstens schwarz auf weiß und ändert sich nicht ständig.

Falls Homöopathie bei dir hilft freut mich das (ehrlich!). Manche Sachen helfen auch mir. Aber 'ne Fistel mit Darmreinigen (das dauert mindestens 2 Wochen oder?) und Wasserfasten weg zu kriegen .... Zumal du nicht weißt oder siehst in welchem Stadium diese Fistel bei Mandy ist ....

Ich rate dir nur vorsichtiger mit der Art wie du Ratschläge erteilst zu sein.

NWP-WiRlhexlm


Auch wenn Ferdiagnosen unseriös sind...

...konstatiere ich Dir Maurice simple Leseschwäche ;-)

* Ich habe nirgends jemandem empfohlen eine Op zu 'verschieben'!

* Ich habe absolut nichts mit Homöopathie zu tun! (auf welcher 'Seite' Du warst würde mich schon interessieren)

* Ich bin 'vorsichtig' genug, denke ich. Denn ich spreche selbstbewusste, selbstverantwortliche Menschen an, die ich für mündig genug halte selber zu entscheiden. Während Du Dich offensichtlich alle für Dummköpfe hältst, die unmündig für jedem Pups den Doc brauchen.

Wilhelm

Eind)le.ss81


Leute...

es ist bald Weihnachten. Seid lieb!

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