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psychischer Stress für Haarausfall verantwortlich?

sfonne%nblünmch%en_x86 hat die Diskussion gestartet


Leider habe ich den Fehler gemacht immer weiter zu arbeiten, mir nie Pausen zu gönnen und es endete im Burnout. Hinzu kamen noch private Schicksalsschläge in kurzer Zeit (Tod in Familie und Freundeskreis) sowie eine Gyn-Operation, die bis heute extrem an meinem Körpergefühl nagt. Zeitweise bin ich nach eigener Einschätzung schon depressiv, teilweise habe ich mich schon gefragt warum ich noch hier bin. Hatte schon seit etwa 2 Jahren das Gefühl, dass meine Haare immer dünner werden im Scheitelbereich. In den letzten Monaten ist es richtig schlimm geworden. Bald kann ich es nicht mehr verstecken. Seltsam ist, dass ich gar nicht auffällig viele Haare verlieren. Es wächst einfach nichts nach!!! Es ist furchtbar! Ist zwar am schlimmsteb im Scheitelbereich, allerdings auch an anderen Kopfstellen zu erkennen. Habe mich vor einem Jahr ausführlich untersuchen lasse bei Hausarzt und Endokrinologen wegen dem Haarausfall ohne eindeutigen Befund. Hautarzt wollte nur Pille verschreiben. Was soll ich nur tun? Suche gerade verzeifelt nach einer Psychotherapie, überall keine Plätze frei! Das kann es doch nicht sein. Privat bezahlen kann ich mr als Student nicht leisten...Das mit dem Haarausfall belastet noch zusätzlich! Bin echt verzweifelt!

Antworten
UclcePra


Ganz spontan fällt mir nur die Schilddrüse ein. Frag mal Zwack44 oder Silbermondauge, die sind fit auf dem Gebiet. Hast du Blutwerte des Endokrinologen, die du posten kannnst?

U*lcerxa


Noch was, klar kann auch psychisch und/oder Stress bedingt sein.

sTonnen?blümchenx_86


Weiß nicht genau, ob die Werte weiterhelfen. Für Schilddrüse habe ich leider keine. War aber nur beim Internist damit. Doch besser zum Radiologen? Werden dort noch genauere untersuchungen durchgeführt?

Hier einige Hormonwerte:

Androstendion: 3,9 ng/ml

Testosteron: 0,42 ng/ml

LH 5,0 IU/l

Progesteron: 0,53 ng/ml

oGTT ergab Insulinresistenz. Im Zusammenhang mit dem Haarausfall war auch PCO-Syndrom in Gespräch (meine Mutter litt schon als junge Frau daran). Ich habe aber einen normalen Zyklus und außer Neigung zu unreiner Haut (vor allem auf dem Rücken) keine eindeutigen Hinweise darauf.

Und noch etwas: Dauerhaft Querillen an den Fußnägeln? Kann das damit zusammenhängen?

Irgendeinen Mangel schließe ich aus, da ich sehr auf eine ausgewogene Ernährung achte.

U|lcexra


Für Schilddrüse habe ich leider keine. War aber nur beim Internist damit. Doch besser zum Radiologen? Werden dort noch genauere untersuchungen durchgeführt?

Für Schilddrüse zum Nuklearmediziner oder Endkrinologe. Meines Wissens sind wichtig ft3, ft4, TSH und Antikörper, sowie eine Sonographie. Da würde ich auf jeden Fall nochmals nachhaken.

Und noch etwas: Dauerhaft Querillen an den Fußnägeln? Kann das damit zusammenhängen?

Irgendeinen Mangel schließe ich aus, da ich sehr auf eine ausgewogene Ernährung achte.

Ob die Fingernägel auch mit der Schilddrüse zusammenhängen? Das glaube ich nicht, da würde ich eher auf Eisenmangel (bei Frauen aufgrund der Menstruation oft) tippen, hier ist der Ferritinwert entscheidend, das kann auch der Hausarzt testen. Nicht locker lassen.

jbesxsy24


Hab das selbe Problem. Meine Haare sind vor einem Jahr plötzlich dünn geworden, hatte davor eine richtige Mähne, wahnsinnig dicke und viele Haare. Meine sind auch va. im Scheitelbereich ziemlich dünn. Blutwerte haben ergeben, dass ich einen leichten Eisenmangel habe, Schilddrüse war ok, männliche Hormone habe ich etwas vermehrt. Hinzu kommt, dass ich Neurodermitis habe, und gerade in der Zeit eine mächtig trockene, schuppende und brennende Kopfhaut hatte.

Außerdem habe ich jahrelang ein sehr stressiges Leben geführt, bin eine sehr tempramentvolle Person und ticke wegen jeder Kleinigkeit aus, fresse viel in mich hinein was zu mächtigem Stress geführt hat.

Vor einem Jahr also, ähnlich wie bei dir, wurde das Haar plötzlich sehr dünn, ohne wirklich viel ausgefallen zu sein. Ich merkte aber schon, dass beim Haarewaschen und sonst an mir ziemlich viele Haare waren, ich konnte mir nicht einmal durch die Haare fahren, ohne dass paar Härchen mitgingen.

Nach einem Jahr (hatte gehofft es würde von selber besser werden) ging ich zu einem Spezialisten.

Dieser meinte, bei mir spielen wahrsch. mehrere Faktoren eine Rolle.

Er verschrieb mir die Pille (antiandrogen, wegen dem Übeschuss männlicher Hormone), Eisentabletten und noch ein Haarwasser, das den Haarwuchs anregen soll. (das bringt aber relativ wenig, da das ein Mittel ist, dass sie Haare zwar wachsen lässt, sobald man aber aufhört fallen sie wieder aus, daher hab ichs gar nicht erst gekauft).

Ich nehme jetzt die Pille, die Eisentabl. und hab meine schuppige Kopfhaut in den Griff bekommen.

Denke es fallen mit nun weniger Haare aus, hoffe das kommt mir nicht so vor. Aber wirklich dicker oder voller sind sie bis jetzt auch nicht geworden. (Braucht wohl seine Zeit, geht ja nicht von heute auf morgen, hoff ich mal).

Es ist eben ungewohnt, da ich früher so viel mit meinen Haare machen konnte, sie glätten und frisieren, jetzt trau ich mich nichts mehr machen, aus Angst ihnen zusätzlich zu schaden.

Der Hautarzt meinte, dass es bis zu 1-2 Monaten dauert bis der HA gestoppt ist, danach wachsen die Haare langsam wieder nach. Hoffe er hat recht.

Und natürlich spielt Stress eine große Rolle. Stresshormone die freigesetzt werden, schaden und schwächen die Haarfollikel, daher solltest du auch das in den Griff bekommen, natürlich hat das auch psychische Gründe, zumal du sicher noch sehr jung bist.

Ich habe mich sooo sehr gestresst wegen meinen Haaren, aber jetzt habe ich eingesehen dass man einfach nur ruhig bleiben und hoffen soll, dass sich alles mit der Zeit wieder einpendelt.

Etw. anderes kannst du nicht wirklich machen...

Vll. hab ich dir ja mit meinen Erfahrungen etw. helfen können.

Wünsche dir alles Gute! *:)

K%am#ikazix0815


Suche gerade verzeifelt nach einer Psychotherapie, überall keine Plätze frei! Das kann es doch nicht sein. Privat bezahlen kann ich mr als Student nicht leisten...

Stehst du denn schon auf den Wartelisten?

Als Student kannst du erstmal zur psychologischen Beratungsstelle der Universität gehen und dich dann weitervermitteln lassen. Manchmal, auch wenn alles voll ist, geht das schneller als man denkt.

Mein Freund hat innerhalb von 1 Monat einen Termin bekommen, da kurzfristig jemand abgesprungen ist :)*

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