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Steißbeinfistel nach Karydakis

A3rthuvraxs hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich bin männlich, 25 jahre alt und am freitag den 7.1. an meiner steißbeinfistel nach karydakis operiert worden.

leider habe ich den operateur das ganze wochenende nicht zu gesicht bekommen, nur einen assistenzarzt, der keine details über die op wusste.

die op fand unter vollnarkose statt, soweit ich weiß hat sie 2 stunden gedauert, die reine schneide- und vernähzeit anscheinend 35 minuten.

aufstehn durfte ich bereits am op tag. die erste nacht verbrachte ich auf dem rücken liegend, da die wunde sich schließen sollte und die gefahr eines hämatoms minimiert werden sollte.

am sonntag wurde der wundschlauch gezogen und ich durfte nach hause gehen.

als ich fragte worauf ich achten müsse, meinten die dort "auf gar nichts, außer nicht zuviel sitzen".

antibiotika und schmerzmittel musste ich bis gestern abend nehmen

wie behandle ich denn nun die zugenähte wunde weiter? wie oft soll ich duschen bzw. den verband wechseln?

muss ich die wunde extra ausduschen?

hab erst am 20.1. einen termin zum fäden ziehen...

.

vg arthi

Antworten
A8rXthxuras


hat denn keiner von euch irgendwelche tipps?

SJchnu%bby73


Hallo,

jetzt muss ich auch mal schreiben. Ich 30, weiblich habe richtig Angst.. Ich würde lieber ohne Fallschirm vom Hochhaus springen, als mich dieser OP zu unterziehen! Alles fing vor ca. 5 Jahren an. Beim ersten Mal dachte ich ich hab nen Pickel an der blödesten Stelle wo gibt und der Pickel verschwand auch wieder. Nix mehr davon gemerkt und – weil so peinlich – auch keinem Arzt gesagt. Dann vor 2,5 Jahren wieder der fiese Pickel. Diesmal war mit stehen, gehen und liegen eine reine Qual. Ab zum Arzt, dieser schickte mich weiter zum Chirugen. Zwischenzeitlich platzte das ganze auf und nach zwei Tagen, als ich beim Chirugen auf der Pritsche lag sagte dieser: "Da ist nix!" Ich heilfroh nach hause und dieses Forum ganz schnell vergessen.

Zwischenzeitlich, Liebe meines Lebens getroffen, umgezogen und jetzt nach 2,5 Jahren ist es wieder da. Ich bin nach Hamburg gezogen und hühner nun wirklich rum, weil ich solche Angst hab. War schon beim Chirugen, dieser hat aber leider vor dem 26. keinen Termin. Ich bin dann ins KH und da erschien mir alles sehr komisch.. "Wir können operieren! Dann leiten wir alles in die Wege!" Ohne weitere Erklärungen. Da war ich wieder völlig ängstlich und habe den Termin am 26. beim Chirugen gemacht.

Kann mir einer von euch vielleicht sagen, wo in Hamburg man am besten hingeht?? Hat jemand Erfahrung... Hab ne scheiß Angst und wäre beruhigter, wenn jemand gute Erfahrungen – in Hamburg – mit mir teilt.

Vielen Dank

AArt>huraxs


Kann dir zwar keinen in hamburg empfehlen, aber dich zumindest beruhigen.

die op an sich ist ne reine routine op, bis zu 25% aller männer bekommen das zwischen 20 und 30 jahren.

nach ein paar wochen pause (nach der op) bist wahrscheinlich wieder ganz die alte, also keine angst und ab zum arzt, damit das ding endlich weg is und dich ned länger belastet!

GbRU |T FPortuno


Hallo hallo, ich bin 16 und hatte ebenfalls eine Steißbeinfistel die momentan noch nicht komplett verschlossen ist. Auch wenn du aus Hamburg kommst, kann ich dir das Krankenhaus in 19288 Ludwigslust sehr empfehlen. Vor der Operation musst du keine Angst haben. Diese fand bei mir unter Teilnarkose statt. Danach hatte ich weder Schmerzen noch sonstiges und die Wunde wurde NICHT zugenäht. Für mich gab es von nun an Einlagen und täglich einen Octeniseptverband. Alles in allem habe ich es damals viel schlimmer befürchtet. :)

A4rJthlurxas


verdammt bin ich sauer! war grade beim hausarzt! der wollte fäden ziehen und da kamm beim ersten faden die ganze suppe raus!

anscheinend haben sich unterirdisch zwei weitere gänge gebildet, bis zu 5 cm tief! wenn sich die bereits abgekapselt haben, sind es bereits 2 neue fisteln! hätte heute nachkontrolle beim operateur gehabt, aber er hat keine zeit!

kommt erst montag wieder!

etz muss ich heute ins krankenhaus zur vertretung, muss eventuell nochmal operiert werden! hab vom hausarzt 4 leukasekegel reinbekommen und blut wurde abgenommen! entzündungswerte werden getestet.

fiebermessen unter der achsel hat 36,8 ergeben, also körpertemperatur 37,8.

ich bin so sauer! jeder zweite faden wurde gezogen, haben angst dass des aufplatzt, da drunter sich hohlräume gebildet haben!

ich hab letzte woche 2 mal im krankenhaus angerufen und wollte den operateur sprechen (den ich seit der op kein einziges mal gesehn habe). er war nie zu erreichen, seine sprechstundenhilfen haben ihm gemailt und meine probleme gesagt plus handynummer zum zurückrufen gegeben. er hatte aber nie zurückgerufen der spasst!

GVRU |j Fortxuno


Ein gut gemeinter Ratschlag von mir.

Informiere dich doch einmal in dem Krankenhaus über eine Operation mit örtlicher Betäubung. Bei dieser Operation wird die Fistel entfernt und die Wunde bleibt OFFEN. Dies benötigt im Nachhinein zwar viel Kraft und Fürsorge, doch man kann jederzeit erkennen ob alles in Ordnung ist. Kann ich dir von mir aus nur empfehlen! Hoffe ich konnte helfen.

AFrthu|ras


bei mir ist ja die op bereits durchgeführt worden und alles wurde nach karydakis vernäht. die offene variante wird in meinem krankenhaus auch durchgeführt, allerdings rät der arzt zu der methode nach karydakis!

bei mir is die op mittlerweile fast 3 wochen her und gestern war ich bei meinem chirurgen. er meinte ich kann alles wieder voll belasten und sollte sport machen, obwohl unter der narbe noch ein hohlraum von 5 cm tiefe ist...

dann isser mim ätzstift noch ran und hat das oben um nen zentimeter geöffnet. spülen hält er ned für wichtig.

heut nacht gabs tierische schmerzen und ich bin heut zu meinem hausarzt. der hat kompresse runter und schon is das eiter geflossen. hat dann den knubbel am steißbein rausgedrückt und gesagt, dass sich da evtl ne neue fistel gebildet hat und ich evtl nochmal operiert werden muss...

das vertrauen zu meinem chirurgen ist seit gestern endgültig weg!

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