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Geheimratsecken beim Mann: Möglichkeiten das aufzuhalten?

r*ec'hneresecure hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin ein 35jähriger Mann und hatte eigentlich bisher wenig Probleme mit meinem Haarschopf.

Doch seit einiger Zeit wird es leider an den Schläfen etwas lichter.

Ich habe meine Hautärztin schon befragt und die empfahl mir Regaine in Flüssigform.

Man musste jeden Morgen und Abend mit einem Schwamm die Flüssigkeit auftragen und trocknen lassen. Sehr unangenehm wenn man früh auf Arbeit muss. ;-D

Leider war der Erfolg eher zweifelhaft. Ich habe da keinen Unterschied vorher<->nachher bemerkt.

Frage: Gibt es Präparate die besser wirken/helfen?Die Kosten wären erstmal nebensächlich.

Gibt es sonstige Möglichkeiten um wieder ein wenig mehr Fülle ins Haar zu bringen?

Danke für Eure Tipps. :)^

Antworten
r*echnpersec!urxe


Hallo nochmal,

kann denn niemand was zu dem Problemchen sagen?

Ich bin doch sicher nicht der einzigste Mann der mit sowas zu kämpfen hat.

Vielleicht kann man ja auch was an der Ernährung umstellen um vorzetigen Haarausfall vorzubeugen. Wobei ich mich eigentlich gesund ernähre. (Milch, Käse, Obst und ein wenig Gemüse)

Danke im vorraus für Eure Tipps.

T?rini)t5y001


Google mal nach "Finasterid".

r5ecmhners(ecuxre


Hallo,

danke für den Tipp mit Finasterid. Nur 1. ist das verschreibungspflichtig und greift wohl massiv in den hormonellen Stoffwechsel ein.

Nebenwirkungen sind wohl mögliche Libido und Potenzstörungen.

Also ich weiß nicht.....da erkaufe ich mir doch "die Heilung von der Pest mit der Cholera".

Gibt es nicht ein Mittel, was nicht so massiv eingreift und eventuell frei zugänglich ist?

Danke. *:)

r8ecehanersYecure


Schade, so wenig Resonanz auf das Thema. Entweder gibts keine Männer mit Geheimratsecken oder die die es haben, haben sich schon damit abgefunden?!

Also ich habe mich zum Thema Propecia (Wirkstoff Finasterid) im Netz nun ausgiebig belesen.

Mit etwas mehr Fettanlagerung könnte ich ja noch leben, da ich sehr schlank bin, aber Prostataveränderung, Libidoeinschränkung und vor allem erhöhtes Brustkrebsrisiko beim Mann sind ausreichende Gründe für mich,das Mittel nicht zu nehmen.

Zumal es eh rezeptpflichtig ist und ich deshalb nen Termin beim meinem Hautarzt bräuchte. 3Monate Wartezeit sind da gang und gebe....leider.

Ich hatte ja schon Regaine ne Weile gestestet. 2 Flaschen hatte ich damals verbraucht, abgesetzt habe ich das Zeug wegen juckender und schuppiger Kopfhaut. Und da ich es im vorderen Bereich genommen habe, hat man das auch immer schön gesehen....was ja unangenehm ist.

Gibt es das Zeug auch zum Aufsprühen? Dadurch reagiert es vielleicht nicht so aggressiv wie beim einreiben.

Noch andere Tipps Mittel die ich testen könnte?

Habt vielen Dank schonmal vorab,

LG

TFho}mascxat


Hier ist eine Reaktion.

Ich habe auch Geheimratsecken (große Ecken), nun habe ich mir eine extreme Igelfrisur schneiden lassen. Denn ich lass mir von ein paar Geheimratsecken doch nicht die Laune vermiesen. Ich steh zu ihnen.

NcicoclaiNnicoYlaxi


In mindestens 95% der Fälle liegt der männliche Haarverlust ausschließlich an der sogenannten androgenetischen Alopezie, einer vererbten Überempfindlichkeit der Haarfolikel gegen das DHT (Dehydrotestosteron), einem Abbauhormon des männlichen Hauptgeschlechtshormons Testosteron. Im Grunde sind Frauen genauso von der Vererbung betroffen, wegen des niedrigeren Testosteronspiegels kommt es allerdings höchstens nach den Wechseljahren zu einem geringgradigen Haarverlust.

Die einzige wirksame Therapie ist eine Entzugstherapie des DHT, der einzige Wirkstoff ist Finasterid, ein neuerer welcher sich wohl aber nicht bewährt Duasterid. Die Medikamente halten den Haarverlust allerdings nur bei Dauereinnahme auf, ein nachwachsen gibt es praktisch nicht. Ist somit eine lebenslange Dauertherapie.

Die Naturheilvariante welche ähnliches bewirken soll wird aus Sägepalme gewonnen. Wäre wenn keine "Chemiekeulen" eingesetzt werden sollen wohl der einzigste zu versuchende Weg.

Ansonsten würde noch Androcur helfen, eine Entzugstherapie des Testosteron, oder die ganz harte Methode Hodenentfernung. Bei letzterem würde kein Haar mehr ausfallen. Wären allerdings massive Angriffe auf den Rest des Körpers nur für die Haare und daher eher nur theoretische "Behandlungsmöglichkeiten".

T=hommasc/at


oder die ganz harte Methode Hodenentfernung.

Das würde ich mir aberwirklich gut überlegen, ob da nicht GRE besser sind.

mIo-rexb


Vielleicht solltest du dich langsam mit den Geheimratsecken anfreunden.

Ich bin 25 und habe schon deutliche Geheimratsecken, also kommst du noch relativ gut weg. Der erblich bedingte Haarausfall ist in unserem Körper einfach einprogrammiert, und alle "Wundermittel", die es gibt, sind zum einen teuer und zum anderen zögern sie das ganze nur hinaus, wenn sie überhaupt wirken.

Heutzutage ist es doch nicht mehr so schlimm, ne Glatze zu haben, oder?

s"yroPs


Das einzige, was bis heute wirklich hilft, ist wohl eine Haartransplantation. Was ich erwähnen will, ist, dass Milch aber gar nicht gesund ist. Das ist ein Märchen der Milchwirtschaft. Milch ist von Natur aus für das Kalb bestimmt und schadet dem Menschen mehr als sie nützt!

Als natürlicher DHT-Hemmer kommt hauptsächlich Sägepalmenextrakt in Frage.

Ob eine Glatze schlimm ist, ist rein subjektiv. Ich nehme mir lieber Morten Harket (A-ha) oder Frank Elstner als Vorbild.

S^tahlh8ammevr


Da redet er von Märchen und empfielt Sägepalmextrakt.

Finasterid wirkt, es gibt unabhängige Studien, die sowohl krasse Nebenwirkungen bestätigen als auch Nachwuchs und Statushaltung.

Bei mir ist der Haarausfall zwar "nur" aufgehalten worden, allerdings reicht mir das fürs erste. Ich denke da hoffnungsvoll in die Zukunft, früher gab es gar nichts effektives gegen erblich bedingten Haarausfall, da ist Finasterid schonmal gut.

Nebenwrkungen habe ich keine negativen, lediglich sehr langsamen Bartwuchs, was aber für mich ein Pluspunkt ist.

Hier ist aber auch das falsche Forum und die falsche Seite, bei allem Respekt, aber hier gibt es zu viele die nicht mit Haarausfall betroffen sind und sich deshalb leider auch anmaßen zu sagen, dass man doch damit leben solle etc.

s'pPidRerman(2004


Laut der Studie von Propecia wird durch Finasterid bei 90% der Betroffenen der Haarausfall gestoppt und bei 60% verdichtet sich das Haar. Erste Erfolge sind erst nach 3 Monaten (Stopp des Haarausfalls) bzw. 6 Monaten (Zunahme der Haardichte) zu erkennen. Diese Tabletten müssen solange genommen werden, wie lange man die Haare auf dem Kopf haben möchte. Nach Absetzen der Tabletten stellt sich der alte Zustand innerhalb eines Jahres wieder her und müssen deshalb lebenslänglich genommen werden. Was die Nebenwirkung: Potentstörungen bzw. Libidoverlust angeht: die trat erst bei 5-facher Überdosierung in Studien auf, also wenn statt der normalen 1mg Tagesdosis, 5mg pro Tag genommen werden. Sinnvoll ist es in Kombination zu Propecia, Regaine für Männer zusätzlich anzuwendenn, da der enthaltene Wirkstoff Minoxidil die zuvor geschrumpften Haarfolikel durch bessere Durchblutung wieder vergrößert. Auch hier ist Geduld gefordert. Regaine führt nach 12 Wochen zu einer Stabilisierung der Haarfollikel und nach ca. 16 Wochen kommt es auch hier zu einer Verdichtung der Haare. Wird die Lösung abgesetzt, stellt sich auch hier nach kurzer Zeit wieder der alte Zustand her. Als weitere Möglichkeit gibt es auch homööopathische Arzneimittel von der DHU gegen die androgenetische Alopezie z.B. Pel talpae D6 bzw. Silicea D6 und weitere, die keine Nebenwirkungen aufweisen. Hierzu kannst du einen Heilpraktiker oder Arzt für Naturheilverfahren aufsuchen, der dich genauer berät.

Sägepalmenextrakt wirkt übrigens bei Alopezie überhaupt nicht. Es wird bei Beschwerden beim Wasserlassen bei gutartiger Prostatavergrößerung eingesetzt. Und eine Haartransplantation ist auch nur dann sinnvoll, wenn der Haarausfall gestoppt wird. Es macht wenig Sinn sich Haare transplantieren zu lassen und ein halbes Jahr später lichten sich weiter die Haare, wodurch wieder Geheimratsecken entstehen..

s`pidermaan200x4


Regaine für Männer gibt es übrigens auch mit 3 verschiedenen Applikatoren: Sprayapplikator mit verlängerter Spitze, Kontaktapplikator oder Pumpsprayapplikator. Von daher dürfte diese Anwendungsform besser sein, als die Variante mit dem Schwamm.

sVpideJrmanU200x4


unter: [[http://www.welt-der-homoeopathie.de/]] gibt es auch eine Suche für homöopathische Ärzte in deiner Umgebung.

s:pideermanx2004


oder: [[http://www.jameda.de/aerzte/homoeopathen/fachgebiet/]]

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