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Extremer Haarausfall, sonst keine Krankheiten

sSchna{ttergausche


Ich habe schon seit über 2 Jahren diffusen Haarausfall, der immer schlimmer geworden ist; der ursprüngliche Auslöser war eine psych. Extrembelastung + Schock.

Wie gehst Du heute damit um? Die Belastung ist hoffentlich vorbei. Aber was passiert in Dir, wenn Du Dich daran erinnerst?

Mir sind mit 19 die Haare ausgegangen. Es begann kurz nach meiner Einberufung, und innerhalb weniger Wochen hatte ich einen "breiten Scheitel". Bei einem Mann ist das weniger ein Problem. In jungen Jahren trotzdem nicht üblich. Jetzt, 30 Jahre später, werden sie wieder dichter. Ich habe vor einigen Jahren gelernt, mit psychischen Belastungen anders umzugehen.

fBi9amxma


Hallo Li_Sa

Ich hatte zu dem Zeitpunkt bereits seit Jahren auf Naturkosmetik umgestellt. Als ich den Haarausfall bereits hatte, versuchte ich es auch mal mit Heilerde (hatte ich in einem Forum gelesen).

Später habe ich diverse andere Shampoos aus dem Bioladen genommen, und momentan nehme ich das von Khadi, was ja gegen Haarausfall helfen soll.

Welches Shampoo verwendest Du denn, und was heißt KK?

Liebe Grüße,

L;i_SXa


Mit KK meine ich klassische Kosmetik im Gegensatz zur Naturkosmetik.

Ich bin im Moment wieder beim Mandelmilch-Shampoo von Aldi gelandet, damit hatte ich bisher noch nie irgendwelche Probleme und es ist sehr mild. Manche bemängeln, die Kopfhaut würde nicht richtig sauber werden, aber ich sehe das eher als Vorteil, meine Kopfhaut ist immer zu trocken.

Aber dann wird es vermutlich bei Dir ja nicht daran gelegen haben, wenn Du schon länger NK-Shampoos verwendest. Es sei denn, Du hättest Du dieser Zeit nochmals gewechselt, denn die Zuckertenside sind auch nicht in jedem der NK-Shampoos.

L$i_Sxa


Äh, konventionelle Kosmetik ;-)

f:iamxma


@ schnattergusche

Wie gehst Du heute damit um? Die Belastung ist hoffentlich vorbei. Aber was passiert in Dir, wenn Du Dich daran erinnerst?

Ich lebe wenig in der Vergangenheit, habe vieles bereits sehr gut aufgearbeitet, wie ich finde.

Die Belastung ist nicht komplett vorbei, sie ruht, könnte man sagen.

Die allergrößte Belastung ist der Haarausfall – es wäre eine riesengroße Befreiung, wenn das stoppen würde und ich wieder normale Haare bekäme, ich würde jubeln und ein Fest feiern... x:)

Jetzt, 30 Jahre später, werden sie wieder dichter. Ich habe vor einigen Jahren gelernt, mit psychischen Belastungen anders umzugehen.

Ui, das macht ja richtig Mut!

Bin da auf alle Fälle auch dran und stoße dabei auf die Wege, die zu mir passen.

P"o+w^erPxuffi


@ fiamma

Nachdem Du das PCOS hast, schlägst Du Dich vermutlich mit noch genug anderen ätzenden Symptomen rum außer dem Haarausfall... Kann man's wenigstens einigermaßen vernünftig behandeln?

Also die Eierstöcke waren beim Gyn (Ultraschall) o.k. (letztes Jahr). Habe keine Akne, kein Übergewicht, nix... Keine "männliche" Körperbehaarung oder was auch immer. Nicht den klitzekleinsten körperlichen Hinweis darauf, warum mir die ganzen Haare ausfallen.

Erstmal ein paar Kraftsternchen :)* :)* :)*

Vllt hab ich es ja überlesen, aber warst du mal bei einem Endokrinologen in einer Haarsprechstunde? Körperlich konnte man rein gar nichts ausmachen?

Vllt ist es dann eine psychosomatische Ursache?

Ansonsten gibt es auch Frauen, dessen Rezeptoren überempfindlich auf die kleinste Menge an Androgene reagieren und es somit zu Alopezie kommen kann?

Ja, durch das PCOS habe ich PCO, Hirsutismus, Akne, Amenorrhoe und Hirsutismus.

Gezahlt wird nur die Therapie über die Pille, aber sobald ich diese einnehme, sind alle Beschwerden weg und ich bin eine ganz normale Frau :)z

s<ch:n2atterg1uschxe


fiamma

Ich lebe wenig in der Vergangenheit, habe vieles bereits sehr gut aufgearbeitet, wie ich finde.

Die Belastung ist nicht komplett vorbei, sie ruht, könnte man sagen.

So ein öffentliches Forum ist sicher nicht der geeignete Ort, um da konkreter zu werden. Aber wenn die Belastung ruht, beschleicht mich das Bild einer tickenden Zeitbombe. Das heißt, es ist noch Arbeit zu erledigen.

Die allergrößte Belastung ist der Haarausfall – es wäre eine riesengroße Befreiung, wenn das stoppen würde und ich wieder normale Haare bekäme, ich würde jubeln und ein Fest feiern...

Ich mache das irgendwie jeden Tag. Denn die Umkehr habe ich gar nicht gleich bemerkt. Sie fiel meinen Eltern auf, nachdem wir uns längere Zeit nicht gesehen hatten. Dann haben wir mit Fotos verglichen. Aber ich bin noch längst nicht bei vollem Haar angekommen. Es ist ein langer Prozess, und ich könnte den Tag zum Feiern nicht festlegen. So feiere ich eben ständig, dass mein Körper mir zeigt, dass ich auf dem richtigen Wege bin, mit den Schatten der Vergangenheit umzugehen.

Bin da auf alle Fälle auch dran und stoße dabei auf die Wege, die zu mir passen.

Das können auch ganz andere als mein Weg sein. Schließlich kann bei Dir auch die Ursache eine andere sein. Auf alle Fälle drücke ich Dir die Daumen, dass es schneller geht als bei mir. :)^

fSiarmmxa


@ PowerPuffi

Also die Pille kommt für mich leider nicht mehr in Frage. Habe sie damals – vor knapp 4 Jahren – ja deshalb abgesetzt, weil ich mich damit absolut nicht mehr wohlfühlte.

Und vor allem: was ist, wenn man eines Tages die Pille nicht mehr nehmen kann? Oder verschwindet dann das PCO aus hormonellen Gründen (in Richtung Wechseljahre)?

Ja, ich war unter anderem beim Endokrinologen (letztes Jahr); und ich habe in ein paar Wochen wieder einen Termin dort – vielleicht fällt ihm ja diesmal noch was anderes ein.

Die Grundursache ist psychosomatisch, ja.

Aber ich finde es trotzdem krass, "nur" deswegen über Jahre hinweg so massiven Haarausfall zu haben, dass ich sogar eine Perücke brauche!!!

Dir auch ganz dicke Kraftsternchen!! :)* :)* :)*

@ schnattergusche

Aber wenn die Belastung ruht, beschleicht mich das Bild einer tickenden Zeitbombe. Das heißt, es ist noch Arbeit zu erledigen.

Ja, das ist richtig.

Von drei großen Schritten habe ich zwei schwierige schon hinter mir; und die psych. Belastung, die ich derzeit empfinde, beträgt vielleicht noch 3% vom Ausmaß dessen, was ich in meiner schlimmsten Zeit hinter mir habe.

Das mit dem täglichen Feiern ist vom Ansatz her super und meinem Gefühl nach absolut richtig. Ich weiß, dass ich in meinem Glaubenssatz "Wenn ich den Haarausfall erst mal loshabe, dann geht es mir gut und feiere ich das Leben" die Satzbestandteile nach den Wörtern wenn und dann miteinander vertauschen muss – nur bis ganz tief ins Innere ist es bei mir noch nicht vorgedrungen.

Auf alle Fälle drücke ich Dir die Daumen, dass es schneller geht als bei mir.

Danke Dir! @:)

Und Dir wünsche ich eine Fortsetzung dieser super positiven Tendenz – wenn man diese erst mal erlebt, so wie Du, ist das daran Glauben ja schon mal viel einfacher!

f9ia6mma


Mir kann hier vermutlich keiner helfen.... Ich sitze hier tränenüberströmt und voller Verzweiflung. Der Haarverlust schreitet in rasendem Tempo fort, ich finde keine Erklärung dafür, und es ist einfach nur grausam.

Man sieht bereits voll auf die Kopfhaut....

Ich habe solche Angst, mein Leben lang auf eine Perücke angewiesen zu sein, nie wieder als Frau begehrenswert zu sein usw., bin total am Ende.

WARUM dieser Wahnsinn, WARUM NUR ??? ?

Ich bin voller Trauer, Aggression und Verzweiflung.

Möchte einfach nur endlich normal leben!!!!!!!!!

Das mit der Perücke ist einfach nur beschissen, weil es unnatürlich aussieht und saumäßig unangenehm zum Tragen ist, eine total krasse Einschränkung. Ich könnte nur noch kotzen!!! {:( %:|

Sorry..... :°(

a\gnexs


Meine Patienten kriegen Minoxidil für andere Probleme und haben den Haarwuchs als Nebenwirkung. Ältere Männer finden es gut, Frauen finden es doof, da es bei systemischer Wirkung ja überall wächst. Über Probleme mit der Kopfhaut klagt keiner, einer meint, er hätte mehr Ohrenschmalz.

Ich kenne aber auch ein Mädel, das seit Jahren topisch Regaine benutzt. Sie hat damit sehr schöne Haare.

Viel zu verlieren hast Du doch nicht, oder? Ich nehme mal an, daß man es Dir verschreiben würde?

Ahs"zuwPixsh


Also Eigenurin,Homöopathie etc und so Geschichten kannst du sein lassen

Bisher hat es schon nicht gewirkt und ich weiss , wenn man verzweifelt ist klammert man sich an jeden Strohhalm aber noch mehr Blödsinn macht die Sache auch nicht besser ! ( Also Eigenurin )

Auch das mit Fleisch und Eiern ist sehr sehr unwahrscheinlich.

Fleisch braucht man maximal 1x Woche und Eier braucht man an sich überhaupt nicht.

Generell ist es sehr unwahrscheinlich das die Ernährung eine entscheidende Rolle bei Haarausfall spielt.

Viel eher ist es irgendein Schampoo oder was Hormonelles.

Was ich als allererstes machen würde ist versuchen dich hinzusetzen und mal zu überdenken , dass die Lage nicht so schlimm ist, wie du es empfindest.

Es gibt sicher irgendwo eine gute Perrücke , die sexy aussieht und halbwegs bequem zum tragen ist. Vielleicht musst du etwas mehr bezahlen, aber hey , was ist schon Geld gegen ein bischen inneren SeelenFrieden !

Wenn du dich jetzt verrückt machst, wird die Situation auch nicht besser !

Es gibt genug Perrücken die total sexy aussehen und genau deshalb zum Beispiel auch von Mädels aus der Erotikbranche benutzt werden.

Das du also nicht mehr sexy als Frau rüberkommen kannst dürfte dein geringstes Problem sein.

Trotzdem viel Glück das du das Haarproblem in den Griff bekommst.

Aber sei dir bewusst , das Leben geht so oder so weiter und wenn man sich nur bissle ins Zeug legt gibts immer wege um attraktiv und Sexy zu sein.

Von dem Standpunkt aus also brauchst du dir 0 Sorgen machen

fqiamxma


Hallo Ihr Beiden,

vielen lieben Dank für Eure Antworten!

@ agnes

Minoxidil werde ich wie gesagt auf keinen Fall nehmen, habe dazu in speziellen Foren schon viel zu viel ungute Erfahrungsberichte gelesen. Außerdem ist das allenfalls eine Symptombekämpfung. Ich will irgendwie an die Ursachen rankommen.

@ Aszuwish

Shampoos habe ich immer ganz natürliche genommen, und da auch schon verschiedene. Als der Haarausfall erstmals auftrat, hatte ich sogar bereits seit Jahren das gleiche Shampoo im Gebrauch, nur mit natürlichen Zutaten.

Und die Hormone sind laut Untersuchungen o.k.

Eine Perücke habe ich ja bereits. Und ich finde sie nicht bequem. Es kratzt und man schwitzt. Obwohl es sowieso schon eine sehr leichte Perücke ist.

Und leider ist sexy nicht das einzige Kriterium, weil's ja alltagstauglich sein und nicht jedem sofort auffallen sollte.

Mir macht es sehr zu schaffen, dass die Perücke als solche auffallen könnte und ich mich dann auch gegenüber Leuten outen muss, die mir persönlich nicht soooo nahe stehen.

Das alles ist irgendwie unter meiner Würde.

s`chnat*terguxsche


Mir macht es sehr zu schaffen, dass die Perücke als solche auffallen könnte und ich mich dann auch gegenüber Leuten outen muss, die mir persönlich nicht soooo nahe stehen.

Vielleicht spielt an dieser Stelle auch die Psyche ein wenig mit rein. Die innere Abwehr, die Wehr gegen etwas, führt zum häufigen Denken daran und stärkt es. Die latente Angst, dass die Perücke auffallen könnte, wird sich über kurz oder lang eher kürzer auch auf Deine Körperhaltung auswirken. Andere Menschen bemerken vielleicht nicht die Perücke. Aber sie spüren, dass Du irgendwie verkrampft bist. Und erst dadurch sehen sie genauer hin. Entdecken sie dann die Perücke, scheint Dir das natürlich zu bestätigen, dass diese Angst vor Entdeckung berechtigt ist. So landest Du in einem Teufelskreis. Was auch immer bei Dir die Ursache für den Haarausfall sein mag, kann durch Deine Haltung dazu bestärkt werden.

Das alles ist irgendwie unter meiner Würde.

Ich kenne Menschen, die aus meiner Sicht viel schlimmer dran sind. Natürlich ist das eigene Leiden einem immer am nächsten und damit am schlimmsten. Das möchte ich auch in Deinem Fall überhaupt nicht abwerten.

Hast Du Dich mal gefragt, wozu oder für wen Du die Würde brauchst? Bei Menschen, die zu ihrer Behinderung, Andersartigkeit, Ungewöhnlichkeit und anderen Auffälligkeiten stehen, empfinde ich ihre innere Haltung als großartig. Und innere Größe wirkt auf mich würdevoll.

apgtnes


Wenn man von einem Symptom gstreßt ist und Streß das Symptom unterhält....

Wie gesagt, ich würde es mir definitiv auf den Kopf tun, aber ich habe offensichtlich bessere Erfahrung damit als andere Leute, mit denen Du kommuniziert hast.

Oft findet man keinen ursächlich behandelbaren Grund. Viel Glück! @:)

h|awai^t<oasxt


:)* :)* :)*

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