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"Muttermal" entfernt, Wie hoch ist die Gefahr der Metstasenbildu

l,a0chixca hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

mein Freund war heute beim Hautarzt wegen einer Muttermales? Wir wissen nicht ob es wirklich eins war, auf jeden Fall war es wie eine schwarze Hautblase (rund, die nicht ausgelaufen ist o.ä).Ca 6mm groß und ging nicht tief in die Haut rein, sondern eher nach außen. Der Arzt hat es auch nicht direkt als Muttermal bezeichnet, aber hatte auch keine andere Bezeichnung. Er meinte zu meinem Freund, dass die Entfernung nicht zwingend zum jetztigen Standpunkt notwenig ist, dann müsste man es nur öfter beobachten. Durch die Entfernung sei er jedoch auf der sicheren Seite. Er hat es sich dann direkt dort entfernen lassen, ein Eingriff von ca. 2 Minuten. Jetzt wurde es ins Labor geschickt zur Untersuchung. Was ja denke ich Routine ist? Auf was wird die Haut getestet? Was ist wenn es "bößartig" ist? Können sich Metastasen gebildet haben? Was ist die Unterscheidung zwischen Gut und Bösartigen Muttermalen. Er hatte es auch allerhöchstens 7 Wochen, hat es also nicht schon Jahrelang mit sich rumgetragen. Und von Aussehen und Form hat es sich auch nicht verändert. Es kam langsam, ist dann aber dem runden Stadium von ca. 6mm verblieben.

Naja jetzt ist es weg.

Kennt sich jemand damit aus?

VIelen Dank

Antworten
SOchneepheyxe


Jetzt wurde es ins Labor geschickt zur Untersuchung. Was ja denke ich Routine ist? Auf was wird die Haut getestet?

Das Gewebe wird auf Veränderungen jeder Art untersucht ...... und ja das Routine :)z .

Er meinte zu meinem Freund, dass die Entfernung nicht zwingend zum jetztigen Standpunkt notwenig ist, dann müsste man es nur öfter beobachten. Durch die Entfernung sei er jedoch auf der sicheren Seite.

Was ist wenn es "bößartig" ist? Können sich Metastasen gebildet haben?

Es ist sicher nicht bösartig, denn sonst hätte der Hautarzt deinem Freund nicht die Wahl gelassen ob er es lieber beobachten oder entfernen lassen will.

lhacdhimca


also brauche ich mir keine Sorgen machen?

Um was könnte es sich denn sonst handeln, wenn es kein Muttermal gewesen ist?

S]chneehNexe


Um was könnte es sich denn sonst handeln, wenn es kein Muttermal gewesen ist?

Das wird die Histologie zeigen.

l[achxica


Wird man immer benachrichtigt, wenn die Ergebnisse da sind? Wielange dauert das ca.?

S1miloqdon


1. Keine Panik!

Wenn der Hautarzt keine besondere Dringlichkeit zur Entfernung sieht, liegt auch (ziemlich) sicher nichts vor. Eingeschickt zur Laboruntersuchung werden derartig Proben immer, sollte dies nicht der Fall sein, ist dies ein Behandlungsfehler. "Bösartig" (richtig: maligne) ist ein Tumor (jedes "Muttermal" ist ein Tumor, d.h. eine Neubildung von Gewebe; Tumor ungleich Krebs!) dann, wenn er zumindest potentiell Metastasen gebildet hat. Bösartige Tumoren haben also (i. d. R.) bereits gestreut, dies macht sie bösartig.

Es wird in der Pathologie eine geeignete Gewebefärbung vorgenommen und ein Dünnschnitt angefertigt. Im Mikroskop kann der Pathologe dann die Zellstruktur erkennen und aufgrund der Morphologie eine Einschätzung der Entartung der Zellen vornehmen.

Nochmal: Wenn der Arzt der Meinung ist, dass der Eingriff ruhig noch etwas warten hätte können, SO IST VON KEINER BÖSARTIKEIT AUSZUGEHEN. Bitte mach dich nicht (völlig unnötig) verrückt.

Besten Gruß

Spch]neehexxe


Wird man immer benachrichtigt, wenn die Ergebnisse da sind? Wielange dauert das ca.?

Geh mal von ca. 1 Woche aus bis das Ergebnis da ist. Benachrichtigt wird man i.d. R. nur wenn ein behandlungsbedürftiger Befund raus kommt.

lfach[ica


Zitate vom Arzt : " Er kann noch nicht sehen ob es gut oder böse ist, wenn man es entfernt ist man auf der sichern seite "

Er meinte wohl damit, dass er nicht sehen kann ob es raus muss oder nicht? Oder? Oder kann er nicht sehen ob es Bösartig ist und getreuut hat?

Ich habe solche Angst...:(

Z?apper-lotxt


Huhu,

ich habe dieses Jahr auch zwei Muttermale entfernt bekommen. Die wurden beide untersucht und beide Male war es okay.

Wenn der Arzt Sorge gehabt hätte, dass es Krebs ist, hätte er deinen Freund nicht wählen lassen.

Deswegen versuch, dich zu beruhigen, er wird sicher nichts haben.

Ansonsten habt ihr so oder so in einer Woche das Ergebnis, aber mit Sicherheit hat nichts gestreut.

Viele Grüße @:)

laach\ica


mir macht halt angst , dass es ja garnicht sicher ist, ob es ein muttermal war. es war eher nach außen stehend und blasenförmig. aber eher total dunkel. gibt es solche arten an muttermale? :(

Danke für eure zusprüche :)

Z$appe(rlo&tt


Bei mir hat die Ärztin auch nix von Muttermalen gesagt, ich war zur Kontrolle, weil die beiden gejuckt hatten und sie meinte: Och, die müssten mal weg, wenn sie jucken.

Dann wurden sie entfernt und beim Fädenziehen sagte sie: Die Gewebeproben waren in Ordnung.

Also dass jetzt nicht unbedingt von Muttermalen die Rede war, heißt nichts.

:-)

SachnReehexxe


Er meinte wohl damit, dass er nicht sehen kann ob es raus muss oder nicht? Oder? Oder kann er nicht sehen ob es Bösartig ist und getreuut hat?

Bei meinem Mann hat der Hautarzt damasl sofort gesagt, dass sein Muttermal bösartig ist. Sicher kann man es nur durch eine histologische Untersuchung 100%ig sagen was es war, aber die Hautärzte haben da schon einen geschulten Blick.

l@achixca


@ Schneehexe:

Wenn der Haurarzt die Diagnose stellt, dass das Muttermal bösartig ist wird es entnommen und dann eingeschickt und wie geht es weiter?

Ich verstehe nicht richtig was es heisst, wenn es bößartig ist. Einfach nur dass es raus MUSS oder das schon schlimmeres dadurch angerichtet wurde?

LG

SEchliFtzaugxe67


Ich würde mir nicht eine Sekunde Sorgen machen und an Bösartigkeit denken, bevor nicht eine entsprechende Diagnose vorliegt. Und schon gar keine Konzepte dafür erstellen. Kopfkino ist völlig überflüssig.

Man ruft einfach beim Arzt an (7 – 10 Tage später) und läßt sich den Befund mitteilen.

Nur ein recht kleiner Prozentsatz aller Muttermale sind wirklich bösartig. Also ist die Wahrscheinlichkeit auf eine gutartige Sache, was immer es auch gewesen sein mag, ziemlich groß.....

SCchn=eeohexxe


Einfach nur dass es raus MUSS oder das schon schlimmeres dadurch angerichtet wurde?

Auch wenn ein Muttermal bösartig ist (z.B. malignes Melanom) muss es nicht zwangsläufig schon gestreut haben wenn das so wäre, würde mein Mann heute mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr leben..

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