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Steißbeinfistel: Erfahrungen?

-#Michael3a_8R7x- hat die Diskussion gestartet


Hallo,

nachdem ich hier jetzt schon mehrere Fäden eröffnet habe, habe ich mittlerweile Gewissheit, dass es sich um eine Steißbeinfistel handelt – super...

Nun zu meinen Fragen:

Ich war bisher nur bei meinem Hausarzt, der mich nun zu einem Facharzt überwiesen hat. Ich habe also nur die Diagnose, die weitere Behandlung wird dann mit dem entsprechenden Facharzt besprochen.

Nun sehe ich aber im Internet immer diese Horrorbilder, bei denen riesige Fleischbrocken ausgeschnitten werden und die Wunde offenzuheit, wodurch der/die Betroffene monatelang eine offene Wunde hat. Verläuft das wirklich immer so?? Oder ist das nur der schlimmste Fall? Wie wird eine Steißbeinfistel im Normalfall behandelt?

Ich mach mir wirklich Sorgen, dieser Eingriff macht mir Angst und außerdem ist es auch beruflich bei mir zurzeit gar nicht möglich wochenlang auszufallen...

Wie schnell müsste so etwas behandelt werden? Ich vermute, dass ich das schon länger habe, es nur nie entdeckt wurde. Zumindest sagte der Arzt (war ein Vertretungsarzt) auch "Warum haben Sie denn nicht gesagt, dass Sie eine Fistel haben?" Ähm naja, ich bin nicht der Arzt^^ Also vorausgesetzt man kann der Fistel ansehen, ob sie schon älter oder noch "frisch" ist, dann habe ich sie wohl schon länger. Ich hatte, wenn ich so überlege, auch schon öfter mal Beschwerden dort, nur nie so schlimme, meistens dachte ich, es wäre halt ein Pickel oder so und dann war es auch nach ein paar Tagen wieder weg...

Wie schlimm kann das denn nun sein? Wenn ich das wirklich schon evtl. seit Jahren habe und es nie behandelt wurde, dann ist es ja sicher schon ziemlich ausgeprägt, oder?

Was könnte denn im schlimmsten Fall passieren, wenn man mit der Behandlung zu lange wartet?

Ich habe solche Angst davor und hoffe, dass mir hier jemand etwas helfen kann....

Antworten
-nMichae0la<_87-


Schön, dass hier zu jedem Scheiß etwas geschrieben wird, aber wenn jemand wirklich Hilfe braucht, ist keiner da... wirklich super...

s:unn&y_8x4


*:)

Man kann auch beispielsweise Pit picking (ist ohne Vollnarkose und ambulant) oder eine Schwenklappenplastik anwenden, auch gibt es mittlerweile Behandlungen mit Laser. Allerdings kann man nicht beliebig jede Fistel mit jeder Methode operieren, es kommt auf den Fistelverlauf und die Ausmaße an. Google mal danach.

Wenn du zu lange wartest kann es natürlich jeder Zeit passieren, dass sich die Fistel entzündet.

sWunnJy_8x4


Aber google alleine hilft natürlich nicht, dein Arzt kann dich am besten beraten :)^

- Mic`hael#a_8x7-


Danke, dass sich wenigstens mal jemand hier meldet....

Ich habe aber gelesen, dass die anderen Methoden dann nicht so gut wäre (höhere Rückfallrate usw.) bzw. dass sie eben nur in speziellen Krankenhäusern angeboten werden und das muss man dann wahrscheinlich noch bezahlen oder so...

Ich hab keine Ahnung wie lange ich das Ding schon habe und wie groß es ist. Gehe morgen nochmal zum Arzt, ich hoffe, dann weiß ich genaueres.

Bin im Moment einfach nur total fertig, warum es ausgerechnet mich treffen musste.

Ich hatte vor, bald für längere Zeit ins Ausland zu gehen, außerdem stehen wichtige Prüfungen an... Ich weiß einfach nicht, wie ich das alles schaffen soll... Ich kann mir doch nicht von so nem Scheiß meine ganze Zukunft verbauen lassen...

Niemand versteht mein Problem, alle sagen nur "wird schon nicht so schlimm sein", aber ich finde eine riesige, offene Wunde sehr wohl schlimm...

Weiß einfach nicht mehr weiter....

s?unny)_x84


Ich kann dich verstehen :)_ , vor allem deine Angst wegen der offenen Wunde. Wenn der Verlauf noch nicht groß ist, würde aber auch die Wunde noch nicht so riesig sein.

Du hast noch ne PN von mir.

E3hemali#ger 6Nutzecr (#325E731x)


Schön, dass hier zu jedem Scheiß etwas geschrieben wird, aber wenn jemand wirklich Hilfe braucht, ist keiner da... wirklich super...

Bischen Geduld könnte auch helfen ....oder meinst du hier sitzen alle am PC und warten das einer morgens um 10 was schreibt?

--Micha!ela_87-


Wenn der Verlauf noch nicht groß ist, würde aber auch die Wunde noch nicht so riesig sein.

Aber woher weiß man (bzw. der Arzt) das denn? Wie kann der Arzt vor der OP sehen, wie groß der Verlauf ist. geht das?

Bischen Geduld könnte auch helfen ....oder meinst du hier sitzen alle am PC und warten das einer morgens um 10 was schreibt?

Es nervt mich nur, dass hier über die dümmsten Themen munter diskutiert wird und mir offensichtlich niemand helfen kann. Die Beteiligung hält sich ja immernoch stark in Grenzen

E5hem`aliger[ NuStzeLr (#9325731x)


Das kann der Arzt vorher gar nicht sehen, weil man nicht sieht wie weit die Fistelgänge reingehen.

Zeit hin oder her, du kannst natürlich auch noch länger damit rumrennen. Umso größer wird der Eingriff schließlich werden, denn die Fistelgänge graben sich immer tiefer ....

Liegt an dir für welchen Weh du dich entscheidest

s`unny_x84


@ Mellimaus

Kontrastmitteluntersuchungen werden in diesem Zusammenhang durchaus gemacht.

E hemal1iger Nuotzer@ (#325x731)


Ja das mag sein, aber meistens sieht man trotzdem nicht alle Fistelgänge sondern stellt erst in der OP fest wie weit man tatsächlich schneiden kann.

Nichtsdesto trotz, mit einigen Wochen Krankenschein muss man in einem sitzenden Beruf immer rechnen und je länger man wartet, umso größer ist die Chance hinterher eine Wunde in der Größe eine Pampelmuse zu haben. Und das dauert Monate bist die zugewachsen ist

sjunnyx_84


Ja, zumindest kann der Operateur seine Methode nach dem Kontrastmittelbefund ausrichten. Bei Pit picking hat man einen Ausfall von ca. 2-3 Tagen, bei einer Schenklappenplastik sind es ca. 2-3 Wochen, bei einer offenen Wundheilung kann es je nach Größe völlig unterschiedlich lange dauern.

Es gibt hier übrigens im Forum einen Faden mit vielen hundert Seiten, musst mal suchen.

Stch+neeh5exxe


@ -Michaela_87-

Ich war bisher nur bei meinem Hausarzt, der mich nun zu einem Facharzt überwiesen hat. Ich habe also nur die Diagnose, die weitere Behandlung wird dann mit dem entsprechenden Facharzt besprochen.

Entschuldige, aber in deinem anderen [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/631922/ Faden]] schreibst du dass du regelmäßig beim Proctologen bist, dann hätte der das doch schon eher entdeckt. ":/

Seit ca. 2 Jahren bin ich beim Proktologen in regelmäßiger Behandlung. Die Hämorrhoiden werden alle 4-6 Wochen verödet.

Nun war ich wieder bereits 9 Wochen nicht beim Proktologen und hatte auch einmal leichte Blutungen nach dem Stuhlgang. Soweit hab ich mir noch nicht viele Gedanken gemacht... Jedoch habe ich seitdem auch relativ starke Schmerzen (Brennen /Juckreiz) Am Steißbein.

Wie schlimm kann das denn nun sein? Wenn ich das wirklich schon evtl. seit Jahren habe und es nie behandelt wurde, dann ist es ja sicher schon ziemlich ausgeprägt, oder?

So lange wirst du das nicht haben, denn sonst hätte das der Proctologe bemerkt.

Ich hab keine Ahnung wie lange ich das Ding schon habe und wie groß es ist. Gehe morgen nochmal zum Arzt, ich hoffe, dann weiß ich genaueres.

Warst du schon bei Arzt (welche Fachrichtung) ??? und was kam raus?

-7Michae:la_8u7-


Ja, ich bin in regelmäßiger Behandlung beim Proktologen (wegen Hämorrhoiden) und war nun aber nicht bei ihm, sondern bei einem anderen, weil er Urlaub hatte.

Heute war ich nun bei meinem Proktlogen, der auch Chirurg ist.

Er hat etwas drin herum "gestochert", also bisschen sauber gemacht mit den Worten "guck maa, was da alles rauskommt" und Salbe draufgemacht.

Außerdem hat er mir erzählt, dass das operiert werden muss und das mit offener Wundheilung und dass ich dann mit 2-3 Monaten krank sein rechnen muss. Er hat dabei noch extra betont, dass er von Monaten und nicht von Wochen spricht....

Wie lange ich das nun schon haben könnte, weiß ich nicht.

Ich habe das Gefühl, dass ich es schon länger habe, weiß nicht warum und weiß auch nicht, ob es stimmt.

Auch wenn ich regelmäßig in Behandlung war, ich liege dort auf einem Stuhl, ähnlich dem beim Frauenarzt, da ist das Steißbein wohl wirklich nicht gut sichtbar und da hat er dann evtl nicht so drauf geachtet.

Er sollte jedoch beim ersten Besuch dort evtl. drauf geachtet haben, also als ich wegen Blutungen dort war und er die Hämorrhoidn diagnostiziert hatte.

Das war vor 2 Jahren, da hätte es eigentlich festgestellt werden müssen, wenn es da shcon da war, später hatte er da evtl echt nicht mehr drauf geachtet, sondern nru auf die Hämorrhoiden.

Damals war ich wegen den Blutungen aber auch bei 2 anderen Ärzten (Notambulanz im Krankenhaus und Hausarzt) bevor ich dann zu ihm kam. Einer hätte es da wohl wirklich merken müssen, oder?

Naja ok, aber in den 2 Jahren kann sie dennoch schon länger da sein. Das weiß ich natürlich nicht...

Jedenfalls hab ich jetzt totale Angst. Ich mache jetzt Salbe drauf wegen der Entzündung und soll Freitag wieder hin.

Er meinte, wenn du Enzündung abklingt ist e nicht so dringend sofort zu operieren, aber ohne Operation ginge es eben auch nicht...

Nun ja, ich habe absolut keine Zeit 3 Monate krank zu sein (wer hat das schon??) und wollte im Oktober für ein Jahr ins Ausland...

Ich werde am Freitag mal mit ihm darüber reden, aber ich vermute, dass ich das absagen muss, was mich gerade ziemlich fertig macht....überhaupt, auch mein Studium wird sich durch den ganzen Mist verlängern. Schreibe gerade an meiner Masterarbeit und kann mir kaum vorstellen, dass ich das mit riesiger Wunde und massenweise Schmerzmittel weitermachen kann....

EKhemaliguer 1NutzSer )(#32D573x1)


und wollte im Oktober für ein Jahr ins Ausland...

Ich glaube nicht das das unbehandelt sehr viel Spaß machen wird, die Dinger entzünden sich immer wieder neu und auch immer wieder gerne schlimmer als vorher ...

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