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Gibt es Hilfe bei Psoriasis palmoplantaris?

L{i?mexs69 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle Betroffenen!

Habe von der Uniklinik Tectino verschrieben bekommen, der Arzt hat mir glaubwürdig versichert, dass es keine starken Nebenwirkungen gibt. Wenn, dann nur wenig Kopfschmerzen oder leichte Übelkeit in den ersten paar Tagen der Einnahme.

Muss aber vorher noch einen Bluttest machen lassen, erst wenn feststeht, dass meine Werte o.k. sind, darf ich mit der Einnahme beginnen.

Hat jemand von euch Erfahrung damit? Soll man zu einem Wurst- oder Käsebrot einnehmen, also dem Körper gleichzeitig Fette zuführen. Gibt es vielleicht jemanden mit Erfahrung, der mir ein paar Tipps geben könnte?

Danke im voraus,

lG

Antworten
MxoFniM


Du kannst zu diesem Zweck die Suchfunktion hier im Forum benutzen. Auch eine Suche nach dem Medikament Roaccutan (mit einem ähnlichen WIrkstoff) könnte dir helfen

L+imeDs69


Die Suchfunktion für Tectino habe ich benützt und nur einen Beitrag aus dem Jahr 2007 gefunden. ;-)

Roaccutan dürfte ja eher ein Mittel gegen Akne sein.

Habe vergessen meine (neue) Diagnose zu schreiben: Palmoplantaris Psoriasis, bis heute bin ich und 5!!! Hautärzte und 1 Spitalsarzt (im Laufe der Jahre) von der Diagnose Dishydrotisches Ekzem ausgegangen.

Danke für den Tipp

MIoxniM


Roaccutan dürfte ja eher ein Mittel gegen Akne sein.

Das ist zwar korrekt, es enthält aber, wie Toctino Retinoide als WIrkstoffe. Also sind auch ähnliche Reaktionen zu erwarten, was die Nebenwirkungen angeht.

L#imegs69


Liebe Community!

Mittlerweile wurde von der Uniklinik festgestellt, dass es gar kein Dishydrotisches Ekzem ist, das mich quält, ( es wurde in den letzten Jahren von 5 Dermatologen und einem Arzt einer Derma-Ambulanz als solches bezeichnet,) sondern es handelt sich um Psoriasis Palmoplantaris. Seit 28.12. nehme ich nun 10 mg Tectino täglich, die Dosis ist deshalb eher niedrig, weil ich wegen einer anderen Erkrankung, (RA) Immunsuppressiva nehmen muss. Die anfänglichen Nebenwirkungen wie leichte Übelkeit und Kopfschmerz habe ich bereits hinter mir, was mich so fertig macht ist, dass ich seitdem einen sehr starken Schub habe, so arg waren meine Hände noch nie. Ich bekomme auch einzelne kleine Bläschen im Bauch- Schulter- oder Armbereich.

Nun meine Frage an euch: Ist das normal, dass sich die Symptome am Beginn der Einnahme so sehr verschlechtern? War damit nochmal in der Uniklinik und der Leiter der Psoriasis-Ambulanz hat mir eine Salbe verschrieben, die in der Apotheke gemischt werden musste. Die hilft aber leider auch nicht und auf meine nochmalige Anfrage wurde mir nur mitgeteilt, dass ich ohnehin Montag in einer Woche wieder einen Termin dort habe. Harte Haut hat sich teilweise schon gelöst, ich bekomme aber auf der zarten, neuen Haut schon wieder Pusteln in rauhen Mengen.

Ich kann kaum etwas machen mit den Händen, es ist nicht nur unangenehm und hässlich anzusehen, es ist richtig schmerzhaft.

Hat jemand von euch positive Erfahrungen mit dem Medikament und dieser Diagnose? Zahlt sich die Quälerei aus? :°(

Wäre schön, wenn mir jemand was dazu schreiben könnte.

L.G.

L7imeso69


Leider habe ich die gemischte Salbe nicht vertragen, ich habe eine sehr starke Rötung und ein andauerndes Brennen der Handflächen, ein ständiges pulsieren, viele neue Pusteln und meine "Lebenslinien" haben sich "bläulich" verfärbt. Der Arzt hatte mich gewarnt, dass ich diese Salbe möglicherweise nicht vertrage, ich habe sie auch, wie von ihm empfohlen, an 2 Tagen nur an einer kleinen Stelle ausprobiert. Da war es nicht so schlimm.

Jetzt muss ich bis 21.1. warten, da habe ich meinen nächsten Termin in der Uniklinik.

An den Tagen, nachdem ich auch das Ebetrexat genommen habe, gehts mir mit den Nebenwirkungen gar nicht gut. Übelkeit, leichter Schwindel, ich habe das Gefühl, ich stehe neben mir.

Ausser der Behandlung mit Tectino käme auch noch eine PUVA Lichttherapie in Frage, hat da jemand von euch Erfahrungswerte? Da darf bzw. soll man sich ja nach der Bestrahlung nicht im Freien aufhalten, es kann zu leichten Verbrennungserscheinungen führen, man muss eine spezielle Schutzbrille tragen etc.

Was kann man noch gegen diese Form der Psoriasis tun? Gibt es vielleicht auch einen Zusammenhang mit der Ernährung? Rauchen ist schädlich, das hat mir der Arzt gesagt. |-o Ist aber nicht sooo einfach, von jetzt auf gleich damit aufzuhören. Streß soll auch dazu beitragen, den kann ich aber auch nicht minimieren, da es nicht an mir selber liegt.

Wenn jemand von euch etwas weiss, was mir akut oder langfristig helfen könnte, bitte immer her damit. :-)

Zudem gebe ich zu, dass ich auch ziemlich deprimiert bin, denn ich leide sehr darunter, dass meine Hände von Aussenstehenden angesehen werden, als wär ich aussätzig. :°( Kann mir ja kein Schild um den Hals hängen: das, was ich da habe, ist nicht ansteckend...

Danke für´s lesen,

L.G.

P!aul.amarxie


Es werden doch nur Deine Hände bestrahlt? Ist auf jeden Fall sehr wirkungsvoll und wird bei Psoriasis angewendet. Sonne solltest Du am Behandlungstag dann halt meiden. Schutzhandschuhe anziehen. Ob eine Brille nach der Behandlung nötig ist? Frag' den Arzt. Geh', wenn möglich, in eine Uni-Hautklinik. Ist kein großes Ding. Ich habe Patienten gesehen, die nur ihre Hände in das UV-Licht gehalten haben.

Gute Besserung.

LSimes\6p9


Danke für die Antwort. :-)

Nachdem ich ja vorerst nur das Medikament nehme, wurde das Thema Lichttherapie nur gestreift, habe nur gehört, worüber sich andere Patienten im Wartebereich des KH unterhalten haben. Wenn, müsste man sicher mit dem Beginn einer Strahlentherapie noch warten, weil die Haut zur Zeit wahnsinnig dünn ist.

Bin in der Uniklinik in Behandlung.

Leider müsste man auch die Fußsohlen mitbehandeln, davor habe ich ein wenig Angst, denn ein sonnenbrandähnliches Gefühl ist an diesen Stellen sicher sehr unangenehm.

Einige Bedenken konntest du mir nehmen, dafür bedanke ich mich ganz herzlich. @:)

L.G.

P)aulZamaxrie


Wenn es richtig gemacht wird, sollte man keinen Sonnenbrand bekommen. Vorher wird meines Wissens eine Lichttreppe gemacht um zu sehen, wie empfindlich die Haut ist, aber vielleicht ist das auch nur bei Ganzkörperbestrahlung der Fall. Informiere Dich einfach genau, die Patienten, die ich gesehen habe, haben diese Behandlung nicht als schlimm empfunden.

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