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Behandlung Nagelpilz, was zahlt die Kasse?

UFlmer: Spatxz hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich hab an einigen Fußzehen einen Nagelpilz, der seit einigen Monaten mit Nagellack (Ciclopirox) behandelt wird. Ist zwar schon besser geworden, aber wie es aussieht, wird es noch eine Weile dauern.

Nun gibt es meines Wissens zur Behandlung von Nagelpilz drei Methoden:

- Die erwähnten Nagellacke

- Tabletten

- sowie eine wohl recht neuartige Lasertherapie.

Das Dumme ist, dass die Tabletten anscheinend recht kritisch sind, weil häufig Nebenwirkungen auftreten und man ständig zum Arzt rennen muß, um zu schauen, ob das Blutbild noch OK ist.

Das mit dem Nagellack ist auf die Dauer recht kostspielig, denn 20 bis 30 Euro muß man für so einen Lack schnell löhnen und die Kasse zahlt das nicht

Die Lasertherapie wäre noch teurer: 300 €, was die Kasse erst recht nicht übernimmt.

War gestern mal bei meiner Krankenkasse und hab gefragt, was denn überhaupt die Kasse zahlt, was man mir auf die Schnelle nicht sagen konnte. Die Aussage lautete in etwa so, dass Nagelpilz ja nicht so häufig sei und deshalb nix bezahlt werden würde.

Da reg ich mich gerade richtig auf.

Die Kassen bezahlen teilweise jeden pseudowissenschaftlichen Humbug, wenn ich jetzt maßlos überteuerte Zuckerküglchen kaufen würde, dann würde die Kasse es bezahlen, obwohl wissenschaftlich erwiesen ist, dass Homöopathie nicht mehr hilft als Placebos. Würde ich mich mit Nadeln stecken lassen (Akupunktur), bekäme ich auch zumindest einen Teil der Kosten bezahlt, obwohl auch da der Nutzen höchst umstritten ist.

Hallo, geht's noch? :-(

Antworten
W>olGfgJang


Ich habe solche Tabletten (Terbenafin) genommen. Nach wenigen Tagen bekam ich ein brennendes Gefühl im Mund (!) als ob ich mich den ganzen Tag an kochender Suppe verbrüht hätte. Gleichzeitig ging mein Geschmacksempfinden verloren. (Das ausgerechnet um die leckere Weihnachtszeit.) Ein Anruf bei meiner Hautärztin ergab, dass das eine Nebenwirkung dieser Tabletten war. Ich musste sie sofort absetzen und im Laufe von Monaten bildete sich der Geschmackssinn wieder aus.

Auch nach diversen anderen Methoden habe ich den Nagelpilz immer noch. Auch eine ca. 6-monatige Lackbehandlung war erfolglos. Ich beabsichtige in Kürze [[http://www.canesten.de/de/nagelpilz/canesten-extra-nagelset.php dies]] zu probieren. Ob es besser als alles andere hilft weiss ich noch nicht.

Die Kasse wird deine Behandlung wahrscheinlich nicht bezahlen. Sie zahlt ja auch diverse andere Behandlungen nicht, z.B. Halsschmerzen, Zahnprothetik oder Viagra.

P^eddxi


Die Aussage lautete in etwa so, dass Nagelpilz ja nicht so häufig sei und deshalb nix bezahlt werden würde.

schönen Gruß, etwa jeder fünfte der Deutschen sind damit gesegnet. Ist in etwa doppelt so häufig wie Diabetis. Nur weiß es nicht jeder.

[[http://www.lifeline.de/themenspecials/nagelpilz/grundlagen/Nagelpilz-id28441.html]]

Freu dich, wenn der nagellack bei dir hilft, bei mir half er nicht, auch nicht die Tabletten, ich lasse nun auf eigene Kosten lasern. Hat wenigstens keine Nebenwirkungen. Tabletten zahlt man anteilig 5 Euro. Wichtig ist auch zur Fußpflege gehen, sonst wirst du den Pilz sehr schwer los, und Socken täglich wechseln, ich desinfiziere Handtücher und Socken mit einem Hygienespüler.

Bei Diabetis würde die Kasse übrigens zahlen, weil das eine Folge der Krankheit ist.

Es wird lange dauern, bis der Nagelpilz besiegt ist, habe da Ausdauer

SfchliDt:zauxge67


Mit Teebaumöl und Lavendelöl die Nägel einreiben. Nachts Umschläge mit Retterspitz äußerlich machen.

Hier Globulis anzuführen, für die jedermann, der sie schätzt, weil sie ihm helfen (selbst wenn es Einbildung ist: man hat ein Bild von Heilung!!!) und die hier zum Beispiel in meiner Internetapotheke 5,19 kosten – ist ja lächerlich ( man schaue mal in die Refluxabteilung, wo die Krankenkassen sich dumm und dusselig bezahlen an den Mitteln, obwohl sie nüschte bringen...)

Obige Öle (naturrein, biologisch angebaut) müssen zum Teil über Monate gepinselt werden, die Umschläge schaffen ein anderes Milieu, wo Pilze nicht wachsen mögen.

Der Verzicht auf Zucker unterstützt den Heilungsprozess.

Man gibt so viel Geld aus für Dinge, die das Leben eigentlich nicht braucht. Man addiere mal die Chipstüten, den Kaffee to go, die ganzen ungesunden Zuckerteile bei jedem Bäcker, den die Welt eigentlich so nicht braucht. Dafür ist immer Geld da, für die Gesundheit will man aber nur fordern.....

Wäre Fußpilz eine lebensbedrohliche Krankheit, würden die Kassen

cproxwl


War gestern mal bei meiner Krankenkasse und hab gefragt, was denn überhaupt die Kasse zahlt, was man mir auf die Schnelle nicht sagen konnte. Die Aussage lautete in etwa so, dass Nagelpilz ja nicht so häufig sei und deshalb nix bezahlt werden würde.

Da reg ich mich gerade richtig auf.

Die Kassen bezahlen teilweise jeden pseudowissenschaftlichen Humbug, wenn ich jetzt maßlos überteuerte Zuckerküglchen kaufen würde, dann würde die Kasse es bezahlen, obwohl wissenschaftlich erwiesen ist, dass Homöopathie nicht mehr hilft als Placebos. Würde ich mich mit Nadeln stecken lassen (Akupunktur), bekäme ich auch zumindest einen Teil der Kosten bezahlt, obwohl auch da der Nutzen höchst umstritten ist.

Hallo, geht's noch? :-(

Geht das auch ohne dämliches Alternativmedizin-Bashing? Ist genug für alle da, weisst du. Und wenn das nichts für dich ist, dann lass es halt und lass deinen Frust nicht an irgendwelchen vermeintlichen Sündenböcken ab.

Die Krankenkasse zahlt nicht, weil Nagelmykosen nicht wirklich gefährliche Krankheiten sind.

In erster Linie würde ich bei Nagelpilz hochwertiges Lavendel- oder Teebaumöl empfehlen. Täglich anwenden. Täglich Füße wasche und gut abtrocknen, Baumwollsocken und die täglich wechseln. Atmungsaktive Schuhe.

Evtl. auch allgemeinen Immunzustand checken. Pilze haben nur dann eine Chance, wenn was nicht nin Ordnung ist (kleine Wunden, aufgequollene Haut, schlechtes Immunsystem oder Überzuckerung des Gewebes durch Diabetes etc.)

Und hartnäckig sind Pilze auch, da muss du es auch sein. Bis der Nagel des dicken Onkels einmal neu gewachsen ist, vergeht ungefähr ein Jahr.

Bei Diabetis würde die Kasse übrigens zahlen, weil das eine Folge der Krankheit ist.

Das stimmt nicht. Bei diabetischem Fußsyndrom zahlt die Kasse podologische Behandlungen, die Mittel zur Mykosebehandlung wie Lacke oder so müssen die Diabetiker auch selber zahlen.

U}lm^ecr^ Spxatz


Die Krankenkasse zahlt nicht, weil Nagelmykosen nicht wirklich gefährliche Krankheiten sind

So in der art hat man mir das auch gesagt. Aber das gilt auch für viele andere Krankheiten, seien es grippale Infekte, Kopfschmerzen.

Dann kann man ja auch gleich sagen: "So lang man keine lebensbedrohliche Krankheit hat, sollte man gar nicht erst zum Arzt gehen" – wozu schieb ich denen denn monatlich 187 Euro in den Rachen?

Geht das auch ohne dämliches Alternativmedizin-Bashing?

Nein, denn ich seh nicht ein, dass wirkungsloser Aberglaube subventioniert wird (kauft euch ein Pfund Zucker für 49 Cent, dann habt ihr genug Globuli für's ganze Leben), während es bei Therapien, die wissenschaftlich nachgewiesen wirksam sind, heißt "dafür haben wir kein Geld" oder gar den Patienten sagt "Sorry – Pilzinfektionen sind keine "richtige" Krankheit. DAS regt mich auf. Wenn genügend Geld da wäre, dann kann eine Kasse neinetwegen auch das gemahlenen Nashornpulver zur Potenzsteigerung zahlen, aber wenn man angeblich sparen muß, dann doch zuerst bei den Mittelchen, bei denen die Wirkung (um es freundlich auszudrücken) zumindest äußerst zweifelhaft ist.

cnrowl


Dann mach doch dazu einfach einen eigenen Faden auf. Mit Nagelpilz hat das jedenfalls nix zu tun.

cUro(wxl


Achja und schön weiter mit dem Fuß aufstampfen und "ICH, ICH" schimpfen. 8-)

lPncog\nitxo


Guck mal hier, hab das selbe Problem

[[http://www.med1.de/Forum/Dermatologie/645397/]]

U lmezr Spxatz


@ crowl,

doch, wenn kein Geld für die Behandlung einer Krankheit da ist, weil man das Geld für andere Dinge zum Fenster raus wirft, hat das was mit dem Thema zu tun.

Ich hab eher den Eindruck, dass Du diejenige bist, die mit den Fuß aufstampft, nur weil ich in meinem Beitrag Kritik an diesem "Heilmethoden" übe.

Aber wie gesagt, das ist wirklich ein anderes Thema.

Es gibt in diesem Forum genügend andere Diskussionen, in denen auch nur der leiseste Zweifel an Homöopathie & Co streng verboten ist – ich denke, da würdest Du Dich eher wohlfühlen.

Hier aber geht es darum, dass die Krankenkassen keine Nagelpilztherapie bezahlen – und einer der Gründe ist eben, dass viel Geld für "alternative Heilmethoden" ausgegeben wird.

Phed^di


ich vermute, Crow. meint, dass Deine Ansicht politisch ist, und darum eventuell nicht in Dermatologie passt.

Dein Fußpilz selber ist aber Dermatologie und passt hier rein. So ist das bestimmt gemeint, von crowl.

c|ro]wxl


ich vermute, Crow. meint, dass Deine Ansicht politisch ist, und darum eventuell nicht in Dermatologie passt.

Dein Fußpilz selber ist aber Dermatologie und passt hier rein. So ist das bestimmt gemeint, von crowl.

Genau so hat sie´s gemeint. 8-)

Zur Eingangsfrage hatte ich was zu sagen. Bei der "politischen" Problematik klicke ich inzwischen gepflegt weiter, weil die Diskussion nix bringt. Wenn ich die dann über die Hintertür doch noch draufgedrückt kriege ist das hinterfotzig.

Stress der durch sinnlose Aufregerei produziert wird geht übrigens auch aufs Immunsystem – so bleibt dir der Pilz bestimmt schön lange erhalten und wird ein langjähriger Freund. @:) ]:D

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