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Wundheilungsstörung nach Arthroskopie – und nun?

S<unfl4owxer_73 hat die Diskussion gestartet


Kurz zur Vorgeschichte:

Hatte vor rd. 3 Wochen eine Knie-Arthroskopie (12. OP an dem Knie, lange Geschichte). Nach dem Ziehen der Fäden nach 12 Tagen zeigte sich dann, dass die Narben beide etwas aufklafften. Nicht bis ganz tief, nur oberflächlich.

Doc klebte erstmal Steristrips, als die nach einer Woche abgingen, hatte sich an jeder Narbe leider ein Serom gebildet, d.h. es kam Wund- & Lymphflüssigkeit aus den Narben (sah erst aus wie Eiter). Bin am Freitag damit direkt zum Arzt, der mir sicherheitshalber ein Antibiotikum verordnete und Feuchtverbände mit Kochsalzlösung. Die eine Narbe beruhigt sich seither; ist weniger gerötet, hat sich größtenteils geschlossen und sifft kaum noch. Die andere ist leider nach wie vor rot, geht nicht zu – und sifft weiterhin.

War dann gestern wieder in der Praxis; Antibitiokum für weitere 5 Tage, weiter Feuchtverbände, Freitag wiederkommen. Natürlich Temperatur etc. im Auge behalten. Abstrich auf Keime wurde gemacht, aber es scheint eher eine aseptische Wundheilungsstörung zu sein und das Antibiotikum eher prophylaktisch. Bislang ist auf dem Keimabstrich nix gewachsen, was besorgniserregend wäre. Persönlich habe ich neue Fäden im Verdacht (bin von meinem Chirurgen zusammen mit einem Kollegen im Krankenhaus operiert worden und nicht wie sonst in seiner Praxis; die Klinik hat weniger Tage zuvor auf neues Nahtmaterial umgestellt, die Fäden sahen aus wie Paketschnur und mein Arzt fand sie direkt nach der OP schon doof).

Mein Doc meinte jetzt, ein letzter Schritt wäre, die Narben zu öffnen, aufzufrischen und neu zu vernähen. Dann mit den altbekannten Fäden. Für ihn ist das Ganz gerade grenzwertig, d.h. mit der Entscheidung, alles zu eröffnen, zögert er noch in der Hoffnung, dass es sich bis Freitag bessert.

ICH bin langsam aber entnervt, die Nebenwirkungen des Antibiotika reichen mir so langsam auch. Und statt noch weiter rumzuhampeln mit Feuchtverbänden, Antibiotika, Fiebermessen etc. wäre mir die Narbenauffrischung echt lieber. Klar, es gibt keine Garantie, dass es DANN besser wird, aber...

Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht; was ist der ausschlaggebende Aspekt, NICHT mehr abzuwarten?

Antworten
Mj04x10


Hast du schon von einer Stammzelltherapien bei Wundheilungsstörungen gehört?

Die Zellen werden dabei aus körpereigenem Fettgewebe extrahiert und anschließend verabreicht um die Wundheilung zu fördern.

Hier hab ich einen Link: [...]

Was haltet ihr davon?

SyunflXower_x73


Nette Werbung für (zweifelhafte?) kosmetische "Chirurgie".

An meine damalige nicht heilende Narbe hätte ich keine Fett-Stammzellen (kann man Stammzellen eigentlich mal ebenaus Körperfett gewinnen? Warum dann das Drama bzgl. Stammzellengewinnung in der Forschung?!) gelassen – und mein Chirurg hätte scich nach so einem "Eingriff" wohl auch geweigert, weiter die Verantwortung zu übernehmen.

Im Übrigen haben Geduld & ordentliche Wundpflege damals gereicht, dass die Narbe ausheilte.

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