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Warze an der Fußsohle, Ablauf nach Vereisung

mvale92}nrxw hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

das ist meine erste und hoffentlich auch meine vorerst letzte Frage zu diesem Thema. Vor ca. 2 Wochen habe ich an meiner Fußsohle eine seltsame Stelle entdeckt. Die Diagnose hieß: Warze.

Trage mittlerweile seit ca. 12 Tagen Clabin Plus (Tinktur) 2-3 mal täglich auf und packe anschließend ein Pflaster drauf, weil ich leicht bescheuert bin und mich irgendwie selber davor ekel und Angst habe mich irgendwie anzustecken.

Nun war ich vor 5 Tagen beim Hautarzt, welcher mir die Warze prompt am selben Tag noch vereiste und mir sagte, ich solle die Tinktur weiterhin auftragen. Einen tag nach der Vereisung fing es dann an zu zwicken und tat auch weh beim Auftreten, mittlerweile tut es kaum noch weh, aber man merkt es halt irgendwie, es zwackt ein bisschen beim gehen.

Die warze selbst ist mittlerweile gut zu erkennen und unter dem weißen Gewebe/der durch die Tinktur weiß gewordenen Haut ist eine großflächige dunkle Stelle zu erkennen.

Nun meine Frage: Ist das die Warze selbst? Ist sie abgestorben / Ist das totes Gewebe? Oder sind die immer dunkel bzw. ist noch eine weitere Vereisung erforderlich?

Ich dachte, die müssten doch spätestens 10 Tage nach der Vereisung abfallen? Momentan habe ich nicht das Gefühl, dass die bald abfällt, fühlt sich zwar fremdartig an und zwackt ein bisschen beim gehen, wie als ob man ein kleines Steinchen im Fuß hat, aber irgendwie sieht das nicht so aus, als würde die demnächst abfallen.

Hat jemand Rat, wisst ihr ob das normal ist, wie lange das dauert bis die abfällt und ob ich lieber nochmal zur Vereisung sollte? Woran merke ich, dass sie bald abfällt oder abgestorben ist?

Fahre in einer Woche in Urlaub und hab eigentlich echt keine Lust da mit schmerzendem Fuß rumzuhumpeln, daher scheue ich mich ein bisschen vor erneuter Vereisung.

Im Vorraus: Ich habe die letzten Tage locker 10 Std gegoogelt, wie man Warzen am besten bekämpft, also bitte nennt mir keine alternativen Behandlungen oder sonstiges, auch wenns lieb gemeint ist, aber ihr würdet mir nichts neues erzählen. Die Tinktur erscheint mir recht gut, was ich allerdings vom Vereisen halten soll, weiß ich noch nicht. Hatte mir da einen schnelleren Erfolg erhofft.

Vielen Dank im Vorraus und liebe Grüße

Alex

[[http://s1.directupload.net/file/d/3323/86gplvrf_jpg.htm]]

Antworten
_TNuixMex_


Ich musste wegen eine recht kleinen Warze wöchentlich zum vereisen gehen – und zwar solange bis sich nach dem sprühen kein "Punkt" mehr abbildete (so sagte es die Arzthelferin).

Ich denke es waren ca 8 Termine.

Das ist jetzt ca 2 Jahre her und noch immer ist die Stelle hart und "hornhautig" und ich muss oft ein Stück Hornhaut abschneiden.

Einmal reicht da sicher nicht.........denk ich.

Meine Warze war kleiner als Deine und sie hatte nix braunes obendrauf.

LG

MBarve2x701


Das Vereisen wird auf Dauer nicht helfen. Dafür sind diese Warzen zu tief in der Sohle eingewachsen. Wahrscheinlich kommst du um eine OP nicht herum. Die soll aber sehr schmerzhaft sein. Ich trage mich nämlich auch mit dem Gedanken :-/

mharixposa


Die warze selbst ist mittlerweile gut zu erkennen und unter dem weißen Gewebe/der durch die Tinktur weiß gewordenen Haut ist eine großflächige dunkle Stelle zu erkennen.

Nun meine Frage: Ist das die Warze selbst? Ist sie abgestorben / Ist das totes Gewebe?

Die schwarzen Punkte in der Warze sind kleine Blutgefäße (die z.B. eine Unterscheidung der Warze von anderen Erkrankungen ermöglichen). Diese dunklen thrombosierten Blutgefäße zeigen an, dass man sich dem Ziel der Warzenfreiheit langsam nähert, denn sie können abgetragen werden. Aber vorsichtig – nur an der Oberfläche! Es darf nicht zu einer Blutung kommen!

Von einer OP raten sogar [[http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33415 Fachleute]] ab:

Operativ können die Warzen durch Kürettage mit einem scharfen Löffel, elektrokaustisch oder mit einem ablativen Laser entfernt werden. Bei zu tiefer Abtragung besteht jedoch das Risiko der Narbenbildung, was vor allem im Bereich der Fußsohlen zu dauerhaften Schmerzen und Funktionsbeeinträchtigungen führen kann.

Gut bewährt hat sich bei der Entfernung von Dornwarzen ein Medikament SolcoDerman,, das verschreibugnspflichtig ist und in der Regel in der dermatologischen Praxis angewendet wird.

AVntigo[ne


Ich hatte vor 20 Jahren mal so eine lästige und hertnäckige Warze an ähnlicher Stelle. Es hat Wochen oder Monate gedauert, die mit einer handelsüblichen Tinktur (ich meine, das war Verrucid – irgendwas mit einem Plastikspatel, nicht mit einem Pinsel) wegzubekommen.

Leider habe ich an anderer Stelle an der Fußsohle inzwischen wieder so ein Teil und Clabin plus bringt es nicht – zumal ich das nicht mehrmals am Tag (laut Packungsbeilage) auftragen kann.

Es gibt von Hansaplast Hornhautpflaster, von denen man kleine runde Stücke abschneiden kann, die dann gezielt auf die Warze kleben und noch ein Plaster drüber über Nacht.

Dann nach 1-2 Tagen ein warmes Fußbad und die abgestorbene/aufgeweichte Hornhaut entfernen.

Das probiere ich gerade aus, weil ich das NIE per OP wegschneiden lassen würde.

E5hemaliger* NutzeZr (#3257x31)


Ich habe auch seit längerem eine einzene unter der Fuß. Weh tut sie nicht, aber ich will sie los werden.

Früher als Kind hatte ich beide Fußsohlen voll. Ich muss sagen, der Hautarzt hat mir nicht geholfen. Ich habe die dann selber behandelt mit Tinktur, Salicypflaster und dann immer vorsichtig die oberste Hautschicht abgetragen. Irgendwann waren sie wieder weg.

Werde das dieses mal genauso machen, habe mir eine Tinktur besorgt und dann immer regelmäßig die oberste Schicht mit einem Messerchen abtragen so das sie hochwachsen kann. Ich hoffe mal das ich sie zügig los werden ...

E:hemaliger2 Nutzer C(#32x5731)


Beim Hautarzt hatten sie das genauso gemacht nur das sie mit ständig mit dem Messer in die Fußsohle geschnitten haben >:(

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