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Haarausfall mit 20

i%Filxe hat die Diskussion gestartet


Ich habe in letzter Zeit gemerkt, dass immer mehr, Haare ausfallen.

Da mein Großvater als auch mein Vater schon mit 25+ unter Haarausfall litten, war es mir klar, dass es auch mich treffen würde.

Nur der Punkt ist, dass auch am Hinterkopf deutlicher mehr Haare ausfallen als vorher, das dürfte doch bei erblichen Haarausfall nicht sein, oder?

Die Hinterkopfhaare sind nicht empfindlich gegenüber das DHT, ist das richtig?

Antworten
L iebixdo


Von den seltenen Fällen einer Vollglatze abgesehen bleiben die Haare am Hinterkopf bzw. am späteren Haarkranz erhalten. Die Anzahl der täglich verlorenen Haare ist aber nicht entscheidend, sondern dass die Haare gut nachwachsen, also keine Lichtung auftritt.

Normalerweise tritt bei erblichem Haarverlust das typische Lichtungsmuster nach der Norwood-Skala auf, also Geheimratsecken, Stirn und später oft die Tonsur. Ob man dies behandelt (Finasterid/Minoxidil), muss jeder selbst entscheiden.

idFxile


Das heißt selbst wenn ich am seltene Fall dervoll Glatze leide, kann ich mit den Medikamente das behandeln.?

Verschreibt der Hausarzt die Medikamente oder muss ich zum Hautarzt ?

L~iebxido


Zuständig ist der Hautarzt. Minoxidil (5%) ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich; die Alternative, nämlich die Tablette mit Finasterid, ist in Deutschland verschreibungspflichtig. Es gibt einige Webseiten zu dem Thema (z.B. haarerkrankungen.de. oder alopezie.de).

Falls sich nur am Hinterkopf eine Lichtung einstellt, läge wahrscheinlich eine seltene andere Form des Haarausfalls vor ("alopecia areata"). Das wäre vor der Behandlung abzuklären.

D~re:am's201x5


Muss nicht sofort das erblich bedingte heißen, vielleicht ist das bei Dir (noch) ein Vitaminmangel! Beim Arzt Den Vitaminstatus bestimmen lassen (leider keine Krankenkassenleistung mehr) und ggf. Gezielt gegensteuern. Auch Ferritin-Depots müssen gut gefüllt sein, damit die Haare dran bleiben. Ibuprofen verursacht in seltenen Fällen auch Haarausfall.

Beim Hautarzt bist Du gut aufgehoben, mache einen Termin aus.

icFYixle


Momentan liegt n och keine Lichtung vor, allerdings liegen auf dem Kissen und nachdem Haarwaschen.seit einer Woche deutlich mehr als vorher .

Zweitens egal an welcher Stelle ich auch die Haare zupfe, es lassen sich leicht haare auszupfen.

@ Dream2015

Weißt du Wieviel so ein Vitamintest kostet ??

Ich habe bereits einen Termin ausgemacht, allerdings erst in 2 Wochen.

D"reaVms2*01x5


Hey, leider nicht, hatte das vor Jahren noch von der KK bezahlt bekommen, mittlerweile meine ich gehört zu haben, übernimmt die KK die Kosten dafür nicht mehr. Ferritin-Depot zu checken ist aber glaub ich eine Kassenleistung. Frag Deinen Arzt am besten.

Die Ursache für einen Haarausfall muss man immer in der Vergangenheit suchen (Haare reagieren versetzt). Hast Du etwas auffälliges vor 2-3 Monaten gehabt? Eine OP, ein fiebriges Infekt, viel Stress? Vielleicht ist die Ursache ganz banal und es wird wieder besser!

iaFDixle


Ich bin leider zudem Nieren transplantiert(6jahre), sprich ich nehme Prograf gegen die immun Abstoßung.

Prograf kann zum diffusen Haarausfall führen iund wie bereits erwähnt bin ich erblich vorbelastet.

Hier liegt das Problem:

liegt die Ursache eher am Prograf oder eher an Der Genetik ?

Gegen die Genetik spricht , dass auch Hinterkopf auch ausfallen ,oder?

DIreabms20x15


Ohje, dann musst Du ewig die Medikamente nehmen?

Wenn der Haarausfall als mögliche Nebenwirkung steht, dann spricht vieles dafür, dass das bei Dir so ist. Bei mir ist es Ibuprofen, habe ich mittlerweile fast sicher festgestellt.

Kannst Du vielleicht auf ein anderes Medikament umsteigen? Sprich Deinen Arzt darauf an!

Lvi^eb9ido


Da die Nieren überlebenswichtig sind (einzige Alternative ist die kräftezehrende und zeitaufwendige Dialyse mehrmals wöchentlich) würde ich keine Risiken eingehen.

Der Anzahl der täglich verlorenen Haare ist nicht so wichtig, entscheidend ist, ob bzw. dass die Haare wieder nachwachsen. Jedenfalls solange sich keine Lichtung einstellt, würde ich nichts machen.

DDreeEams2x015


Hey, Liebido,

natürlich sollte iFile kein unnötiges Risiko eingehen. Es ist allerdings auch gängige Praxis, ein Medikament, welches man nicht verträgt oder welches unerwünschte Nebenwirkungen aufweist, gegen ein anderes, genauso wirksames Mittel zu ersetzen. Ich würde das einfach mal beim Arzt ansprechen.

ioFilxe


Glaubt ihr, dass es möglich ist heraus zu finden, ob es an Medikamente oder Genetik liegt?

Ich nimm seit 6 Jahren, und erst vor kurzem begann der Haarausfall.

Können Finasterid/Minoxidil etwas gegen Medikamenten verursachtes Haarausfall tun?

LViebxido


Der erbliche Haarverlust ist durch das typische Lichtungsmuster (Geheimratsecken, Haare dünnen zunächst an den Schläfen aus) leicht zu erkennen. Im Alter von ca. 20 Jahren beginnt häufig dieser erbliche Haarausfall.

Siehe z.B. zum Lichtungsmuster:

[[http://www.haarerkrankungen.de/therapie/hamiltonnorwoodskala.htm]]

Aber nochmal: Die Zahl der täglich verlorenen Haare ist nicht entscheidend; es kann sich z.B. um einen vorübergehend erhöhten Haarwechsel handeln. Entscheidend ist, dass die Haare nachwachsen, also keine Lichtung entsteht.

Handelt es sich um von Medikamenten verursachten Haarausfall (was nach 6 Jahren ungewöhnlich wäre), wäre Finasterid wirkungslos und auch Minoxidil nicht angebracht.

i#Fixle


Wie lange benutzt du Finasterid und bist du mit den Ergebnis zufrieden?

L%ixebi|dxo


Knapp 4 Monate, in Verbindung mit Minoxidil. Die Entwicklung ist positiv, ein richtiges Fazit lässt sich jedoch erst nach ca. einem Jahr ziehen.

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