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Seltsame Atherom-Behandlung?

M$elApoxmene hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

ich hoffe, jemand kann mir weiterhelfen.

Ich habe vor vier Tagen einen kleinen Knoten in meiner Brust ertastet. Bin natürlich panisch zur Frauenärztin - Vetretung, weil meine natürlich genau diese Woche auf Fortbildung ist -, die sah sich das an und machte Ultraschall und meinte, es ist ein Atherom und punktierte das Ding (aua!). Danach und nach etlichem drücken meinte sie dann, sie würde die festen Bestandteile nicht rausbekommen, ich solle sehen, ob die jetzt von alleine rausfließen. Hat mir zudem ein Antibiotika verschrieben und meinte, wenn sich das ganze jetzt entzündet soll ich das nehmen und dann würde sie das, was sie da jetzt abgesaugt hat, mal einschicken, um den Erreger zu identifizieren.

Eigentlich bin ich kein Freund von "Dr. Google", aber da mein Mann fragte, was ich denn nun habe und ich den Namen natürlich wieder vergessen hatte, habe ich halt deswegen im Internet mal nachgesehen und dabei gelesen, dass Atherome von selbst gar nicht verschwinden, sondern rausgeschnitten werden müssen, nachdem mit Antibiotika die Entzündung abgeklungen ist.

Das blöde an der Sache ist, dass ich zur Zeit keine Zeit für eine OP habe (aufgrund einer anderen OP, haha %-|. Man kann ja nie genug Probleme haben...). Jetzt "umsonst" Antibiotika schlucken finde ich auch nicht so prall und natürlich mache ich mir jetzt auch ein bisschen Sorgen, ob die Frauenärztin überhaupt Ahnung hat, wenn sie das Ding punktiert und ausdrückt, was man laut dem Internet ja nicht machen soll (deshalb schaue ich nicht gerne ins Internet, was solche Sachen angeht, ugh).

Irgendwelche Tipps, wie ich mich verhalten soll? Die FÄ meinte halt, es sei okay, wenn es sich entleert und wenn es sich entzündet, soll ich das Antibiotika nehmen. Es macht bisher aber gar nichts - weder das eine, noch das andere - und tut einfach nur ein bisschen weh, nachdem mir gestern da viermal die Punktier-Spritze reingerammt wurde. :=o

Antworten
G6nuKmsel


Ich habe "seit Menschengedenken" ein Atherom im Unterkiefer von ca.5mm Durchmesser, welches oberhalb vom unteren Trigeminusast hockt. Deswegen kann es nicht operiert werden - ist zu riskant. Ab und an macht es mir leise Trigeminusschmerzen an der Stelle, was ja nicht zu verwundern ist.

ABER: das Ganze ist eigentlich harmlos und bloss "lästig". So wird es auch bei Dir sein und ich denke, dass keine Eile von Nöten ist, das Ding zu entfernen.

Wahrscheinlich hat die FÄ das Knubbelchen punktiert, weil es in Deiner Brust hockt... Persönlich glaube ich nicht, dass die harten Bestandteile (vermutlich Kalk) von selber abfliessen. Wenn sie nicht in die Spritze gesogen werden können, sind sie vermutlich auch für "den Kanal" zu gross, welchen die Spritze stach.

Ich habe nie Antibioti bekommen.

Mgel"posmene


Danke für deine Antwort! Das das ganze harmlos ist habe ich mir schon gedacht bzw. das wurde mir ja auch gestern bestätigt. ;-) Dass da etwas von selbst abfließt glaube ich auch nicht; ich sehe jetzt zwar aus wie ein angestochenes Schwein, aber da fließt nichts mehr raus bzw. die Löcher sind ja schon wieder "zu", wie bei einer Blutabnahme eben. Keine Ahnung, wie die Ärztin sich das vorgestellt hat...

Das Antibiotika habe ich bekommen, weil Atherome sich wohl eklig entzünden können, wenn Bakterien reinkommen und das durch das Punktieren ja jetzt der Fall war und das Ding in den letzten Wochen eben so groß geworden ist (ich hatte die Stelle schon mehrere Jahre und hab mich immer gewundert, was das für eine komische Sache ist, aber der "Knoten" in der Brust existiert jetzt erst seit maximal drei Wochen (hab ihn beim letzten Brustabtasten nämlich noch nicht gehabt).

Ich glaube, wenn es jetzt gerade nicht so wehtun würde - wahrscheinlich durch das punktieren - wäre ich nicht so besorgt und wenn ich Antibiotika besser vertragen würde, dann würde ich das Zeug einfach schlucken und gut ist. Aber Fakt ist, dass Antibiotika bei mir immer bedeuten, dass ich tagelang kotzend über der Kloschüssel hänge und meine Lust darauf ist so in etwa bei 0%.

Auf jeden Fall aber vielen Dank für deine "Beruhigung"! Für mich wäre es gar keine Sache, wenn ich das Ding irgendwann Anfang nächsten Jahres rausschneiden lasse, aber ich habe in zwei Wochen eine größere Kiefer-OP vor mir und da kann ich jetzt kein Atherom, egal wie harmlos, gebrauchen, was auch noch wehtut, sich entzündet und wächst und mir körperliche Schwächung dank Antibiotika beschert. :-/ Manchmal denke ich echt, ich wäre nicht knapp über 30, sondern schon über 60... Man, man, man... so viele blöde Probleme.

L:.van*Pelxt


Ich hatte mal ein Atherom auf der Kopfhaut und es raus schneiden lassen. Von "OP" kann man da nicht wirklich sprechen: Spritze, kleiner Schnitt, zwei Stiche. Musste nichtmal rasiert werden und ein Antibiotikum gab's auch nicht.

Melpomene, ggf. war es nichtmal ein Atherom. Könnte auch ein Lipom sein. Oder ein anderes "-om". Ist halt davon abhängig, was da drin ist. Mein Ahterom war hauptsächlich verkapselter Talg.

Im Kiefer hatte ich auch mal nen Knubbel, da hieß es aber anders, weil es aus nicht weiter entwickeltem "Zahn-Material" bestand. Ein kleines Knubbelchen auf der Bauchdecke wurde mit Salbe behandelt und ging ebenfalls weg.

Warte erstmal ab, ob das Problem sich eventuell bereits erledigt hat. Punktieren bei nem tatsächlichen Atherom halte ich übrigens auch für merkwürdig. Denn die sind ja schon sehr hart und haben eben eine Kapselhülse.

G$numsxel


Ohje, Melpomene, da kommt alles auf einmal! Friss Dir noch ein bisschen Speck an, damit Du nach der Kieferop. nicht vom Fleisch fällst. Ich wünsche Dir alles Gute für diese Op und dass die Schmerzen erträglich sind - oder gemacht werden können durch Medis.

Die Brust ist so ein empfindliches Gebiet und es würde mich nicht wundern, wenn Du auch noch ein Hämatom bekommst nach der Stocherei - würde auch die Schmerzen erklären, die Du jetzt hast.

Ich hoffe, dass Du kein Antibiotikum nehmen musst und wenigstes um den Kotzer herumkommst. Wenn ich Antibiotika nehmen muss, habe ich Durchfall, der jeder Beschreibung spottet. Viele Leute reagieren mit kräftigen Nebenwirkungen auf diese Chemiekeulen... aber manchmal sind sie halt notwendig.

M>elpOomxene


Vielen Dank für die Antwort! Ich werde definitiv wohl erstmal 1-2 Tage abwarten und sehen, ob die Schmerzen verschwinden bzw. das Ding weiter wächst, bevor ich das Antibiotika schlucke. Das Atherom (wenn es denn eines ist) ist definitiv noch da; also sozusagen der harte "Knoten" in der Brust (ca 2-3cm im Moment).

Die Ärztin meinte, es wäre ein Atherom, weil sie im Ultraschall den "Gang" von dem Ding zur Hautoberfläche sehen konnte und der eben verstopft war/ist. Und joa, das Punktieren hat wehgetan wie Sau, also eine harte Hülle halte ich definitiv für wahrscheinlich. :=o Eigentlich bin ich ziemlich hart im Nehmen, was solche Einstiche angeht, aber da hab ich doch gequiekt. Das bisschen, was die Ärtzin mit dem Punktieren abgesaugt hat, war übrigens 3-4 Tropfen zähflüssiges Gemisch aus Eiter und Blut (sah zumindest so aus). War super, da ich ja kein Blut sehen kann, die Ärztin - als Vertretungsärtzin, die mich nicht kennt - das aber nicht wusste und mir das natürlich erstmal unter die Nase hielt. Gut, das ich schon lag, denn sonst hätte es mich hingehauen. ;-D

Und ja, im Kiefer habe ich auch so einen Knubbel, das ist bei mir aber Knochenmaterial und der bleibt da auch einfach. Dass die OP kein großes Ding ist glaube ich ja auch, aber durch meine Kiefer-OP und die Tatsache, dass ich in zwei Wochen im Grunde erstmal auf der Arbeit länger ausfalle, ersaufe ich natürlich gerade in Dingen, die ich vorher noch regeln muss und mein Hautarzt (der auch operiert) ist nunmal rund zwei Autostunden weg und hat auch nicht so einfach Termine frei. Hab ja informationshalber gerade noch vor Praxisschluss mal angerufen und da bräuchte ich erst ein Vorgespräch und dann den OP-Termin und da habe ich nun echt keine Zeit für.

Also bleibt in der Tat erstmal abwarten. Antibiotika habe ich ja jetzt hier, falls sich alles verschlimmert. Vielleicht finde ich auch noch ein paar sterile Kompressen, die ich zumindest nehme, bis die Einstichstellen komplett verheilt sind.

Auf jeden Fall vielen Dank; ich finde es so super, dass einem hier im Forum immer so schnell und kompetent geholfen wird! @:)

M4elPpomenxe


Whoops, da haben sich Antworten überschnitten. Ich tippe zu lahm!

Ohje, Melpomene, da kommt alles auf einmal! Friss Dir noch ein bisschen Speck an, damit Du nach der Kieferop. nicht vom Fleisch fällst. Ich wünsche Dir alles Gute für diese Op und dass die Schmerzen erträglich sind - oder gemacht werden können durch Medis.

Die Brust ist so ein empfindliches Gebiet und es würde mich nicht wundern, wenn Du auch noch ein Hämatom bekommst nach der Stocherei - würde auch die Schmerzen erklären, die Du jetzt hast.

Ich hoffe, dass Du kein Antibiotikum nehmen musst und wenigstes um den Kotzer herumkommst. Wenn ich Antibiotika nehmen muss, habe ich Durchfall, der jeder Beschreibung spottet. Viele Leute reagieren mit kräftigen Nebenwirkungen auf diese Chemiekeulen... aber manchmal sind sie halt notwendig.

Hehehe, Speck hab ich schon genug, so 20kg weniger würden mir guttun. ;-D Im Grunde ist es keine superschlimme OP (ich bekomme ein Implantat, aber an einer problematischen Stelle mit Knochenaufbau und der Spezialist weiß nicht, wie gut es einheilt), aber da ich eben in einem Job arbeite, wo ich viel reden muss (ich bin Dozentin) und nach der OP eben nicht reden darf/kann/soll, ist im Job die Hölle los, denn alle Studenten wollen plötzlich Termine für Prüfungsvorbespechungen usw... Vielen Dank für die guten Wünsche; die kann ich gebrauchen! @:)

Also aussehen tut alles bisher noch wie gestern - nur halt mit Löchern inklusive. ;-D Das Atherom ist nur als ganz leichte Wölbung zu sehen, weils halt nach innen wächst und außer der Stelle, wo die Ärtzin reingstochen hat, gibt es weder eine sicht- noch fühlbare Veränderung. Und jaaaa, Durchfall kenne ich von Antibiotikas auch. Und von einem bestimmten habe ich einen Sehnenriss bekommen, das war auch super. :=o Das einzige Antibiotika, was ich wirklich gut vertrage - also nur mit leichten Durchfällen - ist Penicillin, aber das gabs für mich diesmal nicht. Hab ein Zeug namens "Cotrim Forte 960" bekommen, zehn Tabletten und ich soll zwei am Tag nehmen. Die Nebenwirkungen lesen sich super und laut Packungsbeilage darf ich das eigentlich gar nicht nehmen, weil ich eine Schilddrüsenüberfunktion habe. :-| So ist das halt, wenn Vertretungsärzte mal eben sowas verschreiben, vom Patienten aber keine Ahnung haben...

Lz.v anYPelxt


Hui.. Das klingt wirklich nach Stress. Ich drück' Dir die Daumen, dass alles gut über die Bühne geht und Du die Möglichkeit hast, Dich danach darum zu kümmern.

Ich wurde übrigens beide Male (hatte schonmal in der Jugend eines auf der Kopfhaut) an den Chirurgen überwiesen. Ich konnte es zum Glück beide Male mit Humor nehmen. Man mag mich nu eklig finden, aber das zweite habe ich mir mit nach Hause geben lassen, um es zu "untersuchen" - wollte doch wissen, was mein Körper da produziert hat und was ich über Jahre mit mir rum geschleppt habe. Also wurde es ganz wissenschaftlich ausgemessen, seziert.. Und es war nur halb so spektakulär, wie das Internet vermuten ließ. ;-D

Vielleicht hat sich in Deinem nun durch die Punktion einfach nur Wundwasser nachgebildet. Und falls Du die Antibiotika doch nehmen musst, vielleicht hast Du ja Glück und verträgst diese. @:) :)*

Moeljpomexne


Oh nee, das könnte ich nicht - mir das auch noch anschauen! Nicht, weil ich es nicht interessant finde, aber ich kann sowas nicht gut ansehen, ohne dass es mich umhaut. Bin bei Blut und allem, was sonst noch so aus dem Körper kommt, doch irgendwie leicht zu erschüttern. :=o

Bisher hat das Daumendrücken nicht viel gebracht - entzündet oder gerötet sieht das Ding zwar weiterhin nicht aus, aber es ist sehr hart und mein Lymphknoten in der Achsel auf der gleichen Seite ist extrem angeschwollen und schmerzhaft. %:| Jetzt sitze ich hier mit dem Antibiotika und weiß nicht, ob ichs nehmen soll (weil ich es ja eigentlich nur nehmen soll, wenn das Atherom sich entzündet). Ist doch alles doof.

Grn!umsxel


Antibiotikum... es ist mir unverständlich, warum sie Dir nicht Penicillin geben - wo es doch DAS Mittel ist, was Du verträgst! Bei uns haben die Ärzte die Möglichkeit, JEDES Medikament zu verschreiben (und die Kasse MUSS es übernehmen), wenn es eine Begründung dafür gibt. Bei Dir wäre sie, dass Du Penicillin ohne nennenswerte Nebenwirkungen verträgst und alles andere Dich umhaut.

Lymphknoten... DAS ist eigentlich ein Alarmzeichen. Ich hatte x Biopsien (waren immer Zysten = harmlos) und NIE geschwollene Lympfknoten.

20 Kilo zuviel auf den Rippen... sei froh: DIE kannst Du jetzt (teilweise) aufbrauchen, wenn Du wegen der Zahnsache auf Trinkhalm-"Ernährung" umsteigen musst.

"untersuchen"

...bin GANZ bei Dir, Pelt! Ich habe mir die Knochenstückchen mitgeben lassen, die sie aus meinen Zehen herausoperierten, als diese verkürzt werden mussten. War SPANNEND!

(ich bekomme ein Implantat, aber an einer problematischen Stelle mit Knochenaufbau und der Spezialist weiß nicht, wie gut es einheilt)

Ich drücke Dir die Daumen, dass Dir diese langwierige Sache den gewünschten Erfolg bringt. Meiner Freundin hat es das erhoffte gebracht: der lange andauernde Knochenaufbau (Rindercollagen) gelang und das Implantat heilte gut ein - und die neuen Zähne tun ihren Dienst hervorragend. JETZT hat sie keine Schmerzen & Malesten mehr mit ihren Beisserchen.

Im Moment durchläuft mein Mann das Prozedere; der Knochenaufbau bleibt ihm erspart. Er hat einen "Ersatzzahn", damit nicht gerade von Weitem eine Lücke zu sehen ist. Das kleine Teilprotheschen dient auch als Platzhalter. Damit während der Heilzeit das Restgebiss nicht zu wandern beginnt. Der Kiefer will immer "Lücken schliessen". Mein Mann ist guter Dinge. Nach dem Zahnziehen tat es zwei Tage weh und gut wars. Er ist jetzt in der "Wartezeit" und bekommt im November den Stift gesetzt. Im Januar kommt dann die Krone auf das Implantat.

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