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Juckreiz und Pickel, besonders durch Schwitzen unter Kleidung

MbH196u2 hat die Diskussion gestartet


Ich habe eigentlich schon seit meiner Kindheit einen Juckreiz an verschiedenen Stellen am Körper. Bin jetzt 53 und männlich.

Letztendlich da besonders stark, wo die Kleidung eng am Körper anliegt: Um die Schultern herum, unten am Bauch, am Oberschenkel und vor allen Dingen am Gesäß.

Schwitzen unter der Kleidung verstärkt die Symptome.

Schwitzen in der Sauna hat jedoch genau den gegenteiligen Effekt. Auch Stunden nach dem Saunieren ist das Jucken so gut wie weg.

Manchmal ist der Juckreiz recht schwach, manchmal bringt er mich fast zum Wahnsinn. Was noch außer dem Schwitzen zur Verstärkung der Symptome beiträgt, kann ich nicht sagen. Einen Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmitteln kann ich auch bei der besten Beobachtung nicht erkennen.

Über viele Jahre hinweg werden die Symptome aber nach meinen Eindruck nach ganz langsam stärker.

Zu sehen war die ersten Jahrzehnte meines Lebens nie etwas (als ich Kind war und schon mal über das Jucken klagte, kam man wohl daher zu dem Schluss, dass das mehr oder weniger eingebildet ist). Das hat sich vor ca. 10 bis 15 Jahren geändert. Seitdem bekomme ich auch vor allen Dingen an den genannten Stellen auch Pickel. Genauer: Nicht überall, wo es juckt, habe ich auch Pickel. Aber da wo Pickel sind, juckt es. Auch die Pickel werden über die Jahre ganz langsam stärker.

Im Schambereich juckt es praktisch nicht mehr, seitdem ich mich da rasiere. Vorher war es da ganz schlimm. Pickel hatte ich da aber nie.

Einen Hautarzt habe ich schon konsultiert. Der meint, es sei einfach eine Akne. Er hat mir auch Mittel verschrieben, die auch tatsächlich die Symptome etwas abschwächen - aber eben nur die Symptome und auch nur etwas. Die Ursache wird dadurch anscheinend nicht bekämpft.

Mein Gefühl sagt, dass ich irgendwie "meinen eigenen Schweiß nicht vertrage", wenn er eben durch die Kleidung nicht verdunsten kann, sondern im Gegenteil auf der Haut verteilt wird. Aber so eine Krankheit kennt anscheinend weder der Hautarzt noch Tante Google...

Meine Hoffnung ist, dass irgendwer die Symptome erkennt, einordnen kann und irgendeine Idee hat, wo die eigentliche Ursache stecken kann und wie man vielleicht prophylaktisch was tun kann.

Antworten
S^ch%nee=hexxe


Trägst du Kleidung aus Naturfasern oder "Plastik"?

MPH1U962


Die Unterhosen sind z.B. 100% Baumwolle und die Jeans, die ich darüber trage, meist so 98% Baumwolle. Trotzdem ist mein Gesäß im Moment sehr "pickelig".

Grundsätzlich kann ich übrigens keinen Zusammenhang der Intensität der Probleme mit der Art der Kleidung feststellen, die ich anhabe - außer bei Wolle, die kann ich gar nicht anhaben, die macht mich wahnsinnig, aber das haben ja viele.

l<on%alaCo


hast du mal probiert das waschpulver zu wechseln bzw. weichspüler wegzulassen?

evtl. wird durch das schwitzen da was aus dem stoff gelöst, was du nicht verträgst?

MHH19x62


Wie gesagt, das Problem habe ich schon seit meiner Kindheit - und in der Zeit haben sowohl anfangs meine Mutter wie später meine Frau diverse unterschiedliche Waschmittel verwendet.

Wenn dieser Ansatz richtig wäre, müsste es ein Stoff sein, der mehr oder weniger in jedem Waschmittel drin ist.

Allergietests wurden in meinem Leben auch schon das eine oder andere Mal gemacht. Daher weiß ich, dass ich gegen Birkenpollen und Gräser allergisch bin (hätte ich aber auch ohne Test gewusst). Eine Allergie gegen irgendwelche chemischen Stoffe wurde nie festgestellt.

Rwio Grxande


Evtl. eine Reaktion auf die Farbe: wie ist es bei weißer Wäsche?

Frisch gepresster Gemüsesaft, speziell von Karotten ist gut für die Haut.

MSH19x62


Interessante Idee mit der Farbe, aber auch mit der Farbe kann ich keinen Zusammenhang erkennen. Die Unterwäsche, die ja normalerweise direkt auf der Haut aufliegt, ist ja auch weiß.

Rzio, Graxnde


Man kann die Haut / den Mineralhaushalt mit basischer Kost, Karottensaft stabilisieren. Keine Fertigprodukt, viel Gemüse und so weiter.

Hypoallergene Unterwäsche versuchen ([[http://www.asbusinesscenter.de/DE-H4/-/Search/catID=16.html?sortby=0&p=1&namepage=bambusunterwasche)]], Wachmittel anpassen, Wäsche nachspülen und schleudern.

k<oltVrasxt


Ich habe das Übel auch, vor allem am Gesäss. Mir hilft das Eincrèmen mit einer fetthaltigen Lotion und zwar jedesmal nach dem Baden/Duschen. Meine Haut ist sehr empfindlich, da SEHR trocken.

Ich dusche nicht mehr jeden Tag, sondern wasche mich mit ganz wenig mildem Baby-Badezusatz im Waschwasser und ein Vollbad gibt es noch einmal die Woche und zwar (leider) nur ein 10-minütiges.

M,H19v62


Jetzt muss ich noch eine aktuelle Beobachtung los werden.

Wir waren jetzt ein paar Tage in Kurz-Urlaub. Im Hotel gab es eine Sauna, deren Benutzung im Zimmerpreis inklusive war. Da ich gerne sauniere - auch da es ja wie geschrieben gegen das Jucken hilft - habe ich das täglich in Anspruch genommen. D.h. ich habe erstmals täglich sauniert. Sonst nur wöchentlich.

Ich war erstaunt, wie positiv sich das ausgewirkt hat! Ich war quasi Symptom-frei. Und was mich erstaunt hat: Ich habe auch, besonders in Hautfalten, Stellen an der Haut, die immer mehr oder weniger leicht gerötet sind. Das war auch weg.

Kaum war ich ca. anderthalb Tage nicht mehr in der Sauna, wache ich wieder mit Pickeln am Gesäß auf...

Aus meiner Sicht bestätigt das mein Gefühl, dass meine Haut nicht so richtig zurecht kommt mit "irgendwas", was sich in meinem Schweiß befindet. Da man ja immer ein bisschen Schweiß absondert, juckt es dann an den Stellen, wo die Kleidung den Schweiß an die Haut andrückt und letztendlich ein Verdunsten verhindert. Beim Saunieren tritt der Schweiß aus, verdampft dann bzw. wird weggeduscht, und damit ist der problematische Stoff für's Erste aus dem Körper raus.

Nur was könnte das für ein Stoff sein? Und wie kann ich das Phänomen vermeiden?

Hat jemand beim Lesen dieser Zeilen noch eine Idee?

k\odltrxast


Nur was könnte das für ein Stoff sein? Und wie kann ich das Phänomen vermeiden?

Ob ein Endokrinologe dazu eine Idee hätte? Vielleicht hat Dein Schweiss eine "aggressive Zusammensetzung", was hormonell bedingt sein könnte.

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