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Steißbein Fistel OP

NIayo^mixe hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr lieben

Ich würde gerne mal berichten über meine Steißbein Fistel.

Ich habe auch mit der lästigen Krankheit Akne Inversa zutun und das seit 10 jahren:/

Bisher allerdings habe ich es "NUR" im intimbereich gehabt praktisch zwischen Oberschenkel und Schamlippen und das in regelmäßigen Abständen von ca. 1-2 Monaten. Ich dachte schon die schmerzen wären Horror und eine Geburt habe ich auch schon hinter mir mit dreifach gerissen und denn ganzen Spass. Aber das war ein Witz gegen das was ich jetzt die letzten 3 Tage durchgemacht habe.

Angefangen hat alles 1. Tag vor Weihnachten. Eine rötliche Beule genau zwischen den Pobacken (Oh gott schon wieder ein abszess, habe doch gerade erst 3 davon beseitigt) so mein erster Gedanke. Natürlich direkt zugsalbe drauf und erstmal aufn Bauch paar Stunden gelegen. Als ich dann aufstehen wollte, fiel mir jegliche Farbe aus dem Gesicht , schmerzen fern von allen Vorstellungen. Direkt schossen mir Tränen ins Gesicht und ich humpelte ins Bad. Sauber gemacht unter schmerzen neue salbe drauf und ab ins Bett. Nur schnell schlafen dachte ich mir. Tja was soll ich sagen, Pustekuchen. Mein Freund mich angezogen und wir ab ins KH (zum Glück nur 5 Minuten Fussweg dorthin, mit mir dann wohl eher 10-15) dort angekommen haben die uns 2 Stunden warten lassen, während ich weder sitzen noch stehen konnte. An meinem Freund gelehnt hielt er mich fest und tröstete mich.

Als wir dann dran kamen hat sich der Doc die Sache angeschaut und meinte "erbsengross" aber muss operiert werden. Hätte ich gewusst, was das noch für Ausmaße annehmen würde, hätte ich das sicher im selben Moment noch machen lassen. Ich habe verneint und nach einer alternative gefragt, denn ich war zuständig für das Weihnachtsessen für 8 Personen. Das konnte ich einfach nicht machen. Ich also schmerztabletten und ilon abszess salbe bekommennund wieder nach Hause.

Schmerz Tabletten haben ich dann schlafen lassen und am nächsten morgen war dann auch alles erstmal wieder OK. Es hat geschmerzt aber wurde besser. DACHTE ICH. Den ganzen abend am Herd gestanden und alles andere gemacht. Als die Gäste dann da waren , war ich schon völlig am Ende mit meinen nerven, habe es aber über spielt. Dann sollte ich mich ja noch mit an den Tish setzen und essen, schon das war nicht mehr möglich, weder mit Ring noch Kissen. Also im stehen, sah komisch aus, aber die Antwort auf die fragen, versprach ich dann für nach dem essen, da es ja auch nicht unbedingt appettitlich ist :/. Gesagt getan.

Schwiegermama fragte zuerst und ich erzählte ihr von meiner Akne Inversa , was sie noch nie gehört hat, und was es damit auf sich hat. Sie war entsetzt und sehr mitfühlend. Naja und so erzählte ich es allen. Und das man wenig dagegen machen kann...leider! Am späten abend als alle weg waren machte ich dann den größten Fehler meines Lebens. Da ich ab und zu "HEISS" baden gehe bei asbzessen damit sie so besser platzen, dachte ich warum nicht. Ajajajaj... Aus der Wanne raus, brannte mir das komplette steissbein , zumindest empfand ich das so.Wie Feuer und pochen ohne Ende. Ich dachte mir das wars jetzt. Ich schnell hingelegt , mein Freund wollte nachgucken, da er nichts sehen konnte, machte er mir einen Spalt die pobacken auseinander. In dem Moment schrie ich los wie ein nicht normales Wesen der Erde, obwohl er nur minimal meinen hintern angefasst hat. Er hat sich dermaßen erschrocken, dass er sofort von mit weg wich. Immer noch wollte ich nicht ins KH , da ich einfach zu viel Angst vor der Prozedur hatte.

Im Endeffekt habe ich die ganze Nacht nicht geschlafen, und bin dann um 5 Uhr morgen ans gefrierfach und habs mit kühlen probiert. Keine Chance. Nach einer Stunde erfolglosem kühlen, pochte es noch mehr und ich hatte das Gefühl jemand reist mir gleich das steissbein aus. Wir nun doch ab ins KH . Auf dem Weg dahin, verlor ich plötzlich vor lauter Schmerz das Bewusstsein. Mein Kreislauf kollabierte vollkommen, Schweißausbrüche und dann musste ich mich übergeben. Kreidebleich und nicht mehr im stande zu sprechen, da sich immer wieder mein Kreislauf verabschiedet hat , haben wir tatsächlich noch !!!3/4 Stunde !!! Warten müssen. Mein Freund wäre fast geplatzt vor Wut. Mir war schon alles egal, während ich auf der liege lag später und meine schmerzen einfach nicht aufhörten hörte ich nur wie der Arzt sagte, op ist unumgänglich fertig machen dafür. Gesagt getan. Unter Vollnarkose bei 20 Minuten op war das schreckliche leiden endlich vorbei.

Das ist wohl das schlimmste was ich jemals erlebt habe , das wünsche ich nicht mal meinem schlimmsten Feind. Horror pur !!!

Nun habe ich noch schrecklich Angst vor der offenen Wundversorgung aber ich denke das ist nicht annähernd so schlimm wie die Tortur der letzten tage.

Zögert so etwas niemals heraus, das habe ich daraus gelernt.Nie Wieder!!!

Antworten
MbXvonxe


Hi Nayomie,

Das gleiche hatte ich dieses Jahr auch und musst es hinter mich bringen.

Ich habs allerdings lange herausgezögert weil ich durch berufliche Verpflichtungen nicht ausfallen wollte.

Du brauchst keine Angst vor der offene Wundversorgung haben, das ist eher lästig als alles andere.

Man sagt das dauert in der Regel 6 Wochen, bei mir warens leider etwas über 7 Wochen.

Geschmerzt hat das Verbandwechseln nicht, sicher ist es ein wenig unangenehm wenn die mit einer Pinzette den alten Jodtampon rausfischen und den neuen reinlegen aber das sind minimale Schmerzen. Ich weiß nicht für was du dich entschieden hast aber ich hab es immer beim Arzt machen lassen weil mir wichtig war dass es gut verheilt. Es ist nämlich wichtig dass die Wunde von unten nach oben Heilt damit keine Löcher verbleiben in der Wunde.

Klar kann man sich von dem Partner / der Partnerin auch Verbinden lassen aber ich rate dazu es in der Praxis machen zulassen da die damit sehr viel Erfahrung haben .. Wochenende / Feiertags musste dann halt zur Ambulanz.

Ich hab die Wunde 1x Täglich ausgewaschen, man liest im Internet zwar von mehr aber der Chirurg und mein Hausarzt meinten einmal ist genug da man nicht zu oft "ran" sollte.

Das Duschen war in der ersten Woche bissl Schmerzhaft, aber das ist tolerierbar. Lass es langsam angehen und nimm dir Zeit. Wenn du die Wunde abtrocknest achte darauf dass du ein sauberes Handtuch nimmst (die werden bissl leiden ja, aber was solls) und eins das nicht fusselt.

Das Ende von der Heilung ist bissl zäh, das dauert meist leider ewig. Übrig bleiben wird ein dunkler Strich, mir sagte man zwar da bleibt nichts sichtbares zurück aber nach nun 9 Monaten seh ich die Stelle noch deutlich. Wobei, bei der Stelle ist eh egal.

Ich denke mit Schmerzmittel wirst du versorgt oder?

Ich brauchte damals zum Glück keine, bin auch glaub nach 1 Woche oder 1 1/2 wieder arbeiten gewesen.

Aber last but not least:

Ja ich kann deinen Rat es nicht herauszuzögern 100% beipflichten.

Man sollte dies auch NIEMALS tun da der Schließmuskel unter so eine Steißbeinfistel leiden kann. Schlimmste Folge wäre Funktionslosigkeit des Schließmuskelns.

Und nicht zuletzt dehnt sich eine Fistel aus und das Arreal das entfernt werden muss wird immer größer.

Eine kleine Anmerkung aber noch zum Schluß, verzeih mir das bitte Nayomie.

dort angekommen haben die uns 2 Stunden warten lassen

haben wir tatsächlich noch !!!3/4 Stunde !!!

Notaufnahmen arbeiten nach dem Manchester Triage System, anhand dessen wird die Dringlichkeit festgelegt. Auch wenn eine Notaufnahme leer wirkt (falls dies der Fall ist) heißt es nicht dass das Personal wirklich nichts zutun hat. Kann verstehen das man da Wütend ist aber bitte habt da ein wenig Vertrauen das dies nicht aus böswilligkeit entsteht.

sVunnyl_8%4


Ohjee, das tut mir Leid und ich hoffe für dich, dass alles schnell und komplikationslos gut wird @:)

Man muss auch berücksichtigen, was die Ursache einer Fistel ist. Bei mir bildete sie sich nicht durch eingewachsene Haare und verhielt sich auch nicht wie ein Abszess. Ich hatte demnach Zeit mir einen passenden Viszeralchirurgen zu suchen. Bei meiner OP war dann im Vorfeld auch klar, dass der "Krater" vernäht werden kann.

s(unnyx_84


Wer führt die Wundversorgung durch? Bist du damit in professionellen Händen, oder macht das dein Freund?

Ncay|omixe


Hallo ihr lieben,

Also erstens danke fürs Mut machen bezüglich der Wundversorgung :)

Ich denke auch ich werde es lieber vom arzt machen lassen, die angst, dass was nicht ordentlich gemacht wird oder etwas schief geht und der ganze kram von vorne losgeht ist viel zu gross. Ich bekomme novaminsulfon und paracetamol , aber habe seit der OP sogut wie keine schmerzen :) ab und zu ein.drücken und leichtes brennen aber das ist aufjdenfall auszuhalten :) :)^

M[Xoxne


Das ist doch mal nen guter Trend.

Guter Plan es in ner Praxis machen zulassen.

aber habe seit der OP sogut wie keine schmerzen

Sehr gut, Top :)^

Alles alles gute für dich. Gute Besserung

NFayKomxie


Vielen dank:) tampnade wurde gerade gewechselt und das war sehr schmerzhaft trotz schmerzmittel hat mich das echt umgehauen, jedoch nicht mit den schmerzen vergleichbar die ich vor der op hatte. Nun hab ich echt bange, vor dem.nächsten mal :( :-o

tXsun}ami_xxe


Wurde das beim Arzt gemacht ?

Ich hatte was ähnliches und habe das zu hause unter der Dusche mit viel Wasser und Geduld selbst gemacht.

Einfach Wasser lauwarm drüberlaufen lassen, bis die Tamponade aufgeweicht von selbst abging, danach noch die Wunde gut ausgespült, mit dem Föhn trockengeblasen und dann selbst verpflastert.

Weiterhin gute Besserung! :)* @:)

MrXonxe


@ Nayomie

Wurd bei dir der Verband erst in der Praxis abgemacht und die Tamponade rausgeholt oder hast das schon Zuhause gemacht inkl. Ausduschen?

Ich hab immer bevor ich zum Arzt ging das riesen Verbandspflaster abgemacht, meine Hände mit desinfektionsmittel desinfiziert und die Tamponade langsam rausgeholt. Anschließend bin ich Duschen gegangen, danach die Wunde behutsam getrocknet und zwischen Boxershort und Wunde Verband gelegt (also nicht klebendes).

Dann ab in die Praxis.

Tut mir sehr Leid dass du Schmerzen hattest beim wechseln, ich empfand das nicht so Schmerzhaft obwohl meine Wunde nicht von schlechten Eltern war.

Wer hat dich denn behandelt der Arzt oder die Helferinn? Bei mir warens immer die Helferinnen nachdem Herr Doktor die Wunde begutachtet hatte, falls das bei dir auch so war frag doch mal ob der Arzt das nicht machen könnte, vielleicht ist es für dich weniger Schmerzhaft.

Falls du die Zeit findest berichte ruhig ab und an über den Fortschritt, würd mich sehr Interessieren.

@ tsunami_xe

dem Föhn trockengeblasen und dann selbst verpflastert.

Weiß nicht ob das so ne gute Idee ist, werden da nicht auch bakterien in die frische Wunde gepustet?

Hfudi;plfupf1


Ohjeh! Was für eine Horror-Weihnacht für dich!

Ich habe selber auch Akne inversa und kann nachempfinden was du für Schmerzen aushalten musstest. Dann noch als Gastgeberin...

Ich drücke dir die Daumen und wünsche dir ganz gute Besserung und dass das Scheissding nicht mehr wieder kommt.

Ich habe an verschiedenen Stellen Abszesse und jedes mal wenn einer verschwindet kommen an anderer Stelle zwei neue. Wurde auch schon operiert, einmal in der Achsel. Der ist leider wieder gekommen und macht mir im Moment am meisten zu schaffen.

Aber trotzdem, manchmal verschwinden sie auch ohne OP, wenn man aber vor Schmerzen das Bewusstsein verliert, gibt es keinen anderen Weg.

RShceplGixa


Beim Arzt werden die Kompressen meist trocken eingelegt. Dann ist der Verbandswechsel natürlich schmerzhaft, weil die Kompresse mit der Wunde verklebt. Das hab ich auch schon durch...

Ich würde dir auch empfehlen, die Kompresse schon beim ausduschen zu entfernen, unmittelbar vor dem Termin.

Oder du besorgst dir ein Wundgel, welches zum einen das verkleben verhindert, zum anderen aber auch die Wundheilung fördert, da ja nichts aufgerissen wird beim Wechsel. und es wirkt antiseptisch.

Vielleicht könnte dein Freund dir den Verband wechseln und der Arzt nur 1x oder 2x in der Woche?

Zuhause habt ihr mehr Zeit dafür.

tnsuanaPmi_xxe


@ mxone

Wenn alles offen steht kannst ja schwerlich das Wasser mit dem Handtuch ...

Entweder du lässt das an der Luft trocknen oder du nimmst den Föhn. ;-D

Nmay(omixe


Hallo ihr Lieben. Habe mir jetzt erstmal aufmerksam eure berichte durchgelesen. Nun bin ich wieder zu hause und habe Zeit, euch weiter zu berichten.

Als erstes:

Das erste tamponaden wechseln war noch im KH, 2 Stunden bevor ich entlassen wurde. Wie gesagt sehr schmerzhaft. Ich sollte noch warten, da die Helferin sehen wollte, ob es durchblutet. War Gott sei dank nicht der Fall.

Zu hause angekommen, bin ich erstmal ins Bad,.2 tage nicht geducht, fettige haare - furchtbar- :/ . Duschen wurde mir leider untersagt, ich darf mich nur waschen. Meine wunde soll nun täglich von meinem Hausarzt mit kochsalzlösung ausgespült werden. Da werde ich morgen auch sofort ansprechen, dass ich gerne ein wundgel oder eben eine andere Lösung auf meine tamponade haben möchte. Die Helferin heute hat mir den hintern auch nur mit trockenem Mull gestopft :P. Wundverband drüber und schön ubers poloch... da fragt man sich ob die manchmal auch weiterdenken, denn die wunde ist schon etwas entfernt davon ":/ .

Mittlerweile schmerzen mir die Beine im wechsel, da ich immer nur auf den Seiten liege. Sitzen geht noch gar nicht und auf dem Rücken liegen auch nicht. Dass schon seit insgesamt 4 tagen :/.

Als ich dann etwas zur ruhe gekommen bin, begannen mir dann die beine zu zucken und zu kribbeln und das breitete sich über den ganzen Körper aus. Kribbeln auf dem Kopf, schwindel , Atemnot, meine Brust zog sich zusammen. Wir wieder ab in die Ambulanz (ist ja eben um die Ecke) dort angekommen haben sie mich gleich dran genommen *hut ab * puls gemessen Blutdruck etc. Blutabgenommen und nochmal 30minuten warten, was klar ist.

Befund :

KEINER

Das war wohl psychosomatisch, habe eine regelrechte Pabikattacke gehabt, plötzlich einfach so ohne ersichtlichen Grund.

Wieder nach Hause, habe mich wieder eingekriegt und liege nun auf der couch.

Der wunde gehts gut, schmerzen sind minimal. Hoffe ich kann einigermaßen schlafen, denn ich glaube ich bin echt fertig mit meinen Nerven. zzz

Lieben dank euch, dass ihr ebenfalls berichtet und natürlich für die lieben Worte und Genesungswünsche :-) finde das sehr interessant wie unterschiedlich das sein.kann. über die Tipps freue ich mich sehr und werde gleich morgen einige in die Tat umsetzen. Euch eine gute Nacht :)

Ich werde euch weiterhin auf dem laufenden halten |-o

MBonstxi


Das Dusch-Verbot kenne ich von diversen OPs. Ich habe mich aber nie daran gehalten und lebe noch. ;-) Haare waschen geht übrigens auch ohne Dusche, notfalls im Waschbecken. Ungewaschene Haare hatte ich selbst nach meinen größten OPs nie.

Sei froh, dass die Wunde nicht schmerzt. Sie muss halt langsam von innen herauf zuwachsen. Das kann dauern. Ich ließ mich damals von den Schwestern des Pflegedienstes betreuen, die das besser können als die meisten Ärzte. Nach einer Fistel-OP am Rektum und einer Rektum-Amputation dauerte es jeweils ca. 2,5-3 Monate, bis alles dicht war. Zum Sitzen verwendete ich einen sanft aufgeblasenen Schwimmring. Der war wunderbar. Den hat jetzt ein Nachbarkind.

Gute Besserung!

m?ajaT x3112


Ich kann dich so verstehen!

Ich bin leider zweimal an einer Steißbeinfistel operiert.

Das erste mal 2009. Notfallmäßig im KH. Leider ist die Nachsorge nicht so gut geglückt (durchgeführt durch die Ambulanz und meinem HA).

Es dauerte ca. 12 Wochen bis die Narbe überhaupt zu war und nach weiteren 4 Wochen sah man doch schon wieder einen neuen Fistelausgang (aber nicht akut entzündet). Ich hatte über 3 Jahre hinweg immer wieder Entzündungen die mit Antibiotika behandelt werden mussten und die Narbe ist oberflächlich immer wieder aufgegangen. Sitzen war auch immer leicht schmerzhaft in der Zeit.

Diese 3 Jahre wurde ich von einem wirklich guten niedergelassenen Chirurgen versorgt, der jedoch sagte solange es nicht unbedingt sein muss keine erneute OP, dies wäre auch nur wieder neues Narbengewebe was wiederum auch Schwierigkeiten machen kann.

Nach der gefühlten 12.ten Entzündung entschied ich mich zusammen mit meinem Arzt doch für eine erneute OP. Dieses mal ambulant. Das entstandene Loch war Gänseei groß. Dieses mal übernahm die Nachsorge meine Mutter, zusätzlich bin ich einmal die Woche zum Arzt.

Ich habe es so gemacht wie die meisten hier, unter der Dusche die Tamponade aufgeweicht und rausgeholt, die Wunde ausgeduscht.

Ich bekam vom Arzt eine desinfizierende Lösung womit die Wunde jedes mal ausgeputzt werden musste danach nahmen wir zwei 10x10 cm Kompressen die mit Betaisodonasalbe benetzt waren und stopften so die Wunde aus. Durch die Salbe konnten die Kompressen nicht ankleben und desinfizerend ist sie ja auch.

Die Wundversorgung tat in den ersten 2 Wochen schon weh, jedoch wusste ich wird es nicht ordentlich gemacht (so wie bei OP 1) heilt es wieder nicht richtig.

Nach der zweiten OP hatte ich bis heute keine Probleme mehr.

Mein Fazit, eine ordentliche Wundversorgung ist das A und O.

Achte darauf das die Wunde wirklich immer richtig ausgestopft wird, sonst bilden sich Taschen die zu einer neuen Fistel führen können.

Ich wünsche dir alles gute :)_

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