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Plötzlich heftigster Haarausfall

MCeTlpomPexne hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich hoffe, mir kann irgendwer helfen. Bin ziemlich fertig. :°(

Ich habe seit jetzt vier Wochen Haarausfall. Und damit meine ich nicht ein kleines bisschen, sondern richtig, richtig heftig. Mein blöder Hautarzt ist natürlich im Moment im Sommerurlaub, da habe ich mir erst für den 16.8. einen Termin holen können, weil er am 15.8. erst wieder da ist.

Ich habe starke Naturkrause, weswegen ich mir die Haare nur einmal die Woche wasche und dann nass durchkämme und den Rest der Woche nur so "zurechtzupfe". Daher war es schon immer so, dass ich in der Woche wenig Haare verloren habe, da die losen Haare nicht ausgekämmt werden und durch die Krause nicht so einfach rausfallen. Beim Haarewaschen kam daher schon immer mehr raus als bei Leuten, die sich täglich die Haare waschen und kämmen.

Aber jetzt ist es so, dass mir beim Kämmen der nassen Haare die Haare strähnenweise ohne jeden Widerstand ausgehen - immer so 20-30 Haare auf einmal. Und alle mit Haarwurzel. Wenn ich dann die Haare aus Abfluss und Kamm zusammenlege komme ich jetzt auf etwa die zehnfache Menge von dem, was ich noch vor sechs Wochen am Ende hatte. Wollte jetzt das Resultat der heutigen Haarwäsche mal für den Hautarzt aufheben. Habe mal versucht, ein Webcam-Bild zu schießen, viel erkennen kann man zwar nicht, aber: [[http://i67.tinypic.com/27z98vb.jpg]]

Auch konnte ich jetzt zum ersten Mal Lücken erkennen... sie sind aber nicht kreisrund und die Haare fallen auch nicht irgendwo am Kopf mehr aus und an anderen Stellen weniger, es ist mehr so, dass sich das gesamte Haarbild ausdünnt. Ich nehme jetzt seit drei Wochen schon so Kapseln aus der Drogerie (Zink/Biotin/Nochirgendwas) und aus der Apotheke (Biotin hochdosiert), aber es wird immer schlimmer. Klar kann ich nicht wirklich mehr machen, als auf den Hautarzttermin warten, aber nachdem ich mir gestern einen Krümel aus den Haaren holen wollte und die ganze Haarsträhne gleich ohne jeden Widerstand mit in der Hand hatte, wollte ich doch fragen, ob hier vielleicht einer noch einen guten Tipp hat.

Ich nehme keine neuen Pflegeprodukte, keine neuen Medikamente, gar nichts. Am Anfang dachte ich noch, dass es vielleicht von einem Antibiotika kam, dass ich vor sechs Wochen nehmen musste (was ich zuvor aber schon ganz oft bekommen habe, ein "stinknormales" Pennicillin). Aber dann müsste es ja langsam mal besser werden statt schlechter... Eisenmangel kann ich auch ausschließen; den habe ich nachgewiesenermaßen zwar, aber ich bekomme seit vielen Jahren deswegen Eiseninfusionen und die letzte war total im Zeitrahmen und die Blutkontrolle acht Wochen später hat bestätigt, dass alles gut ist. Also auch nichts Neues in dieser Richtung.

Irgendwelche Ideen? Ich bin echt für alles dankbar, habe gerade nach der Haarwäsche erstmal eine Runde geflennt und das, wo ich eigentlich gar kein eitler Mensch bin. :°( Ich färbe die Haare übrigens nicht, nehme kein Glätteisen oder sonstwas. Meine Haare haben keinen Grund zu meckern. Was sie jede Woche bei der Haarwäsche bekommen ist Shampoo, Spülung, dann 10 Minuten Haarpackung, dann das Kämmen, Haarpackung auswaschen und dann Lockenschaum und Gelspray ins handtuchtrockene Haar - und dann alles an der Luft trocknen lassen. Kein Fön oder sowas. Und das mache ich seit fast 20 Jahren so und die Produkte, die ich benutze, nutze ich auch seit Jahren.

Antworten
wsinter$sonhne 0x1


Ich würde in eine andere Stadt zu einem anderen Hautarzt fahren und nicht mehr ewig auf den Termin warten.

Ein Frauenarzt kann übrigens mit einer Blutprobe auch mal den Hormonstatus prüfen, vielleicht liegt ja da was im argen.

Und Eisen würde ich gleich mal vom HA kontrollieren lassen, acht Wochen sind ja auch schon bischen her.

M[elpocmexne


Also Hautarzt wechseln möchte ich eigentlich nicht; bin schon froh, endlich einen guten gefunden zu haben und ich habe bei dem Hautarzt ohnehin auch noch Ende des Monats eine OP und all sowas. Von daher möchte ich eigentlich ungerne bei zwei Hautärzten parallel in Behandlung sein, das ist ja etwas doof (weiß auch nicht, ob die Kasse das so super finden würde).

Die Idee mit der Frauenärztin finde ich aber super; ich habe am Montag einen Zahnarzttermin und die Frauenärztin ist nur ein Haus weiter, da könnte ich ja Montag früh mal nachfragen, ob ich da reinschauen könnte. Ich nehme keine Pille, aber ich weiß, dass meine Hormone schon immer ein Chaoshaufen waren (hab zu viel Testosteron, Prolaktinüberschuss, PCO und all so einen Spaß, aber das sind auch alles keine neuen Geschichten).

Die Eiseninfusionen die ich bekomme sind Depotinfusionen, die man normalerweise nur alle zwei Jahre braucht, ich bekomme aber jährlich eine (dafür kostet so eine Ampulle auch 400 Euro...). Acht Wochen sind da also eine eher kurze Zeit. Ich werde den Hautarzt aber nochmal drauf hinweisen, wenn da trotzdem was sein kann; dann kann er nochmal Blut abnehmen, wenn er will. :)z

Auf jeden Fall schon mal vielen Dank für die Tipps! Den Frauenarzt zu involvieren wäre mir nie eingefallen!

w)inteyrsonn%e 01


na dafür schreibt man ja bei med1 ;-)

w8i|ndtAerso.nne x01


;-)

AdBC0x1


Zur Abklärung der Hormone geht Du hoffentlich zum Endokrinologen. Frauenärzte kennen sich sicherlich auch gut mit Hormonen aus, der Facharzt ist aber wohl der Endokrinologe bei Deinen Problemen. Ist meine Meinung. Die Ärzte wechseln muss man nicht unbedingt. Wo ein Arzt aber keine Stärken hat sollte man auch mal zu einem anderen gehen. Nur keine falsche Rücksicht. Ein Arzt ist dann gut wenn er etwas verbessern kann. Ein verständnissvoller Arzt der nichts bringt hilft auch nicht. Lieber ein weniger freundlicher Arzt der wirklich hilft. Das sollte man auch bedenken. Irgend etwas muss sich bei Dir zuletzt verändert haben. Das kann schleichend beginnen und plötzlich rauskommen. Kann die Psyche sein, Dauerstress. Kann ein Überschuss oder Mangel an Stoffen sein. Oder Wechseljahre = echte Veränderungen. Kaputter Zahn (Wurzel) oder andere Entzündung. Oder Stoffe die man nicht verträgt. Es kann aber auch Gewebe wuchern das Hormone erzeugt. Muss kein Krebs sein. Wenn ich nochmal so nachdenke gerade beim schreiben jetzt ist es wirklich der Endokrinologe der sich das (zusätzlich) anschauen muss. Er kann auch Hormontests (Funktionstests) machen und untersucht das Hormonsystem. Nicht nur aus dem Blut die Werte ermitteln. Das Blut sollte man vielleicht auch tiefer absuchen. Man kann eine Menge Blutwerte messen, auch Entzündungs Marker. Bist Du ehr ein Typ der ein bischen männlicher wirkt in ein paar Punkten? Rauchst Du? Würde mich noch interessieren.

woin6te"rsonn{e x01


naja , ihr Hautarzt ist ja nicht schlecht oder findet nichts....er ist nur im Urlaub.

AFBC0x1


@ Hautarzt oder auch Frauenarzt:

Eine weiter Überweisung zum Facharzt. Meine Meinung, ein Endokrinologie wäre hier vielleicht eine Möglichkeit die Ärzte unter einen Hut zu bringen.

MOelpodmenxe


Einen Endokrinologen habe ich nicht in der Nähe, ich fahre ja schon über eine Stunde zur Frauenärztin. Da besuche ich doch lieber die erst einmal. Sollte ich dann wirklich zum Fachmann müssen und da ein paar Stunden für fahren, kann ich das immer noch machen.

Stress kann ich ausschließen. Ich habe aber vor ein paar Wochen einen Zahn gezogen bekommen (deswegen hatte ich auch das Pennicillin), da war alles entzündet gewesen - eine schlimme Wurzelbehandlung, die sich über ein Jahr vergeblich hingezogen hatte - aber das Problem hat sich jetzt ja auch erledigt. Mit knapp über 30 sollte ich für die Wechseljahre noch zu jung sein (hoffe ich). Ich rauche und trinke nicht. Was das "ein bisschen männlicher wirken" angeht, das schon, weil eben Testosteron-Problem. Ich weigere mich aber standhaft, die Pille dagegen zu nehmen; Hormone tue ich mir nämlich nicht an und ich darf sie auch mit einigen anderen Medikamenten, die ich nehmen muss, gar nicht kombinieren. Habe mich deshalb schon öfters mit meiner Frauenärztin gestritten, die ist nämlich so eine Verfechterin der Pille und will sie mir auch wegen dem PCO-Syndrom ganz oft aufschwatzen.

Dazu muss ich sagen, dass ich ein Medikament nehme, was "Haarausfall" als Nebenwirkung angegeben hat (Valproinsäure als Schlafhilfe), aber das nehme ich schon seit fast acht Jahren und in Minimalstdosis und auch immer vom gleichen Hersteller. Auch das sollte also keine Probleme machen.

j7ean0y_woxb


same here! *:)

@ melpomene,

Ich hoffe, Du hast Nichts dagegen, wenn ich mich hier einklinke!?

Auch wenn ich nicht viel helfen kann, da ich selbst gerade noch auf Ursachenforschung bin...aber vllt. kann man sich etwas austauschen. :-)

Mkar*i]e27


Hallo Du,

das hatte ich vor ein paar Jahren auch nachdem ich über 4 Monate eine Stoffwechseldiät durchgezogen habe. Es dauerte 1 Jahr und war wieder vorbei. Trotzdem schreckliches Gefühl... Hast Du ernährungstechnisch was verändert, arg abgenommen?

M;elp*o^mene


@ jeany_wob

Klar bist du hier herzlich willkommen! :-) Ist ja immer schön, wenn man nicht alleine ist (auch wenn man natürlich niemand anderem wünscht, auch zu leiden).

@ Marie27

Hm, ernährungstechnisch habe ich gar nichts verändert, aber ich habe schon abgenommen. Allerdings nicht radikal, sondern in den letzten zwei Jahren zusammen 15 Kilo. Also langsam aber sicher. Bin aber immer noch bei 100 Kilo, kann mich also nicht über mangelndes Gewicht beschweren. :=o


Ansonsten kann ich berichten, dass ich heute bei der FÄ war. Die hat auf meine letzte Blutabnahme bezüglich meiner Hormonwerte geschaut und meinte, das könnte definitiv von meinen verrückten Hormonen kommen, da mein Testosteron ja immer zu hoch ist. Sie sagte mir klar, dass man da nur im Grunde die Pille gegen geben könnte, ich sagte "Nö danke, definitiv nicht" und dann sagte sie mir, dass im Grunde die Blutabnahme ja dann gar keinen Sinn hätte. Ich habe trotzdem drauf bestanden, schon alleine, um dem Hautarzt nächste Woche dann schon diesbezüglich etwas sagen zu können. Kann mir das Ergebnis Montag oder Dienstag telefonisch abholen und Dienstag Nachmittag dann dem Hautarzt mitteilen - ist ja schonmal was! :)z Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass es bei mir an den Hormonen hängt und wenns das ist... naja, ich nehme lieber eine Perücke als die Pille. Aber vielleicht weiß ja der Hautarzt noch etwas oder findet eine (weitere/andere) Ursache.

jVeanyv_woxb


Danke melpomene! @:)

Hmm, bei mir war es so dass ich damals die Pille wechselte, unda dann zum ersten Mal den Haarausfall bemerkte. Zu dem Zeitpunkt hätte es aber auch der typische, alljährliche "Fellwechsel" sein können. Mein FA schickte mich allerdings dennoch zur Nuklearmedizinerin um meine SD untersuchen zu lassen. Da ist aber, bis auf einen Knoten der für den Haarausfall irrelevant ist,, Alles in Ordnung. Ich bin aber auch fest der Überzeugung, dass es was Hormonelles sein muss. Es fing jetzt diesmal Anfang des Jahres an und zieht sich bis heute...was natürlich zur Folge hat, dass ich derzeit kaum noch Haare auf dem Kopf habe. :-( Sonst hat es sich nach max. 2-3 Monaten immer wieder eingekriegt. ":/ Nun kann es aber auch sein, dasss es daran liegt dass ich die Pille abgesetzt habe. (Fällt mir nur gerade nebenbei so ein...) Ich glaub ich lasse am besten auch mal solch einen Hormonstatus machen!

Ich hoffe und drücke Dir die Daumen, dass bei Dir schnell die Ursache gefunden wird. Ich weiß wie schrecklich es ist, wenn man sich die Haare strähnenweise rausziehen kann. Hat auch hier schon zu einer menge Tränen geführt (und auch ich bin nicht sonderlich eitel/hysterisch :|N )

jueany?_woxb


*Menge

Ach so...und ich benutze schon nur noch Shampoo ohne Silikone bzw. Babyshampoo...ich glaub wirklich es sind die Hormone.

M3elpoxmene


@ jeany_wob

Meine FÄ meinte, dass halt Frauen so Haarausfall "wie Männer" bekommen, wenn sie zuviel Testosteron haben und die Pille (=Östrogen) eben dagegen wirkt. Was ja auch Sinn macht und alles, nur wer will sich schon mit Hormonen zuhauen und die ganzen anderen Nebenwirkungen der Pille ertragen? %:| Auf jeden Fall würde ich dir auch zu einem Hormontest beim FA raten; das war gestern ganz problemlos und ich hätte nichtmal nüchtern sein müssen. Gerade, wenn du jetzt auch erzählst, dass du die Pille abgesetzt hast, klingt das ja auch für dich nach einer Möglichkeit/Ursache.

Ich muss mir in zwei Tagen wieder die Haare waschen und mir graut es auch schon wieder. :°( Ich trage nie Makeup oder Schmuck, dachte also immer, dass ich wirklich gegen Eitelkeitsanfälle jeder Art gefeit wäre, aber das ist jetzt doch für mich irgendwie echt furchtbar. Vielleicht, weil ich meine Haare seit fast 20 Jahren wachsen lasse (bei Naturkrause braucht es ja viele, viele Jahre, bis sie überhaupt mal Schulterlänge haben) und wenn sie jetzt ausfallen... tja, dann wars das wohl für immer mit langen Haaren. :-(

Ich benutze ein spezielles Locken-Shampoo und Locken-Spülung, was da jetzt genau drin ist weiß ich gar nicht, aber all das sind keine neuen Produkte. Ich werde mich jetzt also in zwei Tagen nochmal durch die Haarwäsche quälen und weiß dann hoffentlich am Dienstag Abend mehr bzw. habe vom Hautarzt irgendeine Empfehlung/Medikament... mehr als hoffen geht halt nicht.

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