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Dyshidrotisches Ekzem: Erfahrungsaustausch

szh/ark!69


Ich leide seit nunmehr 3 Jahren am Dyshidrotischen Ekzem. Begonnen hatte es mit einigen wenigen Bläschen an den Händen und Fingern im Sommer 2005. Winters hatte ich keine Beschwerden. Bis zum vergangenen Jahr - da gingen die Bläschen auch nach der Hitze des Sommers nicht mehr weg.

Inzwischen sind beide Handinnenflächen und vor allem die Kuppen der kleinen Finger betroffen (dort sogar unter den Fingernägeln).

Vor dieser Entwicklung hatte ich mein Leben lang (ich bin knapp 40) keine Probleme mit der Haut.

Außer, es klebte mir jemand ein Pflaster auf: dann bekam ich diese Blasen auch...

Es fällt mir schwer, die Blasen in Ruhe zu lassen, weil sie so sehr jucken.... Und weil mir das selten gelingt, sind meine Hände in bösem Zustand. Die Haut an den betroffenen Stellen ist hummerrot, ständig völlig ausgetrocknet und es juckt nicht nur dort, wo die Haut offen oder voller Bläschen ist, sondern schmerzt auch an Stellen an den Handkante, die nicht betroffen sind.

Manchmal kann ich nicht mal mehr eine Flasche aufmachen oder etwas wirklich fest in die Hand nehmen.

Mein Arzt hat mir zuerst Elocon verschrieben und dann Dermatop. Ersteres zeigte keine Wirkung, zweites nur, wenn die Creme dick aufgetragen wurde und unter einem Verband wirken konnte. Nahm ich den aber wieder ab, dauerte es keine zwei Tage und das Vollbild zeigte sich wieder.

Ich habe Allpresan ebenso probiert wie Phsysiogel, Zinksalbe, verschiedene freiverkäufliche kortikoidhaltige Salben, Bepanthen zum Abheilen... nichts hilft wirklich.

Im Augenblick beunruhigt mich, dass die Flüssigkeit in den Blasen nicht mehr klar ist, sondern an vielen Stellen (besonders in der Handinnenfläche) gelblich trüb. Kann es sich dabei um eine Infektion handeln?

Die Erkrankung beeinflusst nahezu alles, was ich tue. Ich kann nicht schwimmen gehen, es fällt mir schwer, Einkaufstaschen zu tragen, bei der Arbeit (Erzieherin) fallen viele Aktivitäten aus, weil jede Belastung der Hände extrem schmerzt, manchmal kann ich nicht mal autofahren, weil die Hände so schmerzen, dass ich sie fast gar nicht ums Lenkrad legen kann.

Ich bin dankbar über jeden Hinweis und jede "Erfolgsgescichte".

Viele Grüße und allen einen guten, schmerzarmen oder gar -freien Tag.

shark69

cllpaudti6x69


Hallo Shark,

wie schlimm muss es an den Händen sein,...mein Sohn hat es seit Jahren am Fuß und wir haben langsam alles an Salben und Bädern durch. Das Erscheinungsbild bei ihm war so, wie du es bei dir beschreibst.Bei ihm waren die Blasen teilweise auch mit eitriger Flüssigkeit gefüllt, so dass er Antibiotika nehmen musste.Das Einzige was schon längere Zeit hilft ist Tannosynt Lotio.Es ist zwar nicht ganz weg, aber er hat keine Blasen mehr und Schmerzen und Juckreiz sind kaum noch spürbar.Er kann sogar endlich Fußball spielen (Hört sich doof an, war aber vorher nicht möglich) Tannosynt einfach aufpinseln (wird nach dem Trocknen weiß puderig) und dünne Baumwollhandschuhe überziehen.Vielleicht hilft es ja (ist rezeptfrei, 100ml ca.5-6 € und sehr ergiebig).

Du kannst ja mal berichten.

N/adajaxina


also, ich bin so happy, dass ich eu von meiner erfahrung erzählen muss und eu hoffentlich irgendwie helfen kann. ;-D vor 4 jahren begann an meiner rechten hand dieses ekzem, dass man wohl dyshidrose nennt. ihr kennt das: diese höllisch juckenden wasserbläschen, sie haben mich an den rand der verzweiflung gebracht. eine zeitlang war ich mit herrn cortison verheiratet, dann musste ich die scheidung einreichen! *:) *g* meine haut hat das nicht mehr mitgemacht. die bläschen waren nun auf beide hände verteiltdoch alles brachte nichts. diese cortison-ähnlichen cremes halfen manchmal, manchmal aber auch nicht. einige dermatologen haben mir mitgeteilt, dass dieses ekzem unter die gruppe "neurodermitis" oder "schuppenflechte" gehört und sagten mir, dass ich nun mal damit leben muss. ich stellte mich darauf ein, auch wenns verdammt nicht einfach ist. zu diesem zeitpunkt arbeitete ich halb als arzthelferin (meine 1. ausbildung) und halb in meinem geschäft als kosmetikerin (2. ausbildung). doch wie ihr euch vorstellen könnt, mit den händen als kosmetikerin...? das konnte und wollte ich nicht. es schadetet mir auch. aber zurück zur letzten aussage der hautärztin: die hände oft waschen und eincremen! irgendwie brachte das nichts!

bis vor ca. 1/2 jahr. (arbeite jetzt nur noch als arzthelferin) plötzlich besserte sich mein ekzem so schnell, dass ich es am anfang gar nicht realisierte!! kein einziges bläschen mehr, und das über monate!!!! das einzige was ich getan hab, ist: 1. oft waschen (muss ich berufswegen sowieso), am besten mit milder lotion wie z.B. der-med waschlotion, dann 2. hände desinfizieren. seit dem ich das so mache, gehts mir prima. ich creme die hände aber NICHT nach jedem waschen (ich glaube genau das ist sch.....), sondern nur wenn ich merke, dass sie trocken sind. wer nicht ohne cremen sein kann, nimmt einfach rückfettendes händedesinfektionsmittel, z.b. kodan spray. einzig am samstag hatte ich einen kleinen rückfall an 1 (!!!) finger. sofort gewaschen und desinfiziert, und keine bläschen mehr in sicht!

versucht es doch auch mal. vielleicht (und das hoffe ich sehr) bringts euch auch was! :)^

b)inemuxc


Mein Sohn (11 Jahre) hat es in den letzten Jahren immer wieder mal an den Füßen gehabt mittlerweile auch an den Handinnenfläschen und den Fingern. Meistens, dann wenn er schwitzt, an den Füßen vor allem nach dem Tragen von Sportschuhen - egal ob teure aus Leder oder Kunststoff oder Leinen). Wir haben auch eine 'Ärzteodyssee" hinter uns. Mittlerweile wissen wir was es ist: Dýshidrotisches Ekzem. Soll angeblich nach der Pubertät verschwinden?! - Stimmt das?

Wir behandeln bei akutem Bläschenbefall mit Meersalzbädern oder Tannolact-Bädern. Wenn die Bläschen frisch sind kommt eine gelbe Paste zum austrocknen darauf. Wenn die Stellen sich trotzdem vorher schon entzündet haben noch Diprogenta-Antibiotikum im Wechsel mit Advantan-Cortison. Zwischendurch müssen wir cremen cremen cremen. Nicht mit Fett!!! Meine Hautärztin hat uns Dexeryl-Creme empfohlen, die enthält viel Feuchtigkeit und 250 ml kosten regulär 9,95 €. Die hilft sehr gut!

In den Ferien Barfußlaufen ist einerseits ganz gut, andererseits besteht bei offenen Bläschen die Gefahr einer Infektion, ebenso in öffentlichen Bädern (ist extrem schlecht für die Haut!!).

Kurioserweise ist es in den Urlauben am Meer unterschiedlich gut oder schlecht für das Ekzem: Griechenland war katastrophal, Menorca sehr gut, Ostküste USA sehr gut, Italienische Adria der Supergau = megaschlecht, scheint alles am Dreck oder unterschiedlichen Salzgehalt zu liegen. Totes Meer wäre wohl ganz gut.

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

L}e&donxne


Scheiße, jetzt bin ich irgendwo draufgekommen und mein ganzer Text ist weg... Also nochmal:

Hallo liebe Leidensgenossen,

ich bin überrascht, dass es doch so viele gibt mit diesem 'besonderen' ekzem. Und der Leidensdruck ist bei allen sehr groß. Umso frustrierender ist es für mich, dass die Schulmedizin keine Antwort parat hat. Bzw. nimmt sie sich nicht die Zeit, um nach der Ursache zu forschen. Ich habe mich recht schnell von Cortison und Harnstoffsalben distanziert und es bisher erfolglos mit Homöopathie und Bioresonanz versucht. Durch die Bioresonanztherapie bekam ich zusätzlich eine Superinfektion auf meine sowieso schon malträtierten Hände. Da ging dann erst mal eine Woche gar nix mehr.

Im Moment habe ich wieder einen Schub, ausgelöst durch Hitze und meine Periode. Mein Ekzem ist vor ca. 1 1/2 Jahren ausgebrochen, nach der Geburt meines Sohnes und hat sich mittlerweile auf alle Finger und beide Handteller ausgebreitet. Ich bin mir sicher, dass mir mein Körper sagen will, dass ich wieder was ins Lot bringen muß. Sowohl psychisch als auch physisch. Jetzt muß ich nur noch rausfinden was und wie ??? Das ist gar nicht so einfach, denn wir ignorieren heutzutage gerne Zeichen unseres Körpers. Also Leute mein Tip: Back to the roots, versucht rauszufinden was euer Körper euch sagen will und vielleicht schaffen wir es uns selbst zu heilen. Wenns bei mir geklappt hat, geb ich euch Bescheid ;-) Eine leidensfreie Zeit wünscht euch

Nina

lriznat0ekixn


hallo da draussen,

lebe in der türkei und habe seit ca. 5 monaten diesen scheiss..........

wenn ich mir vorstelle dieses ekzemen über jahre zu haben, wird mir ganz anders.

war hier in der uni klinik. die professorin hat sofort einen abstrich vom fuss gemacht um eine pilzinfektion auszuschliessen. dann kam der allergietest am rücken. das ergebnis: nickel allergie.

habe cortison salbe, antihistermin tabletten und eine bestimmte lösung zum baden bekommen.

geholfen hat aber nur eine 2 malige behandlung mit cortison spritzen.

dauerte jedesmal 3 wochen, dann kam es wieder.ausserdem habe ich 4 kilo zugenommen (echt ätzend)

momentan benutze ich sebamed seife um die hände trocken zu halten.

gibt es wirklich nichts was hilft?

möchte auf keinen fall ständig cortison nehmen.

HILFE

k+nPubbe~linchxen


ich hab das auch, seit etwa 2 jahren. und es gibt tatsächlich etwas was mir hilft...

mein arzt hat mir mal eine sauteure salbe verschreiben wollen, deren hauptbestandteil harnsäure ist.

dazu sagte er mir, dass ich das auch selber versuchen kann mit eigenurin :-/

ich hab tatsächlich ausprobiert, war auch nicht wirklich eklig und keine 3 tage später war auch das letzte bläschen weg.

und falls es jemandem nicht hilft, so wars wenigstens umsonst ;-)

K<es*trxa


Ich habe auch beobachtet, dass die Bläschen immer in der Zeit meiner Periode auftauchen :-/

Hier habe ich schon mal geschrieben, was mir super hilft (meist schon bei einer einzigen Anwendung!)

[[http://www.med1.de/Forum/Dermatologie/407640/10118890/]]

e;l3i 17


hey, ihr mitleidenden1

ich weiß keinen ausweg mehr. meine hautärztin hat ein chronisches

handekzem diagnostizert. ich habe auch erst bläsen bekommen und

seit monaten schuppt meine haut an den innenflähen der hände der-

maßen ab, daß ich fast nichts mehr angreifen kann.

manchmal kann ich die finger gar nicht mehr abbiegen, so weh und

geschwollen sind die finger.

keine salbe, incl. cortison, hilft, ich habe immer baumwollhandschuhe an, wenn ich was arbeite.

hat irgendjemand einen tipp für mich, wo ich noch hingehen könnte,

oder was ich dagegen machen könnte?!

D$wag|gie


Hallo!

Ich habe hier mal reingelesen und wollte auch mal nach eurer meinung fragen :)

ich habe seit ca einem halben jahr (ich schäme mich, keine sorge) einen fußpilz (ich gehe davon aus, dass es einer ist)

ein paar wochen danach habe ich am zeigefinger der linken hand am obersten gelenk kleine bläschen und schüppchen entdeckt, die extrem gejuckt haben (der pilz am fuß... macht gar nix, der ist einfach da)

zuerst dachte ich, den pilz hätte ich mir an den fingern auch eingefangen...

aber so langsam.... glaub ich das nicht mehr.

vor allem, da ich jetzt schon mit zwei verschiedenen pilz-salben an den füßen und an den händen creme und das an den händen sich nicht davon beeindrucken lässt.

lamisil, canesten und ciclopirox waren... wenig erfolgreich, bzw ich habe keine wirkliche besserung bemerkt.

mittlerweile wandern die schuppen und bläschen auf die rechte hand über, betroffen sind jetzt der linke zeigefinger ganz, an der innenseite zum mittelfinger, der linke mittelfinger am mittleren gelenk oben, eine 1euro-große fläche auf der handoberseite und an der rechten hand auch mittelfinger mittleres gelenk und an der handkante ein kleines stück.

an den fingern ist die haut dick und ein bisschen wulstig, fast wie bei schuppenflechte, also da sind so knubbel unter den betroffenen stellen

ich habe neben dem studium einen nebenjob mei mcdonalds und bemerke, dass der ausschlag, der pilz, das was-auch-immer jedesmal viel schlimmer wird, wenn ich die desinfektionsmittel zum hände desinfizieren benutze.

wenn ich mal 2 wochen nicht da gearbeitet habe, geht es meiner haut an den fingern teils wieder richtig gut und man sieht fast nichts mehr...

deswegen bin ich drauf gekommen, dass es vielleicht doch kein pilz sondern ein ekzem sein könnte.

ich habe schon seit dem kleinkindalter neurodermitis, die aber eher nur im winter auftritt (so wie im moment wieder an den armen und in den kniekehlen)

soll ich damit zum hausarzt? zum hautarzt direkt? kann ichs erstmal mit was anderem versuchen?

ich bin ein bisschen ärzte-scheu...

M;onieenz197x9


Hallo,

ich leide seit 2004 am dyshidrotischen Ekzem. Anfangs waren es nur vereinzelte Bläschen an einer Hand, die von alleine verschwanden, aber nach einiger Zeit ohne erklärlichen Grund wurden es so viele, dass zeitweise beide Handflächen offen und blutig waren, ich habe nachts gekratzt, ohne es zu bemerken und das machte es natürlich immer schlimmer. Händewaschen war eine Qual, jedesmal, wenn ich mit Wasser in Berührung kam, fing es unaufhörlich an zu jucken. Alle Cremes und Handbäder usw. haben nur immer die ersten 1-2 Tage geholfen, dann wurde ich scheinbar resistent dagegen und musste das Mittel wechseln. Meine Hautärztin hat wirklich alles versucht, aber nichts half. Zu den schlimmsten Zeiten konnte ich nicht mehr zufassen, die einfachsten Dinge im Alltag waren ohne Hilfe nicht mehr möglich, die Hände waren steif und die Haut riss wie Papier, wenn ich zufassen wollte.

Später kamen noch die Füße dazu, zum Glück nicht ganz so schlimm.

Und jetzt bin ich seit etwa einem Jahr beinahe beschwerdefrei, die Bläschen treten nur vereinzelt auf und verschwinden aber auch von alleine wieder. Im Moment leide ich nur noch sehr trockener Haut an meiner rechten Hand. Die Haut ist dort so empfindlich, dass sie sofort reißt, wenn ich den Daumen knicke. Alles cremen hilft nichts.

Wie die Heilung bei mir zustande kam weiß ich absolut nicht, meine Hautärztin machte mir nur immer Mut, dass es irgendwann einfach so verschwinden könnte, wie es gekommen ist.

Also glaubt ganz fest daran, es ist möglich. Nur Mut! :)*

Liebe Grüße

Monien

DVwagxgie


Hallo, ich bins nochmal

also ich war zwischenzeitlich bei meiner hausärztin...

die hat nur einmal auf die stellen an den fingern gekuckt und sofort gesagt, dass es ein dyshydrotsiches ekzem ist und ich im moment keine eigene hautfettschicht an den händen mehr hab

hurra... %-|

aber gut, immerhin hat sich im gleichen aufwasch ergeben, dass mein fußpilz auch kein fupßpilz sondern das gleiche ist (kommt und geht an den füßen, juckt dafür aber auch kaum :)z )

meine ärztin meinte, ich soll mir eine bestimmte creme besorgen (w/o emulsion mit 5-10%urea drin), hab eucerin repair handcreme (weiß jemand was günstigeres? sie ist superklasse, aber auch ein bisschen teuer... und kann mir jemand sagen, woran ich erkennen kann, ob es eine w/o oder o/w emulsion ist? ??? )

das desinfizieren der hände bei meinem nebenjob im mcdonalds macht das ganze extrem schlimm. wenn ich nicht arbeite sind meine hände nach 2 wochen (und ein bisschen cremen) fast ganz heile... dann ein tag in der arbeit und ich seh wieder aus als hätt ich mir die hände verätzt XD

kann mir jemand vielleicht eine creme empfehlen, die die haut fettet und feucht hält, aber ohne urea? ich hab gestern den bösen fehler gemacht und meine hände, die nach der arbeit ganz rauh und kaputtgeplatzt waren, mit der eucerincreme eingecremt... :-o

war... nich so lustig ^^;;;

ich brauch was, dass ich zum beruhigen draufcremen kann und danaaaach dann, wenns wieder bissl weich und beruhigt ist mir harnstoff hinterher schmieren kann.

MHoniuen1u9749


Hallo Dwaggie,

versuch es mal mit einer Creme aus der Penaten Soothing Naturals Serie, z. B. die Penaten Baby Soothing Naturals™ Intensiv-Creme. Die ist ganz mild und fettet schön nach, mir hat sie immer sehr gut geholfen.

Liebe Grüße

Monien

M-etalm)aus


Hallo ihr alle!

Unfassbar, jetzt renn ich seit 15 Jahren mit der Sache rum und seh erst jetzt, dass es so viele Leute gibt, die das selbe haben...

Bei mir gings während einer sehr stressigen Ausbildung los, als einige Schicksalsschläge mir zu schaffen machten, und zwar zuerst an den Füßen. Es war Sommer und zwischen all meinen Zehen sowie auf der Fußsohle und an der Fußkante dicke pralle Bläschen, die gejuckt haben wie Hölle. Ich war da berufsbedingt den ganzen Tag auf den Beinen und abends hat sich die Haut in Fetzen abgelöst...

Hautarzt, Cortisonsalbe, Ratschlag, dass ich "mehr Luft an die Füße lassen soll" und so weiter.

Etwas später hat es an den Händen angefangen. Gleiches Spiel. Hab im Gesundheitswesen gearbeitet, bei jedem Hände desinfizieren sind mir fast die Tränen runtergelaufen.

In den letzten zwei, drei Jahren ist es allerdings wesentlich besser geworden. Warum weiß ich auch nicht, vielleicht, weil ich psychisch mittlerweile viel stabiler geworden bin. Außerdem hab ich mich zusammengerissen, die Bläschen komplett in Ruhe zu lassen, nicht aufstechen, nicht dran kratzen und so. Dann trocknen sie nämlich schneller aus.

Den letzten Schub hatte ich letztes Jahr so im März, wurde mit einer leichten Cortisonsalbe behandelt und die rauhe trockene rissige Haut, die danach übrig geblieben ist, mit ganz normaler Neutrogena sensitiv Creme behandelt. Mittlerweile macht mir das Ganze auch kaum noch Beschwerden außer leichtem Juckreiz.

Meine Vermutung ist nach wie vor, dass es entweder durch Stress und psychische Belastung hervorgerufen oder zumindest verschlimmert wird. Ich drück euch allen die Daumen, dass es bei euch auch besser wird! :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* :)* (Jeder, der starken Juckreiz kennt, weiß wie zermürbend der ist und dass man dann viele Kraftsternchen braucht :-))

L?ibelxlo


Hallo ersteinmal,

durch Zufall bin ich, als ebenfalls Betroffener, auf dieses Forum gestossen.

Seit ca. 14 Jahren habe ich auch diese kleinen Bläschen an den Händen und manchmal auch an den Füßen.

Die Hautärzte, ich würde sie überwiegend als Quacksalber bezeichen, brauchten 6 Jahre um die Diagnose

Dhyshydrotisches Exzem zu stellen. Aber da könne man nichts machen, ich solle in die Hautklinik gehen.

Bis dahin wurde ich auf Neurodermitis behandelt. Also die ganzen Therapien mit: Zink- und Mandelcremes, Fettcreme, Cortisoncreme, Salzbäder, UV-Bestrahlung, Tannolact etc. habe ich ohne Erfolg durchlaufen.

Ein sogenannter "Pricktest" ergab dann eine Allergie gegen Kollophonium und Wollfett. Nützte aber auch nichts.

Beruflich habe ich auch nur mit Papierzetteln und der PC-Tastatur zu tun. Also auch nichts mit Kontaktallergien wie sie bei Handwerkern weit verbreitet sind.

Und damit sind die Dermatologen am Ende.

Bis auf einen. Er verschrieb mir eine cortisonhaltige Alkohollösung. Grundgedanke ist das der Alkohol die Bläschen austrocknet und der Juckreiz nachläßt. Das Cortison beschleunigt die Abheilung.

Funktioniert mittelfristig von allen Therapien am besten.

Bei akuten Schüben, also wenn man bis aufs Blut kratzen könnte weil es juckt, hilft folgende Methode:

Hände unter warmes Wasser halten und dann die Temperatur hochdrehen. Ab einer gewissen Temperatur kribbelt es bis in die Ellenbögen bzw. Schultern hoch, danach wird es zu heiß. Aber der Juckreiz ist weg.

Mit einem Bimsstein kann man unter warmen Wasser die Bläschen vorsichtig aufschrubbeln. Dann die Temperatur wie oben steigern. Beim Händeabtrocknen merkt man dann die leicht klebrige Flüssigkeit aus den Bläschen.

Danach die cortisonhaltige Alkohollösung zum Desinfizieren auftragen. Ja es brennt. Aber nur kurz. Besser kurz brennen als ewig jucken. Nach zwei Tagen sind die Bläschen weg. Bis zum nächsten Schub.........

Noch ein Wort zum Cortison: Viel hilft viel. Also lieber 2 Tage richtig drauf damit als wochenlang immer nur ein wenig.

Nach all den Jahren mit dem Exzem hab ich es aufgegeben nach der Ursache zu suchen. So ca. alle 6 Wochen wende ich die o.g. "Holzhammer-Methode" an und bin eigentlich beschwerdefrei.

Vielleicht hilft es ja auch anderen.

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