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Dyshidrotisches Ekzem: Erfahrungsaustausch

L&eideMnde Ixxx


Hallo,

ich kenne das Problem auch nur zu gut. Welches Kortison ist denn in dieser Alkohollösung drin? Und was genau heißt diese Holzhammer Methode?

Alle Bläschen platzen lassen dann Kortison und abheilen lassen?

Wäre dankbar über deine Antwort

L:ibe+llo


Hallo Leidende,

In der Alkohollösung sind enthalten: 2% Salicylsäure, Clobetasol ??? (kann ich nicht mehr genau lesen, wird aber das Kortison sein) 0,05%, Isopropanol 70%, ad 50ml (ergibt also 50ml)

"Holzhammermethode": Bläschen mit Bimsstein aufschrubbeln, heißes Wasser drüber, danach Alkohol mit Kortison auftragen. Nach ca. 2 Tagen sind die roten Pünktchen (die offenen Stellen) von den Bläschen abgeheilt.

In den nächsten paar Tagen hole ich ein neues Rezept. Dann werde ich die Rezeptur nochmal posten.

Libello

LTeiden3de xxx


Hmh, klingt wirklich nach Hammer. Werde das mal so ausprobieren. Clobetasol habe ich auch, ist das stärkste Kortisonpräparat. Soll man ja eigentlich nicht so lange benutzen. Wie oft und wie lange benutzt Du es denn? Und wie oft kommt dein Schub? Bei mir hab ich jetzt alle zwei Wochen das Auftreten neuer Blasen beobachtet.

Was benutzt Du denn zur Pflege, also gegen die Hautatrophie?

Liebe Grüße

L ibeJllxo


Hallo Leidende,

die Hautatrophie ist gar nicht so schlimm wie vielfach vermutet wird. Eigentlich so gut wie gar nicht vorhanden.

Gegen die trockene Haut nach dem Alkoholkontakt hilft bei mir "Ponds mit Kakaobutter" als Creme sehr gut.

Gibt es im Real-Supermarkt oder bei Rossmann relativ günstig.

So ca. alle 4-6 Wochen habe ich mit den Bläschen zu kämpfen. Sind dann aber mit o.g. Methode nach 2 Tagen wieder verschwunden. Mit den 50ml Alkohol-Kortison komme ich so ca. ein halbes Jahr lang aus.

Habe mir gerade ein Antitranspirant mit "Aluminiumchlorid Hexahydrat 30% in Alkohol" angemischt. Wurde hier im Forum auch schon beschrieben. Eventuell läßt sich damit der Kortisonverbrauch vermindern.

Würde mir zumindest den Gang zum Arzt und die Wartezeit auf das Rezept und die Warterei in der Apotheke ersparen. Von Praxis- und Rezeptgebühr mal abgesehen.

s;uaqviPtas x21


Hallo ihr Lieben!

Ich leide seit ca. 3 Jahren an diesen nervigen Blässchen! Ich bekomme sie an den Handinnnenflächen und auf der Fußsohle. Am Anfang juckten die Blässchen fürchterlich ( besonders im Sommer), aber jetzt gar nicht mehr. Leider habe ich jetzt noch Nagelveränderungen dazu bekommen. Ich war schon bei vier Hautärzten, einem Heilpraktiker und einem Chinesiologen aber niemand konnte mir helfen. Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt. :)z

Lg

DGwagMgie


hallo ^.^

ich hatte vorher ja schonmal einen beitrag hier geschrieben. bei mir besteht das ganze ja "erst" seit einem halben jahr, als dyshidrose ist es seit ein paar monaten entlarft (ich mag meine hausärztin, sie hat einmal gescheit draufgekuckt, drei fragen gestellt und wusste gleich, was es war)

ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber ich werde die bläschen, bzw die harte und rissige haut, die nach den bläschen kommt, gar nicht so recht los.

wenn ich arbeiten muss (nebenjob im fastfood-tempel mit den goldenen bögen) habe ich danach durch das desinfizieren sofort wieder die hände voller bläschen und alles ist krebsrot, offen und juckt/brennt.

nach etwa einer woche ohne arbeit ist die haut wieder ganz hell, aber immernoch hart, "knorrig" und trocken.

ich benutze mehr oder weniger regelmäßig eucerin-creme (repair handcreme mit 5% urea drin, brennt wie seuche, aber hilft ganz gut)

gibt es zusätzlich noch etwas, was ihr mir zur pflege empfehlen könnt?

sollte ich cortison dazu nehmen? ich hab für die normale neurodermitis triam creme liechtenstein, wäre die okay?

NOighvtflyexr


Hallo zusammen,

ich habe das nun seit einem halben Jahr und muss sagen, dass es am Anfang echt heftig war. Die Bläschen habe ich erst gar nicht beachtet, so nach dem Motto "die gehen auch wieder weg". Dann kam das Jucken und schließlich die Risse. Die waren am schlimmsten. Jedesmal wenn es gerade einigermaßen verheilt war, ist die Haut durch die Bewegung wieder gerissen. Meine Hände brauche ich nunmal zum Arbeiten und krankmelden ging gar nicht, weil ich in der Probezeit war.

Mein Hautarzt hat mir dann auch eine Cortisonsalbe verschrieben und hat mir gesagt ich solle mir Tannosynt in der Apotheke besorgen. Das Tannosynt ist ein flüssiger Badezusatz und beschleunigt die Heilung und vermindert den Juckreiz. Das hat auch geholfen, aber nur gegen die Risse und den Juckreiz.

So richtig weiß er immer noch nicht was es ist und hat meine Recherche im I-Net mit einem Lächeln abgetan....

Ich werde wohl mal eine Hautklinik aufsuchen, aber wenn ich das hier so lese, hat keiner ein dauerhaft wirksames Mittel.

Im Moment ist es auch nicht ganz so schlimm, die Bläschen treten vereinzelt auf, aber wenn ich sie entferne, meistens mit einer Hautschere :=o , hab ich ne zeitlang Ruhe. Das Einzige was mir aufgefallen ist, dass meine Nägel an den betroffenen Fingern total wellig sind und auch schon abgefallen sind. Habt ihr das auch?

Gruß

Nightflyer

n1icexgyl


Hallo,

ich habe die Bläschenarmee seit ca. 7 Jahren an der Backe. Letztens hatte ich für 2 Wochen kein Cortison und habe gehofft, dass es von allein weg geht aber Pustekuchen.

Besonders an den Füßen sind zeitweise wirklich schlimme Wunden entstanden. Hier in dem Forum auch perfekt als "zerfetzte Haut" beschrieben. Ich bin die ganze Woche krank geschrieben gewesen weil ein ca. 2m² großes Bläschenfeld unter meinem Fuß mir das Leben schwer gemacht hat. Jeder Schritt hat geschmerzt.

Ich bin dann zum Arzt und habe von meinen Leiden erzählt und mir Tannosynt Lotio (Tipp aus diesem Forum) und das dazugehörige Waschgel verschreiben lassen.

Dieses Tannosynt ist wirklich gut geeignet um die nässenden Bläschen zum stoppen zu bringen.

http://www.hermal.de/her/pages/haut_haare/pdf/tannosynt.pdf

Ich kann zum Verbinden der ganzen Sache nur so geniale Tüllzwischenlagen mit Vaseline empfehlen.

Somit reißt man sich nicht alles wieder auf wenn man den Verband mal wechselt was bei mir wirklich immer wieder passiert ist.

Mit Tannosynt, guten Verbänden und 5-6 geh-armen Tagen habe ich wirklich einen sehr guten Effekt erzielt, aber ich muss dazu sagen, dass dieser Schub wirklich heftig war.

Noch einmal großes Danke an all die guten Tipps die ich hier gefunden habe.

Habe beim Arzt auch gleich Aluminiumchlorid-Hexahydrat geordert habe um den nächsten Schritt im Kampf gegen die Bläschenarmee zu wagen.

Aber wie hier beschrieben sollte man das nur anwenden wenn keine offenen Bläschen mehr da sind.

(einreiben, über Nacht wirken lassen, evtl. mit folie abdecken...siehe weiter oben)

Echt ein schönes Gefühl wieder halbwegs gehen zu können.

Auch das Kortison habe ich wieder abgesetzt. Das sollte wirklich nur in der Not genommen werden. (Kortison-Creme wirkt bei mir nicht)

Ich werde meinen Erfahrungsbericht zu der Anwendung mit Aluminium-Hexahydral wohl hoffentlich bald schreiben können...

Grüße an all die Leidenden.

Mfyrthhxos


hallo,

tatsächlich habe ich mit der/den diagnosen seit ca.30 jahren zu kämpfen.immer mal klinikaufenthalte etc. bis zu 7 wochen, weil alles betroffen war.

meines erachtens verhält es sich so wie mit meiner nickelallergie, mit der ich mich ca. 10 jahre herumschlug:

immer wieder ausgeloest durch uhren und halsketten wurden mir von aerzten ??? ? von cortison bis zinksalben, alles verschrieben und wenn sie es denn duerften, wuerden sie einem auch "gold" verschreiben,wenn man es nur ihnen gäbe! nach ueber 10 jahren sprach ich mit einer arbeitskollegin, die das gleiche problemn hatte, sie meinte , ich solle es doch mal mit nickelfreien armbanduhren u. halsketten versuchen und siehe da, nie mehr probleme an handgelenk + hals. die doc's haben mich monatelang damit rumrennen lassen !!!Aerzte ???

nun zum thema:

auch ich denke ,dass es psychisch zumindest großteils bedingt ist.da kann der hautarzt eigentlich gar nichts machen, ausser lindern. aber wollen sie das ? NEIN, alles aber auch alles wird verschrieben,teils um den patienten in die irre zu führen, teils aus unfähigkeit. ( ein arzt in der hautklinik, wollte mich allen ernstes operieren, was ihm der zuständige Prof. ausreden konnte).

ich habe mich an die Krankenkasse gewandt ,sie moegen mich dem Med. Dienst vorstellen (schließlich ist es doch im interresse der KK ), die jedoch meinten, ich solle damit warten bis zum nächsten schub, der dann jahre nicht kam.

im moment sitze ich mit 1 fuß oben vor dem pc, weil ich nicht mehr laufen kann, und es ist wie immer, die medis und behandluung ähneln sich ja, aber es gibt viele medis und behandl.arten.

so frage ich euch: welcher doc sollte ein interresse daran haben euch zu helfen ?? sie wollen geld verdienen, moeglichst viel davon. darum sitzen wir alle mit unseren haenden + füßen da und muessen leiden, es gibt keinen anderen grund, es hat einfach (einschl.KK) keinen der daran verdienen koennte , wenn wir beschwerdefrei würden.

k@ukid,ent


Ahoi,

hab hier vor ewigkeiten mal etwas geschrieben (5 Jahre?), siehe erste Seite.

Ich dachte ich geb mal einen Statusbericht ab, wenn auch immer es interessieren mag... :

Also der Arzt meinte damals, das würde nach der Pubertät weggehen,.. naja, so war's zwar nicht ganz (außer ich bin noch immer in der Pubertät, was ich nicht hoffen will O_o) aber immerhin ist es nun viel besser. Es kommt zwar alle paar Monate mal ein winziger Schub, aber der geht meist wieder von selbst schnell weg und gut ist.

Ich hab mit der Zeit den beschluss getroffen, das es rein vom Gefühl her nicht an Ernährung oder an einer Allergie liegen kann, also zumindest bei mir. Denn das ganze tauchte absolut zufällig an verschiedenen Orten zu verschiedenen Zeiten auf und auch unabhängig von der Ernährung... an Kontaktstoffen kann es nicht liegen, da es selbst dann kam, als ich nichts geändert habe, und wiederum auch kam, wenn ich an komplett anderen Orten war (aber dort dafür auch nur manchmal).

Das ganze scheint also sehr zufällig zu sein...

Das einzige was ich wirklich bemerken konnte, und hier muss ich mich metalmaus's Beobachtungen anschließen, ist, dass das ganze eventuell rein psychosomatisch ist. Zu Stresszeiten kam das ganze wohl öfters und stärker,.. auch wenn das nicht imemr so war, so scheint eine gewisse Tendenz für Auftreten unter Belastungen gegeben zu sein.

Gerade sowas kann man vermutlich schwer überprüfen, aber mir scheint es nach langer Selbstbeobachtung nunmal so... Außerdem scheint es besodners gerne so vor dem Winter zu kommen (vor Weihnachten) und nochmal im späten Frühling, wobei ich das jetzt nur aus vagen Erinnerungen schließe (keine Gewähr :/ )

Naja, ich hoffe irgendwer kann was mit der info anfangen, wenn nicht, dann halt nicht ;-)

PS: Verwendet hab ich nach einigem Ausprobieren immer die Propolis Creme, Marke Holzhacker (ohne jetzt Werbung machen zu wollen)... hab immer nur dünne Schichten aufgetragen, dicke tragen sich leicht wieder ab, dafür öfters.... hat geholfen das ganze schnell auszutrocknen und heilt dann auch wieder superschnell, echt top!

und die tube is jetzt nach einigen jahren zum ersten mal fast leer

ansonsten hab ich noch eine ganz normale bepanthen creme für wunden benutzt,.. hat beim heilen nochmal geholfen, aber am anfang half die propolis creme 10.000 mal besser

wünsche allen, vor allem denen die es am härtesten getroffen hat, dass das Exkzem wieder verschwindet... Und nehmt euch vielleicht meine Tip zu Herzen, sich mal etwas zu entspannen, und zu versuchen innere Ruhe zu finden,... vielleicht hilft das ja :> (nur fürchte ich hat das Exkzem bei jeder Person relativ unterschiedliche Ursachen, gibt also wohl kein Allheilmittel - oder die wahre Ursache wurde einfach noch nicht gefunden...)

freu mich über konstruktives Feedback zum ganzen

mfg

N{iglht4falyer


Hi nochmal,

mir ist noch Folgendes aufgefallen

- extremer Juckreiz an den betroffenen Stellen nach dem Kartoffel schälen

- Schub nach Verwendung von Arbeitshandschuhen

o.O hört sich nach allergischer Reaktion an, oder?

H-ilde,KelMly


Da ich mich nun auch seit einigen Wochen mit den fiesen Bläschen rumschlage, habe ich hier in dieses Forum gefunden.

Nun meine Frage. Ich hab das Hautproblem an der linken Hand, also Zeige- und Mittelfinger komplett, sowie auf der oberen Handinnenfläche. Da es ja nicht so nett aussieht, trage ich einen leichten Mullverband darüber. Creme also dick ein und dann den Mullverband drüber, hat den Vorteil, dass ich auch nicht dran knibbel und es sieht für andere nicht so eklig aus. :-o

Ist der Mullverband evtl. schädlich? Momentan hab ich eher das Gefühl es wird schlimmer, obwohl meine Mutter immer sagt, es muß erst schlimmer werden, bevor es besser wird.

Wie sind eure Erfahrungen mit Verbänden?

Doora5x8


Hallo zusammen,

es ist zwar schon viele Jahre her, dass mich die Dyshidrosis grausam geplagt hat, und ich habe erst vor einigen Tagen meine Krankheit von damals bestimmen können. Ich bin deshalb neu hier, habe das Forum beim Googeln entdeckt.

Wie ich sehe, sind viele von euch noch immer auf der Suche nach Heilmitteln und probiert dies und das. So ging es mir damals auch, keine verschriebene Salbe half, es wurde nur schlimmer. Mein damaliger Hausarzt hat mit mir dann ganz andere Dinge ausprobiert, die tatsächlich geholfen haben.

Sicher ist es so, dass jedem auch etwas anderes hilft, aber zum großen Teil finde ich Parallelen zu meinen "Mittelchen", auch Parallelen zu Dingen, die die ganze Krankheit noch schlimmer machten.

Es ist schon zwanzig Jahre her, dass die Krankheit völlig zum Ausbruch kam und meine Ärzte hatten keine Ahnung von Dyshidrosis, geschweige denn, was ich haben könnte, anscheinend hat sich in der Zwischenzeit einiges bei den Medizinern getan.

Bei mir ist es in den zwanzig Jahren nach und nach immer schwächer geworden, eine fast völlige Heilung erst vor 4 Jahren, nachdem mein Mann nach über 30 gemeinsamen Jahren plötzlich anderweitig sein neues Glück gesucht hat. Mir ging es alles andere als gut in dieser Situation und trotzdem hat meine Haut Ruhe gegeben. Komisch? Zufall? Eine seltsame Parallele zu einem Beitrag in einem anderen Forum aus dem Jahre 2003.

Vielleicht kann ich trotzdem, oder gerade weil bei mir die Sache erledigt ist, einige Anregungen geben. Meine Krankengeschichte hierzu werde ich baldigst kurz erzählen und einige Fragen hätte ich dennoch.

Bis dann und Gruß, Dora

Ddorax58


Hallo nochmal,

zunächst an Nightflyer: das mit den Kartoffeln und Gummihandschuhen kenn ich auch, eine Katastrophe.

Nun zu meiner Geschichte. Bereits seit der ersten Schwangerschaft hatte ich ab und zu einige Hitzebläschen im Sommer an den Händen, Fingern und Unterarmen, aber nur bis zum Ellenbogen, genau da war Schluss. Es war aber nicht der Rede wert, sie verschwanden bald wieder und machten sich nicht breit.

Während der zweiten Schwangerschaft hatte ich Gelüste auf Schokolade und Orangensaft, jeden Tag eine Tafel und der beste O-Saft mit viel Fruchtfleisch. Zum Ende der Schwangerschaft hatten wir schon heißes Sommerwetter und plötzlich begannen die Pusteln zu sprießen, aber grundsätzlich nur bis zum Ellenbogen.

In der Entbindungsklinik gab es das Sterilium, mit dem man sich immer die Hände waschen musste. Ich bemerkte sofort, dass die Blasen Ruhe gaben und die Haut austrocknete, heilen und abschuppen konnte, auch wenn es wie Feuer brannte. Nach einer Woche Klinik begann zu Hause das Martyrium und Sterilium hatte ich nicht. Ich wusste ja auch noch nicht , was ich da habe und was hilft. Die Blasen hörten nicht mehr auf zu wuchern und juckten, gingen auf, nässten, verschuppten, brannten, die Haut blutete und gleichzeitig gab es neue Blasen. Und ich hatte einen Haushalt mit zwei Kindern zu versorgen. Ich lief mit verbundenen Händen und Armen herum, weil ich einen Säugling so schon gar nicht anfassen konnte. Nicht nur bei warmen Wasser blühten die Hände, auch den Kinderwagen konnte ich nicht anfassen, der Bügel war aus Metall und ein Griff aus Gummi. Selbst Türklinken durfte ich nicht mehr anfassen. Ich habe Baumwollhandschuhe getragen oder um solche Gegenstände ein Tuch wickeln müssen. Gummihandschuhe waren noch schlimmer als wenn man ohne putzt und, und, und.

Nach vielem Herumgedoktor endete die Sache in einer selbst erdachten Behandlung mit meinem Hausarzt. Cremes und Salben hatten Parfume, Emulgatoren und andere Inhaltsstoffe, die ich auch nicht vertrug. Letztendlich kamen wir auf reines Lanolin vom Apotheker und reines Kamillenextrakt, das ich zusammenrührte. Es geht recht schwierig und gibt eine häßliche Pampe, da der Emulgator eben fehlt, es hat mir aber sehr gut geholfen, die geschuppte und gerissene Haut zu heilen und zu fetten, dass sie nicht weiter brennt und reißt. Gegen die Bläschen half nur Sterilium, das ich mir besorgte, die mussten erst platzen und austrocknen, auch wenn es brennt.

Außerdem tippte mein Hausarzt auf erhöhten Calciumbedarf nach der Schwangerschaft und tatsächlich half das. Es hatte sogar umgehende Wirkung, wenn ich merkte, die Blasen jucken und wollen blühen, nahm ich eine Tablette. Allerdings habe ich damals Calcium in sehr hohen Mengen nehmen müssen.

Jeden Sommer ging das wieder los, Jahr für Jahr, ich konnte das Thermometer danach stellen, ab 25 Grad alles von vorne. Es lag an der Temperatur, die Sonneneinwirkung war gar nicht entscheidend. Auch in der kalten Jahreszeit musste ich darauf achten, dass die Hände nicht zu warm werden: Fön, warmes Wasser, Heizung, Bettdecke.....

Und keine Süßigkeiten, ganz besonders Schokolade löste neue Schübe aus, das habe ich im Laufe der Zeit festgestellt. Ja, und Kartoffeln schälen, das war auch bei mir das reinste Gift. Gummihandschuhe? Noch schlimmer...

Seltsam auch, dass ich im Urlaub in den Bergen überhaupt keine Probleme hatte, dort heilten die Ekzeme immer prima aus. Obwohl es dort viel heißer und die Sonneneinstrahlung intensiver ist, vielleicht deshalb? Kaum zu Hause, musste ich wieder rumdoktern.

Im Laufe der Zeit habe ich dann regelmäßig im Frühling eine Calciumkur begonnen, als Präventionsmaßnahme, und allmählich wurde es mit dem Ausschlag besser. Er rührte sich nur noch bei 30 Grad und seit vier Jahren (seit mein Ex fort ist) habe ich nur noch ab und zu eine kleine Stelle an den Fingern zu melden.

Nun habe ich im Internet etwas gefunden, was mich besonders interessieren würde. Die Dyshidrosis soll durch einen Pilz hervorgerufen werden, der zur natürlichen Darmflora gehört, jedoch aus den Gleisen gerät, Candida albicans. Er ist auch an der Krankheit Morbus Crohn und Colitis ulcerosa beteiligt. Also sind die Krankheiten verwandt oder sogar übertragbar?

Bei meinem Sohn, besagte Schwangerschaft, die die schlimmen Schübe auslöste, wurde Colitis ulcerosa festgestellt, er hat es vermutlich schon von Geburt an, wurde aber vormals fehldiagnostiziert. Ist das Zufall oder besteht hier ein Zusammenhang?

Vielleicht weiß darauf jemand eine Antwort?

Bis dann und Gruß, Dora

wsebspJideYr999


Hi all,

so, nun sitze ich hier und stelle fest, dass ich wohl auch an Dyshidrosis leide.

Allerdings habe ich an alle eine Frage:

Kann Dyshidrosis durch neue Schuhe ausgelöst werden?

Habe mir vor kurzem neue Tennisschuhe gekauft, und natürlich getestet (2h). Am nächten Tag "hurra" - Bläschen an den Füßen (und nur dort).

So, nun sitze ich hier, und versuche, nicht zu kratzen!

Werde mir morgen mal was von TANNOSYNT holen - und die Schuhe gehen zurück!

Grüsse

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