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Dyshidrotisches Ekzem: Erfahrungsaustausch

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Hai,

ich habe es auch einige Jahre gehabt. Angefangen hat es an einem Finger, so dass die Haut sich dann ganz trocken und derb anfühlte, ab und zu auch gerissen. Letztes Jahr ging es weiter an andere Finger und Zwischenfingerräume über. Bläschen, Jucken, Rötung , total unangenehm. Hautarzt sagte, es sei Dishydrotisches Ekzem und es gebe keine eindeutige Hilfe……

Eines Tages, im Frühling sonnte ich mich auf einer Wiese, von hunderten Löwenzahnblumen umgeben. Da dachte ich, dass Löwenzahn auch was heilendes nachgesprochen wird. Kurzerhand nahm ich den gelben Kopf ab und rieb damit die betroffenen Stellen an. Anfangs war es nur ein Experiment, es zeigte auch nicht sofort eine Wirkung, war auch etwas lästig, ständig gelbe Finger zu haben. So stieg ich auf den Stiel und später auf Blätter um. Anfangs rieb ich es mehrmals am Tag an, und merkte bereits nach zwei-drei Tagen, dass die bestehenden Bläschen ausgetrocknet waren und es sich nur sehr wenig neue gebildet hatten.

Das Beste war an einem Tag als ich spürte, dass es wieder Mal ein Bläschen sich ankündigt; es hat gejuckt, die Stelle wurde rot und eine kleine "Beule" war zu spüren. Ich musste je in den nah gelegenen Laden gehen, um etwas zu holen. Als ich dort hin unterwegs war, riss ich ein Löwenzahn an der Straße ab und rieb die Stelle damit gezielt an. 10 min. später im Laden fiel mir ein, dass ich kein Jucken mehr verspüre, die Stelle war aber noch rot. Als ich etwa eine halbe Stunde später mich zu Hause noch mal daran erinnerte, konnte ich die Stelle gar nicht mehr finden.

Jetzt sind es bereits ca. 4 Monate seit der ersten Anwendung vergangen. Seit fast zwei Monaten habe ich keine Beschwerden mehr und die Haut ist wieder weicher geworden, keine Spuren des Ekzems.

Seit fast einem Monat reibe ich nur noch gelegentlich an, wenn ich daran denke, als Prophylaktik.

A^uge2ntrosxt


Hallo,

ich habe dies auch bekommen, aber nur an den Handinnenflächen.

Ich weiss leider nicht, ob dies durch eine Kontaktallergie ausgelöst wurde.

Nach der Behendlung über mehrere Monate mit folgendem, bin ich mittlerweile Beschwerdefrei und kann sogar wieder ohne Handschuhe abspülen oder mit anderen "nichthautfreundlichen" Stoffen umgehen ohne Schutz.

Ich hatte es aber nie so schlimm wie in Deinem Handtagebuch beschrieben.

Meine Therapie (ich wollte partout auf Cortison verzichten):

Ich habe verschiedene Salben ausprobiert, recht gut fand ich Physioderm Creme für trockene Haut.

Cortisonsalbe, die frei verkäuflich war hat auch nicht geholfen.

Mein Arzt hat gesagt, es helfe nur starke Cortisonsalbe und die helfe auch nur ao lange, bis man damit aufhört.

Ich bin dann selbst auf die Suche gegangen, und bin bei den Heilkräutern gelandet, da ich mehr davobn halte als von der "normalen" Medizin.

Habe dann diese hier ausprobiert, aber ohne Beinwell, da ich dieses Kraut nicht bekommen habe:

[[http://www.heilkraeuter.de/salben/heilcreme-kraeuter.htm]] (Haftung für diesen Link wird ausgeschlossen)(Ich hoffe dieser Link verstösst nicht gegen Forenregeln, wenn doch bitte ändern, Danke.)

Auch habe ich statt Tegomuls Lanolinb verwendet und die Wassermenge entsprechend der Bindungsfähigkeit angepasst.

Ich wollte alles selbst machen, auch die Kräuterauszüge.

Als ich dann beim Holzmachen festgestellt habe, dass es besser geworden ist, habe ich mich über die Holzarten informiert und bin bei Eichenrinde fündig geworden.

Seitdem benutze ich diese Creme mit Eichenrindenextrakt (einfach in die Hauttinktur mit Alkohol ein Stück Eichenrinde rein) und mein Ekzem ist so gut wie weg!!!

Nur noch wenn ich viel mit Spülmittel zu tun habe, kommt es in abgeschwächter form wieder.

Ich benutze diese Creme jetzt auch nicht mehr jeden Tag.

s,umme]rday


Bei mir fing es an mit Längsfalten an den Fingerkuppen. Ein paar Monate später hatte ich schon viele Bläschen und Rhagaden. Danach wars ein paar Jahre ganz schlimm. Es hat sich vom Daumen zum kleinen Finger der rechten Hand ausgebreitet und zum Schluss auch zum kleinen Finger der linken Hand. Auch die Fingernägel waren ärgstens deformiert (davon hab ich leider kein Foto gemacht...).

Mehr oder weniger zufällig bin ich dann auf die Lösung (für mich) gekommen. Ich hab Milchprodukte reduziert und siehe da – es wurde besser!

Als ich nur noch laktosefreie Milch nahm wurde es noch besser. Und als ich schließlich auch laktosehältige Medikamente (Pille) weglies verschwand es völlig!

Ich bin tatsächlich laktoseintolerant und das hat offenbar meine Dyshidrosis ausgelöst. Sonst hatte ich kaum LI-Symptome, die Dyshidrosis war das stärkste. Solange ich Diät halte sind meine Hände absolut gesund, sobald ich "sündige" kommts ein paar Tage später wieder.

Vielleicht mag das ja jemand von euch mal ausprobieren.

WgurQzGtwazzexr


Vorab: Sicherlich ein Fehler, aber ich mag meine Essens- / Konsumgewohnheiten nicht einschränken.

Nun aber ein Tipp, der mir persönlich schnell und zuverlässig geholfen hat:

Nachdem ich auch alles durch habe von Tannosynth über Ecural bis Protopic, hatte ich die Schnauze voll.

Sämtliche Ärzte konsultiert- vom Hausarzt über den Dermatologen und Heilpraktiker bis hin zum teuren Privat-Dermatologen Prof. Priv.. Doz. Sonstwas (Ich bin Kassen-Patient und musste das selbst zahlen)

Nach einer Kur kam ich dann auf die Idee: Ganz banales Salz. Natriumchlorid halt.

Während der Kur (Nordseeklinik Sylt, auch nur erreicht über den teuren Privat-Doc, aber die Kasse hat gezahlt) erzählte man mir, dass das Salz eine Konzentration von mindestens 4% haben muss, damit es überhaupt wirksam ist. Dort wurde das Nordseewasser in den Badewannen mit ganz normalen "Industriesalz" aus was-weiss-ich-wieviel-Kilo-Säcken angereichert.

Daher kam ich auf die Idee:

Vergessen kann man auch das angeblich so tolle Salz aus dem Toten Meer- die empfohlene Dosierung ist viel zu niedrig. Habe dann mal Tante google gequält: Die Salzkonzentration im Toten Meer beträgt 28%. Das bedeutet also: Wenn Ihr eine Schüssel mit 5 Liter Wasser nehmt und 1,4 Kilo Salz reinkippt, habt Ihr die Salzkonzentration des Toten Meeres. Das wäre mit dem "Original Badesalz aus dem Toten Meer" unbezahlbar.

Welches Salz Ihr nehmt, ist völlig egal- neulich gerade wieder in einem Fernsehbericht gesehen, da die Zusammensetzung zu 97% identisch ist (der wirksame Bestandteil ist halt das Natriumchlorid, und das ist chemisch identisch, egal ob aus dem Toten Meer, aus dem Himalaya oder halt das Billig-Salz vom Discounter). Habe dann in eine Schüssel drei Liter warmes Wasser gefüllt und 1 Kilo Salz für 38 Cent vom Discounter reingekippt. Brannte zwar erst mal wie Sau, hat aber wunderbar geholfen. Hände (oder Füße) mindestens 20 Min drin lassen, am besten 2x pro Tag. Danach nicht abtrocknen oder abwaschen, sondern an der Luft trocknen lassen. Hat bei mir wunderbar geholfen.

Ggfs also das Wasser aufbewahren in einer verschließbaren Schüssel, am Abend einen Liter wegkippen und noch mal einen Liter richtig heisses Wasser und noch mal 300g Salz nachfüllen.

Kosten pro Tag: ca. 49 Cent...

Erster Erfolg bei mir bereits direkt nach dem ersten Handbad.

Gesamterfolg nach wenigen Tagen bei mir: Unbezahlbar...

Freue mich über Eure Berichte und hoffe vor Allem, dass es Euch auch hilft...

g@enerxvter


Hallo miteinander.

Ich habe mich jetzt auch angemeldet, da ich meine Erkenntnis zu dieser schei…. Krankheit teilen möchte.

Bei mir begann es vor ca. 3 Jahren mit einer kleinen Blase zw. Ring- und kleinen Finger der rechten Hand. Natürlich hab ich mir dabei nichts gedacht – wird schon wieder weg gehen.

Es breitete sich zwischen den beiden Fingern auf Münzgröße aus. Dann ging es über auf die Handkante und weiter auf den Zeigefinger (beidseitig). Nach einem Jahr hatte ich dann die rechte Hand voll mit Blasen. Immer zwischen und auf den Fingern und der Handkante. Die linke Hand war am Zeigefinger und am Mittelfinger betroffen. Ab dem Anfang des dritten Jahres war es dann auch noch zwischen rechten Zeigefinger und Daumen.

Ganz arg erging es den Zeigefingern. Da kam es immer wieder zu kleinen aber tiefen Rissen, die höllisch schmerzten. Ebenfalls an den Fingerkuppen des rechten Mittel- und Ringfingers.

Nach eineinhalb Jahren hatte ich es dann ständig an allen Fingern. Ich kann allerdings sagen, dass sich der linke Ringfinger zu den glücklicheren meiner zehn Stück zählen kann.

An Ärzten gab es zwei Allgemeinmediziner und vier Hautärzte. Pilzkultur, Allergietests auf Pollen und Chemikalien brachten nicht viel. Einzige Allergie auf den Gräsermix (habe ich schon seit 25 Jahren), aber das sollte mir eigentlich im Winter nicht so viel ausmachen.

Geschmiert habe ich: natürlich diverse Cortisonsalben, Elidel, Protopic, Diprogenta, Canesten, Baneocin, Fucidin, Johanniskrautöl, Aloe Vera direkt von der Pflanze, in meiner Verzweiflung auch noch eine Fieberblasencreme.

Gebadet habe ich meine Hände in: Toten Meersalz, Urmeersalz, Eichenrindenextrakt, Kamillentee

Eingenommen habe ich: Toctino ein halbes Jahr

Eine Zeit lang nur mit Einweghandschuhen geduscht und mit Propolisseife die Hände gewaschen.

Fette Schmiermittel waren ganz schlecht.

Es war eigentlich alles für die Katz.

Eine Apothekerin empfahl mir irgendwann die Halicar Salbe N. Es wurde zwar nicht viel besser, aber irgendwie tat es meiner Haut doch gut. Sie wurde geschmeidiger und riss nicht überall ein. Immerhin ein kleiner Erfolg und den brauchte ich unbedingt.

Es vergingen Monate der Hoffnung. Aber ein Sechser im Lotto war da schon wahrscheinlicher.

Nächste Apothekerin: Jetzt probieren sie einmal Vitamintabletten, diese und diese Salbe, denn damit hat eine Kollegin ihr Ekzem auch weg bekommen. – Aha - Machen wir halt.

Das war vor zwei Monaten. Und ich muss mich bedanken bei der Dame, es wurde immer besser. Ich bin zwar noch nicht ganz so hübsch bei den Fingern wie vor der Krankheit, aber ich kann die Hände wieder am Tisch lassen und muss sie nicht dauernd verstecken. Bläschen kommen nur mehr vereinzelt und sehr selten und sind gleich wieder weg (am Abend gesehen, am Morgen verschwunden). Es gibt keinen nächtlichen Juckreiz mehr, sodass ich wieder schlafen kann. Ich kann in meiner Hosentasche nach Kleingeld suchen, ohne dass ich mir die Hände aufreiße. Und ich kann jetzt diesen Bericht schreiben, ohne dass die Tastatur klebrig und grausig wird, da die Fingerkuppen jetzt nicht mehr aufplatzen und abfallen.

Ich bin jetzt wieder glücklich.

Nun zu dem, was eigentlich am wichtigsten ist bei einem Erfahrungsaustausch. Die Jammerei hat jetzt ein Ende.

Ich gehe zweimal pro Monat ins Solarium – die leichte Geschichte, nicht Turbo – dafür 20 Minuten pro Einheit. Wegen der UV-Strahlen für die Haut. Bin komischerweise kein bisschen gebräunt.

Ich nehme zweimal täglich Vitamintabletten: Pure 365. Wegen allgemeinen Selenmangels und der restlichen Vitamine. Hier sind diese recht gut, da man sie auch runter dosieren kann. 3 Stück wären Tagesbedarf.

Auf die Hände: Physiogel A.I.Creme (morgens und abends); Schaebens Totes Meer-Salbe mehrmals am Tag; und in der Nacht: Sudocreme – die hat eine tolle Wirkung.

Die Hände wasche ich nur noch mit Schaebens Totes Meer Waschgel. Keine Seife mehr.

Ich hab jetzt keine Ahnung, was von den Sachen hilft, aber es bessert sich und dass ist mir das wichtigste.

Vielleicht kann ich irgendjemanden damit helfen. Es würde mich sehr freuen.

Liebe Grüße

dgyshiedro8sixs


Heilung mit Bifonazol

Ich habe für 8 Jahre an diesem Ekzem gelitten, mal stärker mal schwächer, aber ganz weg war es nie. Durch eine neue Behandlungsmethode sind die Symptome jetzt verschwunden und bleiben das auch. Nachdem ich jahrelang bei starken Symptomen Kortison geschmiert habe, sind zwar die Bläschen für kurz verschwunden, aber auch genauso schnell wieder nachgewachsen. Ich habe auch zahlreiche andere hier bereits diskutierte Behandlungsvorschläge ausprobiert, aber nichts hat mehr als eine kurzfristige Linderung bewirkt. Ich habe nun für mich etwas gefunden, was es gänzlich zum Verschwinden gebracht hat. Ich habe auch das Jucken nicht mehr, das die Bildung neuer Bläschen ankündigt. Ich kann erstmals seit sehr langer Zeit wieder beschwerdefrei leben. Ich weiß wieviel Leiden hinter dieser Krankheit steckt, und würde deshalb gerne meine Erfahrungen teilen. Vielleicht hilft es ja jemandem.

Ich möchte hier nur beschreiben durch was meine Heilung eingetreten ist, bitte klärt die Risiken aber immer zuerst mit einem spezialisierten Hautarzt ab bevor ihr euch auf Selbstversuche einlässt. Mit Diprosalic Salbe (kortisonhältig) habe ich über die Jahre die Symptome bekämpft. Sie ist sehr effektiv, sie wird die Krankheit aber nicht heilen, die Bläschen werden wieder kommen. Linderung verschaffte mir der Repair Handbalsam Urea 10% von Numis Med (gibts hier in Österreich beim Dm). Meiner Erfahrung nach die beste Pflege, und spendet sehr viel Feuchtigkeit ohne die Haut zu reizen. Heilung brachte bei mir die Canesten Creme mit 1% Bifonazol (gibt es hier in Österreich rezeptfrei (die mit Clotramizol war weniger effektiv)).

Ich habe durch Zufall einmal die Canesten probiert – man versucht ja in dieser Situation vieles – und habe schon nach ein paar Tagen eine deutliche Verbesserung bemerkt. So habe ich die Bläschen mit der Diprosalic bekämpft (meist mit Pflaster darüber, damit sie Zeit hat zum einziehen), und zu Beginn zwei mal am Tag die Canesten geschmiert. Dazwischen hier und da die Numis Med nach Bedarf bei trockener Haut. Nach ungefähr einer Woche habe ich dann die Diprosalic nur mehr minimal gebraucht, es haben sich nur mehr vereinzelt (nicht mehr täglich) kleine Bläschen gebildet. Die Canesten habe ich nun nur noch einmal täglich geschmiert. Nach einer weiteren Woche habe ich die Diprosalic gar nicht mehr gebraucht, die Canesten mit Bifonazol habe ich für drei weitere Wochen geschmiert. Ich war schon früher beschwerdefrei, aber der Auslöser dürfte vermutlich ein Pilz gewesen sein, weil die Behandlung auf den Wirkstoff Bifonazol angesprochen hat, und in diesem Fall wird eine Therapiedauer von 3-4 Wochen empfohlen.

Lasst euch bitte vom Arzt eures Vertrauens beraten, es liegt in eurem eigenen Ermessen dies zu versuchen. Ich würde mich sehr freuen wenn es dem einen oder anderen helfen würde. Schließlich kann ich auch abschätzen wieviel mir eine Heilung in den vergangenen 8 Jahren wert gewesen wäre ...

Es gibt verschiedene Anti-Pilzmittel mit verschiedenen Wirkstoffen. Bifonazol hat bei mir geholfen, vielleicht kann es auch bei einem von euch helfen.

Viel Glück!

PS: Ich habe diesen Text bereits in einem anderen Forum verfasst und nur hierher kopiert. Bei Rückfragen könnt ihr mir jederzeit auch persönlich schreiben.

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Vielleicht kann ich mit meinem Beitrag ein paar Betroffenen helfen.

Bei mir tauchte die ganz schlimme Form dieses Ekzems vor ca. 1,5 Jahren auf. Ich bin jetzt 52 und war nie von Allergien geplagt. Alle Allergietests negativ.

Aber erst als ich mich damit auseinandersetzen musste, im Internet recherchierte, fiel mir ein, dass ich als Kind und in der Pubertät kleine juckende Bläschen an den Fingern hatte und auch mal ganz untypisch einen "Fusspilz" an beiden Fussohlen, genau an identischen Stellen, der von Oma dann mit Fusspilzpuder ausgetrocknet wurde..... Jahrelang war es auch verschwunden und nun kämpfe ich seit vielen Monaten damit, ich lebe in der Türkei seit vielen Jahren und es gibt dort viele Menschen die dieses Ekzem haben, sagte der Apotheker zu meinem Mann, der ebenfalls vor 7 Jahren betroffen war, bevor es dann viel später wieder bei mir ausgebrochen ist. Bei ihm am Fussruecken und zwischen den Zehen mit diesen typischen juckenden Bläschen, die beim Kratzen nass werden, eine Fusspilzsalbe verschlimmerte es nur . Cortisonspritzen halfen immer sofort, aber immer nur vorübergehend. Dass das nicht die Lösung sein kann, war klar. Bei ihm half jedoch binnen 3 Wochen dreimal eincremen mit Ureasalbe , 10 % und es kam nie wieder. Bei ihm war der Verdacht einer Kontaktallergie zu braun gefärbten Leder, deswegen achteten wir auf Schuhe und Farbe.

Gleichzeitig kämpfte seine Stiefmutter damit, an den Fussohlen mit großen schmerzenden Blasen, eingerissener trockener Haut auf beiden Sohlen, identisch in der Mitte des Fusses, Fussbäder und Cremes halfen nicht wirklich, da wir nicht davon ausgingen, dass es sich um das gleiche Ekzem handelt. Sie hat es heute noch.

Bei mir fing es ebenfalls -nach ganz viel beruflichem Ärger- mit ganz großen , juckenden Blasen im vorletzten Winter an den Fussohlen an, die sich rasch vermehrten, klein bis zu erbsengroß, an den äusseren Rändern der Sohle und dem ganzen Bereich der Ferse. Wenn die Blasen geöffnet wurden, trat Flüssigkeit aus, darunter eine ganz dünne schmerzende Stelle, wie wenn man sich wund läuft, exakt auf beiden Sohlen an den gleichen Stellen und ebenso in beiden Innenhandflächen, genau in der Mitte. Diese juckten nicht, sondern verhornten sofort zu einer nun dicken , hässlichen Schicht, die immer wieder aufspringt, sich entzuendet, sehr schmerzt, da darunter alles wie eine Wunde ist und dann wieder austrocknet, abflacht und es beginnt wieder von vorne. Die Verhornung wanderte wie ein breiter Strich bis Richtung Handgelenk und blieb so bis jetzt.

An den Fussohlen dauerte es ca. 6 – 8 Monate, in denen die Blasen sich immer wieder neu bildeten, vermehrten und kamen und gingen, bis dann ebenfalls eine Verhornung einsetzte, die nun fortdauert. Wenn es heilt, juckt es wie verrueckt, wenn es sich entzündet, fühlt man es, als wäre es eine Dornwarze und man läuft wie auf Reissnägeln, es tut höllisch weh. Werden diese Verhornungen ganz entfernt, lässt der Schmerz sofort nach und manchmal blutet es kurz oder es bleibt eine kleine unversehrte Delle an der Stelle, die verheilt und sich wieder verhornt, bis zur nächsten Entzündung......

Der Versuch durch die Erfahrung meines Mannes war zuerst Urea Lotion (Ürederm 10 %), danach verschiedene Cremes, die mir Bekannte aus Deutschland brachten, kein Erfolg. Auch Ürederm mit 40 % brachte mir ausser Schmerzen auf den Wunden nur eine Verschlimmerung, es brannte nur, weichte aber immer mehr auf. Eigenurin wurde mir empfohlen – Versuch eine Woche morgens – ohne irgendeinen Erfolg.

Mittlerweile beobachtete ich mich gründlich und bemerkte, dass ich auf alle Arten von Orangenlimonade reagiere, aber nicht auf natürliche Orangen, die ich jeden Tag zu mir nahm. Seit ich die Limonade weglasse, wird es leichter, aber die Schübe sind nur in längeren Abständen. Letzendlich bin ich und auch meine Familie davon überzeugt, dass es bei mir keine wirkliche Kontaktallergie ist, sondern stressbedingt. Denn immer wenn ich mich aufrege, beginnt am nächsten Tag die Entzündung an allen betroffenen Stellen und schmerzt wie verrückt. In einem Forum las ich über eine Behandlung mit Antihistaminika und einem Antimykotikum zum Einnehmen (je eine Tablette täglich, Avril 22,7 mg von Sandoz und ein 250 mg Antimykotikum, türkisches Fabrikat , Laminox). Damit begann ich vor ca. 6 Tagen und es wurde bereits nach drei Tagen sehr viel besser.

Mein Verdacht auf Stress bestätigte sich, da wir vor drei Tagen ein grosses Erdbeben von 6.0 hatten und ich am Tag darauf die Gewissheit bekam, dass es Aufregung ist – es ging wieder verstärkt los und am zweiten Tag klingt es wieder ab. Eine weitere Bestätigung erhielt ich gestern von meiner Schwiegermutter, die in Deutschland jetzt ebenfalls, ohne von mir zu wissen, die gleiche Behandlung mit Antimykotika bekommt (42 Tage Kur mit Terbinafin al 250 mg), der Arzt bescheinigte auch ihr den Stressfaktor und ich weiss nun , dass es bei mir keine wirkliche Besserung geben kann, da ich seit Jahren viel Stress habe und der erst im Rentenalter vorbei sein wird... Die einzige Creme äusserlich, die ich jetzt bedenkenlos und sogar mit Erfolgen verwende, ist reines Vaseline ohne Duftstoffe, damit creme ich die Stellen nach Bedarf ein, wenn sie zu trocken sind, damit sie nicht einreissen. Den Tipp gab mir mein Mann, da das auch die einzige Creme ist, die Bauleuten bei Betonbrand hilft. Erst glaubte ich es nicht, aber dieser simple und guenstige Tipp macht meine Füsse weich, aber weicht nichts auf und ich kann wieder ohne grosse Schmerzen laufen. Lange Fussbäder machen es bei mir nur schlimmer, auch länger in geschlossenen Schuhen zu schwitzen ist nicht gut. Luft an die entzündeten Stellen hilft bei mir, vorher mit Vaseline einreiben, Füsse hochlegen und einziehen lassen, allerdings kann ich nur mit dünnen Socken aus reiner Baumwolle laufen, barfuss in Schuhen oder ohne Schuhe geht nicht, danach wird es wieder schlimmer.

Vielleicht kann mein Beitrag auch anderen helfen, die nicht wissen, dass sie sich vielleicht nur zu viel aufregen.

Denn das scheint ein entscheidender Faktor zu sein, wenn eine Kontaktallergie ausgeschlossen werden kann und niemand wirklich etwas findet.

Cgyclep>ether5x8


Hallo, ich leide auch unter diesem Ekzem.

Das Problem ist ja wohl, dass es keine Patentlösung dagegen gibt.

Ich möchte hier meine Leidensgeschichte gar nicht weiter ausbreiten,denn die deckt sich weitesgehend mit Euren hier geschilderten .

Einige Seiten vorher schilderte Nadjaina Ihre Geschichte. Da dachte ich:" Das probier ich mal aus."

Ich verwende seit 14 Tagen octenisept nach jedem Händewaschen. Zusätzlich 2mal Täglich Bepanthen Wund und Heilsalbe.

Ich konnte "zugucken" wie die Haut sich regenerierte.

Mit Abstand der beste "Therapieerfolg" _bei mir___.

Bin zwar noch nicht beschwerdefrei aber irgendwie sehe ich Licht am Ende des Tunnels, und

das ist Balsam für die gestresste Seele.

Ich habe hier gelesen, dass bei Einigen die Anwendung von Desinektionsmittel kontraproduktiv ist. Bei mir funktioniert es. Ich möchte auch keine Reklame für irgendwelche Heilmittel machen, sondern nur meine Erfahrung weitergeben.

Freue mich über jedes feedback

Beste Grüße

Peter

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Die Bläschen an Händen hab ich schon seit zehn Jahren. Manchmal auch an den Füßen. Die waren schon mal so groß, daß ich in ein Krankenhaus mußte. Seit Jahren nehme ich kortisonhaltige Salbe. Dann las ich im Internet, daß das auch etwas mit dem Magen zu tun haben kann. Seitdem ich keinen Kaffee mehr trinke, geht es mir besser. Die Bläschen sind weniger geworden. Die Haut spannt nicht mehr so und ist nicht mehr so trocken.

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Hallo,

mal ein kurzes Update zu meinem Beitrag vom 18.7.12

Es scheint wirklich zu funktionieren. Meine Haut verbessert sich, bisher ohne Rückfälle,

von Tag zu Tag.

Wenn irgendwo eine Stelle juckt und sich ein Bläschen bilden will mach ich einen kleinen

Spritzer von dem Desinfektionmittel drauf. Mit der Lupe kann ich sehen wie sich das Bläschen

wieder zusammen zieht. Dann einen Tupfer Bebanthen und dieser Fall ist erledigt.

Bin also von der handflächendeckenden Anwendung zur punktuellen übergegangen.

Riesen Fortschritt !!!

Freue mich über jedes feedback

Beste Grüße

Peter

J&orgGoa-xBo


Hallo zusammen,

ich leide seit Jahren immer wieder mal unter einem Schub an den Füßen und Händen. (3 – 4x)

Linderung bringt bei mir – durch einen Zufall – entdeckt Gehw** Balsam für trockene Spröde Haut.

zusätzlich die schon hier erwähnte 10% Urea Creme, obwohl ich sagen muss, dass glycerinhaltige Cremes nicht so gut geholfen haben, wie eine Basiscreme.

Durch reine Beobachtung konnte ich letztens einen Zusammenhang zwischen einem paar Schuhen und den Schüben ausmachen.

In der tat hat der Dermatologe eine starke Allergie gegen einen Weichmacher gefunden, und sieht hier einen möglichen Auslöser.

Seit dem habe ich dieses Paar Schuhe nicht mehr angezogen und derzeit Ruhe :)

Ich hoffe es bleibt so ...

hPannxaco


hallo,

bei mir fingen die Bläschen mit etwa 13 Jahren an.

War grauenvoll und ich bin damit bis mindestens bis zum 25. Lebensjahr mit eingewickelten Fingern (weil der Druck der Verbände den Schmerz gelindert hat) herumgerannt.

Ich hatte das sehr intensiv.

Da ich immer auch Probleme mit Magen / Darm hatte liess ich erst mal alle Lebensmittel weg, außer Reis und hab mich ganz langsam ran getastet.

Mittlerweile weiss ich das ich Zöliakie habe und Hashimoto hab ich leider auch bekommen, wahrscheinlich durch das gestörte Immunsystem im Darm.

ABER DIE BÖSEN BLÄSCHEN :), die kommen von Kakao ... da reicht schon ein Hauch davon auf meinem Latte Macchiato und am nächsten Tag sind die fießen Dinger wieder da und brauchen auch noch ein zwei Wochen bis sie wieder verschwinden.

Vielleicht ist das ja ein Tip für euch

viele Grüße, Hanna

kKey&u0shi


Hallo alle zusammen, bei mir fing das Problem mit den Eiter-Pusteln kombiniert mit rissiger haut an Händen und Füsen vor ca.10 Jahren an. Mir wurde auch Kordisonhaltige Creme verschrieben, welche aber nur kurzfristig für linderung sorgte. Das Ganze ging soweit, dass ich mir die Haut von den Füsen ziehen konnte und ich ständig die Blasen aufstechen mußte. Habe mir dann einen Fußpflegestein geholt und dadurch ist die rissige Haut verschwunden. Doch die Eiterblasen sind weiterhin mal mehr und mal weniger aufgetaucht. Doch seit anderthalb Jahren habe ich dieses Problem nicht mehr. Es ist von alleine weg gegangen. Das Lustige ist, dass sich in dieser Zeit zwei Dinge bei mir geändert haben. Erstens hatt mir mein Zahnartzt vor ca. zwei Jahren die letzten Amalganfüllungen entfernt und durch Keramikfüllungen ausgetauscht und Zweitens benutze ich seit anderthalb Jahren keine Mikrowelle mehr.Frisch gekochtes Essen schmeckt eh besser. Ich weiß nicht ob da ein Zusammenhang besteht und welche von den beiden Veränderungen eventuell für Abhilfe gesorgt hatt. Doch ich denke, dass alles eine Ursache hatt und Medikamente nur kurzfristig helfen können, da sie nur die Symtome lindern. Ich glaube, dass diese Pusteln nur eine alergische Reaktion des Körpers sind und wie Hanna ja schon schreibt, ist es bei Ihr der Kakao. Bei mir ist der Kakao nicht das Problem. Mein Rat an alle. Findet heraus, worauf ihr allergisch reagiert. Ach ja, hatte damals beim Hautartzt einen Alergietest machen lassen und der fiel negativ aus.Naja der Artzt hatt ja auch nicht geprüft, ob ich auf Amalgan oder Essen aus der Mikrowelle alergisch bin. Würde mich mal Interesieren, ob eventuell die bisherigen Forum Teilnehmer auch Amalgan Plomben haben oder Essen aus der Mikrowelle verzeren. Vieleicht ist dass ja die Wurzel unseres Übels.

Grüße euch lieb und wünsche gute Besserung, Kay

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hi kay

hier auch kai :=)

ich hatte dieses ekzem sommer 2007 nach einem heißem türkei urlaub bekommen. erst die hände und ein halbes jahr später die füße. so schlimm das ich nicht mehr laufen konnte, und nichts mehr anfassen konnte.habe job verloren, und war am ende. konnte noch nicht mal autofahren. kortison,kortison... das übliche halt. habe mir vor 3 jahren die amalgamfüllungen gegen kunststoff austauschen lassen. und danach wurde es erst richtig schlimm. aber nach chlorella ausleitung wurde es nach 1 jahr plötzlich besser. heute komme ich mit glyzerin creme für trockene hände und füße aus. es kommen manchmal noch wenige mini bläschen. die richten aber keinen schaden an.

muss sagen das ich schon von kind an schuppenflechte und verschiedene unspezifischen hautirritationen habe. mal hier mal da. mal kopf, mal ellenbogen mal bein. nichts großes, aber mein körper lässt mir selten mal ein paar monate ruhe. steckt also auch veranlagerung dahinter. der körper reagiert auf irgendwas. wenn man die veranlagerung hat.

abschließend kann ich sagen das das mit den blasen 2008- 2012 war die schlimmste zeit in meinem leben, und nur jemand der ES hat weiß was es bedeutet. die hautärzte haben es oft runtergespielt, obwohl ich mit blutenden händen und füßen vor ihnen saß.in dieser zeit habe ich einiges verloren. jetzt bin ich busfahrer( vorher metall) und hoffe das es NIE so schlimm wieder kommt.

Ps: es hatte nichts mit dem metallberuf zu tun. denn auch als ich lange arbeitslos war ging es unvermindert weiter.

*:)

Lwiine_h88


Hallo liebe Leidensgenossen,

nachdem ich nun ganz viel hier gelesen und auch viele Tipps von euch ausprobiert habe, möchte euch mal meine Geschichte erzählen.

Begonnen hat das ganz vor 10 Jahren an den Händen (Trennung meiner Eltern), da hatte mir ganz gut Psorcutan Salbe geholfen. Dann war die ganze Zeit Ruhe, bis jetzt.

Letztes Jahr im Sommer kamen ein paar Bläschen am Fuß, hab ich mir nichts weiter bei gedacht und ignoriert. Vor ca. 5 Wochen ist das ganze das dermaßen ausgeartet, dass mir jetzt großflächig zwischen Ballen und Ferse 2-3 Hautschichten fehlen. Kann kaum laufen und war auch schon 1,5 Wochen krankgeschrieben.

Um das Ganze nicht in die Länge zu ziehen hier die Methoden, die ich bis jetzt probiert habe:

- Calcipotiol Creme 0,05mg (das Hexal Pendent zu Psorcutan, blöde KV)

- Aluminium Hexahydrat 30%

- Tannosynt Lotio

- Tannolact Badezusatz

- Calendumed Salbe N

- Rhus tox C5

- Teebaumöl

- Zinkoxidsalbe

- Eigenurin

Bis jetzt hat nichts so wirklich geholfen und das Schlimme ist, dass ich ca. alle 10 Tage Millionen von neuen Bläschen auf der neugebildeten Haut, die dann immer gerade anfängt besser zu werden und ich Hoffnung schöpfe, bekomme.

Ich werde noch verrückt! %:|

Das Einzige was gegen kleine Bläschen auf der Handfläche hilft (ja, es fängt auch wieder an den Händen an) ist das Aluminium. Aber das kann ich nicht auf den halboffenen Fuß machen, hab ich ein mal probiert und es war sehr schlimm.

Habe mir jetzt Folgendes bestellt:

- Halicar Salbe

- Sarsaparilla N Komplex Hanosan Tropfen

- Cystus Bio Salbe

- Phoenix Aurum spag. Tropfen

Werde außerdem ab Sonntag eine Entgiftungskur machen, denn eine Ursache kann sein, dass Nieren oder Leber etwas nicht abtransportieren können. Hat mir meine Heilpraktikerin so erklärt und mir die Sachen empfohlen.

Bin mal gespannt was das alles so bringt und werde, wenn Interesse besteht, nochmal berichten.

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