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Effektive Therapie bei Keratosis pilaris (Reibeisenhaut)?

S@unaoko


@ temporary06

Ich kann dir aber eins dazu sagen, und ich habe mich auch schon durch unzählige englische Beiträge gewühlt:

Bei mir hilft (und das kann ich defintiv sagen, weil ich es auch häufig nicht genommen habe und sie dann wieder kamen) Omega3 bzw. Fischöltabletten. Davon geht die schlechte Haut an den Armen größtenteils und an den Oberschenkeln fast komplett weg. An den Unterschenkeln hilft nur eine starke Bräune, ich hoffe sehr, dass mein Sommerurlaub am Meer sein nötiges tut.

Also deshalb würde ich selbst bei so einer hartnäckigen, vererbten Krankheit im Vornerein jegliche Heilung ausschließen... ganz weggehen wird es nicht, ja, aber zumindest traue ich mich so im Sommer in kurzen Sachen raus, was früher nie denkbar war ;-)

S1unakxo


*NICHT ausschließen, natürlich :-p

iOla*ri'axx


Also ich habe KP seit ich ca 10 war (bin nun 25). Zum Glück habe ich es nur auf der aussenseite meiner Oberarme gehabt und z.B. Po oder Beine waren nie betroffen.

Ich muss sagen, dass Cremen mir nie wirklich geholfen haben am ehesten noch Meersalzpeeling. Ich habe aber festgestellt, dass es bei mir einen Zusammenhang mit meiner Ernährung hat. Wenn ich für ca eine Woche auf Milchprodukte (Butter, Sahne, Käse etc) verzichte geht die Rötung schon mal weg und das raue bildet sich auch etwas zurück. Kommt dafür auch wieder wenn ich mir was mit Käse oder so gönne :( Will jetzt nicht sagen, dass es bei jedem daran liegt aber ich denke es kann vllt helfen mit Ernährung zu experimentieren und schauen ob es eine Auswirkung hat wenn man sich in einer Sackgasse befindet. Dann mal auf ein Alergen für vllt eine Woche verzichtet eben Milchprodukte oder vllt auch Gluten etc.vllt hilft es auch dass ich jetzt mehr Soja zu mir nehme von wegen Östrogen keine Ahnung. Ich denke es kann ganz viele Ursachen haben.

KUla^ra _Himqmel


@ temporary06:

danke für deinen Hinweis, was die Kollagenproduktion angeht. Manche haben ja nur die Hornkegel. Mit diesen wird mal ja aber in der Regel kosmetisch fertig. Mich würde einmal interessieren, wodurch die Rötung unter den Hornkegeln bewirkt wird?

Wieso berichten viele, dass sie besser wird, bei Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel/ Zusatzstoffe?

Ist das eine generalisierte Entzündung, die zugrunde liegt, und die vielleicht auch den Dünndarm gleichzeitig betrifft? Ist der Dünndarm der eigentliche Ursprung? Antiiflammatorische Diät hilft ja einigen, mir auch ein bisschen (+ Boswellia, Omega-3- FS) ...

A"rtIiscThoRcfke


Hallo allerseits,

ich leide auch schon seit einigen Jahren an Reibeisenhaut.

Nachdem ich schon öfters gelesen habe, dass diese durch eine glutenfreie Ernährung verbessert werden kann, habe ich es nun endlich durchgezogen und verzichte nun seit knapp einem Monat auf Gluten.

Ich kann wirklich bestätigen, dass die Reibeisenhaut sich verbessert hat, aber völlig ausgeheilt ist sie noch nicht (durch Eigenurintherapie wird sie noch weiter verbessert, aber leider fällt es mir schwer, da immer konsequent zu sein).

Auf jeden Fall verzichte ich auf Brot, normale Nudeln, auch bei Eis versuche ich die glutenfreie Variante zu nehmen....etc... Trotzdem verwende ich auch Produkte, auf denen steht "kann Spuren von Gluten enthalten", schließlich habe ich ja nicht Zölialkie (oder etwa doch?) und das wäre mir dann doch zu aufwendig. Ich habe immer wieder mit Verdauungsbeschwerden zu kämpfen, auch jetzt noch, nachdem ich den Glutengehalt definitiv reduziert habe.

Nun meine Frage: Kann es sein, dass Reibeisenhaut auf eine Glutenintoleranz oder Zölialkie hinweist, also ein Symptom dafür ist und dass der Glutenverzicht somit auch gesundheitliche Vorteile mit sich bringt? Oder glaubt ihr, dass der Verzicht sich zwar auch auf die Gesundheit auswirkt (schließlich sind Gluten ja nie gesund) aber jetzt nicht umbedingt mit einer Zölialkie zusammenhängt? Möchte gerne eure Erfahrungen dazu wissen, hattet ihr denn vor der glutenfreien Ernährung auch Verdauungsprobleme, die sich anschließend verbessert haben, und glaubt ihr, meine "glutenfreie" Ernährung ist nicht glutenfrei genug, auch um meine Reibeisenhaut vollständig in den Griff zu bekommen? Wie seht ihr sogenannte "Ausrutscher", also ewnn man sich glutenfrei ernährt, aber auswärts doch mal schwach wird?

Ich würde mich ja gerne auf Zölialkie oder Glutenintoleranz testen lassen, aber ich habe gelesen, dass man die Antikörper nicht mehr so gut nachweisen kann, wenn man schon seit einiger Zeit auf Gluten verzichtet. Ich möchte jetzt nicht sofort wieder anfangen Gluten zu essen, da ich vorher wissen wollte, ob meine Reibeisenhaut durch Glutenverzicht vollständig ausheilt und sonst alles "umsonst" war.

Daaaaaaaaaaaaaanke =)

x<u9salxu


Hallo,

auch ich habe Keratosis Pilaris schon mein Leben lang. Bei mir ist es der Fall, dass ich vermutlich eine etwas seltenere Form der Pilaris hab, da die Reibeisenhaut auf der Brust, am Hals, Nacken, Rücken, an den Armen, Beinen, Oberschenkeln & im Gesicht vorkommt :-| . Im Gesicht wird diese "Keratosis Pilaris Rubra Faceii" genannt. Dabei sind die Wangen (& Augenbrauen) stark gerötet. Ich war schon bei mehreren Dermatologen & wie erwartet gabs keine Lösung oder wirklich hilfreiche Behandlungen für mein Problem..

In diesem Forum habe ich einige hilfreiche Sachen gelesen die eventuell bei meiner Keratosis Pilaris helfen könnten, aber bezüglich der Keratosis Pilaris Rubra Faceii konnte ich noch nichts finden. ":/

Wäre sehr dankbar für Ratschläge bezüglich dessen :-)

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