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Fragen bezüglich Insulinresistenz und Metformin

gWoakian@d-neKnya


ja das kann auf jeden fall gut sein. mir hat das met extrem gut geholfen :)z

pKra_xoa


und wirklich alle ärzte haben mir das so erklärt.

Dann würde ich mal die Ärzte wechseln. ;-)

Bei einem Typ 2 Diabetes liegt eine gestörte Insulinsekretion- und/oder eine Insulinresistenz vor.

Beim Typ 2 Diabetes liegt, in der Regel, keine Zerstörung der B-Zellen- oder eine andere Beschädigung vor, die Bauchspeicheldrüse ist also vollkommend intakt. Es gibt natürlich aber auch Fälle, wo die BSD geschädigt sein kann.

Es gibt noch diesen unsinnigen Begriff "Prä-Diabetes". Dabei "schwebt" man zwischen nicht Diabetiker und Typ 2 Diabetiker. Das ist ungefähr so, wie "ein bisschen Schwanger".

Prä Diabetes wird gerne angewandt wenn bei einem OGTT die Werte nach 2 Stunden zwischen 140 und 200 mg/dl liegen. Diese Werte sind aber definitiv zu hoch, vor allen Dingen dann, wenn sie in Richtung 200 gehen und werden deshalb, meist von jüngeren Diabetologen, schon zu Typ 2 Diabetes gezählt.

Ich habe in meiner, fast 15 jährigen "Diabetikerkarriere", schon viele Ärzte kommen und gehen sehen und genau so viele Meinungen gehört, wann ein Diabetes beginnt. Die letzten Jahre habe ich aber, von keinem mehr gehört, dass eine festgestellte Insulinresistenz, kein Typ 2 Diabetes wäre.

Ich bin wirklich erstaunt, dass es noch Ärzte gibt, die leichte Formen der Diabetes noch als "Vorstufen" abtun. Die Risiken, selbst bei schwächeren Verläufen, sollten sich eigentlich schon herumgesprochen haben.

R(ajxani


Das heißt also, nur weil ich jetzt innerhalb von 4 Wochen auf einen BMI von über 31 gerutscht bin (Adipositas) soll ich Diabetiker sein? Ganz ehrlich das Glaube ich nicht. Das kann und will ich so auch nicht glauben. Mein Bruder hatte eindeutige Anzeichen einer Diabetes. Das stärkste Zeichen war der Durst 5 Liter und mehr an einem tag hat er getrunken. Bei aller Liebe aber davon bin ich wirklich weit entfernt. Ich habe so gesehen keine typischen Diabetes Anzeichen.

Und wenn eine Insulinresistenz bereits eine Diabetes Typ 2 wäre, warum sagt man das nicht gleich so? Macht es Sinn dem Patienten etwas vorzuheucheln was nicht ist? Ich denke nicht, denn grade unter diesen umständen, also bei dieser Erkrankung könnte das schwewiegende Folgen haben. Ich als Arzt würde da keinem irgendwelche Märchen erzählen, sondern klipp und klar sagen was Sache ist.

g=oakirnzd-cneny{a


sorry, aber dann sind ne ganze menge endokrinologen in der forschung an den unis dumm, denn grade bei pcos hört man immer wieder von den unterschieden zwischen IR und dia.

auch im netz liest man nie, dass nur eine IR eine dia ausmacht.

Insulin ist ein Hormon, also ein Botenstoff, das von der Bauchspeicheldrüse gebildet wird. Es signalisiert den Körperzellen, dass sie den für den Energiehaushalt notwendigen Zucker aufnehmen sollen. Bei der Insulinresistenz reagieren die speziell vorhandenen Empfänger an den Körperzellen nicht ausreichend auf das Insulin, so dass nur ungenügend Zucker aus dem Blut entfernt und in die Zellen transportiert wird. Der Körper reagiert im Ausgleich darauf mit einer vermehrten Ausschüttung von Insulin.

Die Insulinresistenz kann mit dem sogenannten Glucose-Clamp-Test erfolgen, dessen Durchführung für die Praxis jedoch zu aufwendig ist. Eine Methode ist die Messung der Insulinausschüttung bei nüchternen Patientinnen und während des oralen Glukose-Toleranz-Tests (OGTT). Zur Berechnung eignet sich der Homeostasis Model Assessment-Test (HOMA), der mit der Bestimmung der Nüchternwerte für Blutzucker und Insulin auskommt: HOMA IR=[(Nüchterninsulin μU/ml x Nüchternglucose mmol/L) / 22,5]. Beim Gesunden liegt der HOMA etwa zwischen 1 und 2.

[[http://www.pcos-selbsthilfe.org/faq]]

Was bedeutet Insulinresistenz?

Der Körper wehrt sich

Bei Insulinresistenz oder Zell-Ignoranz versucht der Körper zunächst, die mangelnde Ansprechbarkeit der Zellen auf Insulin zu kompensieren: Die Bauchspeicheldrüse schüttet immer höhere Dosen Insulin aus, so dass der Insulinspiegel im Blut in der Anfangsphase der Erkrankung sogar übernormal hoch ist. Durch die massive Insulinausschüttung schafft es der Körper eine ganze Weile, den Blutzucker im Normalbereich zu halten – trotz der geringeren Wirksamkeit des Insulins an den verschiedenen Organen. Früher oder später reicht aber auch die höhere Insulinausschüttung nicht mehr aus: Die Zellen sprechen immer schlechter auf Insulin an, es wird weniger Glukose in die Zellen geschleust und der Blutzuckerspiegel steigt an. Zu diesem Zeitpunkt ist ein Typ-2-Diabetes entstanden, der behandelt werden muss.

[[http://www.diabetes-und-insulinresistenz.de/info-alle/ir02.htm]]

Eine internationale Studiengruppe hat vor kurzem Daten von 2.321 Personen (davon 183 Diabetiker) aus Europa und den USA analysiert, um hieraus einfache Entscheidungsmodelle für die Insulinresistenz-Diagnostik zu entwickeln. Alle Teilnehmer hatten sich im Rahmen verschiedener klinischer Studien in der Vergangenheit einer Insulinresistenzmessung im sogenannten euglykämisch-hyperinsulinämischen Clamp-Test unterzogen. Mindestens jeder fünfte der untersuchten Nicht-Diabetiker (23 Prozent) stellte sich dabei als insulinresistent heraus. In der Gruppe der Diabetiker waren mehr als 90 Prozent von einer Insulinresistenz betroffen.

[[http://www.diabetes-heute.uni-duesseldorf.de/tools/print.html?TextID=2920]]

also offenbar macht man da sehr wohl unterschiede. und frauen mit pcos bräuchten ja gar nicht mehr um die übernahme der metformintherapie kämpfen, wenn denn eine IR diabetes wäre würde wir die medis ja so bekommen. das kannste mal fröhlich googeln - ist nämlich immer ne offlabel-therapie.

RJaj{ani


So hab ma nach Symptomen gesucht und folgendes gefunden:

1 Krankhaft gesteigerter Durst

2 Häufiges Wasserlassen

3 Austrocknung des Körpers, trockene Haut

4 Gewichtsabnahme

5 Ausbleiben der Menstruationsblutung, verminderte Potenz

6 Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsschwäche

7 Sehstörungen, Muskelkrämpfe

8 Anfälligkeit für Infektionen, schlechte Wundheilung

So das sollen also typische Symptome einer Diabetes Typ 2 sein.

1 eher das Gegenteil, aber schon seit langer langer Zeit

2 Kann auch sein dass ich nur 1 mal am tag auf Toilette muss, also auch nicht

3 trockene Haut... uhm nee ich hab seit absetzen der Pille fettige Haut, also auch nicht gegeben

4 ich nehme zu und nicht ab

5 ich habe im Moment eine regelmäßige Blutung, einmal kam sie jetzt 1 Woche früher aber blieb nie aus

6 trifft komplett zu

7 Sehstörungen nein, Muskelkrämpfe selten, also eher im normalen Rahmen

8 trifft nicht zu

Jetzt erklär mir nochmal warum ich mit einer Insulinresistenz Diabetiker bin.

R,ajqanxi


Also es ist jetzt nicht so, dass ich mich dagegen wehren würde eventuell Diabetiker zu sein. Wenn das so sein sollte dann ist das nunmal so, damit muss man dann leben und sich arrangieren. Aber ich kann beim besten Willen aus diversen Beiträgen im Internet nicht herrauslesen, dass jemand mit Isulinresistenz definitif Diabetiker ist. Und dann zu sagen, alle Ärzte haben keine Ahnung, weil alle die gleiche Meinung vertreten, empfinde ich doch als sehr weit hergeholt und alles andere als angebracht.

R$ajaxni


@ nenya

Sag mal, sollte ich denn trotz allem, auch wenn es keine Diabetes letzten Endes ist, zusätzlich zu einem Diabetologen gehen und mich begleitend dort auch behandeln lassen oder ist das nicht notwendig?

Ich werde denke ich mal im Laufe der kommenden Woche meine Werte hier posten, mein letzter Termin war ein telefonisches Gespräch zur Besprechung der Blutwerte, darum kenne ich nicht einen Wert, sonder nur das, was ich hier bisher auch wiedergegeben habe.

Letzten Endes ist das alles für mich ja hier noch Neuland. Ich habe zwar im Internet schon ein wenig geforscht, aber ich will da auch nicht direkt jedem etwaigen bericht Glauben schenken, sondern vertraue da lieber auf meine Ärzte und auch auf allegmeine Erfahrungen von Betroffenen.

R:ajaxni


Freue mich auch weiterhin über Beiträge von anderen mit Insulinresistenz. So ein reger Erfahrungsuastausch kann bestimmt nicht schaden und man kann sich hier ja auch gerne einfach mal auslassen, wenn es einem grade nicht so gut geht. Ob durch die Erkrankung an sich oder durch das Medi spielt dabei keine Rolle. @:)

g<oakinDdN-nenya


hallo,

nein, damit muss man nicht zum diabetiker wenn man bei einem endo in behandlung ist. bei mir in der stadt gibt es keinen endokrinologen und ich müsste immer sehr weit fahren. mein frauenarzt und mein diabetologe behandeln aber seit jahren quasi gemeinsam frauen mit pcos und IR-bedingten zyklusstörungen. deshalb geh ich da nur hin - um mir die dauernde fahrerei zu sparen.

1 Krankhaft gesteigerter Durst - wenn ich auf 1,5 liter/tag komme ist das viel

2 Häufiges Wasserlassen - das hab ich zeitlebens

3 Austrocknung des Körpers, trockene Haut - eher das gegenteil

4 Gewichtsabnahme - nein

5 Ausbleiben der Menstruationsblutung, verminderte Potenz - trotz pcos niemals, regelmäßiger zyklus

6 Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Leistungsschwäche - ja, behoben seit schilddrüseneinstellung

7 Sehstörungen, Muskelkrämpfe - nein 100% sehkraft, kann mich kaum mal an krämpfe erinnern

8 Anfälligkeit für Infektionen, schlechte Wundheilung - kein bisschen

tja, ich passe halt nicht ins diabetikerbild...

g oakind,-nenxya


ersetze diabetiker durch diabetologen *looool*

Rqajanwi


Huhu!

Danke für deine Antwort. @:)

Also ich werde jetzt erstmal sehn ob die mir meine Blutwerte eventuell per E-Mail zuschicken können, sonst muss ich da einfach nochmal hinfahren, auch wenns a bissl weiter ist. Ist zwar die selbe Stadt, aber da ich mit den öffentlichen fahre, bin ich pro Weg immer etwas über 1 Stunde unterwegs.

Achso und nochmal wegen der Androgene... du sagst ja ideal ist eine Blutabnahme zwischen dem 3 und 5ten Tag. Das heißt ich müsste ja praktisch während der Regelblutung dann blutabnehmen lassen richtig? Bin mir da irgendwie nie so sicher mit dem Zyklusbeginn. |-o

Aber das kann, denke ich mal, dann auch der Hausarzt machen oder?

g8oaki|nd-ne]nyxa


nein, das muss der endokrinologe machen. der ist halt der hormonfacharzt ;-) der erste zyklustag ist der tag, wo deine regelblutung in gewohnter stärke auftritt.

R~ajanxi


Ah ok, gut, weil diesmal hatte ich eine leichte Schmierblutung davor und war mir dann auch nicht 100% sicher wann jetzt die eigentliche Regelblutung eingesetzt hat. Aber wenn man nach der normalen stärke bei der Blutung geht dann weiß ich jetzt auch bescheit in so einem Fall.

Danke! @:)

g`oakiwnd*-nenya


kein problem. schmierblutungen sind immer zum alten zyklus zu zählen. :)*

M+190x2


Hallo, wenn du ein ochwertiges Metformin nimmst, z.B. Diabesin von TRD Pharma, sind die Nebenwirkungen sehr gering bzw. ganz weg. Lass Dir gleich ein hochwertiges verschreiben.

Metformin hat mich auch beim Abnehmen unterstützt. Wegen PCO hatte ich es mehrere Monate genommen, inzwischen mit - 20 kg habe ich meine Mens viel regelmässiger bzw. 1 pro Monat (nicht auf den Tag genau) und nehme Met nicht mehr. LG M1902

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