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Fragen bezüglich Insulinresistenz und Metformin

Mjade_?im_0Specxk


Habe am Wochenende mal getestet, ob ich nicht doch nen Glas Wein trinken kann.... Ging leider daneben. Hatte gleich wieder Durchfall und werde das nun wohl wirklich gänzlich lassen müssen...

Aber ich weiß ja, wofür ich das mache....

Raajanxi


Man nimmt das Metformin ja auch nicht ein Leben lang. Ich soll es zB. ja nur 6 Monate nehmen. Dazu müsste ich jetzt aber mal langsam die Dosis wieder steigern. Hab jetzt 3 Wochen mit Stufe 2 zugebracht, weil mich immer mal wieder ein wenig Übelkeit plagte. Werds aber heute dann doch endlich mal steigern. Mal sehn ob das klappt und ob mein Wohlbefinden entsprechend ist.

MTade_ikm_Spe[ck


Ich steigere heute auch (etwas früher als geplant aber ich vertrage es im Moment einfach sehr gut).

Bin dann aber erst bei Stufe 2.

Ich weiß auch noch nicht, wie lange ich es nehmen soll. Da wir im Spätsommer eine ICSI planen, werde ich es wohl auch erstmal nur bis dahin nehmen...

MZärzbAlume


Huhuu,

ich werde diese Woche auch mit Metformin anfangen. Meine Dosis sieht wie folgt aus:

15 Tage: 2x 500 mg täglich (morgens und abends)

ab 16. Tag: 2x 850 mg täglich (morgens und abends)

Bei 1,68 m wiege ich 58 kg. Ist die Dosis in Ordnung? Oder soll ich die erste Woche 1x 500 mg nehmen? Was meint ihr?

M*adze_im_fSpexck


Wenn dir der Arzt das so verschrieben hat, versuche es einfach.

Solltest du mit den Nebenwirkungen gar nicht klarkommen, kannst du immernoch reduzieren.

Du sollst es dann ja wahrscheinlich auch nicht nehmen, um abzunehmen, denn dein gewicht ist ja völlig ok...

Hast du es schonmal genommen?

Habe die Dosis gestern erhöht und noch gehts mir gut.... :)^

RNajaxni


Huhu Märzblume!

Also mein HA meinte letztens zu mir, als ich wegen einem Infekt dort war, dass meine Dosierung sehr sehr niedrig wäre und ich habe mit der Hälfte angefangen, von dem, was du einnehmen sollst. Also ich denke, dass du es schon ersteinmal nach Vorschrift versuchen solltest, wenn es so nicht geht (Nebenwirkungen zu stark), dann kannst du immernoch reduzieren! @:)

Hatte ganz am Anfang meinen Plan gepostet, dann machs einfach so, und die Dosissteigerung machst du von den Nebenwirkungen abhängig. Gehts dir schlecht, Dosis beibhalten, keine bis kaum Nebenwirkungen, Dosis steigern!

Ich hab nun gestern dann auch die Dosis erhöht. Bin jetzt bei Stufe 3. Morgends 1/2 und Abends 1 Tablette! Nehme das Met jetzt schon 4 Wochen am Stück und hatte bisher außer Übelkeit noch keine Nebenwirkungen. Evtl. leichte Blähungen aber keinen Durchfall. :-)

M<är7zbluAme


Hallo!

Habe heute die erste Packung geholt und werde die erste Woche nur 1x 500 mg nehmen. Schaden tut's ja nicht und ich will es ruhig angehen lassen.

Aber irgendwie habe ich noch Hemmungen es zu nehmen. Wir reden ja schon von einem Medikament und ich habe irgendwie Angst, dass meine Primärsymptome gelindert werden, ich aber dafür zahlreiche andere Probleme kriege (dieses Magenproblem Laktiziode oder so). Schließlich habe ich keine Diabetis und auch keine erhöhte Insulinresistenz. Versteht ihr meine Zweifel?

Könntet ihr nochmal genau sagen, worauf ich achten soll (Ernährung und Co)? Wie ist das z.B. mit Alkohol? Wenn ich weiß, dass ich abends etwas trinke, sollte ich die Abenddosis weglassen oder die ganze Tagesration oder hängt das wohlmöglich von der Art und Menge des Alkohols ab?

Ist Metformin überhaupt für eine Langzeitmedikation geeignet?

RCajxani


Huhu Märzblume!

Also wenn du keine Diabetes hast und auch keine Insulineresistenz, dann frage ich mich grade warum du das Medikament nimmst, bzw. nehmen sollst. Aber das ist ja ein anderes Thema.

Was deine Ernährung angeht:

-du musst mindestens 1000kcal/Tag zu dir nehmen um eine laktatazidose zu vermeiden. Soweit ich das verstanden habe, tritt das auch nur dann auf, wenn man eben zu wenig isst. Deshalb keine Diät halten.

-für eine bessere Verträglichkeit nimmt man die Tablette zu den Mahlzeiten ein

-was du isst ist letzten endes egal, wobei ich vor allem am Anfang darauf achten würde, keine Dinge zu essen die schonmal schwer im Magen liegen. Wenn einem sowieso schon leicht übel ist wegen dem Medikament ist Völlegefühl das letzte was man brauchen kann.

-sollte dir wirklich durchgehen übel sein (so wie mir), dann scheu dich nicht zum Arzt zu gehn und wegen Paspertin Tropfen zu fragen, die helfen bei Übelkeit, werde ich mir spätestens nächste Woche auch verschreiben lassen

-sollte Durchfall auftreten, so kannst du auch etwas dagegen nehmen, musst du aber nicht; wichtig ist nur, dass wenn die Durchfälle länger andauern und sehr stark sind, dass du nochmal mit deinem behandelnden Arzt sprichst, kann sein, dass das Metformin dann abgesetzt werden muss

Fakt ist, das die meisten Patienten, die Metformin nehmen, Probleme mit Übelkeit, Blähungen und auch Durchfall haben. Das sind aber alles Symptome, die sich nach kurzer Zeit wieder bessern. Ich nehm das Metformin jetzt zB. schon wieder 4 Wochen und hatte nicht ein einziges Mal Durchfall. Blähungen hielten sich in Grenzen, nur dieÜbelkeit nervt ein wenig. Bin was das angeht im Moment auch recht empfindlich, soll heißen mir wird schneller schlecht wie sonst.

Alkohol würde ich während der Einnahme als absolutes NO-GO bezeichnen. Made hat zB die Erfahrung gemacht, dass sie jedes Mal Durchfall bekommt dannach. Außerdem steht das glaube ich auch im Beipackzettel. Einfach mal ein paar Tage die Tabletten auslassen würde ich auch nicht. Man sollte das schon konsequent nehmen um die gewünschte Wirkung zu erzielen.

Und JA, Metformin ist als Langzeitmedikation geeignet. Diabetiker, die nur eine leichte Diabetes haben, nehmen das ja unter umständen über Jahre hinweg. Solange, bis eben die Bauchspeicheldrüse gar kein Insulin mehr produziert. Dann muss man spritzen. Aber das ist ja bei dir nicht der Fall.

So ich hoffe ich habe jetzt nichts vergessen. Ansonsten einfach nochmal Fragen wenn etwas unklar ist! @:)

MWadew_1idm_Spezcxk


Rajana das war ne super Erklärung!

Ich hatte ja beim ersten Versuch mit Met auch extrem starken Durchfall und habe es dann abgesetzt. Jetzt bin ich allerdings davon überzeugt, dass das echt am Alkohol lag...

Übrigens half damals aber auch kein Immodium akut gegen den Durchfall und auch kein Zwieback....

Im Moment geht es mir aber wirklich gut und ich werde weiter auf Alkohol komplett verzichten... Dann gehts mir einfach besser :-)

Miä,rztbluZme


Danke für die ausführliche Erklärung!

Ich nehme das Metformin wegen dem PCO-Syndrom, wenn dir das etwas sagt.

Welche Metformin nimmst du denn? Ich habe gehört, Diabesin soll besonders gut verträglich sein.

Und nochmal wegen dem Alkohol: Bin weiß Gott nicht davon abhängig, aber was ist denn mit Karneval, auf Geburtstagen oder zu Silvester?

M\adUe_4im_Spexck


Ich probiere beides. habe das Diabesin zu Hause schon liegen, aber momentan nehme ich Metformin und das von Stada bekommt mir sehr gut.

Habe auch PCOS allerdings weigerte sich mein Kiwu Arzt es zu verschrieben ohne IR. Da mittlerweile eine IR festgestellt wurde, nehme ich es eben auch.

Ich würde auf Alkohol weitestgehend verzichten an deiner Stelle. Mal ein Glas ist sicher nicht schlimm aber du solltest dich nicht betrinken...

Als ich es nicht vertragen habe, saßen wir im urlaub regelmäßig abends zusammen und haben natürlich auch die eine oder andere Flasche Wein getrunken... Ende vom Lied war, dass ich furchtbar Durchfall hatte und nach 3 Tagen so ziemlich dehydriert...

Ich bin der Meinung, ich kann drauf verzichten... Meine Gesundheit und mein Wohlbefinden sind mir das einfach wert.

Ansonsten probier es einfach aus. Jeder Mensch reagiert schließlich anders :)^

M{ärzpbluxme


Oh man, das ist ja blöde...

Ich trinke ohnehin mittlerweile sehr, sehr selten Alkohol und WENN ich dann etwas trinke, dann ausschließlich Pflaumenwein. Ich mag nicht darauf verzichten :|N

Was wäre denn noch im Maß? 1 Glas? 2 Gläser?

Ich überlege lamgsam echt das Met abzusetzen. Jetzt nicht wegen dem Alkohol, sondern weil ich solche Angst von den Langzeitnebenwirkungen habe. Ich habe sowohl keine erhöhte IR und keine Diabetis. Was wird aber nach dem Absetzen des Mets oder während der Einnahme sein? Vielleicht entwickelt sich mit der Zeit eine IR. Dabei würde ich es wenigstens ein halbes Jahr versuchen. Wenn sich nichts tun wird (überwiegend an Haut und Haar) werde ich es sowieso absetzen. Ach man, ...

Dabei hat mir sowohl meine HA als auch der Endo bestätigt, dass die Einnahme unbedenklich ist, wenn keine Nierenstörung o.Ä. vorliegt. Aber irgendwie habe ich ohnehin schon lange das Vertrauen an die Ärzte verloren.

Ach, ich weiß auch nicht...

RXajaxni


Hmm, achso, dann gehts bei dir wohlmöglich eher um die Verringerung von männlichen Geschlechtshormonen.

Die Wikung hat Metformin ja auch. Da hoffe ich übrigends auch zusätzlich drauf. Jetzt nach 4 Wochen ist meine haut auch tatsache nicht mehr so fettig. Bleibt zu hoffen, dass es auch während der Regelblutung so ist und ich nicht wieder aussehe wie ein Streuselkuchen.

Achja, und was die längere Einnahme angeht. Das Metformin ist für eine längere Einnahme eigentlich gedacht. Von daher dürfte es keine Probleme geben. Und klar, was man nicht vergessen darf, jedes Medikament hat Nebenwirkungen. Das eine mehr, das andere weniger. Aber Metformin gehört jetzt nicht zu den Medikamenten, wo ich mir schlimme Sorgen machen täte wegen der Nebenwirkungen. Da hab ich schon ganz anderes Zeug nehmen müssen nur auf Verdacht, wo die Nebenwirkungen weitaus schlimmer waren. (irreparable Lähmungen im Gesicht, Verlust des Geruchssinns etc.).

Wenn ich das nächste mal beim Hausarzt bin werd ich übrigends auch mal nach dem Diabesin fragen. Wenns verträglicher geht, warum nicht.! @:)

M[ade_im0_SpeZcxk


Mein Kiwu Arzt kannte das Diabesin übrigens gar nicht. hat sich dann die Zusammensetzung angesehen. Ist genau das gleiche. Allerdings ist es etwas teurer als das Met.

Langzeitfolgen sind allerdings nicht zu erwarten. Selbst die nebenwirkungen treten ja meist nur am Anfang auf und verschwinden dann wieder spontan.

Ehrlich gesagt finde ich es nicht schlimm, wenn man mal ein Glas Wein trinkt.. Mache ich ja auch, aber beim letzten Mal ist es mir eben nicht besonders bekommen. hatte danach Durchfall aber dann ging es mir wieder gut...

Also keine Panik. Einfach nehmen...

es soll ja auch dafür sorgen, dass man einen regelmäßigen Zyklus bekommt und den habe ich grad gar nicht. Meine Haut ist übrigens auch schon bedeutend besser geworden. Hatte ja vorher ne antiandrogene Pille und nun seit 2 Wochen das Met und sehe so "gut" aus wie seit Jahren nicht mehr :)^

Syonnens,cheinx637


hallo Rajana,

ich habe die diagnose insulinresistenz seit dienstag von meinem endokrinologen erhalten und bekomme auch metformin. bei mir in der familie haben auch eingie diabetes und dazu herz-/kreislauferkrankungen. der endo meinte deswegen dass mein risiko nicht nur wegen der ir hoch ist, diabetes zu bekommen, sondern auch wegen der vererbung.

die o.g. symptome habe ich auch. neben müdigkeit und vergesslichkeit hab ich auch in einem monat 7 kg zugenommen, danach nochmal 5 kg. besonders ärgerlich: war zwar viele jahre übergewichtig, aber hab von 2006 bis 2008 30 kg abgenommen - durch gesunde ernährung. nervt mich besonders: da tut man was gegen sein übergewicht, bekommt ir und nimmt dann wieder 12 kg zu! was die ernährung angeht meinte mein endo, ich solle fett meiden und eher kh und eiweiß essen. außerdem soll ich wegen der zellen ausdauersport machen.

metformin habe ich noch nicht genommen. soll erst heute ankommen. dann soll ich die 1. woche 1x 1/2, in der 2. woche 2x 1/2, in der 3. woche 1x1 und 1x1/2 nehmen und in der vierten woche 2x1 500 mg. das ist wichtig damit die nebenwirkungen net auftreten.

berichte doch mal wie es dir bisgher geht. welche ernährung machst du? wie kommst du mit metformin zurecht?

lg

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