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Zuckerwerte grenzwertig, was dagegen tun?

aXnntalenXa40


Der kleine Prinz

Na, so ganz kann ich dem nicht beipflichten.Meine Oma hatte 50 Jahre Diabetes , Typ 2. Sie verstarb mit 92 (nicht am Diabetes). Von klein auf, hab ich miterlebt was es ganz früher hieß , Diabetes zu haben. Da war mit alleine spritzen noch nichts und es ging immer raus und rein mit dem Krankenhaus.... Und in den 50ger-60ger Jahren hat man sich so gut wie kaum ausgekannt mit der Ernährung, nur das Kohlenhydrate ansteigen, den Zuckerwert. Da hat jeder Arzt meiner Oma noch geraten die sämtlichen Kohlenhydrate weg zu lassen. Sie lebte vor lauter Angst nach einer riesen Liste, wo sie alles weg ließ was Kohlenhydrate waren. Aber sie kam 1. trotzdem nicht vom Insulin weg und 2.hat sie alles andere gegessen und nahm über 30 Kilo zu.Ging also vom ganzen Fett auf wie ein Hefekloß. Klar , ohne Kohlenhydrate hatte sie nur Hunger....und bei mir selber merke ich auch schnell, wenn ich zu viel Fett esse, hab ich auch mal eben in einer Woche 1 kg mehr auf der Waage..... ne ne, ich bleibe auf meiner Meinung mit dem wenig Fett.So halte ich mein Gewicht.Und Süssigkeiten , da mach ich auch einen Bogen drum.Gibts nur zu einigen Anlässen mal ein Stück Torte oder so.... da fahre ich am Besten bei. Denk auch das jeder Körper anders ist und auch anders reagiert.

CVhristojpher25berplixn


@ annalena:

genau so sehe ich das auch. ich glaube, dass die "wahrheit" zwischen all dem, was generell (nicht nur hier) geschrieben wird, irgendwo in der mitte liegt.

ich werde meine ernährung umstellen und mal schauen, was es bringt...

liebe grüße, christopher

d#imetYhylgMly$ox_im


Na, ich hab eben meine Fingerkuppe geschändet.

Heute wurde wieder Zucker fürs Labor genommen (und der ganze restliche Scheiß) und da ich ja wissen will, wieviel Abweichung mein tolles Messgerät vom Labor hat... :=o

Weil beim oGTT lag das Messgerät 20mg/dl über dem Laborwert ":/

Meeisnter_)Gl+anz


Viel Obst

Eben nicht! Das treibt den Zucker hoch. Früchte sind toll, gesund und was auch immer. Aber in Bezug auf Zucker sind sie nicht anders als Brot. Vielleicht mit mehr Vitaminen, aber je nach Frucht ists nicht so toll.

d_imetthylglyxoxim


Dann lieber eine schöne Tomate :-q

Noch eine Messer-Anfänger-Frage: kann es auch sein, dass mein Messgerät UNTER dem Laborwert liegt? 10% Abweichung könnens ja sein laut Hersteller.

Gemessen an der Fingerkuppe warens 4,3mmol/l – also knapp 80mg/dl. Wenn dann aber das Messgerät noch 20 über dem Labor liegt hätte ich das ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gemerkt oder?!

Mpei7s$ter_Glxanz


Eigentlich schon, aber ab wann man merkt, dass man unterzuckert, ist auch nicht bei allen gleich. Denke aber, dass ein Wert knapp über 3 schon bemerkbar ist.

EQhe[maliger ?Nutzepr (U#149187x)


dimethylfrau,

prinzipiell kann es schon sein, dass dein Messgerät unter dem Laborwert liegt. Aber es ist ohne weitere Vergleichsmessungen schwer zu sagen, ob es am Messgerät liegt. Im Labor wird Plasma aus venösem Blut getestet, du testest Kapillarblut, usw. .. .

Ich glaube auch, dass du schon gemerkt hättest, wenn dein Messgerät 20 mg/dL mehr anzeigen würde. Bei 60 mg/dL fängst du schon leicht zu zittern an, vermute ich.

d3imeth)yelg4lyIoxim


Zumal mir eh unklar wäre, wie der BZ Wert nach 4 Wochen Metformin in Kinderdosis von knapp 110 auf 60 abkacken sollte .. hast Recht 8-)

Eihema>liger rNutz3er (#l1491x87)


Ich kenne mich mit Metformin nicht aus, weil ich meinen BZ alleine durch LOGI völlig in der Hand habe, ich brauche keine Medis.

Trotzdem: solche Aufs und Abs (von 110 auf 60 oder von 90 auf 200) sind bei Diabetikern leider schon durchaus möglich, einfach weil geringe Einflüsse sich groß auswirken können. Dann noch zu einem "ungünstigen" Zeitpunkt gemessen, und schon hat man einen wahnsinns Sprung.

AKlexCanxdraT


Mein Arzt meinte, dass es vor allem wichtig sei immer mit demselben Gerät zu messen. D.h. nicht mal meines und morgen das meines Partners zb. oder das der Nachbarin. Mein Gerät unterscheidet sich auch leicht zu den Laborwerten.

Ich hab ne abnorme Nüchternglukose. Klar hab ich die weiteren Tests machen lassen um zu erkennen wie ich Glukose abbaue. Einmal im Jahr wird dies im Labor gecheckt mit dem Schilddrüsenwerten. Aufgrund dessen weiss ich, dass ich keine Diabetes habe – aber aufpassen muss. Die Werte sind ok – bloss nach dem Aufstehen nüchtern zu hoch. Ernährung checken und etwas umstellen war klar. Aber Schokolade und Co gehen bei mir eh nicht wegen der Laktoseintoleranz. Ich hab mir zudem ein eigenes Messgerät gekauft und messe nun regelmässig. Meine Mutter hatte auch mal in jüngeren Jahren Diabetes und hat es mit einer Ernährungsumstellung wieder hin bekommen d.h. sie konnte ihr Insulin wieder absetzen.

Ich würde dem TE zumindest empfehlen mal den Glukosetest zu machen und regelmässig seinen BZ zu überprüfen. Kann man meines Wissens ja auch günstig in der Apotheke machen lassen, oder. Seine Werte sind noch nicht schlimm… aber auf die leichte Schulter – so wie er es jetzt mehr oder weniger tut – darf man es nicht nehmen. Einfach mal in einem Jahr wieder schauen halte ich für ein Risiko.

Gruss

Alexandra

M1eisAter_GGlanz


Hatte mal einen unerhört hohen Wert (ca. 14). Hab dann zum Glück die Hände gewaschen und nochmal gemessen, bevor ich den runtergespritzt hätt. Unerklärliche Werte sollte man also immer überprüfen ;-)

dhimeth,ylglyoxxim


Trotzdem: solche Aufs und Abs (von 110 auf 60 oder von 90 auf 200) sind bei Diabetikern leider schon durchaus möglich, einfach weil geringe Einflüsse sich groß auswirken können. Dann noch zu einem "ungünstigen" Zeitpunkt gemessen, und schon hat man einen wahnsinns Sprung.

Ich bin ja keiner (noch nicht?!) 8-)

Das Messgerät hab ich beim Hausarzt netterweise mitbekommen (war ein Muster) – nur die Sensoren und die Lanzetten muss ich wohl selber kaufen, weil ich ja kein Diabetiker bin.

Ich habe lediglich das Messgerät bekommen (und die Auflage, alle 2 Wochen zu kontrollieren) weil meine HA Angst hat, mein BZ könnte in irgendeine Richtung absemmeln. Der Internist, der mir das Metformin gegeben hat, sieht das irgendwie nicht so eng. Aber am Messen sterb ich ja nicht ;-D


ich denke mal der TE würde auch ein Messgerät mitbekommen, um selbst kontrollieren zu können, wenn er nachfragt. Weil wie vor ein paar Seiten jemand schon meinte, da kann sich schnell was zusammenbrauen.

Und ein bisschen Kontrolle schadet ja nicht, m.E. besser als es erst 2 Jahre nach Krankheitsbeginn zu merken.

und Christopher: ich habe wesentlich geringere Zuckerwerte und werde mit einem oralen Antidiabetikum behandelt, aber ich hatte auch Beschwerden – ich würde an deiner Stelle doch mal den Zuckertest machen :)z

S#ilberm5ondaugxe


ich denke mal der TE würde auch ein Messgerät mitbekommen, um selbst kontrollieren zu können, wenn er nachfragt.

Kommt auf den Arzt an. Ich bin Typ2-Diabetiker und bekomme nicht mal Teststreifen verschrieben weil die nicht verordnungsfähig seien :=o

dXimeth~ylglxyoxim


Kommt auf den Arzt an. Ich bin Typ2-Diabetiker und bekomme nicht mal Teststreifen verschrieben weil die nicht verordnungsfähig seien

Nu, aber das Messgerät gibts ja als Muster ;-) so bin ich an mein tolles Contour2 gekommen

Ich glaub die sind nur verordnungsfähig, wenn du insulinpflichtig bist. Aber dann gibts ne bestimmte Anzahl pro Quartal.

Hat dein Arzt dich ins Diabetikerprogramm reingenommen?!?

SSilber+mo|ndauxge


Naja...ganz ehrlich...mein Gerät war auch ein Muster *grins* und jedes halbe Jahr gibts mal 50 Teststreifen (kann ich mir gerade noch leisten *hust*)

Eigentlich ne Sauerei, Metformin geht ja noch aber wenn man Sulfonylharnstoffe nimmt kann man leicht unterzuckern...(ich rede jetzt von Menschen mit "typischen" Reaktionen)

Ich will nicht ins DMP, was hab ich davon ? Doch ja...ich dürfte mal zu einer Schulung - wäre auch nötig - aber womöglich sind da lauter 70jährige...

Bis letztes Jahr gabs auch noch Befreiung der Praxisgebühr, jetzt nicht mehr.

LG Silbermondauge

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