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Diabetes kotzt mich an

S}ylarxXYZ


Das ist es ja gerade. Ich weiss um all die Folgeerscheinungen. aber es schreckt mich irgendwie nicht.

Ich weiss das ich Selbstmord auf Raten machen. Aber es geht nicht in meinen Kopf rein das es schlecht ist was ich tue.

Meine Diabetologin hat mich auch schon gefragt wieso mir meine Gsundheit scheissegal ist....

Ich konnte keine Antwort geben.

Und an die nette Person die es ankotzt dieses als Beitragszahler mitbezahlt.

Ich komm dir dann demnächst mal den Arsch wischen und geb dir das Fläschchen damit du auch was davon hast das du mir mein Insulin bezahlst. Dankeschön.

k2leineqrpereis


Hallo

Geh in eine Reha,das ist auch für Deine Psyche gut!

Du hast eine Depression,das bekommt ein Typ 1er auch von zeit zu zeit.

In der Reha läuft Dein Zucker besser,dann fühlst du Dich wieder gut,so ist es mir gegangen.

Ich fühlte mich auf einmal Pudelwohl,da keine 300er werte mehr.

Welche Insuline?Actrapid und Protaphane,bekommt fast jeder am anfang.

In der Kur wurde das gleich weggenommen und ich bekam Humalog und Levemir,seither waren die Langzeitwerte statt 14 dann 7-8.

Mit der 6 vor dem Komma,nicht in der Heutigen Arbeitswelt.

p:r@axa


Glaubt ihr wirklich, Sylar ist geholfen, wenn ihr ihn blöd anmacht, bzw. ihn ständig darauf hinweist, wie schlecht sein Verhalten ist?

Ich bin schon der Meinung, dass er sich durchaus bewusst ist, dass es nicht gut ist, wie er mit seiner Krankheit umgeht. Sein Problem ist halt, dass er diese Erkenntnis nicht umsetzen kann/will.

Ich wiss nicht was du mit CT oder ICT meinst

Ich dachte du hattest einen Schulung, dies war wohl doch nur eine Einführung.

Bei der CT spritzt man nur 2-3x täglich Insulin. In der Regel morgens zwei Drittel des Gesamtbedarfes und den Rest Abends. Bei der ICT ist man flexibler, da man hier zu jeder Mahlzeit spritzt und 1-2x täglich, ein Langzeitinsulin.

Wie ist eigentlich dein HbA1c und wie alt bist du?

Ich hab ein normales Insulin un dann noch ein Langzeitinsulin.

Wie heißen den die Insuline?

Das benutz ich aber kaum weil ich meist nicht dran denke es zusätzlich zu spritzen.

Welches? Das Langzeit?

Das sollst du wahrscheinlich zwei täglich spritzen, richtig?

Wie schon gesagt, du solltest morgens, ja deinen Nüchternzucker messen. Lege also dein Messgerät mit dem Pen dahin, wo du morgens quasi drüber stolperst.

Zum Beispiel, neben die Kaffeemaschine oder notfalls auf den WC Sitz. ;-)

Du kannst auch einen Zettel auf dein Messgerät kleben, mit dem Hinweis, dass Insulin zu spritzen.

Am besten lässt du dir noch einen weiteren Pen verschreiben und diesen legst du auf dein Kopfkissen, dann vergisst du auch die Abenddosis nicht. Alternativ hänge einen Zettel an die Schlafzimmertür, welcher dich darauf hinweist, dass du noch dein Insulin spritzen musst.

Irgendwann geht dir dies, in Fleisch und Blut über.

Wenn dies funktioniert, dann hast du schon einen wichtigen Schritt voran gemacht, denn dann wäre dein Basis Insulinbedarf schon mal abgedeckt.

Ich weiss um all die Folgeerscheinungen. aber es schreckt mich irgendwie nicht.

Wahrscheinlich muss täglich, damit konfrontiert werden. Schau mal im Internet nach Bildern, wo die Folgeerscheinungen gezeigt werden. Zum Beispiel, offene nicht verheilende Wunden oder Amputationen und hänge sie dir über die Kloschüssel. Ich weiß, dass ist nicht sehr appetitlich, aber du brauchst die Holzhammermethode, damit es bei dir "klick" macht.

Die Idee von kleinerpreis ist übrigens auch nicht schlecht. Eine drei-vierwöchige Kur, könnte dir auch helfen. Jemanden zu haben, der dir regelmäßig in den Hintern tritt, wenn du nicht misst oder spritzt, könnte bei dir auch erfolgversprechend sein. Positiv kommt hier hinzu, dass du auch vernünftig eingestellt wirst.

J$asm<indax75


Ich weiß, wie schlimm das damals für meinen Mann war, er war in der Anfangszeit auch sehr unsicher u. immer mal aggressiv, warum gerade er es bekommen musste.

Das kenne ich nur zu gut. Mein Mann hat jetzt seinen Diabetes seit gut einem Jahr. Die Anfangszeit war die Hölle, nicht nur für ihn. Mein Mann war traurig, aggressiv und hat regelrecht gehungert, weil er sich gegen das Spritzen so gewehrt hat. Und das bei 68 kg bei einer Körpergröße von 1.90 m. Das war fast schon fatal.

ABER..., heute, ein Jahr danach, wiegt mein Mann 77 kg und spritzt zwischenzeitlich sogar für Süßigkeiten und Kuchen :)z :)^ . Das hätte er letztes Jahr nie gemacht.

Vorsorgeuntersuchungen

Da geht mein Mann auch regelmäßig hin. 1 x im Jahr zum Augenarzt, Zahnarzt und Hautarzt. Und alle 3 Monate zum Diabetologen, wo der hba1c Wert bestimmt wird. Außerdem wird er auch körperlich untersucht und ganz wichtig, die Füße werden untersucht.

Glaubt ihr wirklich, Sylar ist geholfen, wenn ihr ihn blöd anmacht, bzw. ihn ständig darauf hinweist, wie schlecht sein Verhalten ist?

Denkst du, dem TE ist besser geholfen wenn wir ihn bemitleiden? Denke ich nicht. Und außerdem brauchen wir seine Situation nicht schönreden. Das war er macht ist ganz einfach fahrlässig.

pXraxxa


Das war er macht ist ganz einfach fahrlässig.

Das weiss er selber.

Er fragte aber danach, wie er seine Situation verbessern kann und nicht ob es schlecht ist, was er tut.

Deshalb ist wohl sinnvoller ihm ein paar Vorschläge zu unterbreiten, anstatt den Finger zu heben und zu sagen, was er doch für ein leichtsinniger Mensch ist.

ktleinerxpreis


Aber mehr wie schreiben er soll in eine Reha gehen und seine Fragen stellen,würde die auch dann beantworten kann man auch nicht tun.

Typ1 ist nervig vor allem an Anfang,aber man kann damit gut leben,man muss es Akzeptieren,es bleibt sonst nix,es gibt schlimmere sachen wie das und man muss immer im Hinterkopf haben das die Medizin immer weiter kommt,und es auch dafür irgendwann eine Heilung gibt.

Bis dahin sollte jeder Typ1er seine werte im Rahmen halten um diese Spätfolgen zu vermeiden.

Messen und spritzen ist für mich Alltag geworden,und ich denke darüber garnicht mehr groß nach.

JWasmintda(7x5


Er fragte aber danach, wie er seine Situation verbessern kann

Wie sollen wir seine Situation verbessern?

Deshalb ist wohl sinnvoller ihm ein paar Vorschläge zu unterbreiten,

Wie kleinerpreis schon sagt, mehr als ihm eine Reha empfehlen (wo lernt mit seiner Krankheit zu leben) können wir auch nicht.

anstatt den Finger zu heben und zu sagen, was er doch für ein leichtsinniger Mensch ist.

Nach dieser Aussage vom TE:

Krieg ich aber nicht hin weil ich einfach keinen Bock habe und es meistens auch einfach vergesse.

hat er eigentlich noch mehr verdient als einen drohenden Finger. Nämlich einen Arschtritt (sorry) damit er endlich mal wach wird und handelt.

FFix uFnd Foxxie


@ kleinerpreis:

Aber mehr wie schreiben er soll in eine Reha gehen und seine Fragen stellen,würde die auch dann beantworten kann man auch nicht tun.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass er nach so kurzer Zeit schon eine Reha bekommt! :|N Mein Mann hat in den ganzen 18 Jahren noch nicht eine bekommen! Gut, sein Zucker ist auch nicht dermaßen entgleist, dass es nun dringend notwendig war, aber da er manchmal doch ziemliche Schwankungen hat u. der HBA1 auch schon mal ziemlich hoch war, hätten wir eigentl. auch gedacht, dass er mal eine Reha bekommt. Doch da sind die Ärzte der Meinung, dass er das ambulant machen kann im KH (also, jeden Tag dahin u. dann wieder heim). Er würde aber schon mal ganz gerne eine richtige Kur machen! Sogar der Antrag auf Verschlechterung beim Versorgungsamt wurde abgelehnt – er hat, trotzdem er auch Bluthochdruck hat (ist aber relativ gut eingestellt mit Tabletten), immer noch gerade mal 40 % Behinderung! Also, ich bezweifle schon, dass das so einfach ist, eine Reha zu bekommen. Denn so eine Reha soll ja auch Erfolge zeigen u. solange der TE sich da so uneinsichtig zeigt, denke ich, dass es wenig Sinn macht. Sinnvoller wäre in seinem Fall vll., das Ganze mittels eines Psychotherapeuten aufzuarbeiten, denn er kommt mit der Krankheit nicht klar u. das wird sich vermutlich auch nicht mit einer Reha ändern! ":/

LG! @:)

p2raxxa


mehr als ihm eine Reha empfehlen (wo lernt mit seiner Krankheit zu leben) können wir auch nicht.

Komisch, mir sind noch andere Sachen eingefallen.

Klar, eine Reha ist eine gute Idee, aber die bekommt man nicht so einfach, auch in so einem Fall nicht. Oft werden vorher noch andere Möglichkeiten "ausprobiert", wie Schulungen oder stationäre Wochenkurse in Krankenhäusern.

Deshalb wäre es gut, wenn er es zu Hause erst mal selber, halbwegs, hin bekommt.

Nämlich einen Arschtritt (sorry) damit er endlich mal wach wird und handelt.

Den hat er sich schon selber verpasst und er handelt ja auch.

Wenn er nichts ändern wollte, dann hätte er hier nicht geschrieben. Das ist sicherlich nicht der beste Weg, aber immerhin ein Anfang.

JIasmi-nda75


eine Reha ist eine gute Idee, aber die bekommt man nicht so einfach,

Dann soll er sich in ein Diabeteszentrum einweisen lassen, denn dort lernt man auch eine Menge.

Aber das geht natürlich nur, wenn man es auch will.

Wie alt ist der TE eigentlich?

A4melxi


Eigentlich wollte ich mich gar nicht mehr so beiteiligen, ärgere mich aber nun doch dermaßen, dass ich noch ein paar Zeilen loswerden will.

Mich ärgert es einfach, dass ich das Gefühl habe, dass hier ein dermaßen ernstes Thema, unter dem Betroffene und ihre Familien viel zu bewältigen haben, um ein normales Leben führen zu können, so dermaßen durch den Dreck gezogen wird.

Alles, was ich bis jetzt vom TE gelesen habe, passt überhaupt nicht zu dem, was ich selbst gelesen, von Betroffenen gehört und durch eine Freundin erfahren habe, die sich durch Schulungen speziell zum Thema "Beratung von Diabetikern" weitergebildet hat. Ich habe das Gefühl, ich werde hier total verar..., weil mal wieder Ferienzeit ist, denn ganz ehrlich, wer wirklich an dieser Krankheit leidet, der weiß doch wohl, dass es NICHT nur eine Schulung gibt, die man mitmacht. Schon gar nicht in 1,5 Jahren. Es gibt zig Untersuchungen und Einstellungen und Termine bei Ärzten usw. usw. Von dem Thema "Ernährungsumstellung" bei Typ1 mal ganz zu schweigen, ... Mir fehlen echt die Worte, wenn ich sehe, wie sich hier Menschen Mühe geben, die auch selbst irgendwie betroffen sind, auf jemanden einzugehen, der anscheinend selbst überhaupt keine Ahnung hat, wovon er redet.

Für mich stellt sich hier echt die Frage, ob es wirklich aus Ignoranz ist, denn ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass jemand sein Leben so wegwerfen kann, oder, weil es so ist, weil derjenige diese Krankheit gar nicht hat und hier bloss Blödsinn von sich gibt ???

J*asm6iCndax75


Mich ärgert es einfach, dass ich das Gefühl habe, dass hier ein dermaßen ernstes Thema, unter dem Betroffene und ihre Familien viel zu bewältigen haben, um ein normales Leben führen zu können, so dermaßen durch den Dreck gezogen wird.

Danke, danke, danke. Schön gesagt. @:)

kcleEinerp8rxeis


Bei jeder Erst Diagnose TYP 1 bekommt JEDER eine REHA.

Typ2er nicht(Weil meist selber schuld am elend!),aber die Einser schon.Bei den Werten die er hat,bestimmt auch minimum 4 wochen.

Der Arzt stellt den Antrag dafür.

Habe die Reha nach 1,5 Jahren der Diagnose bekommen und auch gemacht.(Aber nur weil der Arzt dazu gedrängt hat).Mein Langzeit war 14 und viel niedriger ist er beim TE auch nicht.

Klar kann er auch in eine diabetische Klinik gehen und sich stationär einstellen lassen,aber es fehlen dann die Schulungen und das "abschalten" was in einer Reha auch besser ist.

HTerman_<t@he_Ge]rman


Warum ist Dir Dein Leben so unwichtig?

p4raxxa


passt überhaupt nicht zu dem, was ich selbst gelesen,.....

Leider kommt so ein Verhalten öfter vor als man denkt. Eine sehr gute Bekannte von mir, ist Diabetesberaterin in einer Arztpraxis und ihr kommen solche Fälle öfter vor. Zwar sind dies sehr oft Typ 2 Diabetiker, aber auch bei Typ 1 Diabetikern ist so ein verhalten anzutreffen.

wer wirklich an dieser Krankheit leidet, der weiß doch wohl, dass ....

Sollte man meinen, dass es so ist.

Es werden aber auch heutzutage, noch gravierende Fehler, bei der Behandlung gemacht. Es gibt Patienten, welche Jahrelang mit einen HbA1c von 10% durch die Gegend laufen, weil es der Arzt noch für in Ordnung hält. Bei solchen Ärzten, wird auch nie die Rede von Schulungen oder ähnlichen sein. Das kann man eigentlich nicht glauben, ist aber wirklich so.

Zum Glück ist dies, in den letzten Jahren, aber deutlich besser geworden.

Von dem Thema "Ernährungsumstellung" bei Typ1 mal ganz zu schweigen, ...

Das ist auch so eine Sache.

Bei einem Typ 1 Diabetiker, ist eine Ernährungsumstellung relativ sinnfrei. Er muss eh spritzen, es sei den, er ernährt sich nur von Kopfsalat und Wasser.

Bei einem Typ 2 Diabetiker kann dies noch durchaus Sinn machen, um zb. auf Insulin spritzen verzichten zu können, weniger Medikamente nehmen zu müssen oder die Krankheit komplett zu "heilen". Einem Typ 1 Diabetiker, nimmt dies aber nur unnötig, noch mehr an Lebensqualität.

Mir fehlen echt die Worte, wenn ich sehe, wie sich hier Menschen Mühe geben, die auch selbst irgendwie betroffen sind, auf jemanden einzugehen, der anscheinend selbst überhaupt keine Ahnung hat, wovon er redet.

Gut, dann kann ich mir ja in Zukunft sparen, auf Beiträge zu antworten. Die meistens schreiben hier ja wohl, weil sie keine Ahnung- oder wenig Ahnung haben.

weil derjenige diese Krankheit gar nicht hat und hier bloss Blödsinn von sich gibt ???

Siehe oben.

Diese Möglichkeit, besteht theoretisch bei jedem Beitrag.

denn ich kann mir beim Besten Willen nicht vorstellen, dass jemand sein Leben so wegwerfen kann,

Ich schon.

Ich nehme als Beispiel nur mal den Bluthochdruck. Wenn ich sehe wie viele einen zu hohen BD haben und dennoch, rauchen, Alkohol und Drogen zu sich nehmen und 20 Kilo zu viel mit sich herumtragen, dann fällt mir das "vorstellen" gar nicht so schwer.

Bei Krankheiten die man nicht spürt oder sieht, kommt es halt nun mal vor, dass man sie nicht ernst nimmt.

Verstehe mich bitte nicht falsch, ich will dich hier nicht angreifen, aber eine Medaille hat immer zwei Seiten.

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