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Ernährung Diabetes mellitus Typ 2

p"raxxa


Er hat zwar gesagt, dass das Diuretika im Mittel nicht so hoch dosiert sei

Wahrscheinlich nimmst du 12,5 mg, oder?

Das ist sicherlich nicht sehr viel, allerdings reagiert jeder etwas anders. Zumal das Medikament bei dir auch etwas stärker wirken wird, wegen deines geringen Gewichtes.

Also schon möglich, dass der Diabetes nach dem absetzen besser wird.

aber er findet auch, dass bei mir nur schon von den Blutdruckwerten (90 auf 58) das Diovan alleine mehr als genug sei.

Der Meinung bin ich auch und hatte dies ja auch schon geschrieben.

Dann kommt immer wieder die Frage auf, sind dies Wechseljahrsymptome, sind dies Diabetes-Symptome, sind dies Symptome aufgrund meiner Gewichtsabnahme und warum fühle ich mich überhaupt so beschissen, wenn ich so gesund lebe?

Nun mal ehrlich, gesund leben kann man das nicht wirklich nennen. Du hast schon wieder ein Kilo abgenommen, dass zeigt doch ganz deutlich, dass du dir zu wenig Energie zuführst.

Das du dich nach dem Sport besser fühlst, liegt wohl halt daran, dass der Körper dabei, unter anderem, Glückshormone ausschüttet. Nur leider nähren Hormone nicht. ;-)

Du musst mehr essen, vor allen Dingen mehr KH. Vergiss bitte nicht das du Metformin nimmst. Dies sorgt schließlich dafür, dass die KH langsamer in das Blut gehen und der Zuckerspiegel nicht so stark ansteigt. Das heisst zwar nicht, dass man KH unbegrenzt essen kann, aber auf jeden Fall mehr, als was du im Moment isst.

Wenn du noch weniger KH isst, dann kannst du die Metformin auch ganz weglassen, weil es ja quasi in´s leere läuft. Das hört sie ja schön an, wirst du jetzt vielleicht denken, aber die Nachteile deiner Lebensweise liegen ja klar auf der Hand: siehe dein Körpergewicht und deine körperliche Verfassung.

Wie schon gesagt, du solltest wenigstens 100 Gramm KH täglich zu dir zu nehmen, plus extra KH vor dem Sport.

einfach fröhlich dahin gelebt habe,

Genau dieses Lebensgefühl solltest du wieder bekommen, liebe elfiw.

Du setzt dich im Moment selber zu sehr unter Stress. Versuche wieder etwas ausgeglichener zu werden.

..... übrigens, Stress kann den Zucker auch erhöhen. ;-)

Wie merkt man, dass man in den Unterzucker kommt?

Das hatte ich auch schon geschrieben:

Die Symptome bei niedrigen Zucker sind unter anderem, zittern, unruhiges Gefühl im Bauch, Heißhunger und schwitzen.

Aber wie Asiga schon sagte, eine echte Hypoglykämie hast du sicher nicht, da eine Hypoglykämie alleine durch Metformin nicht möglich ist.

A}sigxa


@ praxa

Aber auch eine "gefühlte" Unterzuckerung ist nicht schön

edl>fiw


Hallo Asiga

In welcher Dosierung nimmst du das Metformin? Und wie verträgst du es? Wie ernährst du dich nebenbei?

Elfi

e/lfi.w


Hallo Praxa

Ich weiss, ich weiss, ich frage immer wieder das Gleiche und drehe mich dauernd im Kreis. Das mit dem Unterzucker hast du mir schon einmal erklärt. Da beschreibst du aber auch noch diesen Heisshunger. Und diesen habe ich nicht, im Gegenteil, ich könnte fast ko.... mir ist es eher übel. Aber ich habe mir vorgenommen, mehr Kohlenhydrate zu essen. Ich esse eigentlich genug vom anderen, ich esse immer Fisch oder Fleisch und viel Gemüse und Milchprodukte, ich versuche einfach das Kohlenhydrat zu meiden. Aber ich merke, an meiner Verfassung dass mir das Benzin zum Motor fehlt und dies wird das Kohlenhydrat sein.

Lieber Praxa, ich danke dir trotzdem für deine Geduld, dass du mir immer wieder das Gleiche in meinen Kopf hämmern musst. :)z

Ich weiss, dass ich mich zu sehr unter Druck setze. Aber ich habe eine solche Panik vor Diabetes und seinen Folgen und auch vor schlechten Blutwerte. Und eben wie auch schon beschrieben, meine Art ist es, wenn ich etwas mache, dann richtig oder gar nicht. Das ist ein Manko, das ich habe, dass ich nicht mit mehr Gelassenheit an Probleme rangehe. Und dies ist jetzt das erste gesundheitliche Problem, das ich überhaupt in meinem ganzen Leben habe und somit bin ich mir es auch nicht so gewohnt, damit umzugehen.

elfi

AKsigxa


@ elfiw

Ich nehme morgens und abends je 1/2 Tablette metformin (also 2xtäglich 500mg)

wenn ich merke dass mein blutzucker zu hoch wird auch mal für ein paar tage lang eine ganze aber dann gibts wieder volle kanne durchfall (ich werde jetzt lieber nicht deutlicher)

meine Ernährung |-o naja ich muß schon noch einige Kilo abnehmen, ich versuche (!) süßes wegzulassen, esse abends keine Kohlehydrate aber morgens (wenns geht ein Vollkornbrötchen) und mittags (Kartoffeln, Nudeln) schon.

Mein letzter HbA1C lag bei 6,3% was lt meiner Ärztin ok ist. Er sah auch schon anders aus.

50 Blutzuckermeßstreifen pro Quartal leiste ich mir, ich messe dann den Nüchternzucker und den 2-Std-Wert ab und an. Zahle ich halt selber, das Gerät bekam ich mal geschenkt.

Sport treibe ich im Moment kaum wegen tierischer Muskelschmerzen. Aber die gehen auch wieder vorbei...

eGl5fiw


Hallo Asiga

Also, ich nehme am Morgen 1 ganze Tablette Metformin 500 mg und am Abend eine halbe 250 mg Metformin. Mein letzter Langzeitzucker war 6,7, ich weiss nicht sooo toll, der vorherige war 6,1. Dann kamen eben die Sommerferien mit Gelati, Pasta und nicht sooo viel Sport und somit stieg er auf 6,7. Jetzt möchte ich einfach wieder vermehrt darauf schauen und hoffe, dass der Langzeitzucker im Dezember bei der nächsten Konsultation wieder tiefer ist. Mein Nüchternzucker ist nicht so gut, der letzte vor ca. einem Monat war 138. Aber mein Hausarzt sagt, wenn der Langzeitzucker ok ist, kann man den Nüchternzucker auch vernachlässigen.

Elfi

Aasi=gxa


naja :-/

der langzeitzucker ist ein durchschnittswert. natürlich ist es da besser man hat vielleicht einen höherern nüchternzucker und dafür nach den mahlzeiten nie über 200

aber ein nüchternzucker von 138 sollte auch nicht die regel sein

vielleicht hattest du auch einen infekt

ich hab eher einen guten nüchternzucker aber nach den mahlzeiten spitzen über 200

(manchmal) DAS ist nicht gut !

auch mit dem langzeitzucker...die diabetologen die ich kenne schreien "nicht über 6,1 % !" die eine Hausärztin "ach, man behandelt erst ab 7,0 % vorher versucht man es mit Diät" und die andere sieht den Langzeitwert dann doch gerne unter 6,5% ABER über 6,1% *kopfschüttel*

du könntest evtl abends auf 500 mg hoch ?

wgoGmeiyoEujiehxunle


nochmal an die threaderstellerin:

wieviel gramm kohlenhydrate isst du denn am tag insgesamt?

wenn ich unter 70g ()über den ganzen tag verteilt) bleibe, dann ist mein zucker auch ok.

hier ist eine tabelle, die alles auflistet:

[[http://www.fitnessschmiede.de/basics-ernaehrung/glykaemischer-index-glykaemische-last-tabelle-und-bedeutung-218-49.html]]

bei einer durschnittsernährung mit z.b. müsli zum frühstück, zu mittag kartoffeln oder nudeln und abends brot, kommt man am tag locker auf 150 – 200 g kohlenhydrate.

(zum vergleich: atkins ist in der anfangsphase unter 20g kohlenhydrate am tag. das ist aber auch nicht gut, weil der körper auf ketose umstellt.)

ist nur ein tipp von mir.

peraxxa


Aber auch eine "gefühlte" Unterzuckerung ist nicht schön

Möchte ich auch nicht behaupten, aber im Gegensatz zu einer echten Unterzuckerung, ist das richtig angenehm. ;-)

Da beschreibst du aber auch noch diesen Heisshunger. Und diesen habe ich nicht, im Gegenteil, ich könnte fast ko.... mir ist es eher übel

Ein Hungergefühl ist das häufigste Symptom, was anversich bei jeden auftritt. Übelkeit tritt bei einer Unterzuckerung nicht auf.

dass mir das Benzin zum Motor fehlt und dies wird das Kohlenhydrat sein

Das hast du richtig erkannt.

Da sind wir auch bei dem Thema Ketogenese, welche womeiyoujiehunle anspricht. Um in diese zu geraten, kann es schon genügen wenn man unter 100 Gramm KH zu sich nimmt, also nicht erst bei unter 20 Gramm.

In dem Zustand der Ketogenese bezieht der Körper seine Energie, aus dem Körperfett. Nur wo wenig Körperfett ist, so wie bei dir, da sind die Energiespeicher, natürlich auch begrenzt. Das heisst, du wirst weiterhin abnehmen, bist du irgendwann, wirklich in einen gefährlichen Zustand gelangen kannst.

Die Kohlenhydrate durch Eiweiß und Fett zu kompensieren, ist auf Dauer auch mehr schädlich als es hilft. Ein hoher Eiweißkonsum wird die Nieren schädigen und zu viel Fett die Blutgefäße.

In Verbindung mit deinen Bluthochdruck und deinen zu hohen Blutfettwerten, ist viel Eiweiß und Fett sicherlich nicht die beste Kombination.

Aber ich habe eine solche Panik vor Diabetes und seinen Folgen und auch vor schlechten Blutwerte.

Kann ich ja auch irgendwo nachvollziehen, aber es bringt ja auch nichts, wenn du auf Teufel kommst raus, gute Blutzuckerwerte erreichen möchtest, wenn du ansonsten Raubbau an deinem Körper betreibst.

Nach dem Motto, ich fühle mich zwar beschissen, aber hauptsache mein Zucker ist in Ordnung. Das ist definitiv der falsche Weg.

Und dies ist jetzt das erste gesundheitliche Problem, das ich überhaupt in meinem ganzen Leben habe

Stimmt ja auch nicht so ganz.

Du hast ja einen zu hohen Blutdruck.

.......aber da kommst du doch auch nicht auf die Idee, dich den ganzen in das Bett zu legen, nur damit dein Blutdruck schön niedrig bleibt. ;-)

Mein letzter Langzeitzucker war 6,7, ich weiss nicht sooo toll,

Das ist vollkommend in Ordnung. Solange der Wert zwischen 6%-7% bleibt, bist du gut eingestellt. Damit hast du etwa einen Mittelwert von 130 mg/dl.

Ich hatte ja schon geschrieben, dass zu niedrige Werte auch nicht OK sind. Laut diversen Studien, steigt die Gefahr der Herz- Kreislauferkrankungen, bei zu niedrigen Werten, zumindest bei Diabetikern.

e8lfixw


Hallo Praxa

Ich kann mir unter Ketogenese nicht viel vorstellen. Kannst du mir erklären, was ich dann für Symptome hätte und was wirklich passieren könnte und wie ich so etwas vermeiden könnte, ohne dass ich meinen Blutzucker ansteigen lasse. Was würde ich fühlen, wenn ich eine Ketogenese hätte?

Ich war vorher wirklich nie krank bis zur Diagnose der Diabetes. Diese Diagnose kam am gleichen Tag wie die Diagnose des Bluthochdrucks und des Cholesterins. Am Morgen ging ich als "gefühlt" gesund zum Hausarzt und eine Stunde später ging ich als krank wieder raus. Am gleichen Tag musste ich mit Bluthochdruckmittel, Diabetesmittel und Cholesterinmittel beginnen und wusste nicht mehr, wie mir geschah.

Ich finde es einfach noch schwierig, die Menge der Kohlenhydrate abzuschätzen. Ich esse ja am Morgen Müesli, am Mittag Salate, Nüsse und Fisch oder Fleisch, zum Zvieri einen Apfel und am Abend nochmals Gemüse, Fisch, Käse, Eier oder Fleisch. Und all diese Nahrungsmittel haben ja auch Kohlenhydrate. Nur weiss ich nicht genau wie viel. Ich glaube, ich bin zu meiner Zuckergeschichte noch doof, damit ich das einfach kapiere. :)z

Elfi

pRraKxa


und wie ich so etwas vermeiden könnte, ohne dass ich meinen Blutzucker ansteigen lasse.

Ich bin mir relativ sicher, dass die 750 mg Metformin dafür sorgen, dass dein Blutzucker in normalen Bahnen bleibt, auch wenn du etwas mehr KH zu dir nimmst.

Ich hatte ja schon geschrieben, es gibt "gute" und "böse" KH, achte also einfach darauf, dass du viele gute KH isst.

Zur Erinnerung, gute KH sind, sind KH welche viele Ballaststoffe enthalten, also Vollkornprodukte. Bei Brot kannst du davon ausgehen, je dunkler das Brot, desto besser und wenn es noch Körner enthält ist es noch besser. Bei Reis ist die ungeschälte Variante besser und bei Nudeln nimmst du Vollkornnudeln.

Wenn du dich daran etwas hältst, dann kannst du fast ganz normal weiter essen, wie bisher.

Was würde ich fühlen, wenn ich eine Ketogenese hätte?

Nichts, da diese Stoffwechsellage ja keine Krankheit ist, sondern vom Körper, in Notsituationen vorgesehen ist.

Dieser Stoffwechsel ist quasi noch ein Relikt aus der Urzeit, als der Mensch nicht ausreichend mit Nahrung vorsorgt war. In schlechten Zeiten, stellte sich der Körper dann einfach um und "verbrannte" seine Fettreserven.

Dies macht nicht nur der Mensch, sondern auch Tiere. Zum Beispiel Tiere, welche einen Winterschlaf halten, futtern sich vor dem Winter einen schönen Speckmantel an und geraten im Winterschlaf dann in eine Ketogenese.

Heutzutage, macht diese Stoffwechsellage für den Menschen, aber keinen grossen Sinn mehr. Es sei den man möchte abnehmen oder man lebt in der dritten Welt, wo hungern leider oft noch ein Thema ist.

Diese Diagnose kam am gleichen Tag wie die Diagnose des Bluthochdrucks und des Cholesterins.

Das ist schon etwas ungewöhnlich und spricht doch schon dafür, dass dies mit den Wechseljahren zusammenhängt.

Ich gehe davon aus, dass du vorher ja regelmäßig zum Arzt gegangen bist und da noch alles in Ordnung war.

Und all diese Nahrungsmittel haben ja auch Kohlenhydrate.

Nö, eigentlich nicht.

Müsli hat natürlich KH, aber dieses zählt zu den guten KH, genau so wie ein Apfel, Nüsse enthalten nur wenige KH und bei Gemüse musst du nur bei Hülsenfrüchten etwas aufpassen.

Fisch, Käse, Eier und Fleisch sind unbedenklich.

Nur weiss ich nicht genau wie viel. Ich glaube, ich bin zu meiner Zuckergeschichte noch doof, damit ich das einfach kapiere.

Nein, du bist nicht zu doof, sondern einfach noch unerfahren, dass gibt sich aber mit der Zeit automatisch.

Ich kann dir ein Buch empfehlen, was es dir etwas leichter macht, die KH besser abzuschätzen. Das Buch heisst "Kalorien mundgerecht" und ist vom Umschau Buchverlag:

[[http://www.umschau-buchverlag.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=402&category_id=24&option=com_virtuemart&Itemid=26]]

Für unterwegs gibt es auch noch eine handliche Ausgabe:

[[http://www.umschau-buchverlag.de/index.php?page=shop.product_details&flypage=shop.flypage&product_id=403&category_id=21&option=com_virtuemart&Itemid=26]]

Dieses Buch enthält angaben zu Kalorien, Eiweiß, Kohlenhydraten, Fett, Ballaststoffen, Zucker, gesättigten Fettsäuren, Cholesterin, Harnsäure und Salz.

Das Buch habe ich am Anfang auch benutzt und nutze es heute auch noch manchmal.

w.omeSiy oujie0hunlxe


Die Kohlenhydrate durch Eiweiß und Fett zu kompensieren, ist auf Dauer auch mehr schädlich als es hilft. Ein hoher Eiweißkonsum wird die Nieren schädigen und zu viel Fett die Blutgefäße.

In Verbindung mit deinen Bluthochdruck und deinen zu hohen Blutfettwerten, ist viel Eiweiß und Fett sicherlich nicht die beste Kombination.

da muss ich dagegen halten.

wenn man wenig kohlenhydrate zu sich nimmt, meinetwegen unter 100g am tag, dann kann man das gut mit fett kompensieren. ungesättigte und gesättigte fettsäuren sind gut! die einzige fettart, die schädlich ist sind transfette (das sind die, die beim braten und frittieren von fett und öl über 180 grad entstehen und auch gehärtete fette sind transfette), alle andere fette und öle sind gesund.

ich bin selbst diabetikerin mit untergewicht vor 2 monaten 43kg auf 160cm, habe mit weniger als 70g kohlenhydrate am tag ein kg zugenommen! meine werte, langzeitwert und insulinresistenz haben sich verbessert nach 2 monaten!

deutschland hinkt in der diabetesforschung und beratung 5-10 jahre hinterher. in den usa werden diabetiker mit low carb beraten, da man dort bereits beginnt die angst vor den ach so bösen fetten zu verlieren.

[[http://lowcarbdiets.about.com/od/science/a/lowcarbheartdis.htm]]

[[http://www.bellaonline.com/articles/art65812.asp]]

bitte lies viel und mach dich schlau, auch auf englischen seiten.

wTomeiy`oujiehuxnle


noch ein paar links:

[[http://www.franmccullough.com/lowcarb/diabetes.php]]

[[http://www.diabetes.co.uk/diet/low-carb-diabetes-diet.html]]

selbst der deutsche wikipedia-artikel zu low carb räumt ein:

Viele Ernährungswissenschaftler kritisieren Low-Carb als Fehlernährung. Argumente gegen diese Ernährungsform folgen aus der einseitigen Ernährung auf Grund der Vermeidung von Kohlenhydraten und der in Relation dazu vermehrten Aufnahme von Eiweißen und Fetten.

Die meisten Kritikpunkte stützen sich dabei auf epidemiologische Hinweise über Zusammenhänge zwischen Gesundheit und Nahrungsfetten, bzw. Proteinen. [6] In randomisierten Studien, welche Low-Carb-Diäten mit anderen Ansätzen zur Gewichtsreduktion (hauptsächlich Low-Fat-Diäten) verglichen haben, konnten die Kritikpunkte jedoch nicht belegt werden. [7] [8] Im Gegenteil zeigt sich neben einer größeren Gewichtsreduktion teilweise auch eine bessere Entwicklung der Risikofaktoren für Herz-Kreislauferkrankungen bei Low-Carb-Diäten.

eulfiw


Guten Abend Praxa und Womeiyoujiehunle

Ganz herzlichen Dank für eure Literaturhinweise. Ich werde mir diese Informationen zu Gemüte führen. Ich werde mir auch das Buch "Kalorien mundgerecht" zulegen, damit ich jederzeit nachschauen kann, was wieviel hat. Ich denke, ich werde das Exemplar in Taschenbuchformat kaufen, dann kann ich es auch in die Handtasche packen.

Im Moment rollt eine riesige Informationsflut über mich hinweg. Und trotzdem muss ich herausfinden, welche Ernährungsumstellung und -Gewohnheit am besten zu mir passt. Und dies ist nicht so einfach, da ich auch keinen Ernährungsmangel erleiden möchte. Ich möchte mich schon ausgewogen ernähren, aber ich traue einfach diesen Kohlenhydraten nicht mehr. Klar könnte ich ungeschälten Reis essen, aber der schmeckt mir nicht, also lass ich ihn lieber weg. Vollkornpasta ist auch nicht mein Ding. Also vergess ich auch den Pastateller und geniesse ihn vielleicht alle 14 Tage, aber dann richtig. Vollkornbrot habe ich gerne, aber wenn ich einmal mit Brot anfange, kann ich nicht wieder stoppen. Also muss ich irgendwie ein Mittelmass für mich finden.

Elfi

p[raxxa


alle andere fette und öle sind gesund.

Die Menge macht das Gift.

Fette bleiben Fette, egal ob gut oder schlecht. Fette sind nun mal Kalorienbomben und sollten nicht mehr als ein drittel, des täglichen Kalorienbedarfs ausmachen.

.....und gesättigte Fettsäuren sind alles andere als gesund und mehrfach gesättigte auch nur bedingt. Als wirklich gesund, wären eigentlich nur einfach gesättigte und Omega Fettsäuren einzustufen.

Sicherlich ist es so, dass bei Menschen die untergewichtig sind, ein erhöhter Fettkonsum nicht so tragisch ist, wie bei einem Menschen der normal, bzw. übergewichtig ist.

habe mit weniger als 70g kohlenhydrate am tag ein kg zugenommen!

Da würde mich mal interessieren ob du dich schon in einer Ketogenese befindest. Wahrscheinlich nicht, den von was solltest du den dann zunehmen.

Ich will eine Low Carb Ernährung nicht zwangsläufig schlecht reden. Sie kann durchaus Sinn machen, wenn man ein paar Kilos verlieren möchte, aber als ständige Ernährung, halte ich sie nicht für gut. Wenn eine Ernährung mit wenigen KH auf Dauer vorteilhaft wäre, dann hätte die Natur auch dafür gesorgt, dass die Ketogenese unser "Hauptstoffwechsel" wäre.

Ich habe mich auch schon mit meinen Diabetologen (welcher schon zur der moderneren seiner Art zählt) darüber unterhalten und er sieht dies nicht viel anders. Seine Laborergebnisse zeigen, dass sich bei 4 von 10 Patienten, die Blutwerte nach langer Low Carb Ernährung verschlechtern, zumindest die Fettwerte und auch die Eiweißmenge im Urin. Die Diabeteswerte verbessern sich natürlich, was ja auch logisch ist.

Also, als völlig unbedenklich, ist Low Carb nicht einzustufen und sollte von Mensch zu Mensch unterschiedlich betrachtet werden.

in den usa werden diabetiker mit low carb beraten, da man dort bereits beginnt die angst vor den ach so bösen fetten zu verlieren.

Als ob die Amerika schon jemals Angst vor Fetten hatten. ;-D

Ich denke, ich werde das Exemplar in Taschenbuchformat kaufen, dann kann ich es auch in die Handtasche packen.

Ich würde dir zu beiden raten, denn die Home-Variante enthält fast doppelt so viele Nahrungsmittel, wie die für unterwegs.

Die Bücher sind ja nicht zu teuer. ;-)

aber ich traue einfach diesen Kohlenhydraten nicht mehr

Nun, an deiner Krankheit sind ja nicht die KH schuld, sondern die Mechanismen welche dafür da sind, die KH (Zucker) vernünftig zu verarbeiten.

Du solltest sie also nicht ganz zu deinem "Feind" machen, sie wollen dir ja nichts böses. ;-)

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