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Diabetes im Vorstellungsgespräch/ in der Bewerbung erwähnen?

Maeiste3r_Gxlanz


Also ich spritz auf der Toilette. Da kommt mein Chef nun wirklich nicht rein ":/

Und das mit zur bestimmten Zeit essen ist ja auch nicht mehr wirklich nötig (entsprechende Therapieform vorausgesetzt).

In meinem Job arbeite ich regelmässig bis spät am Wochenende, fixe Pausen gibts da gar nicht. Da muss ich mein Sandwich irgendwann dazwischen essen. Wenn ich merk, dass der Zucker sinkt, gibts halt Traubenzucker und Cracker.

F3an2nYxOI


Ich würde trotz der praktisch begründeten Einwände sagen, dass der Diabetes den AG nichts angeht. Inwiefern man später, nach Jobantritt, nähere Arbeitskollegen darüber informiert, kann man dann entscheiden. Schließlich soll es um einen Bürojob gehen, da hat man ja auch einige Freiheiten was das Essen/Spritzen angeht.

Gerade feste Essenszeiten für einen Typ-I-er kann ich mir nicht vorstellen. Wer als juveniler Diabetiker noch eine konventionelle Therapie macht, ... dazu fällt mir nix mehr ein :-D . Und wer bei der Arbeit schockend umfällt, ... sollte eine Sensibilisierungs-Therapie machen.

Und ja ... wie gerne man exhibitionistisch vor den Augen anderer spritzt sollte man im uninformierten Umfeld vielleicht überdenken ;-D .

Kurzum: Ich würde es wenn, dann erst nach der Einstellung kommunizieren. Auf gar keinen Fall würde ich es im Bewerbungsgespräch erwähnen. Denn da sind ganz andere Dinge wichtig. Nicht nur für den Bewerber, sondern auch für den Personaler sowie den Vorgesetzten.

@ Sunflower_73

Meine 50 GdB sind noch nirgends aufgetaucht, aber ich habe auch erst für 2010 meine erste Steuererklärung gemacht, vermutlich muss man den Freibetrag erst mal geltend machen – das habe ich bisher nicht getan. Gut zu wissen @:) .

BJlau:eBlu]me


Hallihallo,

ich hoffe, mir antwortet nich jemand, obwohl hier schon länger niemand mehr geschrieben hat *:)

Ich (18) hab mich bei einer Bäckereikette beworben und eigentlich schon eine Zusage. Jetzt hat mir allerdings meine (zukünftige) Chefin noch einen Fragebogen mitgegeben, auf dem unter anderem nach chronischen Krankheiten gefragt wird.

Ich hab schon recht lange Diabetes I (Pumpentherapie) und komme auch sehr gut zurecht. Unter- oder Überzuckerungen habe ich bis jetzt immer rechtzeitig gemerkt. "Exhibitionistische" Züge, wie zum Beispiel in aller Öffentlichkeit Blutzucker testen, habe ich nicht, und auch in meinem Umfeld wissen eher wenige Leute von der Krankheit. Meine Chefin würde es also wahrscheinlich auch nicht erfahren.

Einen Schwerbehindertenausweis habe und will ich nicht.

Naja, jetzt bin ich natürlich etwas verunsichert. Zum Einen wird auf dem Fragebogen gedroht, bei Falschangaben wegen "arglistiger Täuschung" (welch geniale Formulierung ;-D ) entlassen zu werden, was natürlich dafür sprechen würde, den Diabetes anzugeben.

Auf der anderen Seite befürchte ich aber, dass die Kette vielleicht Vorgaben macht, dass Menschen mit dieser Krankheit nicht angestellt werden dürfen. Wäre eine solche Vorgabe überhaupt rechtens?

Nach einigen Recherchen im Internet hab ich auch rasugefunden, dass es wohl wichtig ist, ob mich die Krankheit in dem Berif einschränkt. Das ist für mich eher schwer zu beurteilen, denn obwohl ich nicht das Gefühl habe, großartig eingeschränkt zu sein, kann es natürlich immer sein, dass ich wegen einer Unterzuckerung ein paar Minuten nicht ganz fit bin.

Joah, dazu würde ich gerne ein paar Meinungen hören, denn was ich bis jetzt so gelesen habe, war alles recht widersprüchlich.

Vielen Dank und Entschuldigung, dass der Text gar so lang ist! @:)

B}lwaueBclumxe


Oh, Tippfehler. Natürlich hoffe ich, dass mir nOch jemand antwortet :=o

MQeis]t)erC_Glanbz


Ein gesunder Mensch kann auch mal für fünf Minuten unpässlich sein. Du solltest mich mal erleben, wenns draussen 30° hat. Dann kannst mich den ganzen Tag nicht brauchen. Und das hat nichts mit Diabetes zu tun. ;-)

Ich würds nicht angeben und ich kann mir auch vorstellen, dass eine Entlassung aufgrund dieser Falschangabe missbräuchlich wär. Bin aber kein Jurist.

Dennoch. Wenn man nicht angeben muss, dass man schwanger ist, und dann nach einigen Monaten wieder für lange Zeit ausfällt, dann find ichs unsinnig, dass man als gut eingestellter Diabetiker seine Krankheit erwähnen muss, wenns kein Risiko für den Job bedeutet.

Die grösste Gefahr ist ja, dass du vom Backwerk probieren musst. Und das kannst du runterspritzen. ;-)

Ich würds nicht erwähnen.

Hier noch was von Onkel Google:

[[http://www.frag-einen-anwalt.de/Chron.Erkrankung-bei-neuem-Arbeitsvertrag-angeben-__f49379.html]]

BUlauesBluxme


Danke, ich denke, so werd ichs machen :)^

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