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Arztbericht: Test auf reaktive Hypoglykämie und Prädiabetes

JLustpit^iNax87 hat die Diskussion gestartet


Ich war Ende Juli beim Endokrinologen, weil mein Cortisolwert zu hoch war (und wohl noch immer ist). Dort wurde ich gründlich untersucht und mir wurde im Anschluss viel Blut abgenommen. Heute erhielt ich den Arztbericht (Kopie, er ging auch an meinen Internisten) und bin aus allen Wolken gefallen, als ich das Wort "Prädiabetes" gelesen habe.

Hier die Beurteilung des Arztes (komplett, nicht nur die Blutzucker-Sache):

Unter Dexamethason grenzwertige Supprimierbarkeit des Cortisol. Der Befund ist wahrscheinlich bedingt durch die Pilleneinnahme. Zur Sicherheit und bei den o.g. Angaben empfehle ich die Wiederholung des Tests ca. 6 bis 8 Wochen nach einer Pillenpause. Klinisch fand ich keine Zeichen eines Cushing-Syndroms. Die restlichen überprüften hypophysären Parameter waren normal. Das Östradiol war pillenbedingt niedrig normal (22.50 pg/ml). Das STH war wahrscheinlich stressbedingt hoch (12.89 ng/ml). Der IGF1-Spiegel war normal. Der Befund bedarf einer Kontrolle bei Gelegenheit. Die Calcium und Vitamin-D-Stoffwechsellage war ausgeglichen.

Bei dem niedrig, sporadisch gemessenen BZ-Spiegel und dem niedrig normalen HbA1c-Spiegel empfehle ich auch angesichts der o.g. Symptomatik die Durchführung eines OGT über 5 Std. zur Abklärung, ob eine reaktive Hypoglykämie vorliegt. Ferner sollte überprüft werden, ob ein Prädiabetes vorliegt.

Ich bin irgendwie total geschockt. Prädiabetes? Schon klar, dass noch nichts sicher ist und der Arzt nur weitere Tests angeordnet hat, aber ich bin so verunsichert und mache mir Sorgen!

Zu den Werten:

HbA1c (NGSP) (HPLC) (EB) – Wert: 5.0% – Normalwert: bis 5.7 (Graubereich: 5.7-6.4%; Diabetes: >6.5% gemäß der DDG)

HbA1c (IFCC) (EB) – Wert: 31 mmol/mol – Normalwert: bis 39 (Graubereich: 39-46 mmol/mol; Diabetes: > 47 mmol/mol)

Der Blutzuckerwert steht nicht ausdrücklich auf dem Befund, aber ich weiß, dass das Messgerät 79 anzeigte (was für eine Einheit das ist, weiß ich nicht).

Wichtig ist vllt. noch, dass mir das Blut in nüchternem Zustand entnommen und der BZ am Finger gemessen wurde. Es war bereits 12:30 Uhr mittags, aber ich hatte an dem Tag noch keine Zeit gehabt, etwas zu essen. Könnte der niedrige Blutzuckerspiegel evtl. davon kommen? Und wieso ist der Arzt über den HbA1c-Wert besorgt, der ist doch laut Angaben zum Normalwert im Normbereich bei mir?!

Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen? Sind die Werte besorgniserregend? Ich muss am Montag meine erste Examensklausur schreiben und habe erst am Mittwoch Zeit, den Arzt dazu zu befragen. Und kann jetzt nicht konzentriert lernen, wenn ich die ganze Zeit an Diabetes denke...

Antworten
p(raxxa


Kann mir vielleicht jemand etwas dazu sagen?

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, warum der Arzt so reagiert.

Der Langzeitwert ist mit 5% in Ordnung und die gemessenen 79 mg/dl sind auch ganz normal.

Möglicherweise ist er der Meinung, dein Blutzucker müsste höher sein, da dein Cortisol erhöht ist (Cortisol erhöht, unter anderem, den Blutzuckerspiegel). Deshalb aber gleich auf eine reaktive Hypoglykämie oder auf einen Prädiabetes zu schließen, ist schon etwas "übervorsichtig".

Nun gut, lieber so, als Symptome einfach zu ignorieren. Ich denke aber, dass bei dem oGT-Test, kein Diabetes diagnostiziert wird.

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