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Durst, Schwindel, Konzentrationsprobleme - Unterzuckerung?

jYostxo hat die Diskussion gestartet


Mir geht´s seit einiger Zeit nicht gut (2 Jahre schon), aber irgendwie weiß man nicht was mit mir los ist. Meine Beschwerden sind: Schwindel, Konzentration- und Gedächtnisprobleme, probleme mit Reden, Desorientierung, starrer Blick, verschwommenes Sehen, Müdigkeit, in der letzter Zeit immer öfter Hitzewellen, Herzrasen, schwere Atmung, gesenkte Körpertemperatur (35 bis 36 Grad). Die Beschwerden sind nicht immer da, aber wenn sie kommen, dann alle auf einmal. Ich hab ständig Durst, obwohl ich 4 Liter Wasser am Tag trinke (andere Getränke zähle ich nicht) und wenn es mir richtig schlecht geht und ich das Gefühl hab, dass ich jeder Zeit umkippen könnte, bekomme ich einen Heißhunger. Nachdem ich gegessen hab, beruhigt sich das ganze. Außer dass ich Konzentration- und Gedächtnisprobleme fast immer hab, mindestens ein bißchen, manchmal richtig krass. Letztens meinte jemand ich soll mein Blutzucker checken. Hab davon ein bißchen gelesen und mir traubenzucker gekauft. Ich hab sofort gespürt, wie mein Körper es aufnimmt und hab mich auch besser gefühlt, konnte viel klarer denken. Am Tag danach hab ich den Traubenzucker über den Tag ein paar mal eingenommen. Abends war mir so schwindellig das ich eine Minute lang nicht aufstehen konnte, ich hatte Herzrasen, sehr schwere Atmung und ich war zittrig. Hab ein bißchen Weißbrot gegessen und dann hat sich alles einigermassen beruhigt, außer dass ich dann für eine Minute ohne Grund heulen musste.

Ich mache 3 mal die Woche Sport, esse viel Obst, Gemüse, Vollkornbrot und keine Pizza, Pasta etc. Ich esse auch nicht sehr viel, aber auch nicht zu wenig. Vor 4 Monaten hab ich innerhalb von einer Woche 4 kg zugenommen und kann seitdem nicht abnehmen, obwohl ich echt darauf achte was ich esse, laufe viel, fahre Fahrrad, mache Workout etc. Mein Gewicht bewegt sich nur nach oben, wenn ich mit dem Sport für ein paar Tage aufhöre.

Ich hab mir heute meinen Blutzucker in der Apotheke messen lassen – 85 also ganz normal, meinte der Apotheker. Vor 2 Tagen war ich beim Arzt, er habt mir einen großen Bluttest gemacht (allerdings ohne Glukose trinken), nächste Woche bekomme ich die Ergebnisse. Er meint allerdings, dass ich eine Depression hab. Ich hab, während ich von meinem Befinden erzählt hab, ziemlich geweint, weil mich diese Beschwerden sehr und jeden Tag belasten. Eine Depression hatte ich vor ein paar Jahren und er konnte sich noch daran erinnern, deswegen hat er fast gar nicht zugehört, welche körperliche Beschwerden ich hab, er meinte, es ist bestimmt psychosomatisch...

Ich will mir einen Blutzuckertest kaufen und die Werte messen, wenn es mir so schlecht geht. Denn depressiv fühle ich mich schon sehr lange nicht mehr.

Was ich gar nicht mehr vertrage ist Alkohol. Inzwischen gehe ich nur 1 mal im Monat aus, denn ich muss mich danach 2 bis 5 Tage erholen auch wenn ich nicht so viel getrunken hab. Nach dem 1 Bier/Glas Wein hab ich das Gefühl, ich bin fitter im Kopf, also eloquenter, reagiere schneller, kann klarer denken und soweiter. Das mache ich aber nur selten.

Kann das ganze an Unterzuckerung liegen? Kann es bei einem beim Arzt gemachten Bluttest immer sehen, dass man unterzuckert ist?

Hat jemand ähnliche Erfahrungen?

Antworten
MIeisteDr_Gblanxz


Die Unterzuckerung würdest du kaum sehn in dem Bluttest. Allerdings glaub ich nicht so recht an eine Unterzuckerung bei dir. Kanns mal geben, klar. Aber oft und ohne ersichtlichen Grund ... vielleicht stimmt was mit deiner Schilddrüse nicht. Ich denke, die Blutwerte werden da sicher Auskunft geben.

jIosto


Du meinst eine Unterzuckerung kann man durch einen Bluttest kaum nachweisen?

Mleistebr_Glaxnz


Wenn du zum Zeitpunkt des Bluttests eine Unterzuckerung gehabt hättest, wär diese natürlich nachweisbar.

Über den Langzeitzuckerwert würde mans erahnen können, wenn du einen stets tiefen Blutzuckerwert hättest.

Aber sonst ... nein.

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