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Diabetes, Alkohol, Insulin

MkeOlchBenM


Diese Angst kann ich gut nachvollziehen !! Aber ich hoffe, auch dies wird sich mit der Zeit legen...

Vielleicht sollte ich auch eher so denken, wie, eigentlich ist das gute an meiner Krankheit, dass ich ihn "erst" mit 25 Jahren bekommen habe... :)

@ Meister_Glanz:

die Cola steht für nachts neben meinem Bett, wenn der Wert wirklich mal sehr niedrig sein sollte, dass ich nicht durch die Wohnung laufen muss.. Denn ich habe gehört, dabei sind auch schon Menschen beim Sturz tötlich verunglückt... Und Traubenzucker möchte ich nicht immer essen..

Langsame KEs sind mir zu langsam bei einer Hypo... -schmunzel-

:p>

MGeisterN_Glaxnz


Für Hypos ists ideal, klar. Den Kakao solls ja zum Frühstück geben ;-)

MfelvchenxM


Soll Meister_Glanz wird es aber in nächster Zeit wohl nicht geben -hehe-

Haben das eigentlich sehr viele Diabetiker dieses Hashimoto?? Ein Arzt von der Klinik hatte zu mir gesagt, dass meine Schilddrüse entzündet sei und es auf Hashimoto hinauslaufen würde.. Nun werde ich jedes Jahr zum Schilddrüsearzt gehen, (sowie, um euch zu beruhigen, auch zum Augenarzt und auch zum Zahnarzt (sowieso)) um das kontrollieren zu lassen.. Es ist nur eine Tablette am morgen beim nüchternen Zustand.. Habt ihr das auch?? Eigentlich weiß ich gar nicht, was das ist... Aber ich kann ja googeln oder es mir vom Arzt genauer erklären lassen...

Und gibt es das wirklich, dieses Überzucherungs-Koma?? Aber das kann mir doch gar nicht passieren, denn ich überwache meine Werte und wenn sie zu hoch sind, kann (nein, muss ich) Insulin spritzen.. Ich merke diese hohen Werte von manchmal 300 ja gar nicht... Von diesen hohen Werten bleiben nur die Folgeschäden, wenn man die jahrelang nicht beachtet..

Dieses Koma kann doch nur bei Diabetikerin passieren, die ihren Diabetes nicht wissen, oder irre ich mich da??

MQeisHter_xGlanz


Eine schwere BZ-Entgleisung mit einer Ketoazidose kann zum Koma führen, wenn nichts gemacht wird. Bei mir hat nicht mehr viel gefehlt, hats geheissen, als ich eingeliefert wurde. Derartige Höchstwerte sind wohl tatsächlich eher der Fall, wenn ein Diabetes neu entdeckt wird. Bereits Erkrankte werden hoffentlich frühzeitig ärztliche Hilfe suchen, wenn der Zucker stark erhöht ist und nicht runtergeht.

MDelGchenxM


Wie kommst du, nach mittlerweile vier Jahren, damit zurecht Meister_Glanz?? Fällt dir noch irgendeine Sache schwer?? (Ich lese dich gerne) Was hattest du für einen Blutzuckerwert als du in die Notaufnahme kamst?? Wir hatten einen Diabetiker in der Klinik, der hatte einen Wert von über 1000, ich glaube sogar 1200...

Und wer weiß, vielleicht finde ich ja in so einem Forum meinen Traummann? -hehe- Im Gedanken habe ich, ich wäre lieber mit einem Diabetiker zusammen als mit einem ohne diese Krankheit.. Vielleicht denkt man so am Anfang -grins-

Ich wünsche schon einmal eine gute Nacht !

:p>

M6eisterQ_Glanxz


Hab mich arrangiert. Muss halt messen und spritzen, aber ansonsten leb ich grösstenteils wie vorher. Mein Glück ist, dass mein Körper mitspielt und ich einfach zu guten Werten komm. Hab seit der Diagnose und den ersten zwei, drei Monaten danach keinen HbA1c über 6 mehr gehabt. Vielleicht wär ich etwas gestresster, wenn die Werte nicht so gut wären. Aber dazu mach ich mir dann Gedanken, wenns mal soweit sein sollte ;-)

Mein Wert bei der Einlieferung lag bei 54 mmol/l, also rund 970 mg/dl. Unschön. Die Erfahrung hat gereicht, dass ich peinlich darauf achte, nie wieder einen stark erhöhten BZ zu haben.

Ein Diabetiker hat natürlich mehr Verständnis für die Krankheit als jemand, ders nicht aus eigener Erfahrung kennt. Bei meiner Freundin und mir wars halt so, dass wirs gemeinsam kennen gelernt haben. Sie ist dann auch mal mit an ne Schulung im Spital gekommen, weil sie sich dafür interessiert hat. Fand ich auch gut, grad am Anfang wird man mit derart vielen Infos gefüttert ... Ich war gar nicht so aufnahmefähig. War sehr schnell müde und hatte irgendwann genug. Wenn sie dabei war, hat die Beraterin viel repetiert, ihr erklärt und langsamer erzählt. War ne Art Pause für mich ;-)

Ich find aber, der Diabetes sollte in der Partnerschaft keine Rolle spielen. Möglichst.

poraxxa


@ Meister_Glanz

Ob 2IE oder 10. Die Nadel wird gesteckt.

Jein.

Man sollte nicht vergessen, dass Insulin ein Masthormon ist und es bei grossen Mengen, schon zur unerwünschten Gewichtszunahme kommen kann. Die Mediziner sind sich auch noch nicht so ganz einig, ob zu hohen Mengen, von außen zugeführten Insulin, nicht auch schädlich sein könnte.

Ganz unrecht hast du natürlich nicht, da in der Regel, ein Typ 1er meist nicht das Problem hat, da bei ihm keine Insulinresistenz vorliegt und dadurch nicht so viel Insulin spritzen muss.

@ MelchenM

Ich merke diese hohen Werte von manchmal 300 ja gar nicht...

Das solltest du aber schon merken.

Typisch, bei so hohen Werten, sind häufiges Wasserlassen und starker Durst.

LDouisiOaGna


Ich find aber, der Diabetes sollte in der Partnerschaft keine Rolle spielen. Möglichst.

Das sehe ich genauso. Ein gut eingestellter Diabetiker ist kein Pflegefall, und auf einer Krankheit würde ich nicht wirklich eine Partnerschaft aufbauen wollen, weil da schnell das Gefühl von Abhängigkeit aufkommt, so die Versorgungs-Nummer, kümmer dich um mich, pass auf mich auf usw usf. - Im Freundeskreis einen Diabetiker zu haben wäre da was ganz anderes.

Mein Mann hat keinen DM, aber ich fürchte, er könnte ein Kandidat dafür sein. Bei mir hatte Oma DM und Mutter hat auch DM, wobei meine Mutter ihn so im Alter von ca. 50 Jahren diagnostiziert bekam, obwohl sie nicht wirklich Übergewicht hatte, also schon einige Jahre eher als meine Oma, und ich dann eben mit Mitte 30. Mein Mann ist auch normalgewichtig, stopft aber tonnenweise Süsses in sich rein, sein Vater (übergewichtig) hat einen DM, und die Oma väterlicherseits (Normalgewicht) hatte ebenfalls DM. Vor zwei Jahren zu Weihnachten, als ich noch Insulin gespritzt habe, haben wir mal ordentlich Stollen gegessen, und ich weiß noch, dass sein Wert nach einer Stunde oder so knapp unter 180 lag - das fand ich recht viel, also seine Nüchternwerte sind okay, aber das mit dem Stollen, auch wenn das ne KH-Bombe ist, da fand ich schon, dass der Körper ein wenig zu lange gebraucht hat, die Spitzen runterzudrücken. Daher behalten wir es im Auge, einmal im Jahr teste ich seinen BZ, nur für alle Fälle.

M-eisEter_xGlanz


Man sollte nicht vergessen, dass Insulin ein Masthormon ist und es bei grossen Mengen, schon zur unerwünschten Gewichtszunahme kommen kann. Die Mediziner sind sich auch noch nicht so ganz einig, ob zu hohen Mengen, von außen zugeführten Insulin, nicht auch schädlich sein könnte.

Klar. Ich schau ja auch, dass ich nicht zu viel pro Tag spritzen muss, dass es nicht zu sehr ansetzt. Wenns ne Pizza am Abend gibt, muss es danach nicht auch noch nen Bananensplit zum Dessert geben. ;-) Ich habs da eher darauf bezogen, dass ein krampfhaftes Sparen beim Typ-1-Diabetiker nicht nötig ist, da eh gespritzt werden muss. Völlerei ist aber natürlich auch nicht der Sinn der Sache. ;-)

Das sehe ich genauso. Ein gut eingestellter Diabetiker ist kein Pflegefall, und auf einer Krankheit würde ich nicht wirklich eine Partnerschaft aufbauen wollen, weil da schnell das Gefühl von Abhängigkeit aufkommt, so die Versorgungs-Nummer, kümmer dich um mich, pass auf mich auf usw usf.

Es ist sicher von Vorteil, wenn der Partner eine grundsätzliche Ahnung hat. BZ-messen, ggf. auch spritzen ... wobei ich da jeden versteh, ders nicht machen möchte. Es ginge auch nur um die Notfälle. Ich glaube zwar nicht, dass das bei mir ein Thema ist in nächster Zeit. Ich selber hätte auch Mühe, bei jemand anderem irgendwas subkutan zu spritzen. Bei mir selbst ists kein Problem. Aber bei anderen ... hätte wohl zu sehr Angst, Schmerzen zu verursachen.

M)elcshxenM


Ja Praxa das müsste ich... Morgen werde ich zu meiner Diabetologin gehen, meine Nadeln gehen aus und auch die Teststreifen... Und da werde ich ihr das mal sagen, dass ich einen Kurs oder eine Schulung oder sonst etwas mitmachen möchte... Sie wird zwar erstmal sagen, versuchen sie erstmal mit der Situation klar zu kommen und solche Dinge... Ich musste schon immer viel auf Toilette.. Daran merke ich die zu hohen Werte nicht.. Und mein Durst.. Nunja, ich bin froh, wenn ich einen Liter am Tag drinke..

Natürlich ziel ich nicht darauf ab, einen Freund zu finden der auch Diabetiker ist, aber wenn es so wäre, fände ich es toll ! Ich müsste nichts erklären.. Er wüsste genau was er im Notfall tun müsste, weil er sich da am besten hineinversetzen kann...

Und gestern habe ich endlich mal wieder gekocht seit August -grins- gefüllte Paparika... Ich musste ja nur den Reis berechnen.. Aber ich muss euch ehrlich sagen, wenn ich koche und ich weiß schon, du musst jetzt wieder das und das und das ausrechnen, vergeht mir die Lust am weiterkochen und ich würde es wohl erst fertig kochen, wenn mein Bauch richtig schmerzt und knurt vor hunger... Da vergeht einen ja sämtliche Lust auf dieses Essen..

Weihnachten wird wohl die schlimmste Zeit des Jahres sein... So viele Süßigkeiten, so viel leckeres Gebäck und und und... Ich möcht mir ja net jede Stunde ne Nadel setzen, also muss ich wohl mehr verzichten... Plätzchen, Marzipan, Nüsse, ach gott, lecker lecker...

:p>

MteistFer_[G[lanz


Ich hab damals von meiner Ernährungsberaterin einen Zettel bekommen, auf dem die wichtigsten Nahrungsmittel mit Portionsgrössen und KH-Gehalt aufgelistet waren. Sie hat das auf meinen Kalorienbedarf hin ausgerechnet. Hab das dann an den Küchenschrank gehängt und mir so eingeprägt. Die Menge Reis, Nudeln o. Ä. entsprechen 5 KE (was ich mir mit der Zeit auch als Richtgrösse für eine für mich stimmige Mahlzeit eingeprägt hab). So musste ich irgendwann nicht mehr rechnen, sondern nur noch abwiegen. Oder auch nur noch schöpfen. Irgendwann hat mans raus. Und dann kommt auch der Spass wieder. ;-)

Beim Gebäck ist das Problem halt das, dass man da über den ganzen Tag verteilt immer mal wieder was nascht. Da ich nicht sooo wahnsinnig auf Süsses steh, kann ichs recht gut managen, indem ich einfach mal ein paar ess, dafür spritz und dann die Finger davon lass. Wenn du immer wieder reingreifst, bleibt dir kaum was anderes übrig, als hin und wieder dafür zu spritzen.

M3e|lch&enxM


ja das hoffe ich sehr, dass diese Freude wieder aufkommt... Denn Essen war, nunja, kein Hobby, keine Leidenschaft, mehr die einzigst richtige Freude in meinem Leben) Essen war einfach was tolles... Aber ich fühle und denke einfach noch falsch... Ich berichte, wenn der Spaß wieder kommt ;-)

Ja, ich muss es halt miterleben, gelle... Vielleicht frag ich auch morgen mal meine Ärztin, ob sie mir Tipps mitgeben kann... Ich war halt doch eine recht große Naschkatze...

MKewismteMr_Glanxz


Bei Nüssen ist das Problem ja relativ gering. Gibt zwar welche, die KH enthalten (Cashews zB.), aber in der Regel kann man da beherzter zugreifen. Oder, auch wenns blöd tönt, Kaugummi. Der Mund hat was zu tun und man gerät weniger in Versuchung, was zu essen.

Mdelc\henxM


Kommt auf die Menge (mal wieder) an.. Maronen, 125 g, 5,1 KE; Hasselnüsse, 125 g, 1,3 KE; Walnüsse, 20 g (5 Stück), 0,2 KE... (bei mir ändert sich eine KE um 1/50) -das Buch was hier neben mir liegt ist ganz hilfreich-

Stimmt, Kaugummi hatte ich auch schon ganz verdränkt wie den Kakao -lach- Mir hat das immer geholfen; das halt ich mir mal im Hinterköpfchen bereit bei den großen Familientreffen (Fressorgien -lach-)

Rfainxer8


Hallo Melchen,

wenn du die Ernährung immer als Einschränkung betrachtest, dann wirst du mit deinem Diabetes immer auf Kriegsfuß stehen.

Such die eine Ernährungsumstellung, die viel Wert auf Genuss und selbst zubereitete Mahlzeiten legt, bei der du auf vorhandene Rezepte und Austausch mit anderen bauen kannst. Ich kann dir z.B. LOGI sehr empfehlen. Das ist ein bisschen an gesunde Mittelmeerkost angelehent und für Diabetiker bestens geeignet. Sieh dich doch einfach mal hier im [[http://forum.logi-methode.de/ Forum]] um und überlege, ob das nichts für dich wäre.

Beste Grüße, Rainer

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