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Diabetes, Alkohol, Insulin

MWarul'abauxm


Ich finde auch, dass man mit LOGI gut fährt.

Man kann sich bestens informieren. Wobei ich auch schon in Daibetikerkoch/Backbücher geguckt habe. waren so ausgelegt, wie ein normales Kochbuch. Ich sah nie Unterschiede, außer dass die KE angegeben waren und viel mit Süßstoffen gearbeitet wurde.

Viel hilfreicher sind da wirklich die LOGI Kochbücher. So viele leckere REzepte mit niedrigem glykämischen Index.

Und was heißt überhaupt ausrechnen? Man hat Appetit auf etwas, was man kochen will, man gebe, sofern im Kochbuch nix angegeben ist, alle Zutaten auf fddb ein und man weiß, was Sache ist. Das dauert nicht länger als hier zu posten......

Und wer kein Geld hat, diese Bücher zu kaufen – die stehen in jeder Bücherei rum, oder lassen sich dort auch anfordern.

MHeishterU_Glanxz


Berechnen muss man ja trotzdem die Menge. Ich finde auf der Seite heraus, was wie viel wovon enthält (find ich übrigens sehr praktisch, ich hab die App grad runtergeladen fürs iPhone), dann muss man das aber noch auf die Menge übertragen, die man davon tatsächlich gegessen hat. Bei Gerichten mit einigen KH-haltigen Zutaten ist das schon etwas aufwändiger als wenn man ein Fertiggericht kauft. Aber auch da, Sachen, die man oft macht, hat man irgendwann gut im Griff und weiss, für ein Stück von Kuchen X muss ich Y IE spritzen.

M1el(chenM


Ja rechnen muss man auf alle Fälle (vor allem wenn man einen Faktor von 1,25 hat :-) )

Es ist ja nicht gesagt, wenn man 5 KE isst muss man sich auch 5 IE spritzen ! (Aber meine Faktoren sind noch niedrig: morgens 1,5; mittags 1; abends 1,5; und die zweite Zwischenmahlzeit auch 1,5)

Was das schlimmste an dieser Erkrankung ist, sind die Folgeerkrankungen. Und ich persönlich finde es absolut schlimm, dass man das mit seinen hohen Werten nicht merkt, dass man sich das antut (man hat ja keine Leiden oder Schmerzen)!! Fontal, absolut !

Ich würde gerne mal so essen wie du Marulabaum ! Ich meine, für den Körper ist so eine Essenseinstellung bestimmt nur gut, aber diese Grammabwiegung würde mich nerven. Und dann hat man ja doch mal hunger auf was Süßes oder anstatt 20 g Mandarinen doch mal 60 g...

Danke Reiner für deinen Tipp ! Ich werde mal nach Logi schauen ! :)

Mnaru\labxaum


für den Körper ist so eine Essenseinstellung bestimmt nur gut, aber diese Grammabwiegung würde mich nerven. U

Es ist aber der einzige Weg, zu kontrollieren, was habe ich schon gegessen, was kann ich noch.

Und wie gesagt: ich habe keinen Appetit auf Süßes mehr. Und der ist wirklich nach 10 Tagen verschwunden, wenn man "LOGI"sch ist. Weiß eben glykämisch niedrig.

Es ist doch nur abends so, dass ich da noch schaue, was ich essen kann. Ich lasse mir doch nix diktieren, sondern ich diktiere und schaue, was übrig bleibt.

Esse ich morgens tatsächlich mal 40 KH, was ich ja nur weiß, weil ich bei fddb eingegeben habe, weil ich das, was ich essen will, eben so geartet ist, muß ich eben den Rest des Tages schauen, was dann "paßt". Das hat aber wenig mit Verzicht zu tun als eben mit bewußter Planung, was ich denn noch mit 35 g KH anfangen kann.

Wer einfach sooooo dahin isst, weiß doch im Grunde genommen gar nicht, was er wirklich verzehrt.

Sorry, aber ich jahrelang der Meinung, ich esse nicht viel und sowieso... Große Klappe aber von nüschte ne Ahnung. Und lag damit eben genau daneben.

Hätte ich mal früher wirklich alles bei fddb eingegeben (ich wußte nicht, dass es so was praktisches überhaupt gibt) wäre ich mal drauf gekommen, wie ungesund ich esse. 3 Tafeln SChokolade, die Tüte Chips, dicke Soße auf noch mehr Nudeln – ich wußte gar nicht, was ich mir antue. Und war entsetzt. Ich war der Meinung, genau richtig zu essen.

Und bin an manchen Tagen sicherlich auf 4000 kcal gekommen, sehr leicht sogar und das GAnze eben völlig sorglos.....

Und nun habe ich den Salat.... Diabetes 2. Ist auch nur rausgekommen, weil meine Augen schon geschädigt sind. Und meine Beine hatten neurologische Störungen mit restless leggs.

Was völlig verschwunden ist, seitdem ich die KH einschränke. Meine Neurologin erklärte mir, dass durch den hohen Zucker im Blut immer mikrofeine Entzündungen in feinen GEfäßen sind. Und tatsächlich, ohne Kohlenhyderate ist das mit den restless leggs völlig verschwunden. Am Anfang habe ich ja gedacht, ach mal daneben hauen wird schon nicht so schlimm sein... Doch, ich merke es sofort am Kribbeln meiner Beine.

NOch mal zurück zum Essen. Ich bestimme was ich essen will. Habe ich Lust auf Putenschnitzel, rauf auf die Waage. Zettel liegt immer daneben, da notiere ich eben, was das Ding wiegt. Gemüse habe ich als Beispiel Brokkoli. Da nehme ich Pi mal Daumen ein Stück, um von der Waage zu erfahren, das sind 224 g, die ich da habe. Und noch eine Zwiebel dazu, die wiegt 63 g, und noch eine Hand voll Champignons, die Waage zeigt mir 127 g an, ich brate mit Olivenöl, ein Eßlöffel sind 10 g und fddb spukt mir dann aus, was ich nun gegessen habe.

Das ist ein Aufwand, der maximal 2 Minuten mit dem Auswiegen kostet. Wo ist da das Problem?

Ich esse zwischen 1500 und 1800 Kalorien, ganz unterschiedlich. Gestern waren es zufällig mal 1583 kcal mit insgesamt 12 BE.

Rechnen tut fddb, ich esse nur, aber es kommt ja bestens hin. Wie soll ich sonst wissen, wie ich mit den BE's liege, wenn ich das nicht kontrolliere (sprich aufliste)?

MQeisoterg_2G1lanxz


Hätte ich mal früher wirklich alles bei fddb eingegeben (ich wußte nicht, dass es so was praktisches überhaupt gibt) wäre ich mal drauf gekommen, wie ungesund ich esse. 3 Tafeln SChokolade, die Tüte Chips, dicke Soße auf noch mehr Nudeln – ich wußte gar nicht, was ich mir antue. Und war entsetzt. Ich war der Meinung, genau richtig zu essen.

Gut, dass das nicht grad optimal ist, sollte man auch ohne Website erkennen ;-)

Aber toll, dass dus so gut im Griff hast nun und es für dich stimmt.

Das Abwiegen ist daheim natürlich praktisch, auswärts gehts aber halt nicht. Darum muss man auch sein "Auge" schulen, damit man auch abschätzen kann, was man gerade isst.

MZarjulaPbaum


Das Abwiegen ist daheim natürlich praktisch, auswärts gehts aber halt nicht. Darum muss man auch sein "Auge" schulen, damit man auch abschätzen kann, was man gerade isst.

Wenn ich mich daran halte: kein Kuchen, kein Brot, kein Reis, keine Kartoffel – kann ich auch unterwegs überleben. Entweder nehme ich mir was entsprechendes mit oder ich esse nur Fleisch und Gemüse (doppelte Portion). Wenn es mich eiskalt erwischt: eine Tüte Nüsse ist leicht zu erwerben. SElbst Mäcdoof: ich kaufe mir für den schnellen Hunger dann 2 Cheeseburger, die ich ohne die Pappe drumrum esse, Salat dazu – bestens. Keine Belastung für den BZ, der steigt höchstens von 100 auf 114....

Ich geh auch mal ne Wurst essen, im Imbiss hier gibt es Bisonwurst (3 % Fett), dazu Senf, Brötchen(Pappbrot dazu bestelle ich sofort ab).

Beim Italiener esse ich massenhaft Anti-Pasti, Oliven, Carpaccio, Mozarella.

Überhaupt Pizza: mache ich ziemlich oft. Aus dem lila LOGI-Buch: Auberginen in SCheiben schon mal im Backofen 5 Minuten vorbraten lassen, dann belegen wie man das bei einer Pizza auch machen würde. Ab in den Ofen. Köstlich. Trotz Verzicht auf glykämisch ungünstigen Teigs.....

F$annKYzOxI


Hallo MelchenM,

ich wollte einmal meine Bewunderung darüber aussprechen, wie zuversichtlich und aufgeschlossen Du mit Deinem Diabetes umgehst @:) . Leider habe ich sehr viele (frisch manifestierte) Diabetiker kennengelernt, die nicht so viel Willen aufgebracht haben, sich mit ihrem Diabetes auseinanderzusetzen. Kommenden Februar habe ich selbst mein 20jähriges Typ-I-Jubiläum und war als Kind oft stationär in einer Spezialklinik.

Zu Deiner Eingangsfrage: Probier es unbedingt aus und miss Deinen Wert dabei (und nach der Alkoholaufnahme!) häufiger. Alkoholaufnahme und -abbau wirken sich direkt auf Deinen Insulinbedarf aus; Aufnahme erhöht BZ, Abbau senkt ihn. Die Alkoholwirkung einschätzen zu können setzt aber voraus, dass man vorher einen guten Überblick über seine Stoffwechsellage ohne eben diese Wirkung hat. Sollten Nachtwerte bspw. noch unbefriedigend oder unklar sein, bringt es wenig, gleich mit wirkungsrelevanten Mengen zu experimentieren.

Das gleiche gilt für das Erkennen von Unterzuckerungssignalen: Teste sie als Signal und nicht als "Fehltritt". Zwar verändern die sich auch, aber die meisten bleiben bestehen. Das verschafft Dir auch bei alkoholfreien Unternehmungen Sicherheit. Versuche mal, regelmäßig vor dem Testen Deinen Wert zu erraten, wenn Du das nicht ohnehin schon machst ;-) .

Auch als Diabetiker kann man feiern gehen. Anders als bei Nicht-Diabetikern ist der Grad der Gefährdung, der dabei entstehen kann. Also ist es notwendig, dass Du immer noch eine konkrete Einschätzung über Dich und Deinen Körper treffen kannst und nicht so viel trinkst, dass Dir genau das nicht mehr möglich ist gut, diese Einstellung finde ich auch unabhängig vom Diabetes sinnvoll . Ich bin auch so leicht wie Du (52kg) und vertrage nicht besonders viel. Einmal habe ich mich in die Situation gebracht, dass ich wirklich betrunken (wenn auch nicht orientierungslos) war, d. h. mich nicht mehr vernünftig einschätzen konnte und auf einmal auf dem Nachhauseweg so bei mir dachte "Gleich kippst Du um.". Glücklicherweise hatte ich noch ein wenig Notfall-Traubenzucker bei mir und im Zeifelsfalle hieß es in unserer Klinik auch "Erst essen, dann messen.".

"Notfallzucker" aus der Leber hilft nichts, wenn relativ dazu einfach zu viel Insulin im Körper ist. Das ist ein Grund, weshalb sich Diabetiker mit gefährdenden Unterzuckerungen auseinandersetzen müssen, Nicht-Diabetiker hingegen kaum. "Notfall"-Zucker heißt er vielleicht deshalb, weil es ein Notfall-Medikament (Glucagon) gibt, welches die Leberreserven mobilisiert und den Zucker dadurch erhöht, sofern man vorher keinen leber-blockierenden Alkohol getrunken hat.

Zu meiner Praxis: Ich spritze pro Portion Alkohol sehr wenig und berechne z. B. nur max. (!) 1 KHE pro Flasche Bier/Glas Wein. Bei sehr trockenem Wein auch nichts. Als Pumpenträger passe ich nur in Tanzclubs meine Basalmenge nach unten an. Meistens nehme ich Extra-KH zu mir (ein Glas Saft zwischendrin oder Snacks). Um Cocktails mache ich aber meist einen Bogen (eh oft zu teuer oder zu eklig-süß), weil ich mich bei den Schätzungen wirklich schwer tue, Longdrinks sind auch nicht meins. Zum Alkohol-Testen wurden wir damals als Jugendliche von der Stationsärztin in die Kneipe 100m weiter geschickt – mit dem Auftrag, engmaschig zu messen und die Mengen sowie Art von Alkohol aufzuschreiben :[] .

Viel geholfen hat mir der Austausch mit anderen, gerade Gleichaltrigen, die näher am eigenen Lebensstil dran sind. So muss man nicht zwingend alle Fehler selbst machen. Ob das das KH-Schätzen, Messen, Sport oder Alkohol ist. Vielleicht könntest Du ja über Deine Diabetologin, Schulungen oder Selbsthilfe-Angebote den "Live"-Kontakt zu anderen finden? Das ist sicher einfacher als das sequenzielle Schreiben in Foren (Frage – Antwort, die neue Frage aufwirft – neue Frage – alte Frage noch nicht beantwortet – ...).

"... krall ihn Dir und zähme ihn", wie Louisiana schon schrieb :)^ . Das klappt wirklich. Und Du bist nicht dumm, das sind gute Voraussetzungen :)* .

MFelc`henM


Hallo FannYOI, danke für deine Worte für mich !!

Ich hatte ja gerade den Termin bei meiner Diabetologin. Das Brennen könnte an der Länge der Nadel liegen (4 mm benutze ich und nun soll ich 6 mm ausprobieren). Ansonsten muss das Insulin gewechselt werden. Also meine Ärztin ist wirklich sehr nett und hört sich auch die Probleme an ! Man kann einfach nur gerne zu ihr gehen :) Und ich habe auch nach einer Selbsthilfegruppe gefragt, aber sie meinte es gäbe keine (nach ihrem Wissensstand) aber sie erkundigt sich noch einmal für mich. Es gibt zwar eine für 2er Typen, aber ich muss ja nun nicht wirklich auf die Kalorien achten, also bringt mir das dort auch nichts... Ansonsten hat sie mir nur diese Foren angeboten.. Kennt ihr noch gute Foren für 1er Typen ??? ??

Was mich ein bisschen besorgt.. Ich hau die Süßigkeiten nur so rein und ich nehme nicht zu (kann man ja super ausrechnen die KEs dazu :-) ) Aber vor zwei oder einem Monat habe ich genau das Gleiche gewogen.. Ich sehe nicht magersüchtig aus, aber das ist doch sehr komisch (52,2 KG)... Und eine Freundin meinte, ich habe ja ein Bäuchchen, das sieht ja süß aus -hehe- Sie wollte schon fragen, in welchem Monat -lach-

Und am Montag kommt der Anruf, sie haben Eisenmangel, sie müssen wieder kommen -lach- Oh ne, dann gibts ne Spritze... Meine Werte waren ja schon in der Klinik super schlecht...

Der Langzeitwert... Ehrlich gesagt, kann man den ja net so wirklich wahrnehmen... Denn wenn du mehrere tiefe Unterzuckerungen hattest und dann auch wieder erhöhte Werte gleichen diese sich ja zu Mittelwerten aus... Versteht das einer?? Also kann man den ja net so richtig glauben, oder?

Beim Alkohol, kann ich meinen Werten nicht so recht glauben, wie du ja sagtest FannYOI... Die Schwanken mir da zu arg, und wenn ich dann auch noch den ganzen Abend mich bewege.. Also esse ich immer mal wieder was zwischendrin.. Lieber höhere Werte für einen Tag (bzw. Abend), als so ne Unterzuckerung mitmachen (vor allem bei Alkohol)... Ich denke das ist ganz gut so gedacht...

Joah, meine Unterzuckerungen fühlen sich kalt schwitzig an... Und wenns noch niedriger ist, dann dreht sichs leicht bei mir oder ganz schlimm, dann fühl ich mich wie ein Betrunkener :) Also ich merke sie doch schon gut :) Es ist nun einmal ein Vorkommen bei dieser Krankheit... Es strengt zwar den Körper an, aber man weiß ja was zu tun ist in so einem Moment !

Ich hoffe euch geht es allen soweit ganz gut !!

Seit ganz lieb gegrüßt !

MKeister_qGlaxnz


Der Blutzucker schlägt sich erst nach einer gewissen Zeit (6 Stunden konnte man mal lesen) im HbA1c nieder. Da du eine Hypo wohl rascher korrigierst, nämlich dann, wenn sie sich bemerkbar macht, wird das kaum Einfluss auf den Langzeitwert haben. Gefährlicher sind zu hohe Werte. Die bemerkt man nicht, sofern sie eine gewisse Höhe nicht überschreiten.

FrannxYOI


Das ist doch schon mal eine gute Aussicht mit der neuen Nadellänge; das Spritzen ist dann hoffentlich angenehmer und vor allem gelangt das Insulin dahin, wo es hingehört – so werden bestimmt auch ein paar BZ-Schwankungen beseitigt :)^ . Auf eine Selbsthilfegruppe für Typ-II-er würde ich an Deiner Stelle auch eher verzichten. Wie Du sicher am Verlauf des Fadens gemerkt hast, gibt es bei dem Diabetestyp oftmals andere Interessensschwerpunkte.

Zu Deinem Gewicht(-sproblem – wie alt und groß bist Du denn?) fällt mir auf: Wenn Du eine positive Energiebilanz über Süßigkeiten erreichen möchtest, kann das durchaus kontraproduktiv sein. Geraten die BZ-Werte nach so einer Mahlzeit außer Kontrolle, nimmst Du im blödesten Falle deshalb nicht zu, weil Du direkt in eine Ketoazidose steuerst. (Bei den meisten Diabetikern geht das zwar nicht total schnell, bei mir bspw. schon.) Dann baut dein Körper eher Fett auf ungesundeste Weise ab. Wäre es nicht eine Idee, etwas Vernünftiges, vielleicht Eiweißreiches zu essen und ein wenig Sport zu machen? So sieht das angefutterte Gewicht dann auch nicht so unförmig aus ;-) . Wenn Dir ohnehin Eisen fehlt: Linsen oder Fleisch/Leber ]:D liefern sowohl Eiweiß als auch Eisen, Nüsse hattest Du ja eh schon im Visier :-) . Wäre das eine Idee für Dich? Dein Körper hat in letzter Zeit einiges mitgemacht, der braucht doch eigentlich erst mal Kraftfutter. Daher noch ein anderer Ernährungstipp für Unterzuckerungen: Saft statt Cola.

Ein schönes Wochenende wünsch ich *:) .

M'elchxenM


Grüß dich, ja die Nadellänge lässt sich schöner spüren, also nicht mehr so ein arges Brennen (aber das muss ich noch einmal überwachen ;-) waren ja erst ein paar Stiche) Und da kam mir gerade auch schon wieder eine Frage auf. Zwar nicht wichtig, aber das beschäftigt mich. Wie machst du / ihr das, wenn ich z. B. 19 IE spritzen muss und mein Pen lässt nur 15 IE aufziehen (weil Insulin alle ist). Ich finde es eine Verschwendung, also spirtze ich mir die 15 IE und wechsel dann das Insulin und spritze noch einmal 4 IE, obwohl es dann zwei Piekse sind... Oder soll ich dann doch gleich das Insulin wechseln ???

Joah, die 2er müssen sich gesund ernähren, viel Sport treiben und noch was beachten. Aber die müssen auch nicht spritzen :) Ne, das würde mir nicht wirklich was bringen, die werden nur über Essen reden -hehe- Sollen sie auch, aber ohne mich :)

Wegen des Eisens (ich habe schon immer nen Mangel, das geht schon Jahre) sagte die Ärztin schon, dass es mit einer Spritze auf voll gespritzt wird -grins- Dann ist erstmal wieder Ruhe. Ja ich weiß, Rotes Obst ist super.. Nüsse, oh ja, bald ist es soweit -grins- Kräuterblut war auch immer in Ordnung für mich.

Saft ist schlecht bei mir ! Ne Cola wird nicht "schlecht" und die steht gerne mal 6 Wochen neben meinem Bett ;-) Du siehst, das dürfte nicht viel ausmachen.

Und was ich noch dazu weiß, ab einen Wert von 250 kann sich erst Aceton bilden. Ich habe so ein Gerät von meiner Ärztin bekommen (auch ein Blutmessgerät für Keton) weil ich ja doch noch höhere Werte hatte. Über 200 komm ich schon nicht mehr. Ich werde so alle paar Monate messen, wahrscheinlich eher, wenn ich krank bin oder so einen hohen Wert habe.

Und zum Gewicht: bin 1,66 groß und bin 25 Jahre jung. Also auch kein Teeniealter mehr. Langsam müsste doch das Fett mal ansetzen -grins- Meine Bauchform passt echt gut zu mir, es sieht süß aus... Naja.. Ihr seht es ja nicht ;-)

Beim BMI steh ich gerade so an der Grenze. Und einfach von der Zahl her, schockiert es mich doch etwas ! Können gerne 56 (nach der Diagnose 49) sein, sieht einfach gesunder aus. Früher habe ich nach der Packung Chips schon gemerkt, dass es ansetzt, aber jetzt im Moment gar nicht...

( Heute biste gesund morgen bis ´n Diabetiker. Mir hat dazu auch niemand die Zeit gegeben. Hier, spritzen sie sich, hier haben sie ihre Pens, Blutzuckermessgerät, Nadeln, Lanzetten und Teststreifen nun können se wieder Heim.. – Ärger mich gerade wieder so a bissel – aber umsonst ;-))

Euch / Dir auch ein schönes Wochenende !

ein :)* für alle

M_eist!er_Glanxz


Spritzmengen über 6IE splitte ich grundsätzlich. Heisst, ich injiziere 6IE an einer Stelle, die nächsten 6IE an einer anderen etc. Dies, weil zu viel Insulin an einer Stelle eine Art Depot bilden kann, was die Wirkung verzögert. Früher hab ich immer alles auf einmal gespritzt, seit ich splitte, haben sich meine Werte verbessert. So als Idee einfach.

Ansonsten brauch ich Restbestände in den Novorapid-Pens auf, soweits geht. Beim Langzeitinsulin nehm ich jeweils einen neuen Pen, wenns für die letzte Dosis nicht reicht.

MwelckhexnM


Danke Meister_Glanz, dann werde ich auch erhöhte IE aufteilen. Ich merke zwar diese "Depots" (oder auch Knötchen) noch nicht, aber man kann ja vorsorgen ;-)

:p>

p raxxa


Ich finde es eine Verschwendung, also spirtze ich mir die 15 IE und wechsel dann das Insulin und spritze noch einmal 4 IE,............

Mache ich auch so. Weshalb sollte man den Insulin verschwenden?

Spritzmengen über 6IE splitte ich grundsätzlich.

Dann würde ich aussehen wie ein Sieb. :-D

Splitten tue ich erst ab 30 Einheiten.

Ja, ich weiß, dass sind Mengen, mit denen du wohl nicht in Berührung kommen wirst. Als Typ 2er (mit BE-Faktor 3, Korrekturfaktor 5), muss man sich leider, hin und wieder, auch mit solchen Mengen herumschlagen.

M}eisther_Gxlanz


Mehr als 20IE spritze ich selten, höchstens bei Pizza. Je nachdem. Und da spritz ich ja auch zeitlich gesplittet, daher spielts keine Rolle.

Es geht auch in einem, klar. Ich hab das aber mal gelesen, ausprobiert und gemerkt, dass es meine Werten gut tut. Weil die ganze Insulinmenge dann mehr oder weniger gleichzeitig wirken kann.

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