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Wie hoch ist der normale Blutzuckerwert?

Rdainexr8


Hallo Chevylady,

natürlich bringt der Zuckerbelastungstest [[http://de.wikipedia.org/wiki/Oraler_Glukosetoleranztest oGTT]] Klarheit darüber, wo du mit deiner diabetischen Störung stehst. Du weißt dann, ob es Diabetes oder Prädiabetes ist oder ob dein BZ in Ordnung ist. Ich finde es gut und richtig, dass dein Doc den oGTT machen lässt.

Die BZ-Werte können durch manche Medikamente beeinflusst werden. Allerdings haben Tabetten, die du vor 10 Tagen genommen hast kaum noch Auswirkungen. Wenn mit dem oGTT ein klarer Diabetes festgestellt wird, dann ist es so. Wenn er grenzwertig zum Prädiabetes ist, dann brauchst du sowieso einen Warnschuß. Für den ist es vollkommen egal, ob der oGTT-2-Stunden-Wert 195 (kein Diabetes) oder 205 (Diabetes) ist. Du bist in beiden Fällen ziemlich genauso krank bzw. gesund.

Ich drück dir die Daumen, dass der Test in Ordnung ist und kein Diabetes festgestellt wird. Berichte bitte mal über die Werte.

LG Rainer

GblamZour8mPaus


Meinen habe ich jetzt nicht im Kopf,

doch kann ich dir sagen, dass der Blutzuckerspiegel SCHNELL rauf geht!

Wenn du z.B. am Tag vorher Nudeln oder Pizza gegessen hast, dann ist er auf einmal sehr hoch.

Ich hab letztens auch ein großes Blutbild machen lassen,

das ich demnächst in gedruckter Form bei meiner Ärztin abholen werde.

Auch sie sagte mir, ich sei von Diabetes absolut weit entfernt. Meine Werte seien alle i.O.

Sobald ich das genau weiß, schreibe ich dir das hier rein!

Cthevyxlady


Na ich lass mich überraschen morgen.

Und – Tabletten wie Ibuprofen nehme ich auch heute noch. Aber die werden wohl keine großartige Rolle spielen. ":/

Ich soll den Test machen, da mein Vater und Tante Diabetes haben. :-/ Ich hoffe das ich das nicht vererbt bekommen habe.

RHaine%rx8


Hallo Chevylady,

auch wenn du die Veranlagung geerbt haben solltest, ist es kein Schicksal, dem du machtlos ausgeliefert sein musst. Das beste was dir passieren kann, ist dann ein zeitige Entdeckung der diabetischen Störung. Je eher du gegensteuern kannst, desto einfacher ist es und desto länger kannst du die Verschärfung des Diabetes aufhalten.

Bring uns erst einmal deine oGTT-Werte, dann können wir dir sagen, ob du gegensteuern musst und was du am besten machen kannst. Die Zuckerlösung ist übrigens eklig, aber da musst du durch.

Alles Gute für morgen, Rainer

CZhevylPadxy


*:) Danke dir. Ich bin ja einerseits natürlich auch froh, dass mein Arzt dahinterher ist. Er ist ja auch Diabetologe. Mein Vater war bei Ihm auch immer in Behandlung und meine Tante ist es. Von daher kann es ja nicht schaden.

Morgen weiß ich mehr und werde berichten :)z

CahevyNladxy


So Test heute morgen erledigt: Ergebniss: Diabetes.

Nüchternwert: 113

nach 1 Stunde: 235

nach 2 Stunden: 195

Jedoch ist der Langzeitwert (ich weiß noch nicht wirklich wie alles heißt) bei 5,5. Da meinte man das wäre sehr gut. Entweder ist es wirklich gerade im Anfangsstadium, oder aber es kommt von den Medikamenten, die ich in der letzten Zeit alle nehmen mußte. Außerdem konnte ich mich im letzten fast 3/4 Jahr kaum bewegen wegen meiner Rückengeschichte. Ich weiß ja, dass Bewegung das a und o ist. Aber außer leichte Krankengymnastik war ja nichts drin.

Ich wurde anschließend von einer Arzthelferin untersucht und Sie hat so Test mit einer Art Stimmgabel an meinen Füßen gemacht und mit noch so einem Teil, da mußte ich die Augen schließen und Sie hat mich gefragt, ob es eine Spitze ist oder ein glattes Teil was Sie an den Fuß drückt. Dann erfolgten noch Gewichtüberprüfung, Blutdruckmessung und Bauchumfangsmaße etc.

Alles in allem meint man wohl, dass ich eine untypische Patientin bin, da ich keinerlei Anzeichen habe, nicht übergewichtig bin etc.

Am Mittwoch soll ich zum Arzt rein. Und jetzt alle 3 Monate zur Untersuchung wegen Zucker- und Langzeitwert. Wo dann auch die o.g. Untersuchungen wieder gemacht werden.

Ich habe das Glück, dass mein Hausarzt ja Diabetologe ist. Ich kann jetzt erst mal nur abwarten. :=o Aber trotzdem ein blödes Gefühl. %:|

R;ain@erx8


Nüchternwert: 113, nach 1 Stunde: 235, nach 2 Stunden: 195

Hallo Chevylady,

da hat mein Daumendrücken nicht viel geholfen. Deine Werte zeigen eindeutig, dass du kurz vor der Diagnose Diabetes (ab oGTT-2h-Wert 200) stehst. Selbst wenn du wegen deiner augenblicklichen Krankheit mit den Medikamenten noch 10 oder 20 mg/dl abziehst, ergibt das kein anderes Bild. Der noch gute HbA1c sagt nur, dass du noch schön am Anfang stehst. Du musst dringend etwas tun! Je eher du anfängst, desto weniger streng können die Maßnahmen sein. Bedanke dich bei deinem Arzt, dass er dich zu dem Test gedrängt hat und bleibe unbedingt bei ihm für die quartalsweisen Überwachung.

Was du machen musst (jetzt ab sofort oder später dann schärfer) ist eine Änderung in der Ernährung und, falls du das noch nicht hast, möglichst viel Bewegung. Der wichtigste Punkt bei der Änderung der Ernährung sind die KH. Die solltest du moderat reduzieren und die einfachen KH (Weißmehl, Zucker, Stärke) möglichst weglassen. Ein Buch, in dem das gut beschrieben ist und auch Rezeptvorschläge gebracht werden, ist [[http://www.systemed.de/info/diabetes_leseprobe.pdf Stopp Diabetes]]. Das kann ich dir als Anfangslektüre sehr empfehlen. Vielleicht ist für dich auch der Diabetesteil von diesem [[http://forum.logi-methode.de/ Forum]] interessant. Stöbere einfach mal ein bisschen darin herum.

Wenn dein Arzt dir Metformin anbietet, dann nimm es. Das hilft dir dabei, den BZ möglichst gesund zu halten. Vielleicht bittest du ihn auch gleich darum. Vielleicht gibt er dir auch noch ein Messgerät und spendiert dir 50 Teststreifen auf Rezept. Ein gesunder BZ ist übrigens nüchtern unter 100, nie über 140, auch nicht nach dem vielen Zuckerwasser und nach 2 Stunden wieder unter 100 zurück. Du siehst, wie weit du davon schon entfernt bist. Selbst wenn dein Doc in die Krankenakte noch nicht "Diabetes" schreiben darf, solltest du ab sofort danach handeln.

Gewöhn dich aber erst einmal ein paar Tage daran, dass du (fast) Diabetes hast. Das war für uns alle ein großer Schock und viele sagen am Anfang: "Der muss sich geirrt haben, das kann gar nicht sein." Leider liegt fast nie ein Irrtum vor und der oGTT ist die zuverlässigste Diagnosemethode. Lass dich nicht unterkriegen und gehe die nächtsen Schritte besonnen und ganz in Ruhe an – so viel Zeit hast du.

LG Rainer

Chh e#vylxady


*:) Rainer

Ich werde in der Praxis jetzt auch als Diabetikerin geführt. Das hat man mir gesagt. :)z Ich habe eine Broschüre mitbekommen und soll mir die mal durchlesen. Am Mittwoch habe ich ein Gespräch beim Arzt. Die Arzthelferin die mir Blut abgenomme hat, sagte, wenn der Wert nach 1 Stunde über 200 ist, wird eigentlich abgebrochen. Aber mein Arzt wollte den 2. Wert auch noch.

Die andere Arzthelferin sprach von Metformin :)z

Das mit der Bewegung bekomme ich hoffentlich wieder hin. Ich war ja jetzt seit Juli eingeschränkt überhaupt etwas zu machen. Ich hatte letzte Woche einen Eingriff am Rücken. Vorher konnte ich mich kaum bewegen. Aber vorher habe ich immer was gemacht: Zumba, Pilates, Schwimmen etc. Daran sollte es nicht scheitern – solange wie gesagt der Rücken mitmacht. :-/

Ein Messgerät werde ich wohl nicht bekommen, da ich ja nur Tabletten benötige und alle 3 Monate zur Kontrolle muß. Aber auch das werde ich ja erst am Mittwoch erfahren.

Der Befund war wirklich erst einmal ein Schlag ins Gesicht. Aber es ist wohl so, dass ich es vererbt bekommen habe. :-/ Übergewicht etc. habe ich nicht und denke mich eigentlich auch ausgewogen zu ernähren. Meine anderen Blutwerte sind wirklich okay. ":/

RFainexr8


Das klingt nach einem guten Doc. :-) Frag ihn trotzdem nach den 50 Teststreifen, viele Ärzte spendieren die für neue Diabetiker trotz aller Einsparzwänge noch. Die nächsten wirst du dir allerdings dann selber kaufen müssen.

Bloß mal so als Idee wegen der familiären Häufung, dem Normalgewicht und dem eventuell langsamen Verlauf am Anfang: Sprich mal mit deinem Arzt darüber, ob es Mody-Diabetes sein könnte. Wenn du Glück hast, dann schiebt er entsprechende Gentests an. Die sind allerdings sehr teuer und eigentlich hast du auch nicht viel davon, wenn du es weißt. An der Behandlung würde das nichts ändern.

LG Rainer

CMhevyclaxdy


:)z das ist er. Ich bin da schon Jahre in Behandlung weil er gut ist. :)z

Wofür Teststreifen ??? Ich will mich jetzt erst mal selber nicht verrückt machen :|N Ich warte mal das Gespräch am Mittwoch ab :)z

Was ist das ??? Moby ??? ":/

Schönen Samstag *:) *:)

M>ei#st9erf_sGxlanz


Damit du gelegentlich deinen Blutzucker messen kannst. Alle drei Monate den HbA1c messen ist ja schön, aber mal eine aktuelle Standortbestimmung wär schon nicht schlecht.

Czhevylrady


ich warte mal ab was mein Arzt meint. Ich meine, was hätte ich dann davon zu wissen das er im einen Moment hoch oder niedrig wäre ??? Ich kenne mich absolut noch nicht aus damit. |-o ;-)

M|ei ster_VGlaxnz


Natürlich sollst du das erst machen, wenn du mit deiner Therapie angefangen hast, resp. aufgeklärt wurdest, was du zu tun hast worauf du achten musst etc. ;-)

m'arion Qaus_ wiexn


hier in austria bekommen auch die DM2er von der kranken kasse 2x50 teststreiferl pro quartal+anfangs ein BZ-gerät umsonst

mir hat es sehr geholfen anfangs öfter zu messen um zu wissen auf was ich ansteig,zu hoch ansteig-welche nahrungsmittel ich eher meiden soll+welche ich essen kann,ohne meinen BZ in schwindelnde höhen zu treiben.

SXchlitZza@uge6x7


Es ist schon recht naiv, auf Teststreifen zu verzichten. Gerade, wenn man noch gar nicht weiß, worauf der BZ reagiert, sollte man da mal öfter eine Messung durchführen. Dann weiß man, dass man, dass bei Gericht A der Zucker hochgejubelt wird, nach bestimmtem Obst (zum Beispiel Mango) hat man auch Höhenflüge.....

Diabetesrezeptbücher fand ich allesamt nicht so prall, weil die gar nicht so auf das wirkliche Einsparen von KH gedrillt sind. Dahinter steht immer, man hat ja Metformin und irgendwann spritzt man eben die durch die KH entstandenen Zuckerwerte runter.

Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genügend Insulin herstellen kann, um den durch KH entstandenen Blutzucker zu senken, dann ist es doch eigentlich logisch, dem Körper nicht mehr diese Menge an KH zu liefern. Dann muß die Bauchspeicheldrüse auch nicht Hilfe schreien.

Gut ernähren kann man sich mit den Rezepten der L.O.G.I Bücher, viel besser als mit dem Geschwafel in extra Büchern für Diabetiker.

Ich finde auch den kleinen LOGI Guide für 6.99 € wunderbar, da wird genau aufgelistet, wie die glykämische Last ist. Grün – alles ok, gelb – geht so, rot ist quasi äußerst ungünstig.

Die glykämische Last finde ich in Diabetesbüchern kaum mal aufgeführt. Laß den Diabetiker mal schön dumm, die Pharmaindustrie verdient nix an Menschen mit Typ Diabetes 2, die sich mit denkendem Hirn ernähren und somit kaum erhöhte Zuckerwerte aufweisen..... Man will ja irgendwann viel verdienen....

Ernährungsumstellung ist das A und O. Hilfreich auch das neu erschienene Buch von GU: Warum Bratkartoffeln schlank machen. Hier wird aufgelistet, wo restistente Stärke enthalten ist.

So gekochte Kartoffeln strotzen vor Stärke, die den BZ hochfährt, Kartoffeln, die gekocht und abgekühlt sind (am besten einen Tag vorher gekocht) haben diese Wirkung aber nicht mehr. Belasten also weniger. Als Beispiel mal so gesagt.

Wenn ich nie den Zucker messe, schwurble ich im aufgeühltenTeich rum, ohne den Boden zu sehen. Und da ja keinerlei Kontrolle ausgeübt wird, isst man irgendwas, in der Annahme, das sei schon gut so. Und dödelt dann vielleicht an Werten um die 200 herum.....

Es dreht sich nicht darum, sich verrückt zu machen, sondern genau zu wissen: A sollte ich eher meiden, das Essen war nicht das Gelbe vons Ei und bei B bin ich im grünen Bereich.

Ich habe das Meßgerät von a1D2 mit den entsprechenden Streifen. 50 Stück für ca. 11 €, übers Internet bezogen. Accucheck ist 3 x so teuer, vielleicht um 5 Einheiten genauer, aber es dreht sich ja um den Überblick.... Und ums Lernen, wie ich meine Bauchspeicheldrüse schonen kann. Und die Folgerkrankungen vermeiden kann.

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