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Wie hoch ist der normale Blutzuckerwert?

R2aixner8


Was ist das ??? Moby ??? ":/

Hallo Chevylady,

MODY ist eine erbliche Form von Diabetes und wird auch als [[http://de.wikipedia.org/wiki/MODY Diabetes Typ 3]] bezeichnet. Es gibt verschiedene Unterformen von Mody, die nach dem zugrunde liegenden Gendefekt unterschieden werden.

Für den Umgang mit deinem Diabetes ist es ziemlich egal, ob du normalen Typ 2 oder MODY-Diabetes (Typ 3) hast. Du kannst dir bei Mody höchstens ein bisschen auf die Schulter klopfen, weil du damit an deinem Diabetes noch weniger Schuld bist als ein Typ 2er. Interessant wird es dann noch, wenn du Kinder hast. Bei denen kannst du dann sehr zeitig nachsehen, ob sie den MODY-Diabetes von dir geerbt haben und kannst dich entsprechend verhalten. Falls dich dazu was interessiert, kannst du ja mal [[http://www.med1.de/Forum/Diabetes/645027/ hier]] die Fragen der Orthoptistin zu ihren Kindern durchlesen.

Ansonsten gewöhne dich erst einmal schön langsam an deinen Diabetes und lass dich von deinem Doc beraten. Wenn der so gut ist wie ich denke, dann wird er dir bestimmt auch die Selbstmessung des BZ nahe bringen.

LG Rainer

Chhevy*ladxy


*:) Rainer

Kinder habe ich keine. ;-) Aber ich denke mein Arzt ist wirklich so gut – er wird mir schon erklären was ich machen soll bzw. muß. Er hat meinen Vater damals schon super betreut und wird es bei mir auch machen. Die Frage ist, ob ich bei einem Langzeitwert von 5,5 schon Medis erhalte. Ich kann ja erst mal nur abwarten. Ich denke vieles mehr kann man über Ernährung steuern. Ich hoffe mich ja bald wieder normal bewegen zu können. Halt wie vor der Rückengeschichte. :-/ Das hat mich ganz schön nach hinten gehauen. Vorher habe ich immer was sportliches gemacht. 2 x in der Woche mindestens. Aber selbst schwimmen gehen war mit dem Rücken eine Qual und daher habe ich es sein lassen.

Das ich gefährdet bin weiß ich schon lange und mein Arzt hat ja immer zwischendurch auf diverse Zuckerteste bestanden – aber bisher war es immer mal höchstens grenzwertig. So war es jetzt doch erst einmal ein Schock. :=o

Sxchl>itz;augex67


Ich frage mich bloß immer, welchen HIntergrund hat der Arzt mit dem, was man essen darf oder könnte oder eben auch nicht? Ich würde ihn immer nach der glykämischen Last fragen, um zu sehen, ob er Ahnung hat.

Welcher Arzt kocht zu Hause KH-reduziert wie ein Diabetiker? Und gibt da Erfahrungen weiter ??? Seit wann ist er eigentlich Diabetologe? Und weiß er, dass sich seit seiner Ausbildung vor vielleicht 15 Jahren das Wissen um die Ernährung vöölig verändert hat?

Gerade beim Anfang von Diabetes Typ 2 kann man mit entsprechender Ernährung zu Werten zurückkehren, die auch ein Gesunder hat. Erzählt er das auch?

Offensichtlich nicht, wenn er nicht mal bespricht, den Blutzucker, zumindest anfangs recht häufig zu messen, um zu sehen, was eigentlich Sache ist.

Bewährt: Messung eine Stunde nach der Mahlzeit, Messung 2 STunden nach der Mahlzeit. Die erste Messung sollte 150 auf gar keinen Fall überschreiten, bei der 2. Messung sollte man nicht über 110 liegen. Das wären gesunde Werte.

Da hier eine Krankheit vorliegt, ist es eben erstrebenswert, die Werte eines Gesunden zu erzeugen. Und das muß man eben denkend mal selbst gestalten. Der Arzt kocht nicht für einen.

Sollte dieser Arzt umfangreiche Ernährungsberatung machen, ist er ein guter Arzt. Bleibt der Zucker zu hoch, ernährt sich der Kranke falsch, oder der Arzt hat keine Ahnung und erzählt den alten Kram, den man früher Patienten erzählte – die dann irgendwann an der Nadel landen.

Früher glaubte man an den segensreichen Fruchtzucker, inzwischen sind solche Diabetikersachen sogar verboten. Puschen den Blutzucker nur unnötig hoch. %-|

CcheLvylxady


@Schlitzauge – ich weiß jetzt eigentlich gar nicht wo dein Problem liegt ":/

Offensichtlich nicht, wenn er nicht mal bespricht, den Blutzucker, zumindest anfangs recht häufig zu messen, um zu sehen, was eigentlich Sache ist.

Also ich hatte noch gar kein Gespräch mit meinem Arzt. Das ist erst am Mittwoch. Am Freitag wurde lediglich Diabetes festgestellt. Eine der Damen die übrigens die Schulungen gibt, ist seit Ihrem 13 Lebenjahr Diabetikerin. Ich denke so jemand weiß schon Bescheid. :)z

Und das muß man eben denkend mal selbst gestalten. Der Arzt kocht nicht für einen.

Wenn man über das Thema Bescheid weiß sicherlich – aber für mich ist das Neuland.

MpeiHster_G&lanz


Gibt natürlich verschiedene Auffassungen, wie man damit umzugehen hat.

Ich persönlich finde, am besten lebt sichs, wenn man möglichst normal, wie ein Gesunder, leben kann. Wenn möglich. Das heisst, man behandelt die Störung. Heisst, man nimmt ein Medikament und lebt normal weiter. Natürlich kann mans mit Ernährungsumstellung und Bewegung versuchen, mein Ex-Chef machts genau so und kommt gut ohne Medis aus. Sein Verzicht beim Essen wär für mich persönlich aber etwas zu einschneidend. Gut, muss ich mir als 1er da keine Gedanken machen. ;-)

Aber das alles kannst du dann ja mit deinem Arzt besprechen nächste Woche. Und wie man so oft hört, jeder Diabetiker muss sein eigener Arzt sein. Denn mit sich selbst hat man jeden Tag zu tun, in jeder Situation. Den Arzt sieht man nur bei Problemen oder Kontrollen.

E)hemaligTer NuOtzer ~(#3257531)


Gut ernähren kann man sich mit den Rezepten der L.O.G.I Bücher, viel besser als mit dem Geschwafel in extra Büchern für Diabetiker

Was die ganzen Diabetiker Ratgeber betrifft und vor allem auch die ganzen Diabetiker Lebensmittel kann ich dir da nur zustimmen. Der Trend geht ja mittlerweile weg von speziellen Nahrungsmitteln für Diabetiker und hin zur "normalen" dem nicht Diabetiker entsprechender Ernährung.

Also eben ausgewogen und gesund und eben an BEs orientiert.

Früher haben wir im KH auch immer vor den Mahlzeiten einen festen Wert gespritzt, heute schaut man sich ja an was die Diabetiker für Essen bekommen und dann rechnen wir die BEs aus.

Hat sich schon einiges getan in den letzten Jahren :)z

CWhevylwaxdy


*:)

Und wie man so oft hört, jeder Diabetiker muss sein eigener Arzt sein.

Das ist mir schon klar, nur dafür muß ich erst einmal viel mehr über die Krankheit selber wissen und mich näher mit der Ernährung befassen. Das hatte ich bisher nicht nötig. Da ich aber selber finde, mich ausgewogen zu ernähren, scheint da ja was im argen zu sein.

Ich kann jetzt erst einmal nur das Gespräch abwarten und dann weiß ich mehr. :)z

S}ch3litzakuge6x7


Wenn man über das Thema Bescheid weiß sicherlich – aber für mich ist das Neuland.

Eben, deshalb erzähle ich ja, was wichtig ist. Mein Zucker ist dadurch wieder im Normbereich.

Wer seit dem 13. Lebensjahr Diabetiker ist, spritzt seitdem.

Und hat vielleicht wohl wenig Ahnung, wie man den Diabetes wieder auf Null kriegt. Das kann man nämlich. Da liegen ja ganz andere Voraussetzungen vor, als wenn man Diabetes Typ 1 hat. Und sicherlich weiß die Dame, wie man was runterspritzt. Das tut sie dann ja entsprechend lange.

@Schlitzauge – ich weiß jetzt eigentlich gar nicht wo dein Problem liegt ":/

Eben, aber Du verkennst etwas: ich habe kein Problem (mehr), denn mein Zucker ist wieder in der Norm :)^ , und ich schreibe hier, warum und wieso.

Und wenn Dir Dein Arzt genau diese Dinge nicht erklären wird, fehlt an seinem Konzept der Beratung etwas.

Aber ich würde mich freuen, wenn Du schreiben wirst, was er denn so sagt.

Die "kompetente" Dame, die meinen Vater beraten hat, hat viel erzählt, aber nun spritzt er auch. Eigentlich hat sie empfohlen, nur ein wenig Zucker wegzulassen, Metformin zu schlucken, bis das auch nicht mehr ging. Und dann eben, wieviel Einheiten man braucht, um das runterzuspritzen....

Nicht ein Wort von der Ernährung, die den Blutzucker gar nicht erst hoch fahren läßt.

Ich war in Kanada, wo eine Verwandte von mir Diabetikerin Typ 2 wurde. Sie wurde einem Programm verpflichtet, sich anders zu ernähren, ihre Werte waren Deinen sehr ähnlich. Wurde ein Wert über 150 gemessen, hat man sich falsch ernährt, zuviel KH.

m%ario!n ausM wiexn


ich würde die verantwortung für dich,deine krankheit auf dich legen-nicht in die hände eines arztes-nicht alleinig.

du kannst viel für dich tun

zuerst mal informieren,was diabetes ist,dann überlegen,welchen weg du gehen willst.manche wollen weiterleben wie bisher,auf nix verzichten-also wird wohl spritzen oder mehrere medis angesagt sein.manche versuchen durch geeignete KH arme ernährung,bewegungsoptimierung und gewichtsabnahme möglichst gesunde werte zu erreichen.und das ohne oder mit geringer medikamentendosierung.

ich hab mit einem hba1c von über 11 angefangen,hab mich tagelang schlaugelesen,und versucht herauszufinden,welchen weg ich gehen will-lebensläglich-ich habe ca 16kg abgenommen,mach noch mehr bewegung+ernähre mich nach logi/bzw eben KHreduiert.in kürzester zeit waren mein hba1c sehr gut,hab allerdings viel+oft BZgemessen um herauszufinden was mir guttut bzw.was mir hohe spitzen beschert.

Eohema1ligerr NutzFer (#3K257x31)


Ich persönlich finde, am besten lebt sichs, wenn man möglichst normal, wie ein Gesunder, leben kann. Wenn möglich. Das heisst, man behandelt die Störung. Heisst, man nimmt ein Medikament und lebt normal weiter

Das ist aber nicht unbedingt erforderlich. Gerade wenn derTyp 2 Diabetes noch nicht so ausgeprägt ist kann man sich Medikamente wie Metformin oft auch sparen, weil es eben durch die Ernährung sehr gut handhabbar ist.

Leider stimmt es das viel zu schnell zu Medikamenten gegriffen wird, eben auch weil es ja vermeindlich bequemer für den Patienten ist:

Tablettchen einwerfen und gut.

Natürlich kann mans mit Ernährungsumstellung und Bewegung versuchen

Dem würde ich zu Beginn immer Vorzug geben, die Tabletten laufen einem ja nicht weg. Wenn man merkt das der BZ nicht zu kontrollieren ist sollten dann natürlich Tabletten gegeben werden.

Das schlimmste was passieren kann ist ein dauerhaft schlecht eingestellter BZ, bzw. die Lnagzeitfolgen da raus und die sind ja nun reichhaltig.

C-hevSylxady


@ Schlitzauge + Marion

DANKE Euch für Eure Tips. Ich werde mich in den nächsten Tagen mehr damit beschäftigen. Im Moment steht mir noch nicht so der Kopf danach. Problem ist eben auch, dass die Bewegung noch etwas warten muß. Ernährungstechnisch hatte ich bisher immer gedacht mich eigentlich ausgewogen zu ernähren. Aber irgendwas scheint noch nicht okay zu sein. Was es ist werde ich noch rausfinden müssen.

S}chlitxzauge67


Ein Ernährungstabebuch ist hilfreich, weil zum Beispiel bei fddb alles, was Du auf einträgst, aufaddiert wird. Du weißt also genau, wieviel KH, F, E Du schon intus hast. Eine Waage sollte man sich als Diabetiker zulegen, vielleicht hat man die auch bereits. Man bekommt dadurch auch schnell ein Gefühl für die Dinge.

Das ist nur am Anfang umständlich, später ist es ein Selbstläufer bzw. viele Sachen, die man gerne ißt, wiederholen sich ja und man hat das dann im Kopf. Überhaupt kann die ganze Familie da mitessen. Ich koche für andere einfach nur noch entsprechende Beilagen dazu.

M^eiste_r_GlUaxnz


Aber irgendwas scheint noch nicht okay zu sein.

Sicher gibts immer mal einige kleine Details, die man optimieren könnte. Aber: Du hast eine Stoffwechselstörung. Heisst, auch wenn du dich völlig normal und ausgewogen ernährst (und zu einer normalen Ernährung gehören halt auch Kohlenhydrate), kanns sein, dass dein Körper damit Probleme hat. Weil du eben nicht mehr ganz gesund bist. Sicher ist es wichtig, dein Essverhalten professionell anzuschauen (Ernährungsberatung!) und die allfälligen Schlüsse daraus zu ziehen. Aber ob du wirklich alles nur damit lösen kannst, kann man so natürlich nicht einfach sagen. Jeder Körper ist wieder anders.

mWarion9 aus3 wxien


Ernährungstechnisch hatte ich bisher immer gedacht mich eigentlich ausgewogen zu ernähren.

ja aber jetzt ist eben vieles anders,da du diabetiker bist

schaumal da rein

[[http://www.logi-methode.de/136.html]]

wäre das eine form der ernährungsumstellung,die du dir vorstellen könntest?

ich habe dadurch meine für mich gesetzten ziele schneller+nachhaltiger erreicht,als ich vorerst dachte+hoffte.

C@hevyylaxdy


*:)

weil zum Beispiel bei fddb alles,

was ist jetzt fddb ??? Eine Waage habe ich schon. Klar.

Also bisher sah mein Tagesplan immer so aus:

Morgens Brötchen oder Müsli. Mittags Brötchen und etwas Salat dabei. (Tomate oder Gurke) – Im Sommer jedoch Mittags meistens Smoothies aus Erdbeere, Banane und leichter Buttermilch. Zwischendurch immer mal einen Apfel, Mandarine etc. halt nach Saison. Abends: unterschiedliche Kost. Wenn Fleisch, dann eh immer ganz mageres, sprich: Filet aus Schwein, Hühnchen oder Rind, oder Lummerschnitzel – dazu ein paar Schwenkkaroffeln mit frischem Gemüse wie Paprika, Zuccini etc. Oder mal Gemüsesuppen, Eintöpfe etc. Was ich nie auf meinem Speiseplan habe ist Fisch :=o Den esse ich nur auswärts.

Mein Gewicht liegt zur Zeit bei 66,5 kg bei einer Größe von 170 cm. ":/

Also viel habe ich bei der von der Logi genannten Seite nicht erfahren können. Muß ich mal genauer reinlesen. :)z

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