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Blutzucker zum Teil über 200, Hausarzt nimmt mich nicht ernst

LZup$o75 hat die Diskussion gestartet


Ich habe (noch) keine Diabetes-Diagnose, aber da ich doch ein paar Risikofaktoren mitbringe, messe ich in größeren Abständen meinen Blutzucker. Nüchtern schwankt er zwischen 85 und 128. Aber 1h nach Mahlzeiten liegt er zwischen 159 und 215. Habe gelesen, dass er nie höher als 160 sein sollte. Ich hatte mal 2 Wochen lang regelmäßig gemessen und alles notiert. Das zeigte ich dann meinen Hausarzt.

Der fing an zu lachen und sagte: "..wer kauft sich denn ein Blutzuckermessgerät".

Die Werte hat er sich gar nicht genau angesehen und gab mir zwischen den Zeilen zu verstehen, dass ich ein Hypochonder sei.

Einen ärztlichen Rat gab er mir dann doch noch: "..mal besser weniger Burger in sich reinstopfen..".

Ich fragte nach Metformin, aber dass lehnte er mit einem weiteren Lacher ab.

Sind meine Bedenken, ich könnte Diabetes Typ2 haben wirklich so übertrieben?

Antworten
lKe s|angf rexal


Hast du Symptome?

Arsiga


Hey Lupo,

1) wenn, dann miß nach 2 Std. DANN sollte der Wert nicht über 160 (bzw 140*) sein

2) selbst bei Diabetes verschreibt längst nicht jeder Arzt Metformin :-/

3) dass der Arzt dich ausgelacht hat, war NICHT OK !

*=was die Grenzwerte betrifft, da sagt jeder etwas anderes...

LHup2o75


Symptome...hmm, also nach sehr süßen Speisen habe ich meistens einen erhöhten Puls, starken Durst und Kopfschmerzen.

Zucker in hohen Dosen wirkt bei mir wie Koffein, nur das es wesentlich länger "wirkt".

lGe~ sangb rexal


Symptome...hmm, also nach sehr süßen Speisen habe ich meistens einen erhöhten Puls, starken Durst und Kopfschmerzen.

Und sonst, ohne den Konsum süßer Speisen?

sachnup]fenx08


Lass halt mal deinen langzeitwert checken. Und wechsel den arzt.

Nimm metformin nur nicht ohne verschreibung. Vielleicht reicht bei dir auch ernährungsumstellung und bewegung

Ltupo>75


@ le sang real

Dauerhafte Symptome habe ich nicht, jedenfalls keine die man einer Diabetes-Erkrankung zuordnen könnte.

M(eisteOr_Gloanz


Nimm das Zeug nicht ohne Verschreibung. Präventiv Metformin ... Also echt nicht.

Wenn du das Gefühl hast, dein Zucker sei zu hoch, lass es abklären. Am besten bei einem Diabetologen. Wenn da rauskommt, dass was nicht stimmt, dann gehörst du therapiert. Mit dem richtigen Medikament in der richtigen Dosis.

P!fiff}erlixng


Wechsel den Hausarzt. Dass du ausgelacht wurdest, ist nicht ok. Du findest sicher einen Arzt, der deine Bedenken ernst nimmt.

s2c+hrFäge[kantxe31


Symptome...hmm, also nach sehr süßen Speisen habe ich meistens einen erhöhten Puls, starken Durst und Kopfschmerzen.

Diese Symptome haben viele Leute, da Zucker ungesund ist und es somit eine recht normale Reaktion vom Körper ist. Vielen vielleicht entgangen, der Körper gewöhnt sich auch an ungesunde Sachen und reagiert irgendwann weniger und irgendwann halt ganz anders.

ICH sehe es als kontraproduktiv an, nun ein Medikament gegen die Warnungen deines Körpers zu nehmen.

Das wäre ja wie Alkohol trinken, und dann etwas gegen den Dusel einwerfen.

slchrägejka?ntex31


Edit: Vielleicht einfach mal versuchen den Zucker weg zu lassen?

Mir zb ist das sehr gut bekommen...

a|gnxes


Welche Risikofaktoren hast Du? Was tust Du selbst?

pZrraxa


Die Werte sind schon zu hoch, auch nach einer Stunde und sollten abgeklärt werden.

Diese Symptome haben viele Leute, da Zucker ungesund ist

Ja und nein.

Wie bei viele Dingen, macht die Menge das "Gift".

Für den Körper, ist Zucker natürlich der Energielieferant Nummer eins. Nicht umsonst, werden KH in Glucose umgewandelt und als Glykogen in der Leber gespeichert.

Heutzutage ist es natürlich schon so, dass wir zu viel Zucker zu uns nehmen, sei in reiner Form oder in umgewandelter Form, durch Kohlenhydrate.

MAarul*abaxum


Wenn man schon feststellt, der Zucker ist zu hoch, würde ich mal anfangen, mich sehr stark damit auseinander zu setzen. Und die Ernährung drastisch umzustellen. Sprich KH meiden wie die Pest. Metformin ist doch keine Lösung, nur damit man so weiter machen kann wie bisher.

Bei mir wurde im Mai Diabetes allein durch den Langzeitwert festgestellt, weil nach eine Blutung im Auge die Frage gestellt wurde: Diabetes? Bluthochdruck? Beides?

Ich hatte beides und wußte nüschte davon. Aber die Gefäße im Auge waren schon drastisch geschädigt. Mein Arzt machte 2 Vorschläge. Auf KH zu verzichten, dann gibt es auch keine Blutzuckerschwankungen. Oder vollpumpen mit Medikamenten, die aber irgendwann den Körper zusätzlich mit den Nebenwirkungen schädigen.

Ich esse seit Mai kaum KH. War ungewohnt am Anfang. Heute kann ich mich gar nichts anderes mehr vorstellen. Mein Zucker ist selbst 30 Minuten sowie eine Stunde nach einer Mahlzeit nie höher als 110. Bevor ich die Ernährung umstellte, waren auch Werte bis 230 "drin".

Ich habe 10 kg abgenommen, obwohl ich täglich gute 1800 kcal zu mir nehme. Die Blutdruckwerte sind inzwischen wesentlich besser, schon fast im Normbereich, wohl durch die Gewichtsreduzierung, die eigentlich automatisch ablief.

Ich bin heute froh, mich entschlossen zu haben, etwas bewußt für mich zu tun. Ich esse nach LOGI, nach LowCarbHighFat. Ist alles sehr schmackhaft, und der frühere Heißhunger ist nie mehr aufgetreten.

Mein Arzt ist begeistert von den positiven Dingen.

Trotzdem: es liegt nicht am Arzt, ob der nun blöd ist oder nicht, für Diabetes im Anfangsstadium kann man selbst viel tun. Nämlich sich andere Sachen auf den Teller legen. Alle KH werden in Glucose umgewandelt. Ist doch logisch: wenn ich dem Körper keine KH gebe, ist der Zucker konstant. Ich erlebe es jeden Tag. Mein Langzeitwert zeigt inzwischen einen niedrigen Normalwert an.

MconxiM


@ Lupo:

Der Blutzucker alleine ist in der Diagnostik überholt. Wurde bei deinem Arzt schon dein [[http://www.diabetes-ratgeber.net/Diabetes/HbA1---HbA1c-27844.html HbA1c-Wert]] gemessen?

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