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Unterzuckerung, was sind die Normwerte?

p9rxaxa


Wie gesagt es kann sein, dass in den Zellen noch ein höhere Zuckerspiegel ist, als im Blut. In diesem Fall ist es möglich, dass man trotz niedriger Blutzuckerwerte, noch bei Bewusstsein bleibt.

da sind einige Diabetiker, die sogar Werte unter 20mg/dl hatten und trotzdem noch bei Bewusstsein waren.

Nessi, bitte, du bist doch selber Diabetiker und solltest eigentlich wissen, dass man das nicht glauben sollte.

Von welcher Energie, sollen das Gehirn und auch andere Organe den noch vernünftig arbeiten, wenn man sich nicht gerade in einer Ketolyse befindet. Die Ohnmacht hat ja auch noch einen anderen Sinn, da dabei natürlich auch Energie gespart wird.

Das wird die auch jeder Diabetologe sagen, dass es bei ca. 25 mg/dl "dunkel" wird.

die wie geschrieben mit dem Vorhandensein von alpha-Zellen zusammenhängt

Natürlich ist es wichtig das Glukagon ausgeschüttet wird, dass das System aber "anfällig" ist, sieht man ja daran, dass überhaupt eine Hypoglykämie entsteht. Theoretisch dürfte dies ja gar nicht passieren, da ja schon deutlich vor 30 mg/dl, Glukagon ausgeschüttet wird.

Die Praxis zeigt aber leider ein anderes Bild.

Und warum gehst du davon aus, dass das Messgerät dann zu niedrig misst?

Da ich neben meinen Diabetes, auch eine schwere Herzkrankheit habe und schon bei ca. 40 mg/dl schwere Rhythmusstörungen bekomme und bei ca. 30 mg/dl schon schwere Atemnot und eine Tachykardie bekomme. Daher kann ich gut abschätzen, wie mein Testgerät zu diesem Zeitpunkt misst.

N$essiH$ansexn


Entschuldige bitte Praxa, aber ich gehe nicht davon aus, dass die alle lügen. Schon gar nicht, wenn ich selbst schon einen 23er-Wert gemessen habe, bei dem ich absolut nicht das Gefühl hatte, bald ohnmächtig zu werden.

Was ich mich aber frage ist, wie du so genau bestimmen kannst, ab wann deine Herzprobleme anfangen? Du hast doch selbst geschrieben, dass alle Messgeräte falsch messen und hast ja auch recht damit?

Es geht doch hier auch gar nicht darum, wie der Glucosegehalt in den Zellen ist, denn diesen können wir nunmal nicht messen. Das was wir messen, ist der Glucosegehalt im Blut und nach dem wurde auch gefragt. Und du hast geschrieben, dass man unter 30mg/dl nicht mehr bei Bewusstsein bleiben kann.

Ich wüsste einfach gerne, woher du deine Informationen hast? Du bist dir so sicher, obwohl es offentsichtlich zig Gegenbeispiele gibt und das verstehe ich nicht. Wenn es dafür wirklich wissenschaftliche Quellen gibt, dann bin ich ja zufrieden und glaube dir, dass die anderen alle lügen. So glaube ich aber lieber einem ganzen Haufen anderer Diabetiker als einem, der sagt, es sei nicht möglich, sorry.

p4raxya


Was ich mich aber frage ist, wie du so genau bestimmen kannst, ab wann deine Herzprobleme anfangen?

Ganz einfach.

Ich habe Laborwerte aus einer Kur, welche bei Hypos ermittelt wurden.

Ich wüsste einfach gerne, woher du deine Informationen hast?

Von drei verschiedenen Professoren, Schwerpunkt Kardiologie und Diabetes.

Ich würde sagen, du sprichst darüber, am besten, mal mit deinem Diabetologen.

dass die anderen alle lügen.

Ich sage, dass diejenigen Lügen, die behaupten, dass sie "echte" Werte unter 20 mg/dl hatten und nicht umgekippt sind.

Es ist mir auch ein Rätsel, wie du behaupten kannst, dass es dir bei 23 mg/dl noch prächtig geht. Ich glaube dir schon, dass du dies gemessen hast, aber dir muss doch klar sein, dass da irgendwas nicht stimmen kann.

Dann würdest du ja nie bemerken, wenn du unterzuckert bist.

Ab welchen Wert bemerkst du den dann eine Hypo? Bei 15 oder 10 mg/dl?

So glaube ich aber lieber einem ganzen Haufen anderer Diabetiker

Ja, der Mensch ist ein Herdentier. ;-)

NzessiTHansRen


Mit prächtig meinte ich, dass ich nicht das Gefühl hatte, bald umzukippen. Natürlich hatte ich Symptome einer Unterzuckerung. Ich habe mich da wohl falsch ausgedrückt.

Ach so, in der Kur bist du also während deinen Hypos (auch wenn sie um die 30mg/dl waren) erst ins Labor gelatscht, hast dir dort Blut abnehmen lassen und erst dann etwas gegessen? Entschuldige bitte, aber das kann ich nicht glauben.

Nun gut, wir werden hier wohl nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen. Da es offensichtlich dazu keine wissenschaftlichen Daten gibt, bleibe ich auf meinem Standpunkt, dass die Höhe des Blutzuckers, bei der es zu Bewusstseinsverlust kommt, bei jedem Diabetiker unterschiedlich ist und dass Werte unter 30mg/dl durchaus mit Bewusstsein zu vereinbaren sind. Nicht bei allen, aber bei vielen Diabetikern.

Mein Diabetologe weiß übrigens von meinen Werten knapp über 20mg/dl und er hat nie auch nur ein Wort darüber erwähnt, dass das nicht möglich sei...

para}xxa


bist du also während deinen Hypos (auch wenn sie um die 30mg/dl waren) erst ins Labor gelatscht,

Das habe ich mit keinem Wort behauptet.

Das hatte schon seine Gründe, warum mir, bei niedrigen Zucker, Blut abgenommen wurde.

Da es offensichtlich dazu keine wissenschaftlichen Daten gibt

Die Daten wird es geben.

Da ich aber keinerlei Zweifel an den Aussagen von drei Professoren habe, die zusammen auf über 100 Jahre Berufserfahrung kommen, sehe ich keinen Grund, nach solchen zu suchen.

HbeBlmut L>. FrKied,rich


Hallo "ILoveSunshine",

hallo @ alle Mitglieder von [[http://www.med1.de/]]:

Der Referenzbereich für an Diabetes erkrankten Personen liegt bei Erwachsenen zwischen 55 bis 100 mg/dl entspr. 3,1 bis 5,6 mmol/l (SI-Einheit).

Wenn Du regelmäßige Messungen machst und ein "Blutzucker-Tagebuch" führst, müßte Dir doch Dein Diabetologe raten können, wie Du jetzt zu behandeln bis. Gehst Du denn regelmäßig zu einem Facharzt für Diabetes-Erkrankte? Hilfe, Rat, Informationen und Erfahrungsaustausch sind übrigens auch innerhalb regionaler Selbsthilfegruppen sehr hilfreich, und ich würde Dir empfehlen, dass Du einmal bei Dir in der Nähe eine Selbsthilfegruppe aufsuchst:

===> [[http://www.diabetikerbund.de]]: Der "Deutsche Diabetiker Bund" hat 16 Landesverbände, und in jeder größeren Stadt oder in jedem Landkreis sind regionale Gruppen zu finden. Ich weiß, dass manche Leute sagen: "Ich setze mich doch nicht in so einer Gruppe in einem Kreis, und dann bedauern wir uns gegenseitig!" Diese Vorstellung ist nicht richtig und entspricht auch nicht der Realität: Wo kannst Du wohl mehr Infos bekommen als unter Betroffenen, zudem sich oft den Gruppen auch örtliche Mediziner angeschlossen haben und so dafür sorgen, dass aktuelle Infos die Mitglieder erreichen! :)_

Meine beiden Elternteile sind insulinpflichtig gewesen, mussten sich also mehrmals täglich den Blutzuckerwert messen und dann ihre individuelle Insulin-Dosis spritzen. Aufgrund einen anderen Erkrankung, unter der ihre Mutter (= meine Oma), meine Mutter und ich leiden, sind wir zusammen zu einem Institut gefahren, die regelmäßige Studien für Diabetiker durchführt.

Es ist in diesem Institut gelungen, sowohl meine Mutter als auch meinen Vater weg von der Insulin-Spritze bzw. dem Pen zu bekommen und wieder zur medikamentösen oder genauer zur oralen Diabetes-Behandlung zurückzuführen. Beide haben zwar weiter ihren Blutzucker messen müssen, aber dafür nur noch einmal täglich, und die Einnahme kleiner Tabletten ersetzte die subkutane Insulin-Zufuhr, was natürlich wesentlich angenehmer ist! :)=

Ich selber habe dadurch, dass meine beiden Eltern "zuckerkrank" waren, natürlich auch Angst, dass ich damit (= Diabetes) irgendwann anfange – immerhin haben beide Elternteile schon "im Mittelalter" die Diagnose "Diabetes" gestellt bekommen, und auch von mütterlicher Seite als auch von väterlicher Seite waren entsprechend früh beide als "Zuckerkranke" erkannt worden, so dass eine familiäre Prädisposition, also eine "familiäre Vorbelastung", vorausgesetzt werden kann: Eine Häufung von Diabetes innerhalb einer Familie oder – wie bei mir eben – von beiden elternlichen Seiten. Neben der Vererbung gibt es ja auch die Möglichkeit der genetischen Veranlagung. Aber Dank regelmäßiger Blutkontrollen habe ich bisher "Schwein gehabt"! :)=

Aber weg von mir und meinem kleinen Exkurs. Wenn Du / Ihr Interesse wegen des Namens und der Kontakt-Adressen dieses Instituts hast / habt, dann schicke /schickt mir doch einfach eine PN, ok?

Ich wünsche Dir und alles anderen Forenmitgliedern alles Gute!

**Helmut :)**

m;ariond aus0 wien


Es ist in diesem Institut gelungen, sowohl meine Mutter als auch meinen Vater weg von der Insulin-Spritze bzw. dem Pen zu bekommen und wieder zur medikamentösen oder genauer zur oralen Diabetes-Behandlung zurückzuführen.

dazu braucht es ein institut?

mit der passenden ernährung,bewegungsoptimierung,gewichtsreduktion schafft man das auch ohne institut,ohne insulin auszukommen.

IgLov3eSmunsh*inxe


Hey ihr... Interessante Diskussion.

Also, ich habe neue Ergebnisse. Mein CPEP war eine Stunde nach der Glukosegabe bei 8,36. Jetzt bekomme ich eine Schulung, mal sehen, wie das dann wird.

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